Novartis steigert im dritten Quartal Umsatz und Gewinn in allen Divisionen

Oct 24, 2017
  • Der Nettoumsatz steigt mit einem Wachstum in allen Divisionen um 2% (kWk[1], +2% USD):
    • Cosentyx (USD 556 Millionen, +83% kWk) wächst in allen Indikationen stark
    • Entresto (USD 128 Millionen, +138% kWk) profitiert vom besseren Zugang und vom verstärkten Aussendienst in den USA
    • Der Onkologiebereich wächst unter Ausschluss von Glivec/Gleevec um 11% (kWk)
    • Mit starkem Wachstum im Augenchirurgiebereich und weiteren Zuwächsen bei Vision Care legt Alcon 7%[2] (kWk) zu
    • Sandoz wächst dank Zuwächsen ausserhalb der USA um 1% (kWk) und macht den Preisdruck in den USA vollständig wett
  • Der Reingewinn steigt um 10% (kWk, +7% USD)
  • Das operative Kernergebnis[1] erhöht sich um 1% (kWk, 0% USD), wobei die Wachstumstreiber und die erzielte Produktivität die Einbussen durch Generika von Glivec/Gleevec wettmachen:
    • Der Kerngewinn pro Aktie steigt um 6% (kWk, +5% USD) auf USD 1,29
  • Der Free Cashflow[1] erhöht sich vor allem dank verbesserter Geldflüsse aus operativer Tätigkeit um 18% auf USD 3,1 Milliarden
  • Anhaltende Innovationsdynamik und Fortschritte bei den Neueinführungen im dritten Quartal:
    • Kymriah wird in den USA für Kinder und Jugendliche mit akuter lymphoblastischer Leukämie eingeführt - die erste Zulassung einer CAR-T-Zelltherapie
    • Im Rahmen von CANTOS reduziert ACZ885 das kardiovaskuläre Risiko, wobei das MACE[3]-Risiko bei einer Untergruppe um 27% gesenkt wird; eine Sicherheitsanalyse verweist auf einen Vorteil in der Lungenkrebsmortalität, was in weiteren Studien evaluiert werden soll
    • Daten zur adjuvanten Behandlung mit Tafinlar + Mekinist belegen ein reduziertes Rezidivrisiko bei BRAF-V600-positivem Melanom
    • Psoriasis-Patienten zeigen nach fünfjähriger Behandlung mit Cosentyx robuste und nachhaltige Ansprechraten
    • AMG 334 senkt bei Patienten mit chronischer Migräne und bisher erfolgloser Behandlung die Zahl der Migränetage
    • Rydapt wird in der EU für akute myeloische Leukämie mit FLT3-Mutation sowie für fortgeschrittene systemische Mastozytose zugelassen
    • Das Biosimilar Rixathon (Rituximab) wird von der FDA zur Zulassungsprüfung angenommen
    • Die Intraokularlinse Clareon AutonoMe von Alcon wird in der EU zugelassen
  • Konzernausblick für 2017 erneut bestätigt: Novartis erwartet einen Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres (kWk); das operative Kernergebnis dürfte weitgehend auf Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz (kWk) zurückgehen

[1] Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse und der Free Cashflow sind keine in den IFRS definierten Angaben. Erläuterungen der Nicht-IFRS-Kennzahlen finden sich auf Seite 44 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle in dieser Mitteilung erwähnten Wachstumsraten auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres.
[2] Die Ergebnisse von Alcon profitieren im dritten Quartal teilweise von Veränderungen der Lagerbestände, was rund 2% (kWk) des Wachstums ausmachte.
[3] Major Adverse Cardiac Events (schwere unerwünschte kardiale Ereignisse)

Kennzahlen[4]
3. Quartal
2017
3. Quartal
2016
Veränderung
in %
9 Monate 2017 9 Monate 2016 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 12 413 12 126 2 2 36 194 36 196 0 1
Operatives Ergebnis 2 357 2 269 4 6 6 559 6 813 -4 -1
Reingewinn 2 083 1 945 7 10 5 727 5 762 -1 2
Gewinn pro Aktie (USD) 0,89 0,81 10 12 2,43 2,42 0 3
Free Cashflow 3 064 2 591 18 7 972 6 479 23
Kernergebnisse
Operatives Ergebnis 3 382 3 381 0 1 9 627 9 974 -3 -1
Reingewinn 3 017 2 938 3 4 8 573 8 656 -1 1
Gewinn pro Aktie (USD) 1,29 1,23 5 6 3,64 3,63 0 2

[4] Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse und der Free Cashflow sind keine in den IFRS definierten Angaben. Erläuterungen der Nicht-IFRS-Kennzahlen finden sich auf Seite 44 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle in dieser Mitteilung erwähnten Wachstumsraten auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Strategische Überprüfung von Alcon

Anfang des Jahres 2017 hatte Novartis eine strategische Überprüfung der Division Alcon angekündigt, um sämtliche Optionen für eine maximale Wertschöpfung zugunsten der Aktionäre zu prüfen.

Mit der strategischen Überprüfung wurden signifikante Fortschritte erzielt und alle Möglichkeiten geprüft - von der Weiterführung des Geschäfts bis zu einer Neuemission oder Abspaltung. Im Rahmen dessen wurde der strategische Plan von Alcon aktualisiert. Dieser bestätigt, dass Alcon über das nötige Potenzial verfügt, um den Umsatz gemäss oder über der Marktentwicklung zu steigern und dabei eine Rentabilität zumindest auf Branchenniveau zu erzielen. Auch mit der Entwicklung einer potenziellen Kapitalmarktlösung, einschliesslich finanzieller Carve-Outs, steuerlicher und rechtlicher Strukturierung, sowie der Identifizierung von Orten zur Börsennotierung und Unternehmenseintragung wurden erhebliche Fortschritte erreicht.

Die Ergebnisse im dritten Quartal und im bisherigen Jahresverlauf deuten nach Überzeugung von Novartis darauf hin, dass der Plan zur Wachstumsbeschleunigung bei Alcon, der von einem starken Managementteam umgesetzt wird, bereits Wachstum generiert. Kurzfristig wird die Division Alcon davon profitieren, dass sie sich auf den Wiederaufschwung der Performance fokussiert sowie die Infrastruktur und finanzielle Stärke von Novartis zu ihrem Vorteil nutzt. Die strategische Überprüfung deutet auch darauf hin, dass die Schaffung eines eigenständigen Unternehmens über eine Kapitalmarkttransaktion zusätzlichen Mehrwert für die Aktionäre generieren könnte. Die Schlüsselkriterien für eine endgültige Entscheidung und den zeitlichen Ablauf sind von anhaltenden Umsatzsteigerungen und Margenverbesserungen bei Alcon über einen Zeitraum von mehreren Quartalen abhängig, sodass eine mögliche Transaktion nicht vor dem ersten Halbjahr 2019 wahrscheinlich ist.

Darüber hinaus hat Novartis die Entscheidung getroffen, die nicht verschreibungspflichtigen ophthalmologischen Pharmazeutika (Umsatz 2016: USD 0,7 Milliarden) mit Wirkung zum 1. Januar 2018 auf die Division Alcon zu übertragen, wo die Produkte nach Ansicht des Unternehmens den grössten Mehrwert schaffen werden, weil sie den Geschäftsbereich Vision Care von Alcon ergänzen. Gleichzeitig wird es dieser Transfer der Division Innovative Medicines erlauben, ihren Fokus auf den Erfolg der vielversprechenden Pipeline verschreibungspflichtiger Produkte von Novartis zu verstärken, zu der beispielsweise RTH258 zählt. Das führende Geschäft mit verschreibungspflichtigen ophthalmologischen Produkten (Umsatz 2016: USD 4,8 Milliarden) wird Teil der Division Innovative Medicines bleiben.

Basel, 24. Oktober 2017 - Die Ergebnisse kommentierte Joseph Jimenez, CEO von Novartis:

"Novartis hat im dritten Quartal mit Kymriah als erstes Unternehmen eine CAR-T-Therapie auf den Markt gebracht. Der Konzern erzielte einen soliden Umsatz mit Zuwächsen in allen Divisionen, wobei Alcon sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Kernergebnis kräftig zulegte. Damit sind wir auf dem besten Weg, unsere Prognosen für das Gesamtjahr zu erfüllen und sehen zuversichtlich unserer Wachstumsphase entgegen."

KONZERNÜBERSICHT

Finanzergebnisse des dritten Quartals

Der Nettoumsatz belief sich im dritten Quartal auf USD 12,4 Milliarden (+2%, +2% kWk). Dabei wurden Volumensteigerungen von 7 Prozentpunkten, unter anderem dank Zuwächsen bei Cosentyx, Entresto und Alcon, durch die Einbussen durch Generikakonkurrenz (-4 Prozentpunkte) und durch Preissenkungen (-1 Prozentpunkt) zum Teil absorbiert.

Das operative Ergebnis betrug USD 2,4 Milliarden (+4%, +6% kWk) und profitierte vor allem von den Wachstumstreibern, der erzielten Produktivität und von einem Gewinn aus einer Änderung bei der Schweizer Pensionskasse, die durch Einbussen durch Generika teilweise absorbiert wurden. Die Anpassungen zur Berechnung des Kernergebnisses beliefen sich auf USD 1,0 Milliarden (2016: USD 1,1 Milliarden).

Der Reingewinn stieg dank des soliden operativen Ergebnisses und des höheren Ertrags aus assoziierten Gesellschaften auf USD 2,1 Milliarden (+7%, +10% kWk).

Der Gewinn pro Aktie stieg vor allem aufgrund des höheren Reingewinns und des Vorteils aus dem Aktienrückkaufprogramm auf USD 0,89 (+10%, +12% kWk).

Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 3,4 Milliarden (0%, +1% kWk), wobei die Wachstumstreiber und die Produktivität die Einbussen durch Generika wettmachten. Die operative Kerngewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 0,2 Prozentpunkte zurück. Dazu kam ein negativer Währungseffekt von 0,5 Prozentpunkten, sodass sich insgesamt ein Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,7 Prozentpunkte auf 27,2% des Nettoumsatzes ergab.

Der Kernreingewinn betrug USD 3,0 Milliarden (+3%, +4% kWk) und wurde vom höheren operativen Kernergebnis und vom höheren Kerngewinn aus assoziierten Gesellschaften unterstützt.

Der Kerngewinn pro Aktie stieg vor allem aufgrund des höheren Kernreingewinns und des Vorteils aus dem Aktienrückkaufprogramm auf USD 1,29 (+5%, +6% kWk).

Der Free Cashflow erreichte USD 3,1 Milliarden (+18% USD) im Vergleich zu USD 2,6 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Die Zunahme um USD 0,5 Milliarden war vor allem auf die verbesserten Geldflüsse aus operativer Tätigkeit und auf niedrigere Nettoinvestitionen in immaterielle Vermögenswerte zurückzuführen.

Die Division Innovative Medicines erzielte im dritten Quartal einen Nettoumsatz von USD 8,3 Milliarden (+2%, +2% kWk). Volumensteigerungen steuerten 8 Prozentpunkte zum Umsatzwachstum bei. Die Konkurrenz durch Generika hatte einen negativen Effekt von 6 Prozentpunkten. Dieser war vor allem auf die Einführung generischer Versionen von Glivec/Gleevec in Europa und den USA zurückzuführen. Die Preise hatten einen unerheblichen Effekt auf die Umsatzentwicklung.

Das operative Ergebnis betrug USD 2,2 Milliarden (+8%, +11% kWk) und profitierte vor allem von den Umsatzsteigerungen, der Produktivität, einem Gewinn aus einer Änderung bei der Schweizer Pensionskasse und von niedrigeren Abschreibungen, die durch Einbussen durch Generika, Investitionen zur Wachstumssteigerung und niedrigere Veräusserungsgewinne teilweise absorbiert wurden. Die Anpassungen zur Berechnung des Kernergebnisses betrugen USD 478 Millionen (2016: USD 656 Millionen). Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 2,7 Milliarden (-1%, +1% kWk). Die operative Kerngewinnmarge sank bei konstanten Wechselkursen um 0,3 Prozentpunkte. Ursachen für diesen Rückgang waren Einbussen durch Generika sowie Investitionen zur Wachstumssteigerung bei Kisqali, Cosentyx und Entresto, die durch Umsatz- und Produktivitäts­steigerungen teilweise wettgemacht wurden. Dazu kam ein negativer Währungseffekt von 0,4 Prozentpunkten, was zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,7 Prozentpunkte auf 32,0% des Nettoumsatzes führte.

Der Nettoumsatz der Division Sandoz belief sich im dritten Quartal auf USD 2,6 Milliarden (+3%, +1% kWk), wobei Volumensteigerungen von 8 Prozentpunkten durch den Preisverfall von 7 Prozentpunkten absorbiert wurden. In Europa und den übrigen Ländern der Welt stieg der Nettoumsatz um 9% (kWk) und machte den Rückgang in den USA (-13% kWk) teilweise wett.

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 390 Millionen (+10%, +9% kWk) und profitierte vor allem von Umsatzsteigerungen und einer starken Erhöhung der Bruttomarge, was durch höhere Wachstumsinvestitionen bei Marketing und Verkauf teilweise absorbiert wurde. Das operative Kernergebnis betrug USD 580 Millionen (+9%, +8% kWk). Die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich bei konstanten Wechselkursen um 1,5 Prozentpunkte. Währungseffekte wirkten sich mit 0,2 Prozentpunkten negativ aus, sodass sich eine Nettoerhöhung der operativen Kerngewinnmarge um 1,3 Prozentpunkte auf 22,4% des Nettoumsatzes ergab.

Der Nettoumsatz der Division Alcon stieg im dritten Quartal auf USD 1,5 Milliarden (+6%, +7% kWk), wobei beide Geschäftsbereiche in allen Regionen Zuwächse erzielten. Der Augenchirurgiebereich verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 9% (kWk) mit einer breiten Erholung in den meisten Marktsegmenten, einschliesslich starker Zuwächse bei den Vitreoretinalprodukten. Die Division investierte in die erweiterte Einführung neuer Produkte. Zudem wurde die Intraokularlinse Clareon AutonoMe im Oktober in der EU zugelassen. Der Bereich Vision Care steigerte den Umsatz um 4% (kWk), wozu die Marke Dailies Total1 weiterhin mit zweistelligen Zuwächsen beitrug. Die Ergebnisse von Alcon profitierten im dritten Quartal teilweise von Veränderungen der Lagerbestände, was rund 2% (kWk) des Wachstums ausmachte.

Ebenso wie im Vorjahresquartal wurde ein operativer Verlust von USD 50 Millionen verzeichnet, da die Umsatzsteigerungen durch Wertminderungen im Zusammenhang mit Entwicklungsaktivitäten absorbiert wurden. Das operative Kernergebnis stieg dank Umsatzsteigerungen auf USD 238 Millionen (+16%, +23% kWk). Die operative Kerngewinnmarge erhöhte sich bei konstanten Wechselkursen um 2,1 Prozentpunkte. Ein negativer Währungseffekt von 0,8 Prozentpunkten hatte eine Nettoerhöhung um 1,3 Prozentpunkte auf 15,6% des Nettoumsatzes zur Folge.

Finanzergebnisse der ersten neun Monate

Der Nettoumsatz belief sich in den ersten neun Monaten auf USD 36,2 Milliarden (0%, +1% kWk). Volumensteigerungen von 6 Prozentpunkten, unter anderem dank des Wachstums bei Cosentyx, Entresto, Promacta/Revolade und Tafinlar + Mekinist, wurden durch die negativen Auswirkungen der Generikakonkurrenz (-3 Prozentpunkte) und Preissenkungen (-2 Prozentpunkte) absorbiert.

Das operative Ergebnis betrug USD 6,6 Milliarden (-4%, -1% kWk). Die Einbussen durch Generika und höhere Wertminderungen wurden durch die Wachstumstreiber, die erzielte Produktivität und geringere Abschreibungen weitgehend wettgemacht. Die Anpassungen zur Berechnung des Kernergebnisses betrugen USD 3,1 Milliarden (2016: USD 3,2 Milliarden).

Dank eines höheren Ertrags aus assoziierten Gesellschaften belief sich der Reingewinn auf USD 5,7 Milliarden (-1%, +2% kWk).

Der Gewinn pro Aktie betrug USD 2,43 (0%, +3% kWk) und profitierte vom höheren Reingewinn sowie dem Vorteil aus dem Aktienrückkaufprogramm.

Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 9,6 Milliarden (-3%, -1% kWk). Vor allem aufgrund von Einbussen durch Generika von Glivec/Gleevec, die durch Wachstumstreiber und die erzielte Produktivität teilweise wettgemacht wurden, sank die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 0,7 Prozentpunkte. Dazu kam ein negativer Währungseffekt von 0,3 Prozent­punkten, was zu einem Nettorückgang um 1,0 Prozentpunkte auf 26,6% des Nettoumsatzes führte.

Der Kernreingewinn betrug USD 8,6 Milliarden (-1%, +1% kWk) und beinhaltete einen höheren Kerngewinn aus assoziierten Gesellschaften.

Aufgrund der Erhöhung des Kernreingewinns sowie des Vorteils aus dem Aktienrückkaufprogramm belief sich der Kerngewinn pro Aktie auf USD 3,64 (0%, +2% kWk).

Der Free Cashflow stieg von USD 6,5 Milliarden im Vorjahreszeitraum auf USD 8,0 Milliarden (+23% USD). Diese Erhöhung um USD 1,5 Milliarden war vor allem auf die verbesserten Geldflüsse aus operativer Tätigkeit zurückzuführen.

Die Division Innovative Medicines erzielte in den ersten neun Monaten einen Nettoumsatz von USD 24,3 Milliarden (0%, +2% kWk). Volumensteigerungen von 7 Prozentpunkten, unter anderem dank der starken Performance von Cosentyx, Entresto, Promacta/Revolade und Tafinlar + Mekinist, konnten die negativen Auswirkungen der Konkurrenz durch Generika (-5 Prozentpunkte) mehr als wettmachen. Die Preise hatten einen unerheblichen Effekt auf die Umsatzentwicklung.

Das operative Ergebnis betrug USD 6,0 Milliarden (-2%, +2% kWk). Die Anpassungen zur Berechnung des Kernergebnisses beliefen sich auf insgesamt USD 1,7 Milliarden (2016: USD 1,9 Milliarden). Ihr Rückgang war vor allem auf geringere Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 7,7 Milliarden (-4%, -1% kWk). Die operative Kerngewinnmarge sank bei konstanten Wechselkursen um 0,8 Prozentpunkte. Hauptursachen für diesen Rückgang waren Einbussen durch Generika und Investitionen zur Wachstumssteigerung bei Entresto, Kisqali und Cosentyx, die durch Umsatzsteigerungen und Produktivität teilweise wettgemacht wurden. Ein negativer Währungseffekt von 0,3 Prozentpunkten führte zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 1,1 Prozentpunkte auf 31,6% des Nettoumsatzes.

Der Nettoumsatz der Division Sandoz belief sich in den ersten neun Monaten auf USD 7,5 Milliarden (-1%, -1% kWk), wobei Volumensteigerungen von 6 Prozentpunkten durch den Preisverfall von 7 Prozentpunkten mehr als absorbiert wurden. Der Umsatzrückgang in den USA (-10% kWk) wurde durch die Umsatzsteigerungen von 4% (kWk) in Europa und den übrigen Ländern der Welt weitgehend wettgemacht. Der Umsatz der Biopharmazeutika stieg weltweit um 14% (kWk).

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 1,1 Milliarden (-2%, -3% kWk). Dies war vor allem auf den Preisdruck in den USA und Wachstumsinvestitionen bei Marketing und Verkauf zurückzuführen, was durch Umsatzsteigerungen in den übrigen Ländern der Welt und durch die höhere Bruttomarge teilweise kompensiert wurde. Das operative Kernergebnis betrug USD 1,5 Milliarden (-1%, -1% kWk). Die operative Kerngewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 0,1 Prozentpunkte zurück. Bei einem positiven Währungseffekt von 0,1 Prozentpunkten ergab sich eine operative Kern­gewinnmarge von 20,6% des Nettoumsatzes entsprechend dem Niveau des Vorjahres.

Die Division Alcon erzielte in den ersten neun Monaten einen Nettoumsatz von USD 4,5 Milliarden (+2%, +3% kWk). Das Wachstum des Augenchirurgiebereichs (+3% kWk) basiert auf der starken Performance des Vitreoretinalportfolios und des Verbrauchsmaterials für die Kataraktchirurgie. Der Bereich Vision Care steigerte seinen Umsatz um 3% (kWk), wozu die Marke Dailies Total1 weiterhin mit zweistelligen Zuwächsen beitrug.

Der operative Verlust belief sich in den ersten neun Monaten 2017 auf USD 112 Millionen gegenüber einem Verlust von USD 12 Millionen im Vorjahreszeitraum. Dies war vor allem auf den Wachstumsplan und auf Wertminderungen im Zusammenhang mit Entwicklungsaktivitäten zurückzuführen. Das operative Kernergebnis betrug USD 636 Millionen (-7%, -2% kWk). Die operative Kerngewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 0,9 Prozentpunkte zurück. Dazu kam ein negativer Währungseffekt von 0,5 Prozentpunkten, sodass sich insgesamt ein Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 1,4 Prozentpunkte auf 14,3% des Nettoumsatzes ergab.

Entscheidende Wachstumstreiber

Die Finanzergebnisse im dritten Quartal beruhen auf einer anhaltenden Fokussierung auf entscheidende Wachstumstreiber wie Cosentyx, Entresto, Promacta/Revolade, Tasigna, Tafinlar + Mekinist, Jakavi und Kisqali sowie Biopharmazeutika und Wachstumsmärkte.

Wachstumstreiber

  • Cosentyx (USD 556 Millionen, +83% kWk) setzte im Zuge weiterer Markteinführungen seinen Wachstumskurs im dritten Quartal fort und erzielte bei Psoriasisarthritis, ankylosierender Spondylitis und Plaquepsoriasis kräftige Zuwächse. Seit seiner Einführung wurde Cosentyx zur Behandlung von mehr als 100 000 Patienten eingesetzt.
  • Entresto (USD 128 Millionen, +138% kWk) wuchs weiter und profitierte vom besseren Zugang und dem verstärkten Aussendienst in den USA sowie von der Kostenerstattung in Europa.
  • Promacta/Revolade (USD 227 Millionen, +36% kWk) erzielte in allen Regionen eine starke zweistellige Zuwachsrate, da es weltweit nach wie vor zunehmend eingesetzt wird. Die Umsatzentwicklung profitierte ausserdem vom Wachstum der Thrombopoietin-Klasse zur Behandlung chronischer Immunthrombozytopenie (auch bekannt als Morbus Werlhof oder chronische idiopathische thrombozytopenische Purpura).
  • Tasigna (USD 482 Millionen, +12% kWk) verzeichnete solide Zuwächse, die vor allem in den USA und durch zeitliche Verschiebungen der Umsätze in den Wachstumsmärkten erzielt wurden.
  • Tafinlar + Mekinist (USD 224 Millionen, +27% kWk) verzeichnete in allen Regionen zweistellige Zuwächse.
  • Jakavi (USD 201 Millionen, +31% kWk) erzielte in allen Regionen anhaltende zweistellige Steigerungen und profitierte dabei vom Einsatz bei Myelofibrose und von der Kostenerstattung in der Sekundärbehandlung bei Polycythaemia vera in weiteren Ländern.
  • Der Umsatz von Gilenya (USD 801 Millionen, 0% kWk) lag in den USA auf Vorjahresniveau, während das solide Wachstum in Europa durch zeitliche Verschiebungen der Umsätze in den Wachstumsmärkten teilweise absorbiert wurde.
  • Der CDK4/6-Inhibitor Kisqali (USD 26 Millionen) wurde im dritten Quartal weiter eingeführt und auch in der EU zugelassen. Die Werbekampagne zur Einführung in den USA begann Ende August. Bis Ende September hatte die grosse Mehrheit der Patienten über ihre Kostenträger bereits Zugang erhalten.
  • Das Wachstum der Biopharmazeutika (USD 292 Millionen, +9% kWk) beruhte vor allem auf Zarxio in den USA und auf der Einführung von Rixathon (Rituximab) und Erelzi (Etanercept) in der EU.

Wachstumsmärkte

  • In den Wachstumsmärkten - sie umfassen alle Märkte ausser den USA, Kanada, Westeuropa, Japan, Australien und Neuseeland - stieg der Nettoumsatz (+5% USD, +8% kWk) dank der Performance in China (+11% kWk) und Russland (+23% kWk).

Forschung und Entwicklung stärken

Aktueller Stand der Innovationen

Dank der anhaltenden Fokussierung auf Innovation verfügt Novartis über eine der konkurrenzfähigsten Pipelines der Branche mit mehr als 200 Projekten in der klinischen Entwicklung.

Zu den wichtigsten Entwicklungen im dritten Quartal 2017 zählen:

Neuzulassungen und positive Gutachten

  • Kymriah (Tisagenlecleucel, früher CTL019) wurde als erste CAR-T-Zelltherapie von der FDA zugelassen. Kymriah ist für die Behandlung von Kindern und jungen Erwachsenen mit akuter lymphoblastischer Leukämie vom B-Zelltyp indiziert.
  • Kisqali (Ribociclib) wurde in der EU als erste Behandlungsoption in Kombination mit einem Aromatasehemmer bei fortgeschrittenem oder metastasierendem HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs zugelassen.
  • Rydapt (Midostaurin) wurde in der EU für die Behandlung neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) mit FLT3-Mutation sowie für drei Formen von fortgeschrittener systemischer Mastozytose zugelassen.
  • Die Intraokularlinse Clareon AutonoMe von Alcon wurde im Oktober in der EU zugelassen. Sie besteht aus dem fortschrittlichsten optischen Material, das in einem automatisierten, einmalig verwendbaren und vorgeladenen Injektorsystem verfügbar ist. Das Injektorsystem AutonoMe ist einfach und intuitiv zu handhaben und verbessert die Kontrolle für ein präzises Einsetzen der Intraokularlinse während der Kataraktoperation.

Zulassungsanträge

  • Der Zulassungsantrag für AMG 334 (Erenumab) zur Migräneprävention bei Patienten mit vier oder mehr Migränetagen pro Monat wurde im dritten Quartal von der FDA angenommen.
  • Ein Ergänzungsantrag (supplemental New Drug Application) für Tasigna wurde von der FDA angenommen und zur vorrangigen Prüfung (Priority Review) zugelassen. Mit diesem Antrag soll die Fachinformation um Angaben zur behandlungsfreien Remission (TFR) ergänzt werden.
  • Rixathon, das von Sandoz vorgeschlagene Biosimilar Rituximab (Rituxan® von Roche), wurde von der FDA zur Zulassungsprüfung angenommen.

Ergebnisse laufender klinischer Studien und andere bedeutende Entwicklungen

  • In der Phase-III-Studie CANTOS mit ACZ885 (Canakinumab) wurde mit einer statistisch signifikanten 15%igen Reduktion schwerer unerwünschter kardialer Ereignisse (MACE) bei Patienten mit früherem Herzinfarkt und entzündlicher Atherosklerose der primäre Endpunkt erreicht. Bei einer Untergruppe der mit 150 mg behandelten Patienten, deren Entzündungswerte unter den mittleren hs-CRP-Wert (hochsensitives C-reaktives Protein, gemessen drei Monate nach einer Behandlungsdosis) gesenkt wurden, wurde beim primären MACE-Endpunkt eine relative Risikosenkung um 27% beobachtet. Die Daten wurden auf der Tagung der European Society of Cardiology vorgestellt und im New England Journal of Medicine veröffentlicht.
  • Die verblindeten, vorab geplanten Analysen zur onkologischen Sicherheit von ACZ885 im Rahmen der Phase-III-Studie CANTOS zeigten eine 77%ige Verringerung der Lungenkrebs-Mortalität und eine 67%ige Reduktion der Lungenkrebsfälle in der 300-mg-Gruppe. Die Daten wurden in The Lancet veröffentlicht. Novartis diskutiert die Ergebnisse bei Lungenkrebs derzeit mit den Aufsichtsbehörden und plant, sie im Rahmen zusätzlicher konfirmatorischer Studien der Phase III zu überprüfen.
  • Zu Cosentyx wurden auf der Tagung der European Academy of Dermatology and Venereology Fünfjahresdaten vorgelegt. Diese zeigen eine hochgradige und lang anhaltende Klärung des Hautbildes bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis und belegen die anhaltende Sicherheit dieses Biologikums über den Behandlungszeitraum von fünf Jahren.
  • Daten aus einer Phase-III-Studie mit Tafinlar + Mekinist in der adjuvanten Behandlung wurden auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology vorgestellt. Sie belegen bei Patienten mit resektiertem BRAF-V600-Mutation-positivem Melanom eine Verringerung des Rezidivrisikos um 53%. Zudem zeigen die Daten relevante Verbesserungen bei sekundären Endpunkten wie dem Gesamtüberleben, dem Fernmetastase-freien Überleben und der Rezidivfreiheit. Im Oktober wurde Tafinlar + Mekinist von der FDA als therapeutischer Durchbruch in der adjuvanten Melanombehandlung eingestuft.
  • Die Phase-III-Studie PARADIGMS mit Gilenya bei Kindern und Jugendlichen ergab eine signifikante Verringerung der MS-Schübe im Vergleich zu Interferon beta-1a. PARADIGMS ist die erste Studie ihrer Art bei pädiatrischer multipler Sklerose. Andere gängige Therapien wurden noch nicht in spezifisch auf Kinder und Jugendliche zugeschnittenen Vergleichsstudien untersucht.
  • Eine neue Analyse zu AMG 334 (Erenumab), die der International Headache Society vorgestellt wurde, zeigte eine signifikante Verringerung der monatlichen Migränetage bei Patienten mit chronischer Migräne, bei denen frühere präventive Behandlungen gescheitert waren. Ausserdem bestätigte eine gezielte Studie zur kardiovaskulären Sicherheit erneut die mit Placebo vergleichbare Verträglichkeit.
  • Für Xolair wurde die Wirksamkeit einer erneuten Behandlung bei Patienten mit chronischer spontaner Urtikaria nach einer Behandlungsunterbrechung bestätigt, wobei 90% der Patienten innerhalb von zwölf Wochen Wiederbehandlung eine wirksame Kontrolle der Symptome erreichten. Daten aus der Phase-IIIb-Studie OPTIMA bestätigten erneut, dass fast zwei Drittel der Patienten, die über einen Zeitraum von sechs Monaten mit 300 mg Xolair behandelt wurden, eine gute Symptomkontrolle erlangten.
  • Zwischenergebnisse aus der Vergleichsstudie RIVAL mit Lucentis wurden auf dem Kongress der EURETINA präsentiert und bestätigten die Wirksamkeit und Dauerhaftigkeit im Vergleich zu Aflibercept bei Patienten mit neovaskulärer altersbedingter Makuladegeneration (nAMD). Fünfjahresergebnisse aus der Studie LUMINOUS mit Lucentis belegten dessen Wirksamkeit und Sicherheit in der praktischen Anwendung bei fünf verschiedenen Netzhauterkrankungen.
  • Daten zu Promacta/Revolade zeigten eine langfristige Kontrolle chronischer/persistierender Immunthrombozytopenie (ITP). Bei fast 70% der Patienten wurden ohne Notfalltherapie über längere Zeiträume Thrombozytenzahlen von >=30×109/L aufrechterhalten. Mehr als ein Drittel der Patienten setzte dauerhaft eine oder mehrere ITP-Begleitmedikationen ab. Die Daten wurden im Oktober in der Fachzeitschrift Blood veröffentlicht.
  • Im Rahmen einer 51-wöchigen klinischen Studie entsprach das von Sandoz vorgeschlagene Biosimilar Adalimumab (Humira® von AbbVie) in Bezug auf seine Wirksamkeit und Sicherheit dem Referenzbiologikum. Das Biosimilar wird derzeit von der Europäischen Arzneimittelagentur für die Behandlung mehrerer Immunerkrankungen geprüft.

Ein stärkeres Unternehmen für die Zukunft schaffen

Novartis hat im dritten Quartal sämtliche Initiativen zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung vorangetrieben:

  • Die divisionenübergreifende Dienstleistungsorganisation Novartis Business Services (NBS) erzielt weiterhin nachhaltige Einsparungen, indem sie einen disziplinierten Ansatz für Investitionen verfolgt und die Qualität der Dienstleistungen verbessert. Darüber hinaus wird die geografische Präsenz des Unternehmens weiterhin optimiert, um die Kompetenzen der fünf Novartis Global Service Centers noch mehr zu verstärken.
  • Die Einheit Novartis Technical Operations (NTO) verfolgt weiterhin ihre Prioritäten der Effizienzsteigerung durch Synergien in der Produktion, durch eine bessere Zuweisung von Ressourcen und durch die Reduktion der externen Ausgaben. Die integrierte Organisation der Lieferkette verbessert das Kundendienstniveau, die weltweite Koordination von Produkt­einführungen sowie die Agilität, um auf kurzfristige Marktveränderungen reagieren zu können. Darüber hinaus werden die Strategien in der Logistik überprüft, um die allgemeine Wettbewerbs­fähigkeit von Novartis durch ein effizienteres Vertriebsnetz zu verbessern.
  • Die 2016 geschaffene Einheit Global Drug Development (GDD) leitet die Arzneimittel­entwicklung im gesamten Portfolio innovativer Medikamente und Biosimilars. Der unter­nehmensweite Ansatz des Portfoliomanagements ermöglicht eine bessere Zuteilung von Ressourcen sowie eine höhere Produktivität der Forschung und Entwicklung.
  • Novartis setzt sich im Rahmen ihrer Strategie zur Qualitätssicherung nach wie vor proaktiv für eine hohe Regelkonformität, verlässliche Produktqualität und nachhaltige Effizienz ein. In den ersten neun Monaten 2017 fanden weltweit insgesamt 161 (im dritten Quartal 54) Inspektionen durch Gesundheitsbehörden statt, wovon 25 (im dritten Quartal 2017 sieben) von der FDA durchgeführt wurden. Alle Inspektionen kamen zu einem guten oder akzeptablen Ergebnis, mit Ausnahme einer Inspektion des russischen Industrie- und Handelsministeriums am Standort von Alcon in Puurs, Belgien. Hier sind noch weitere Stellungnahmen erforderlich, bevor die Inspektion abgeschlossen werden kann.

Kapitalausstattung und Nettoschulden

Eine gute Ausgewogenheit zwischen Investitionen in die Geschäftsentwicklung, einer starken Kapitalausstattung und attraktiven Aktionärsrenditen bleibt vorrangig.

Novartis kündigte im Januar 2017 ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von USD 5 Milliarden über die zweite Handelslinie an. In den ersten neun Monaten 2017 kaufte Novartis 47,0 Millionen Aktien (USD 3,7 Milliarden) im Rahmen dieses Rückkaufprogramms sowie 9,8 Millionen Aktien (USD 0,8 Milliarden) zur Minderung des Verwässerungseffekts aufgrund aktienbasierter Mitarbeiter­beteiligungsprogramme zurück. Ausserdem wurden 2,8 Millionen Aktien (USD 0,2 Milliarden) von Mitarbeitenden zurückgekauft, und 12,8 Millionen eigene Aktien (USD 0,7 Milliarden) wurden als Folge ausgeübter Optionen und im Zusammenhang mit aktienbasierten Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen ausgeliefert. Infolgedessen ging die Anzahl ausstehender Aktien gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 46,8 Millionen zurück. Novartis beabsichtigt, den durch aktienbasierte Mitarbeiterbeteiligungs­programme verzeichneten Verwässerungseffekt zu kompensieren. Diese Transaktionen mit eigenen Aktien führten zu einem Nettogeldabfluss von USD 4,3 Milliarden.

Die Nettoverschuldung stieg gegenüber dem 31. Dezember 2016 um USD 4,7 Milliarden auf USD 20,7 Milliarden per 30. September 2017. Diese Erhöhung war vor allem auf die Dividenden­ausschüttung von USD 6,5 Milliarden, auf Nettoaktienrückkäufe sowie auf M&A-Aktivitäten zurück­zuführen, die durch den in den ersten neun Monaten 2017 generierten Free Cashflow in Höhe von USD 8,0 Milliarden teilweise wettgemacht wurden. Die langfristige Bonität des Unternehmens von AA (Moody's Investors Service Aa3; S&P Global Ratings AA-; Fitch Ratings AA) bleibt unverändert.

Ausblick 2017

Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse

Novartis bestätigt erneut die zu Beginn des Jahres 2017 bekannt gegebenen Konzernprognosen. Auf Konzernebene wird 2017 mit einem Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres (kWk) gerechnet, wobei die Einbussen durch Generikakonkurrenz, einschliesslich weiterer generischer Versionen von Glivec/Gleevec in den USA und Europa, wettgemacht werden.

Auf Ebene der Divisionen wird 2017 folgende Entwicklung der Nettoumsätze (kWk) erwartet:

  • Innovative Medicines: Prognose angehoben auf eine leichte Steigerung
  • Sandoz: Prognose gesenkt auf weitgehend auf Vorjahresniveau oder einen leichten Rückgang
  • Alcon: Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich

Das operative Kernergebnis des Konzerns wird 2017 voraussichtlich weitgehend auf Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz (kWk) zurückgehen.

Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem Durchschnittsniveau von Mitte Oktober halten, rechnet Novartis im Jahr 2017 mit einem unerheblichen Effekt auf den Nettoumsatz bzw. einem negativen Effekt von 1 Prozentpunkt auf das operative Kernergebnis. Der geschätzte Wechselkurseffekt auf die Ergebnisse wird monatlich auf der Website von Novartis veröffentlicht.

Zusammenfassung der finanziellen Performance

Innovative Medicines 3. Quartal
2017
3. Quartal
2016
Veränderung
in %
9 Monate 2017 9 Monate 2016 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 8 302 8 173 2 2 24 269 24 289 0 2
Operatives Ergebnis 2 179 2 020 8 11 5 975 6 066 -2 2
In % des Nettoumsatzes 26,2 24,7 24,6 25,0
Operatives Kernergebnis 2 657 2 676 -1 1 7 659 7 947 -4 -1
In % des Nettoumsatzes 32,0 32,7 31,6 32,7
Sandoz 3. Quartal
2017
3. Quartal
2016
Veränderung
in %
9 Monate 2017 9 Monate 2016 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 2 584 2 517 3 1 7 465 7 539 -1 -1
Operatives Ergebnis 390 354 10 9 1 063 1 080 -2 -3
In % des Nettoumsatzes 15,1 14,1 14,2 14,3
Operatives Kernergebnis 580 530 9 8 1 537 1 550 -1 -1
In % des Nettoumsatzes 22,4 21,1 20,6 20,6
Alcon 3. Quartal
2017
3. Quartal
2016
Veränderung
in %
9 Monate 2017 9 Monate 2016 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 1 527 1 436 6 7 4 460 4 368 2 3
Operatives Ergebnis -50 -50 0 19 -112 -12 n.a. n.a.
In % des Nettoumsatzes -3,3 -3,5 -2,5 -0,3
Operatives Kernergebnis 238 206 16 23 636 687 -7 -2
In % des Nettoumsatzes 15,6 14,3 14,3 15,7


Corporate
3. Quartal
2017
3. Quartal
2016
Veränderung
in %
9 Monate 2017 9 Monate 2016 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Operatives Ergebnis -162 -55 n.a. n.a. -367 -321 -14 -24
Operatives Kernergebnis -93 -31 n.a. n.a. -205 -210 2 -10
Total Konzern 3. Quartal
2017
3. Quartal
2016
Veränderung
in %
9 Monate 2017 9 Monate 2016 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 12 413 12 126 2 2 36 194 36 196 0 1
Operatives Ergebnis 2 357 2 269 4 6 6 559 6 813 -4 -1
In % des Nettoumsatzes 19,0 18,7 18,1 18,8
Operatives Kernergebnis 3 382 3 381 0 1 9 627 9 974 -3 -1
In % des Nettoumsatzes 27,2 27,9 26,6 27,6
Reingewinn 2 083 1 945 7 10 5 727 5 762 -1 2
Gewinn pro Aktie (USD) 0,89 0,81 10 12 2,43 2,42 0 3
Geldfluss aus operativer Tätigkeit 3 586 3 231 11 9 213 7 884 17
Free Cashflow 3 064 2 591 18 7 972 6 479 23

n.a. = nicht anwendbar

Eine Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts mit den im nachstehenden Inhaltsverzeichnis aufgeführten Informationen ist in englischer Sprache abrufbar unter
http://hugin.info/134323/R/2143757/821433.pdf.

Novartis - Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2017 - Ergänzende Daten

INHALT Seite
OPERATIVE PERFORMANCE DES KONZERNS UND DER DIVISIONEN
(3. Quartal und 9 Monate 2017)
Konzern 2
Innovative Medicines 5
Sandoz 13
Alcon 15
GELDFLUSS UND BILANZ DES KONZERNS 17
AKTUELLER STAND DER INNOVATIONEN 20
KURZFASSUNG DES KONSOLIDIERTEN ZWISCHENABSCHLUSSES
Konsolidierte Erfolgsrechnungen 29
Kurzfassung der konsolidierten Gesamtergebnisrechnungen 31
Kurzfassung der konsolidierten Bilanzen 32
Kurzfassung der Veränderungen des konsolidierten Eigenkapitals 33
Kurzfassung der konsolidierten Geldflussrechnungen 34
Anhang zur Kurzfassung des konsolidierten Zwischenabschlusses, einschliesslich des aktuellen Stands der Rechtsfälle 36
ERGÄNZENDE INFORMATIONEN 44
KERNERGEBNISSE
Überleitung der nach IFRS ausgewiesenen Ergebnisse zu den Kernergebnissen 46
Konzern 48
Innovative Medicines 50
Sandoz 52
Alcon 54
Corporate 56
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Kurzfassung der Veränderungen der konsolidierten Nettoschulden/Aktieninformationen 58
Free Cashflow 59
Nettoumsätze der 20 führenden Produkte von Innovative Medicines 60
Innovative Medicines: Umsätze nach Geschäftsbereichen 62
Nettoumsatz nach Regionen 64
Wechselkurse 66
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften 67
DISCLAIMER 68

Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der Novartis AG, das bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.

Bei den Produktbezeichnungen in kursiver Schrift handelt es sich um eigene oder in Lizenz genommene Warenzeichen der Novartis Konzerngesellschaften. Jakafi® ist eine eingetragene Marke der Incyte Corporation. Enbrel® ist eine eingetragene Marke von Amgen Inc. Stelara® ist eine Marke von Janssen Biotech, Inc. Rituxan® ist eine eingetragene Marke von Biogen. Humira® ist eine eingetragene Marke von AbbVie Inc.

Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis, mit Hauptsitz in Basel (Schweiz), verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen: mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten sowie Biopharmazeutika und Produkten für die Augenheilkunde. Novartis hat weltweit führende Positionen in diesen Bereichen inne. Im Jahr 2016 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 48,5 Milliarden und wies Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von rund USD 9,0 Milliarden aus. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 121 000 Mitarbeitende (Vollzeitstellenäquivalente). Die Produkte von Novartis werden in rund 155 Ländern weltweit verkauft. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Wichtige Termine

13. November 2017 R&D Update und Investorenveranstaltung in London
24. Januar 2018 Ergebnisse des vierten Quartals und des Geschäftsjahres 2017
2. März 2018 Ordentliche Generalversammlung der Aktionäre
19. April 2018 Ergebnisse des ersten Quartals 2018
15.-16. Mai 2018 "Meet Novartis Management" Investorenveranstaltung in Basel
18. Juli 2018 Ergebnisse des zweiten Quartals 2018
18. Oktober 2018 Ergebnisse des dritten Quartals 2018