Novartis erzielt 2014 solide Umsatzsteigerungen, höhere Margen und Fortschritte in der Pipeline; mit der Umgestaltung des Portfolios fokussiert sich das Unternehmen auf führende Geschäftsbereiche

Jan 27, 2015
  • Wachstum des Nettoumsatzes im Jahr 2014 - mit starker Erhöhung der Kerngewinnmarge[1]
    • Der Nettoumsatz steigt 2014 um 1% (+3% kWk[1])[2] auf USD 58,0 Milliarden (4. Quartal: -2%, +4% kWk)
    • Das operative Ergebnis verbessert sich 2014 um 1% (+7% kWk) auf USD 10,7 Milliarden
    • Der Reingewinn erhöht sich 2014 um 12% (+19% kWk) auf USD 10,3 Milliarden
    • Das operative Kernergebnis steuert 2014 (+3%, +8% kWk) 120 Basispunkte zur Steigerung der Kerngewinnmarge (kWk) bei
    • Der Kerngewinn pro Aktie beträgt 2014 USD 5,23 (+4%, +10% kWk)
    • Der Free Cashflow[1] beläuft sich 2014 auf USD 10,8 Milliarden (+12%)
  • Starke Innovationsdynamik setzt sich 2015 fort
    • Zulassung von Cosentyx zur Behandlung von Psoriasis in den USA und der EU sowie zur Behandlung von Psoriasis und Psoriasisarthritis in Japan
    • US- und EU-Zulassung der Depot-Formulierung (long acting release, LAR) von Signifor zur Behandlung von Akromegalie
    • Zulassungsanträge für LCZ696 in den USA und der EU sowie für QVA149 und NVA237 in den USA eingereicht
    • Zulassungsempfehlung des beratenden Ausschusses der US-Gesundheitsbehörde (FDA) für das Biosimilar Filgrastim von Sandoz
  • Wachstumsprodukte[3] sowie Wachstumsmärkte[3] treiben die Performance im vierten Quartal weiter an
    • Mit einer Steigerung um 14% (USD) auf USD 4,7 Milliarden erwirtschaften die Wachstumsprodukte 32% des Nettoumsatzes des Konzerns
    • Starke Performance in den Wachstumsmärkten (+12% kWk)
  • Weitere Fortschritte mit der Transformation des Portfolios und der Steigerung der Produktivität
    • Veräusserung der Division Animal Health an Eli Lilly and Company am 1. Januar 2015 abgeschlossen
    • Implementierung der Dienstleistungsorganisation Novartis Business Services verläuft nach Plan
    • Verbesserung der Kerngewinnmarge (+1,2 Prozentpunkte kWk) beruht vor allem auf fortlaufenden Initiativen zur Steigerung der Produktivität
  • Dividende von CHF 2,60 pro Aktie (+6%) für 2014 vorgeschlagen
  • Ausblick 2015 für fortzuführende Geschäftsbereiche:
    • Novartis erwartet eine Steigerung des Nettoumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich (kWk) sowie eine Zunahme des operativen Kernergebnisses über dem Niveau des Umsatzwachstums im hohen einstelligen Prozentbereich (kWk)
    • Die Modellberechnung des Ausblicks beruht auf der Annahme, dass die Transaktionen mit GSK am 31. März 2015 abgeschlossen werden[4]

[1] Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse, der Free Cashflow und die Angaben zum Jahr 2013 unter Ausschluss der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik sind keine in den IFRS definierten Kennzahlen. Erläuterungen der Nicht-IFRS-Kennzahlen finden sich auf Seite 54 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts.
[2] Sämtliche Vergleiche mit dem Vorjahr basieren auf Angaben für das Jahr 2013 unter Ausschluss der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik. Siehe Seite 85 der Kurzfassung des Finanzberichts.
[3] Die Definitionen der Wachstumsprodukte und Wachstumsmärkte finden sich auf Seite 2 bzw. Seite 11.
[4] Annahme nur für Modellberechnung; Novartis geht weiter davon aus, dass die Transaktionen mit GSK im ersten Halbjahr 2015 abgeschlossen werden.

Kennzahlen ohne Diagnostik[5] Ausgewiesen ohne Diagnostik[5] Ausgewiesen
4. Quartal
2014[6]
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
4. Quartal
2013
Geschäfts-
jahr
2014[6]
Geschäfts-jahr
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2013
Mio. USD1 Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD5 Mio. USD USD kWk Mio. USD
Nettoumsatz 14 633 14 926 -2 4 15 078 57 996 57 355 1 3 57 920
Operatives Ergebnis 1 172 2 278 -49 -39 2 373 10 736 10 671 1 7 10 910
Reingewinn 1 487 1 999 -26 -16 2 058 10 280 9 144 12 19 9 292
Gewinn pro Aktie (USD) 0,62 0,81 -23 -13 0,83 4,21 3,70 14 20 3,76
Free Cashflow 4 419 3 130 41 3 319 10 762 9 592 12 9 945
Kernergebnisse
Operatives Ergebnis 3 322 3 293 1 9 14 616 14 191 3 8
Reingewinn 2 914 2 892 1 9 12 755 12 351 3 8
Gewinn pro Aktie (USD) 1,21 1,18 3 12 5,23 5,01 4 10

[5] Die Angagen in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse, der Free Cashflow und die Angaben zum Jahr 2013 unter Ausschluss der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik sind keine in den IFRS definierten Kennzahlen. Erläuterungen der Nicht-IFRS-Kennzahlen finden sich auf Seite 54 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts.
[6] Die Ergebnisse der Berichtsperioden 2014 verstehen sich unter Ausschluss von Abschreibungen im Zusammenhang mit aufzugebenden Geschäftsbereichen ab dem Datum der Bekanntgabe der Portfolioumgestaltung. Siehe Seite 22 der Kurzfassung des Finanzberichts.

Basel, 27. Januar 2015 - Die Ergebnisse kommentierte Joseph Jimenez, Chief Executive Officer von Novartis: "2014 war für Novartis ein Jahr der Transformation. Wir haben unsere Umsetzungsfähigkeit verbessert und zugleich Schritte unternommen, um unser Unternehmen auf unsere drei führenden Geschäftsbereiche mit globaler Reichweite zu fokussieren. Wir haben solide Umsatzsteigerungen und höhere Margen erzielt, unsere Innovationstätigkeit verstärkt und unsere Initiativen zur Qualitäts- und Produktivitätssteigerung vorangetrieben. Ich bin zuversichtlich, dass wir für zukünftigen Erfolg positioniert sind."

KONZERNÜBERSICHT

Gemäss International Financial Reporting Standards (IFRS) weist Novartis seit Ankündigung der Transaktionen mit GlaxoSmithKline plc (GSK) und Eli Lilly and Company (Lilly) am 22. April 2014 (sowie der nachfolgenden Transaktion mit CSL Limited) die Finanzergebnisse der "aufzugebenden" und "fortzuführenden" Geschäftsbereiche in der Konzernrechnung des laufenden Jahres und des Vorjahres separat aus.[7] Eine genaue Erläuterung findet sich auf Seite 22 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts.

Viertes Quartal

Der Nettoumsatz des Konzerns stieg dank der starken Performance der Wachstumsprodukte[8]
Der Nettoumsatz des Konzerns belief sich im vierten Quartal auf USD 14,6 Milliarden (-2%, +4% kWk). Die Wachstumsprodukte steuerten USD 4,7 Milliarden bzw. 32% zum Nettoumsatz des Konzerns bei und legten damit gegenüber dem Vorjahresquartal um 14% (USD) zu.

Das operative Ergebnis des Konzerns ging um 49% (-39% kWk) auf USD 1,2 Milliarden zurück. Dies war vor allem auf eine ausserordentliche Wertminderung vor Steuern von USD 1,1 Milliarden im Zusammenhang mit der bevorstehenden Veräusserung des Grippeimpfstoffgeschäfts an CSL Limited (CSL) zurückzuführen. Die Wechselkurse hatten einen negativen Effekt von 10 Prozentpunkten, der vor allem auf die Schwächung des Euro, Yen und Rubels gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen war. Die operative Gewinnmarge sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,4 Prozentpunkte (kWk) auf 8,0% des Nettoumsatzes. Dafür war vor allem die ausserordentliche Wertminderung des Grippeimpfstoffgeschäfts verantwortlich. Ein negativer Währungseffekt von 0,9 Prozentpunkten resultierte in einem Nettorückgang der operativen Gewinnmarge um 7,3 Prozentpunkte. Die Tatsache, dass Anlagen der aufzugebenden Geschäftsbereiche nicht mehr abgeschrieben werden, wirkte sich im vierten Quartal mit USD 101 Millionen positiv aus und führte zu einer Verbesserung der operativen Gewinnmarge um 0,7 Prozentpunkte (kWk). Die Anpassungen am operativen Ergebnis des Konzerns, die zur Berechnung des operativen Kernergebnisses vorgenommen wurden, stiegen auf USD 2,2 Milliarden (2013: USD 1,0 Milliarden).

Das operative Kernergebnis erhöhte sich um 1% (+9% kWk) auf USD 3,3 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen um 1,1 Prozentpunkte. Diese Erhöhung war hauptsächlich durch geringere Funktionskosten bedingt, die den Programmen zur Produktivitätssteigerung zu verdanken waren und durch ungünstige übrige Erträge und Aufwendungen teilweise aufgehoben wurden. Die Tatsache, dass Anlagen der aufzugebenden Geschäftsbereiche nicht mehr abgeschrieben werden, wirkte sich mit USD 49 Millionen positiv aus und führte zu einer Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 0,3 Prozentpunkte (kWk). Währungseffekte wirkten sich mit 0,5 Prozentpunkten negativ aus. Insgesamt ergab sich eine Nettoerhöhung der operativen Kerngewinnmarge um 0,6 Prozentpunkte auf 22,7% des Nettoumsatzes.

Der Reingewinn des Konzerns ging um 26% (-16% kWk) auf USD 1,5 Milliarden zurück. Dafür war massgeblich das niedrigere operative Ergebnis verantwortlich, teilweise wettgemacht durch einen höheren Ertrag aus assoziierten Gesellschaften. Dieser war geprägt durch einen Vorsteuergewinn von USD 0,4 Milliarden aus dem Verkauf der Beteiligung an der LTS Lohmann Therapie-Systeme AG und einem geringeren Steueraufwand.

Der Gewinn pro Aktie belief sich auf USD 0,62 (-23%, -13% kWk) und ging aufgrund der geringeren durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien sowie geringerer Minderheitsbeteiligungen etwas weniger stark zurück als der Reingewinn.

Der Kernreingewinn des Konzerns erhöhte sich um 1% (+9% kWk) auf USD 2,9 Milliarden und folgte damit der Entwicklung des operativen Kernergebnisses.

Der Kerngewinn pro Aktie betrug USD 1,21 (+3%, +12% kWk) und stieg hauptsächlich aufgrund der geringeren durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien sowie geringerer Minderheitsbeteiligungen stärker als der Kernreingewinn.

Der Free Cashflow lag im vierten Quartal mit USD 4,4 Milliarden um 41% beziehungsweise USD 1,3 Milliarden über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Dies war primär auf den höheren Geldfluss aus operativer Tätigkeit zurückzuführen, der vor allem von höheren Gewinnen aus Sicherungsgeschäften und einem niedrigeren Nettoumlaufvermögen profitierte. Höhere Erlöse aus Desinvestitionen des Novartis Venture Fund und geringere Investitionen in Sachanlagen trugen ebenfalls dazu bei.

Ein Vergleich zwischen den Ergebnissen des vierten Quartals 2014 und des Vorjahreszeitraums, einschliesslich der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik, ergibt einen Rückgang des Nettoumsatzes des gesamten Konzerns um 3% in USD (+3% kWk). Das operative Ergebnis des gesamten Konzerns verringerte sich um 51% (-42% kWk), der Reingewinn des gesamten Konzerns ging um 28% (-18% kWk) zurück, und der Gewinn pro Aktie auf Ebene des gesamten Konzerns (-25%, -16% kWk) sank aufgrund der geringeren durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien sowie geringerer Minderheitsbeteiligungen etwas weniger stark als der Reingewinn des gesamten Konzerns.

[7] Trotz der erforderlichen Ausweisung aufzugebender Geschäftsbereiche setzt sich Novartis bis zum Abschluss der Transaktionen mit GSK und CSL nach wie vor uneingeschränkt für alle Konzernaktivitäten ein.
[8] Zu den "Wachstumsprodukten" zählen die Produkte, die 2009 oder später eingeführt wurden oder in den wichtigsten Märkten (EU, USA, Japan) noch mindestens bis 2018 durch Exklusivrechte geschützt sind. Dies gilt nicht für die Angaben zu Sandoz, die nur Produkte umfassen, die in den letzten 24 Monaten eingeführt wurden.

Fortzuführende Geschäftsbereiche

Der Nettoumsatz der fortzuführenden Geschäftsbereiche belief sich im vierten Quartal auf USD 13,1 Milliarden (-2%, +3% kWk). Das operative Ergebnis wuchs um 1% (+10% kWk), das operative Kernergebnis verringerte sich um 2% in US-Dollar (+6% kWk), und die operative Kerngewinnmarge erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 24,7% des Nettoumsatzes. Die fortzuführenden Geschäftsbereiche beinhalten vorläufig weder die Ergebnisse der Nettovermögenswerte des Onkologiebereichs, die bei Abschluss der Transaktion von GSK übernommen werden sollen, noch die Ergebnisse aus der 36,5%-Beteiligung am Consumer-Healthcare-Joint-Venture von GSK und Novartis, das zum gleichen Zeitpunkt gegründet werden soll.

Die Division Pharmaceuticals erzielte einen Nettoumsatz von USD 7,9 Milliarden (-6%, 0% kWk). Volumensteigerungen von 8 Prozentpunkten wurden durch Einbussen infolge von Generikakonkurrenz (-8 Prozentpunkte) aufgehoben. Dies betraf insbesondere die Diovan Monotherapie und Exforge (US-Markteintritt von Generika für Exforge am 30. September 2014 und für Exforge HCT am 1. Dezember 2014). Der Nettoumsatz der Wachstumsprodukte stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 18% (kWk) auf USD 3,6 Milliarden. Diese Produkte - zu denen Gilenya, Afinitor, Tasigna, Galvus, Lucentis, Xolair, das COPD-Portfolio (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung)[9] und Jakavi zählen - steigerten ihren Beitrag zum Nettoumsatz der Division gegenüber dem Vorjahresquartal von 39% auf 46%.

Das operative Ergebnis sank in erster Linie aufgrund von Sonderpositionen auf USD 1,6 Milliarden (-20%, -14% kWk). Zu diesen Sonderpositionen zählten Wertminderungen von netto USD 157 Millionen (vor allem im Zusammenhang mit DEB025, das nach einer Überprüfung der Strategie im Bereich Hepatitis C eingestellt wurde) und Restrukturierungskosten von netto USD 207 Millionen (hauptsächlich im Zusammenhang mit einem Programm zur freiwilligen Vorruhestandsregelung in Japan). Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 2,0 Milliarden (-7%, 0% kWk). Die Kerngewinnmarge lag bei konstanten Wechselkursen auf dem Niveau des Vorjahres. Ein negativer Währungseffekt von 0,4 Prozentpunkten führte zu einer Kerngewinnmarge von 25,2% des Nettoumsatzes.

Die Division Alcon erzielte im vierten Quartal einen Nettoumsatz von USD 2,7 Milliarden (+2%, +7% kWk). Dazu trugen in erster Linie robuste Zuwächse der ophthalmologischen Pharmazeutika und des Augenchirurgiebereichs bei. In den Wachstumsmärkten wurden kräftige Umsatzsteigerungen verzeichnet (+7%, +17% kWk), die durch ein schwächeres Wachstum in Japan aufgehoben wurden. Zur Umsatzsteigerung der ophthalmologischen Pharmazeutika (+4%, +10% kWk) trugen zweistellige Zuwächse im Bereich der Glaukombehandlung sowie Systane und Ilevro bei. Der Augenchirurgie­bereich (+1%, +7% kWk) profitierte vom starken Umsatz mit der Phakoemulsifikationsplattform Centurion für die Kataraktchirurgie sowie einer sich verbessernden Performance bei den Intraokularlinsen AcrySof. Die Umsatzentwicklung des Bereichs Vision Care (0%, +4% kWk) war geprägt von starken Umsatzsteigerungen der Kontaktlinsen Dailies Total1 und AirOptix Colors, denen ein Umsatzrückgang bei den Kontaktlinsenpflegelösungen gegenüberstand.

Das operative Ergebnis verbesserte sich um 112% (+155% kWk) auf USD 365 Millionen. Dies war auf die starke operative Performance und das Auslaufen der Integrationsaufwendungen im Zusammenhang mit der Akquisition von Alcon im Jahr 2013 zurückzuführen. Dank Umsatzsteigerungen und Initiativen zur Produktivitätssteigerung verbesserte sich das operative Kernergebnis um 5% (+14% kWk) auf USD 895 Millionen. Die operative Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen um 2,1 Prozentpunkte. Währungseffekte wirkten sich mit 1,1 Prozentpunkten negativ aus, so dass sich eine Nettoerhöhung der operativen Kerngewinnmarge um 1,0 Prozentpunkte auf 33,1% des Nettoumsatzes ergab.

Der Nettoumsatz der Division Sandoz stieg im vierten Quartal um 4% (+11% kWk) auf USD 2,5 Milliarden, wobei Volumensteigerungen von 20 Prozentpunkten den Preisverfall von 9 Prozentpunkten mehr als wettmachten. Getragen von erfolgreichen Markteinführungen in jüngster Zeit erzielte das Geschäft mit Retail-Generika und Biosimilars in den USA ein kräftiges Wachstum (+24% kWk), das durch den höheren Preisverfall teilweise kompensiert wurde. Im rückläufigen deutschen Markt wurde ein Wachstum von 5% (kWk) erzielt. Der Umsatz in Westeuropa (ohne Deutschland) wuchs um 4% (kWk). Japan verzeichnete nach wie vor zweistellige Umsatzsteigerungen (+14% kWk). Unter den Schwellenländern verzeichneten die Geschäfte in Asien (ohne Japan; +18% kWk) und Lateinamerika (+17% kWk) im vierten Quartal kräftige Zuwächse, während in Mittel- und Osteuropa eine Umsatzsteigerung von 6% (kWk) erzielt wurde. Dank der starken Dynamik der drei vermarkteten Biosimilars konnte die Division ihre globale Führungsposition bei den Biosimilars mit zweistelligen Umsatzsteigerungen (USD 132 Millionen, +18% kWk) weiter ausbauen.

Das operative Ergebnis verbesserte sich um 5% (+16% kWk) auf USD 290 Millionen. Das operative Kernergebnis erhöhte sich um 12% (+21% kWk) auf USD 416 Millionen. Die operative Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen um 1,4 Prozentpunkte. Währungseffekte wirkten sich mit 0,3 Prozentpunkten negativ aus, so dass insgesamt eine Nettoerhöhung der operativen Kerngewinnmarge um 1,1 Prozentpunkte auf 16,6% des Nettoumsatzes erzielt wurde.

[9] Das COPD-Portfolio umfasst Onbrez Breezhaler/Arcapta Neohaler, Seebri Breezhaler und Ultibro Breezhaler.

Aufzugebende Geschäftsbereiche

Der Nettoumsatz der aufzugebenden Geschäftsbereiche stieg im vierten Quartal um 1% (+9% kWk) auf USD 1,6 Milliarden. Der operative Verlust von USD 1,2 Milliarden war vor allem auf eine ausserordentliche Wertminderung vor Steuern von USD 1,1 Milliarden im Zusammenhang mit der bevorstehenden Veräusserung des Grippeimpfstoffgeschäfts an CSL zurückzuführen. Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 93 Millionen, und die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich um 5,8 Prozentpunkte auf 6,0% des Nettoumsatzes. Die Ergebnisse der Berichtsperioden 2014 verstehen sich unter Ausschluss von Abschreibungen im Zusammenhang mit aufzugebenden Geschäftsbereichen ab dem Ankündigungsdatum der Portfolioumgestaltung. Die Tatsache, dass Anlagen der aufzugebenden Geschäftsbereiche nicht mehr abgeschrieben werden, wirkte sich im vierten Quartal mit USD 101 Millionen positiv auf das operative Ergebnis und mit USD 49 Millionen positiv auf das operative Kernergebnis aus und trug 3,2 Prozentpunkte zur Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge bei.

Der Nettoumsatz der Division Vaccines[10] ging im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum von USD 503 Millionen auf USD 494 Millionen (-2%, +4% kWk) zurück. Zur soliden Nachfrage nach Produkten des gesamten Portfolios trug massgeblich der Meningitis-Bereich bei, der vom Umsatz mit Menveo, Menjugate und dem jüngst eingeführten Bexsero profitierte. Diese Entwicklung wurde durch eine frühere Grippesaison in den USA und geringere Verkäufe an das US-Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste (US Department of Health and Human Services) aufgehoben.

Der operative Verlust belief sich im vierten Quartal auf USD 1,1 Milliarden, während im Vorjahreszeitraum ein Verlust von USD 96 Millionen ausgewiesen worden war. Dies war vor allem auf eine ausserordentliche Wertminderung vor Steuern von USD 1,1 Milliarden beim Grippe­impfstoffgeschäft zurückzuführen. Da das Anlagevermögen seit Bekanntgabe der Portfolioumgestaltung nicht mehr abgeschrieben wird, beinhaltet das Vorjahresquartal Abschreibungen in Höhe von rund USD 73 Millionen, wovon USD 35 Millionen auf Sachanlagen und USD 38 Millionen auf immaterielle Vermögenswerte entfielen und die im laufenden Jahr nicht mehr verbucht werden mussten. Der operative Kernverlust belief sich im vierten Quartal auf USD 6 Millionen, gegenüber einem Verlust von USD 52 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Verbesserung in Bezug auf den operativen Kernverlust war vor allem auf einen margenstärkeren Produktmix und die entfallenen Abschreibungen auf Sachanlagen von USD 35 Millionen zurückzuführen. Diese Verbesserungen wurden durch einen höheren Betriebsaufwand des Werks in Holly Springs, USA, und durch die Aufnahme der Patienten in zwei grosse Phase-III-Studien mit einem Vierfach-Grippeimpfstoff (QIV) teilweise aufgehoben.

Ein Vergleich zwischen den Ergebnissen des vierten Quartals 2014 und dem Vorjahreszeitraum, einschliesslich der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik, ergibt einen Rückgang des Nettoumsatzes bei Vaccines um 25% (-20% kWk) und eine Erhöhung des operativen Verlusts von USD 1 Million auf USD 1,1 Milliarden.

Consumer Health, das die Divisionen OTC (Selbstmedikation) und Animal Health umfasst, steigerte den Nettoumsatz im vierten Quartal um 3% (+11% kWk) auf USD 1,1 Milliarden. Diese Steigerung beruhte auf zweistelligen Zuwächsen (+14% kWk) bei OTC sowie auf einem einstelligen Umsatzwachstum (+3% kWk) bei Animal Health. Auf der Ebene der Marken zählten Voltaren bei OTC und Denagard bei Animal Health zu den wichtigsten Wachstumsträgern mit einem Zuwachs um 20% (kWk) bzw. 11% (kWk).

Das operative Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahresquartal von USD 48 Millionen auf USD 172 Millionen. Dazu trugen vor allem eine höhere Bruttomarge des Umsatzes, eine starke operative Leistungsfähigkeit sowie ein Gewinn aus einer Veräusserung in den USA bei. Die Tatsache, dass das Anlagevermögen seit dem Ankündigungsdatum der Portfolioumgestaltung nicht mehr abgeschrieben wird, wirkte sich im vierten Quartal mit USD 28 Millionen positiv aus. Davon entfielen USD 13 Millionen auf Abschreibungen auf Sachanlagen und USD 15 Millionen auf Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten. Das operative Kernergebnis stieg um 92% (+122% kWk) auf USD 115 Millionen. Die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich bei konstanten Wechselkursen um 5,9 Prozentpunkte. Währungseffekte wirkten sich mit 0,9 Prozentpunkten negativ aus, so dass sich eine Nettoerhöhung der operativen Kerngewinnmarge um 5,0 Prozentpunkte auf 10,8% des Nettoumsatzes ergab.

[10] Die Angaben zu allen Berichtsperioden verstehen sich unter Ausschluss bestimmter geistiger Eigentumsrechte und damit verbundener anderer Erlöse, die bei Novartis verbleiben und heute im Rahmen der Aktivitäten von Corporate ausgewiesen werden. Dabei werden die ausgewiesenen Ergebnisse 2013 um diesen Effekt angepasst. Sämtliche Vergleiche mit dem Vorjahr basieren auf Angaben für das Jahr 2013 unter Ausschluss der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik.

Geschäftsjahr

Starke Entwicklung des Nettoumsatzes machte Einbussen durch Generikakonkurrenz mehr als wett
Der Nettoumsatz des Konzerns stieg im Gesamtjahr um 1% (+3% kWk) auf USD 58,0 Milliarden. Die Wachstumsprodukte steuerten USD 18,6 Milliarden bzw. 32% zum Nettoumsatz des Konzerns bei und legten gegenüber dem Vorjahr 18% (USD) zu. Der Verlust von Exklusivrechten, unter anderem an Diovan, wirkte sich mit rund USD 2,4 Milliarden auf den Umsatz aus.

Das operative Ergebnis des Konzerns verbesserte sich um 1% (+7% kWk) auf USD 10,7 Milliarden. Der ausserordentliche Gewinn von USD 0,9 Milliarden aus der Veräusserung der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik an Grifols S.A. im ersten Quartal wurde durch eine ausserordentliche Wertminderung von USD 1,1 Milliarden vor Steuern im Zusammenhang mit der bevorstehenden Veräusserung des Grippeimpfstoffgeschäfts an CSL im vierten Quartal mehr als kompensiert. Der negative Wechselkurseffekt von 6 Prozentpunkten war vor allem bedingt durch die Schwächung der Währungen in den Schwellenländern (insbesondere des Rubels) und des Yen gegenüber dem US-Dollar. Die operative Gewinnmarge stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte (kWk) auf 18,5% des Nettoumsatzes. Ein negativer Währungseffekt von 0,9 Prozentpunkten resultierte in einem Nettorückgang der operativen Gewinnmarge um 0,1 Prozentpunkte. Die Tatsache, dass das Anlagevermögen der aufzugebenden Geschäftsbereiche nicht mehr abgeschrieben wird, wirkte sich im Gesamtjahr mit USD 277 Millionen positiv aus und führte zu einer Verbesserung der operativen Gewinnmarge um 0,5 Prozentpunkte (kWk). Die Anpassungen am operativen Ergebnis des Konzerns, die zur Berechnung des operativen Kernergebnisses vorgenommen wurden, beliefen sich auf USD 3,9 Milliarden (2013: USD 3,5 Milliarden).

Das operative Kernergebnis verbesserte sich um 3% (+8% kWk) auf USD 14,6 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen um 1,2 Prozentpunkte. Ein negativer Währungseffekt von 0,7 Prozentpunkten führte zu einer Nettoerhöhung der operativen Kerngewinnmarge um 0,5 Prozentpunkte auf 25,2% des Nettoumsatzes. Die Tatsache, dass Anlagen der aufzugebenden Geschäftsbereiche nicht mehr abgeschrieben werden, wirkte sich mit USD 134 Millionen positiv aus und führte zu einer Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge um 0,2 Prozentpunkte (kWk).

Der Reingewinn des Konzerns erhöhte sich um 12% (+19% kWk) auf USD 10,3 Milliarden und stieg damit stärker als das operative Ergebnis. Zurückzuführen war dies vor allem auf einen höheren Ertrag aus assoziierten Gesellschaften. Dieser beinhaltete Vorsteuergewinne von USD 0,8 Milliarden aus dem Verkauf der Aktien von Idenix Pharmaceuticals Inc. an Merck & Co. sowie von USD 0,4 Milliarden aus dem Verkauf der Beteiligung an der LTS Lohmann Therapie-Systeme AG, die durch einen höheren Steueraufwand teilweise kompensiert wurden.

Der Gewinn pro Aktie stieg um 14% (+20% kWk) auf USD 4,21 und wuchs aufgrund der geringeren durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien sowie geringerer Minderheitsbeteiligungen stärker als der Reingewinn.

Der Kernreingewinn des Konzerns erhöhte sich um 3% (+8% kWk) auf USD 12,8 Milliarden und folgte damit der Entwicklung des operativen Kernergebnisses.

Der Kerngewinn pro Aktie belief sich auf USD 5,23 (+4%, +10% kWk) und stieg aufgrund der geringeren durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien sowie geringerer Minderheitsbeteiligungen stärker als der Kernreingewinn.

Der Free Cashflow lag im Gesamtjahr mit USD 10,8 Milliarden um 12% beziehungsweise USD 1,2 Milliarden über dem Niveau des Vorjahres, was primär auf den höheren Geldfluss aus operativer Tätigkeit zurückzuführen war. Dieser profitierte hauptsächlich von dem trotz negativer Währungseffekte höheren operativen Ergebnis (bereinigt um zahlungsunwirksame Positionen) sowie höheren Gewinnen aus Sicherungsgeschäften, denen höhere Investitionen in immaterielle Vermögenswerte gegenüberstanden.

Ein Vergleich zwischen den Ergebnissen des Gesamtjahres 2014 und des Vorjahres, einschliesslich der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik, ergibt einen stabilen Nettoumsatz des gesamten Konzerns in US-Dollar (0%, +2% kWk). Das operative Ergebnis des gesamten Konzerns verringerte sich um 2% (+5% kWk), der Reingewinn des gesamten Konzerns stieg um 11% (+17% kWk), und der Gewinn pro Aktie (+12%, +18% kWk) auf Ebene des gesamten Konzerns stieg aufgrund der geringeren durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien sowie geringerer Minderheitsbeteiligungen etwas stärker als der Reingewinn des gesamten Konzerns.

Fortzuführende Geschäftsbereiche

Der Nettoumsatz der fortzuführenden Geschäftsbereiche stieg im Gesamtjahr um 1% (+3% kWk) auf USD 52,2 Milliarden. Das operative Ergebnis wuchs um 1% (+7% kWk), das operative Kernergebnis erhöhte sich um 2% (+7% kWk), und die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 27,7% des Nettoumsatzes. Die fortzuführenden Geschäftsbereiche beinhalten vorläufig weder die Ergebnisse der Nettovermögenswerte des Onkologiebereichs, die bei Abschluss der Transaktion von GSK übernommen werden sollen, noch die Ergebnisse aus der 36,5%-Beteiligung am Consumer-Healthcare-Joint-Venture von GSK und Novartis, das zum gleichen Zeitpunkt gegründet werden soll.

Die Division Pharmaceuticals erzielte im Gesamtjahr einen Nettoumsatz von USD 31,8 Milliarden (-1%, +1% kWk), wobei Volumensteigerungen (+7 Prozentpunkte) und höhere Preise (+1 Prozentpunkt) durch die Einbussen durch Generikakonkurrenz (-7 Prozentpunkte) aufgehoben wurden. Die Wachstumsprodukte trieben die Performance und die Verjüngung des Portfolios weiter an. Mit einem Wachstum von 17% (kWk) gegenüber dem Vorjahr trugen sie USD 13,7 Milliarden zum Nettoumsatz der Division bei.

Das operative Ergebnis wurde im Gesamtjahr vor allem durch höhere Restrukturierungskosten sowie höhere Wertminderungen beeinträchtigt und belief sich auf USD 8,5 Milliarden (-10%, -5% kWk). Das operative Kernergebnis betrug USD 9,5 Milliarden (0%, +4% kWk). Die höhere operative Leistungsfähigkeit beruhte auf Programmen zur Produktivitätssteigerung und auf einer effizienten Ressourcenzuweisung. Die Kerngewinnmarge verbesserte sich bei konstanten Wechselkursen um 1,1 Prozentpunkte. Ein negativer Währungseffekt von 0,8 Prozentpunkten führte zu einer Nettoerhöhung der Kerngewinnmarge um 0,3 Prozentpunkte auf 29,9% des Nettoumsatzes.

Die Division Alcon steigerte ihren Nettoumsatz im Gesamtjahr um 3% (+6% kWk) auf USD 10,8 Milliarden. Der Umsatz des Augenchirurgiebereichs stieg um 5% (+7% kWk). Er profitierte vom umfangreichen Verkauf von Ausrüstungen, insbesondere von der Einführung der Phakoemulsifikationsplattform Centurion für die Kataraktchirurgie und des bildgebenden Systems Verion zur präoperativen Diagnostik, vom weiter anhaltenden Wachstum der Femtosekundenlaserplattform LenSx sowie vom Zuwachs beim Verbrauchsmaterial für die Katarakt- und Vitreoretinalchirurgie. Das Wachstum der ophthalmologischen Pharmazeutika (+3%, +5% kWk) beruhte auf zweistelligen Zuwächsen bei Systane, Ilevro und den Fixkombinationen zur Glaukombehandlung, die durch eine schwache Saison für Allergika und Otologika in den USA und in Japan teilweise aufgehoben wurden. Der Bereich Vision Care (+2%, +4% kWk) profitierte von der Einführung innovativer Kontaktlinsen, wie Dailies Total1 und AirOptix Colors, was durch einen Umsatzrückgang im Kontaktlinsenpflegebereich teilweise kompensiert wurde.

Das operative Ergebnis verbesserte sich um 30% (+43% kWk) auf USD 1,6 Milliarden. Dies war auf die starke operative Performance und das Auslaufen der Integrationsaufwendungen im Zusammenhang mit der Akquisition von Alcon im Jahr 2013 zurückzuführen. Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 3,8 Milliarden (+3%, +8% kWk). Die operative Kerngewinnmarge erhöhte sich bei konstanten Wechselkursen um 0,6 Prozentpunkte. Ein negativer Währungseffekt von 0,6 Prozentpunkten führte zu einer stabilen Kerngewinnmarge von 35,2% des Nettoumsatzes.

Der Nettoumsatz der Division Sandoz stieg um 4% (+7% kWk) auf USD 9,6 Milliarden. Volumensteigerungen von 15 Prozentpunkten konnten den Preisverfall von 8 Prozentpunkten mehr als wettmachen. Die Performance beruhte auf kräftigen Zuwächsen bei den Retail-Generika und Biosimilars in Asien (ohne Japan, +15% kWk), den USA (+14% kWk), Lateinamerika (+10% kWk) und Kanada (+9% kWk). Dazu trug auch die Einführung einer autorisierten generischen Version der Diovan Monotherapie bei. In Mittel- und Osteuropa (+5% kWk) sowie in Westeuropa (ohne Deutschland, +4% kWk) wurden solide Zuwächse verzeichnet, während der Umsatz in Deutschland stabil blieb (0% kWk). Weltweit legten die Biosimilars 2014 um 23% (kWk) zu und erwirtschafteten USD 514 Millionen.

Das operative Ergebnis von Sandoz erhöhte sich um 6% (+14% kWk) auf USD 1,1 Milliarden. Es profitierte von der starken operativen Performance und von einmaligen rechtlichen Einigungen im Vorjahr. Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 1,6 Milliarden (+2%, +7% kWk). Die operative Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen trotz des starken Preisverfalls um 0,1 Prozentpunkte. Ein negativer Währungseffekt von 0,5 Prozentpunkten führte zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,4 Prozentpunkte auf 16,4% des Nettoumsatzes.

Aufzugebende Geschäftsbereiche

Der Nettoumsatz der aufzugebenden Geschäftsbereiche stieg im Gesamtjahr um 6% (+9% kWk) auf USD 5,8 Milliarden. Der operative Verlust von USD 353 Millionen beinhaltet die ausserordentliche Wertminderung von USD 1,1 Milliarden vor Steuern im Zusammenhang mit der bevorstehenden Veräusserung des Grippeimpfstoffgeschäfts an CSL. Das operative Kernergebnis betrug USD 143 Millionen, und die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich um 2,8 Prozentpunkte auf 2,5% des Nettoumsatzes. Die Ergebnisse von 2014 verstehen sich unter Ausschluss von Abschreibungen im Zusammenhang mit aufzugebenden Geschäftsbereichen ab dem Datum der Bekanntgabe der Portfolioumgestaltung. Die Tatsache, dass das Anlagevermögen der aufzugebenden Geschäftsbereiche nicht mehr abgeschrieben wird, wirkte sich im Gesamtjahr mit USD 277 Millionen positiv auf das operative Ergebnis und mit USD 134 Millionen positiv auf das operative Kernergebnis aus. Dies trug zur Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge bei.

Der Nettoumsatz der Division Vaccines[11] stieg von USD 1,4 Milliarden im Vorjahr um 8% (+10% kWk) auf USD 1,5 Milliarden im Jahr 2014. Diese Steigerung war der soliden Nachfrage nach Produkten des gesamten Portfolios zu verdanken, insbesondere nach den Meningitis-Impfstoffen mit dem jüngst eingeführten Bexsero.

Der operative Verlust belief sich im Gesamtjahr auf USD 552 Millionen, während im Vorjahr ein operativer Verlust von USD 477 Millionen ausgewiesen worden war. Der Anstieg des operativen Verlusts war auf die Wertminderung von USD 1,1 Milliarden im Grippeimpfstoffgeschäft zurückzuführen, die durch einen ausserordentlichen Gewinn von USD 876 Millionen aus der Veräusserung der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik an Grifols S.A. weitgehend wettgemacht wurde. Aufgrund der Tatsache, dass das Anlagevermögen seit Bekanntgabe der Portfolioumgestaltung nicht mehr abgeschrieben wird, waren im Vorjahr im Vergleich zum laufenden Jahr höhere Abschreibungen um rund USD 204 Millionen vorgenommen worden. Davon entfielen USD 95 Millionen auf Sachanlagen und USD 109 Millionen auf immaterielle Vermögenswerte. Der operative Kernverlust belief sich im Gesamtjahr auf USD 290 Millionen, während im Vorjahr ein operativer Kernverlust von USD 302 Millionen ausgewiesen worden war. Der Rückgang des operativen Kernverlusts war auf höhere Umsätze und auf entfallene Abschreibungen auf Sachanlagen von USD 95 Millionen zurückzuführen. Diese wurden durch den Betriebsaufwand des Werks in Holly Springs und durch die Aufnahme der Patienten in zwei grosse Phase-III-Studien mit einem Vierfach-Grippeimpfstoff teilweise aufgehoben.

Ein Vergleich zwischen den Ergebnissen des Gesamtjahres 2014 und des Vorjahres, einschliesslich der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik, zeigt bei Vaccines einen Rückgang des Nettoumsatzes um 23% (-21% kWk) und einen operativen Verlust von USD 552 Millionen im Jahr 2014 gegenüber einem operativen Verlust von USD 238 Millionen im Vorjahr.

Consumer Health steigerte den Nettoumsatz 2014 um 5% (+8% kWk) auf USD 4,3 Milliarden. Diese Steigerung beruhte auf der starken Performance der wichtigsten globalen Markenprodukte sowie auf der Wiedereinführung von Produkten bei OTC (+9% kWk) und Animal Health (+5% kWk).

Das operative Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr von USD 178 Millionen auf USD 470 Millionen. Dies war vor allem der höheren Bruttomarge infolge zusätzlicher Umsätze zu verdanken sowie geringeren Aufwendungen für die Sanierung und Restrukturierung der Produktionsanlage in Lincoln. Die Tatsache, dass das Anlagevermögen seit dem Ankündigungsdatum der Portfolioumgestaltung nicht mehr abgeschrieben wird, wirkte sich im Gesamtjahr mit USD 73 Millionen positiv aus. Davon entfielen USD 34 Millionen auf Sachanlagen und USD 39 Millionen auf immaterielle Vermögenswerte. Das operative Kernergebnis stieg um 52% (+72% kWk) auf USD 452 Millionen. Die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich bei konstanten Wechselkursen um 4,3 Prozentpunkte. Währungseffekte wirkten sich mit 1,0 Prozentpunkten negativ aus, so dass sich eine Nettoerhöhung der operativen Kerngewinnmarge um 3,3 Prozentpunkte auf 10,6% des Nettoumsatzes ergab.

[11] Die Angaben zu allen Berichtsperioden verstehen sich unter Ausschluss bestimmter geistiger Eigentumsrechte und damit verbundener anderer Erlöse, die bei Novartis verbleiben und heute im Rahmen der Aktivitäten von Corporate ausgewiesen werden. Dabei werden die ausgewiesenen Ergebnisse 2013 um diesen Effekt angepasst. Sämtliche Vergleiche mit dem Vorjahr basieren auf Angaben für das Jahr 2013 unter Ausschluss der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik.

Fortschritte in den Bereichen Innovation, Wachstum und Produktivität

Die konsequente Fokussierung auf die drei wesentlichen Prioritäten - Innovation, Wachstum und Produktivität - bestimmt sämtliche Aspekte der langfristigen Strategie von Novartis. Das Unternehmen erzielte im vierten Quartal in allen diesen Bereichen bedeutende Fortschritte.

Innovation: Weitere beachtliche Fortschritte in der Pipeline

Mit positiven Zulassungsentscheidungen und Veröffentlichungen bedeutender Daten aus klinischen Studien wurden im vierten Quartal weitere Fortschritte in der Pipeline erzielt. Die wichtigsten Entwicklungen werden im folgenden Abschnitt vorgestellt.

Neuzulassungen und positive Gutachten

  • Zulassung von Cosentyx in den USA, der EU und Japan
    Cosentyx (Secukinumab, bisher bekannt als AIN457) erhielt im Januar 2015 die US- und EU-Zulassung für Psoriasis, nachdem es im Dezember in Japan für Psoriasis vulgaris und Psoriasisarthritis zugelassen worden war.
  • Zulassung der Depot-Formulierung von Signifor durch die FDA und die Europäische Kommission zur Behandlung von Akromegalie
    Signifor (Pasireotid), ein Somatostatin-Analogon der nächsten Generation, wurde in den USA und der EU als Depot-Formulierung (long acting release, LAR) für die Behandlung von Patienten mit Akromegalie zugelassen.
  • EU-Zulassung von Travatan für eine neue Indikation
    Die Europäische Kommission bewilligte eine neue Indikation für die Augentropfen Travatan (40µg/mL Travoprost) zur Behandlung von Kindern mit okulärer Hypertension oder Glaukom.
  • Zulassungsempfehlung des beratenden Ausschusses der FDA für das Biosimilar Filgrastim
    Der beratende Ausschuss für onkologische Medikamente (Oncologic Drugs Advisory Committee, ODAC) der FDA empfahl im Januar 2015 die Zulassung des experimentellen Biosimilars Filgrastim von Sandoz in den USA zur Verwendung in allen Indikationen, die in der Fachinformation des Referenzprodukts (Neupogen®) aufgeführt sind.
  • Beschleunigte Zulassung der FDA für Bexsero
    Die FDA bewilligte im Januar 2015 eine beschleunigte Zulassung für Bexsero (Impfstoff gegen Meningokokken der Serogruppe B; rekombinant, adsorbiert) für eine aktive Immunisierung gegen invasive Meningokokken-Erkrankungen durch die Serogruppe B (auch als Meningitis B bezeichnet) bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen zehn und 25 Jahren.

Zulassungsanträge

  • US- und EU-Zulassungsantrag für LCZ696 bei Herzinsuffizienz eingereicht
    In den USA und der EU wurden Zulassungsanträge für LCZ696 zur Behandlung von Herzinsuffizienz-Patienten mit eingeschränkter Ejektionsfraktion (HFrEF) eingereicht. In der EU gewährte der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) die beschleunigte Prüfung von LCZ696 und verkürzte damit das Prüfverfahren um 60 Tage.
  • Zulassungsanträge für QVA149 und NVA237 bei der FDA eingereicht
    Novartis schloss im Dezember 2014 die US-Zulassungsanträge für QVA149 und NVA237 zur langfristigen Erhaltungstherapie bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) ab. Die Anträge beinhalteten Ergebnisse aus zulassungsrelevanten Phase-III-Studien im Rahmen der klinischen Studienprogramme EXPEDITION und GEM. In beiden waren sowohl die primären als auch die sekundären Endpunkte erreicht worden.

Ergebnisse wichtiger klinischer Studien und andere bedeutende Entwicklungen

  • Vergleichsstudie belegte die Überlegenheit von Cosentyx gegenüber Stelara® bei Psoriasis
    Aufbauend auf die bereits vermeldeten positiven Daten zu Psoriasis, belegte eine Phase-IIIb-Studie die Überlegenheit von Cosentyx (Secukinumab) gegenüber Stelara® (Ustekinumab) in der Verbesserung des Hautbildes. Primäre und sekundäre Endpunkte wurden erreicht.
  • Neue Analysen zu LCZ696 stärkten dessen überzeugendes Wettbewerbsprofil bei Herzinsuffizienz
    Neue Analysen zeigten, dass LCZ696 den Verlauf von Herzinsuffizienz verändern könnte. So wurden bei Herzinsuffizienz-Patienten mit eingeschränkter Ejektionsfraktion weniger plötzliche Todesfälle, Notfallversorgungen, Klinikeinweisungen, Symptomverschlechterungen und ein geringerer Bedarf an intensiveren Behandlungsmassnahmen verzeichnet als unter Enalapril.
  • Daten zu CTL019 zeigten bei 92% der Kinder mit r/r ALL eine komplette Remission
    Ergebnisse aus weitergeführten klinischen Studien zu CTL019 belegten bei 92% der Kinder und jungen Erwachsenen (36 von 39) mit rezidivierter/refraktärer akuter lymphoblastischer Leukämie (r/r ALL) eine komplette Remission. Im Rahmen einer exklusiven globalen Partnerschaft arbeiten Novartis und die University of Pennsylvania an der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von Arzneimittelkandidaten im Bereich der CAR-T-Zell-Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen.
  • Neue Daten stärkten das Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil von Jakavi bei Myelofibrose
    Eine laufende Analyse von Daten zu 1 144 Myelofibrose-Patienten, die mit Jakavi (Ruxolitinib) behandelt wurden, untermauerte das etablierte Sicherheitsprofil und ergab bei 69% der Patienten eine Verkleinerung der Milz um mehr als 50% gegenüber dem Ausgangswert. Ausserdem verzeichneten die Patienten eine klinisch relevante Verbesserung gemäss Myelofibrose-Symptom-Score.
  • Sechsjahresdaten bestätigten die Überlegenheit von Tasigna gegenüber Glivec bei Ph+ CML
    Aktuelle Sechsjahresergebnisse aus der randomisierten Phase-III-Studie ENESTnd belegten weiterhin die Überlegenheit von Tasigna (Nilotinib) gegenüber Glivec (Imatinib) in Bezug auf das Erreichen höherer Raten frühen, tiefen und nachhaltigen molekularen Ansprechens bei neu diagnostizierten Patienten mit Philadelphia-Chromosom-positiver chronisch-myeloischer Leukämie (Ph+ CML).
  • Alcon initiierte eine Phase-III-Studie zu RTH258 bei feuchter AMD
    Alcon initiierte im Dezember 2014 ein Phase-III-Studienprogramm zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von RTH258 (früher bekannt als ESBA1008) gegenüber Aflibercept bei Patienten mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration (AMD). Dieses Programm folgt auf positive Ergebnisse einer Phase-II-Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit von RTH258 im Vergleich zu Ranibizumab bzw. Aflibercept.
  • Studienergebnisse zu Afinitor bei fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs
    Die Phase-III-Studie BOLERO-1, die Afinitor (Everolimus) bei Frauen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs untersuchte, erreichte ihren primären Endpunkt in Bezug auf das progressionsfreie Überleben (progression-free survival, PFS) nicht. In der vordefinierten Subgruppe (HER2-positiv, Hormonrezeptor-negativ) wurde ein PFS-Vorteil beobachtet, der zwar statistisch nicht signifikant war, aber für eine weitere Erforschung des PI3K/AKT/mTOR-Signalwegs spricht.
  • Novartis informierte über Phase-III-Studie zu Fingolimod bei PPMS
    Die Phase-III-Studie INFORMS zur Behandlung primär progredienter multipler Sklerose (PPMS) ergab keinen signifikanten Unterschied zwischen Fingolimod und Placebo hinsichtlich einer Kombination von Behinderungsparametern. Die Ergebnisse hinsichtlich der Sicherheit stimmten mit dem gut dokumentierten Sicherheitsprofil von Fingolimod bei schubförmig verlaufender multipler Sklerose überein.

Wachstum: Starke Verkaufsaktivitäten und globale Präsenz treiben das Wachstum weiter an

Die wichtigsten Wachstumsträger - dazu zählen Wachstumsprodukte wie Gilenya, Tasigna, Afinitor und Jakavi sowie Biosimilars und Wachstumsmärkte - bestätigten im vierten Quartal erneut die Stärke des Portfolios von Novartis über verschiedene Krankheitsgebiete und geografische Regionen hinweg.

Wichtigste Wachstumsprodukte

  • Mit einer Umsatzsteigerung um 14% (USD) gegenüber dem Vorjahresquartal erwirtschafteten die Wachstumsprodukte im vierten Quartal 2014 32% des Nettoumsatzes des Konzerns. In der Division Pharmaceuticals lieferten die Wachstumsprodukte im vierten Quartal 46% des Nettoumsatzes der Division und legten gegenüber der Vorjahresperiode um 19% (kWk) zu.
  • Gilenya (USD 666 Millionen, +32% kWk) zur oralen Behandlung multipler Sklerose erzielte im vierten Quartal weiterhin zweistellige Zuwächse, da die Ärzte statt herkömmlicher injizierbarer Therapien zunehmend oral verabreichte Medikamente mit höherer Wirksamkeit verschreiben.
  • Tasigna (USD 428 Millionen, +30% kWk) verzeichnete im vierten Quartal in den USA und anderen Märkten weiterhin kräftige Umsatzsteigerungen und kurbelte das Wachstum der Therapien gegen chronische myeloische Leukämie (CML) an. Dazu gehört neben Tasigna auch Glivec/Gleevec.
  • Afinitor (USD 426 Millionen, +24% kWk) entwickelte sich dank starker Zuwächse in den USA, in Japan und weiteren Märkten weltweit sehr gut.
  • Xolair (USD 200 Millionen, +25% kWk) verzeichnete nach wie vor starke Zuwächse. Die Umsatzentwicklung profitierte vom Einsatz bei bestimmten Formen von allergischem Asthma sowie bei chronischer spontaner Urtikaria (CSU) bzw. chronisch idiopathischer Urtikaria (CIU).
  • Jakavi (USD 84 Millionen, +91% kWk), ein oral zu verabreichender Januskinase-(JAK)-Inhibitor, der zur Behandlung von Myelofibrose zugelassen ist, verzeichnete ein kräftiges Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal.
  • Die Biosimilars (USD 132 Millionen, +18% kWk) erzielten im vierten Quartal weiterhin kräftige zweistellige Umsatzsteigerungen und stärkten damit die globale Führungsposition von Sandoz.

Wachstumsmärkte

  • In den Wachstumsmärkten von Novartis - sie umfassen alle Märkte ausser den USA, Kanada, Westeuropa, Japan, Australien und Neuseeland - stieg der Nettoumsatz im vierten Quartal (ohne die Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik) um 12% (kWk). Die Geschäfte in Brasilien (+20% kWk) und Russland (+21% kWk, aber -16% in USD) trugen massgeblich zu dieser Steigerung bei.

Produktivität: Anhaltender Fokus auf Effizienz zur Steigerung der Margen

Die fortlaufenden Initiativen zur Produktivitätssteigerung konzentrieren sich auf das Beschaffungs­wesen und die Ressourcenzuweisung über das gesamte Portfolio hinweg sowie auf die Forschung und Entwicklung, das Produktionsnetzwerk und die unterstützende Infrastruktur. Die Erhöhung der Produktivität und die Nutzung von Synergien zwischen den Divisionen werden dazu beitragen, die Margen zu verbessern.

  • Im Juli wurde die Einheit Novartis Business Services (NBS) gegründet, die Ende des vierten Quartals über 7 500 Mitarbeitende beschäftigte. Seit Januar 2015 sind die organisatorischen Strukturen und finanziellen Systeme etabliert, so dass die Shared-Services-Organisation NBS komplett betriebsfähig ist. Die Organisation soll konzern- und divisionenübergreifend aufeinander abgestimmte Dienstleistungen von hoher Qualität zu einem besseren Preis anbieten und damit die Rentabilität verbessern. Sie soll innerhalb des Unternehmens Synergien schaffen, um im Lauf der Zeit die Marge zu erhöhen.
  • Im Beschaffungswesen erzielte Novartis im vierten Quartal durch die Nutzung von Skaleneffekten Einsparungen von rund USD 500 Millionen.
  • Ausserdem wurde das Produktionsnetzwerk des Unternehmens weiter optimiert. Im Zusammenhang mit dieser Initiative wurden Sonderaufwendungen von USD 34 Millionen im vierten Quartal bzw. USD 183 Millionen im Gesamtjahr erfasst. Damit belaufen sich die Sonderaufwendungen seit Beginn des Programms im vierten Quartal 2010 kumulativ auf insgesamt USD 698 Millionen.

Mit den Initiativen zur Produktivitätssteigerung erzielte Novartis im vierten Quartal Brutto­einsparungen, die rund USD 881 Millionen ausmachten. Damit wurden im Jahr 2014 Einsparungen von rund USD 2,9 Milliarden bzw. 5% des Nettoumsatzes erzielt.

Qualität: Weitere Ausrichtung auf Qualitätssicherung

Novartis setzt sich weiterhin für eine Kultur der Qualitätsorientierung auf allen Unternehmensebenen ein. Im vierten Quartal fanden weltweit insgesamt 39 Inspektionen durch Gesundheitsbehörden statt (247 im Gesamtjahr, davon 210 an Produktionsstandorten). Sechs davon wurden von der FDA durchgeführt (38 im Gesamtjahr). Alle Inspektionen der FDA im vierten Quartal kamen zu einem guten oder zufriedenstellenden Ergebnis. Die Ergebnisse zweier FDA-Inspektionen von Produktionsstandorten, die im dritten Quartal durchgeführt wurden, stehen noch aus. Zwei Inspektionen kamen 2014 zu einer unbefriedigenden Beurteilung.

Darüber hinaus hob die FDA ein Mahnschreiben auf, in dem sie im vergangenen Juli auf Compliance-Probleme an drei Produktionsstandorten von Sandoz in Boucherville in Kanada sowie Broomfield und Wilson in den USA hingewiesen hatte. Ein Mahnschreiben bezüglich der Herstellung des chirurgischen Lasersystems LenSx von Alcon wurde im Mai 2014 ebenfalls aufgehoben. Die Inspektion in Unterach wurde im Dezember 2014 ohne Beanstandungen abgeschlossen. Die in einem Mahnschreiben vom Mai 2013 erwähnten Beanstandungen gelten als behoben und verifiziert. Diese Resultate bestätigen das konsequente Vorgehen und das Engagement, mit dem nachhaltige Lösungen zur Qualitätssicherung vorangetrieben werden.

Kapitalausstattung und Nettoschulden

Eine gute Ausgewogenheit zwischen Investitionen in die Geschäftsentwicklung, einer starken Kapital­ausstattung und attraktiven Aktionärsrenditen wird auch in Zukunft vorrangig bleiben. Dank starker Geldflüsse und einer soliden Kapitalausstattung war Novartis in der Lage, Innovation, Wachstum und Produktivität in ihrem gesamten diversifizierten Gesundheitsportfolio voranzutreiben und zugleich ihr AA-Kreditrating als Zeichen finanzieller Stärke und Disziplin zu halten.

Im Jahr 2014 wurden 51,7 Millionen eigene Aktien als Folge ausgeübter Optionen und physischer Lieferungen von Aktien im Zusammenhang mit Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen ausgegeben. 52,2 Millionen Aktien wurden über die erste Handelslinie an der SIX Swiss Exchange sowie von Mitarbeitenden (zuvor im Rahmen entsprechender Programme zugeteilte Aktien) zurückgekauft. Ausserdem kaufte Novartis im Rahmen des angekündigten, über zwei Jahre laufenden Aktienrückkaufs im Umfang von insgesamt USD 5,0 Milliarden im vergangenen Jahr 27,0 Millionen Aktien über die zweite Handelslinie zurück. Mit diesen Transaktionen wurde die Gesamtzahl ausstehender Aktien 2014 um 27,5 Millionen Aktien reduziert.

Novartis gab 2014 vier Anleihen (je zwei Anleihen in US-Dollar und in Euro) im Umfang von insgesamt USD 5,5 Milliarden aus und zahlte eine im Februar 2009 begebene Anleihe von USD 2,0 Milliarden bei Fälligkeit zurück.

Per 31. Dezember 2014 belief sich die Nettoverschuldung auf USD 6,5 Milliarden im Vergleich zu USD 8,8 Milliarden am 31. Dezember 2013. Dieser Rückgang um USD 2,3 Milliarden war auf den Free Cashflow von USD 10,8 Milliarden, den Erlös aus ausgeübten Optionen von USD 2,4 Milliarden, Desinvestitionserlöse von netto USD 2,1 Milliarden sowie andere Nettozuflüsse von USD 0,7 Milliarden zurückzuführen. Diese Zuflüsse wurden durch Geldabflüsse für die Dividendenausschüttung von USD 6,8 Milliarden und Aktienrückkäufe von USD 6,9 Milliarden teilweise kompensiert.

Die langfristige Bonität des Unternehmens von AA (Moody's Aa3; Standard & Poor's AA-; Fitch AA) bleibt unverändert.

Am 16. Juli 2014 kündigte Novartis die Veräusserung ihrer 43%-Beteiligung an der LTS Lohmann Therapie-Systeme AG an. Die Transaktion wurde im vierten Quartal abgeschlossen, und Novartis wies dafür im vierten Quartal einen Vorsteuergewinn von rund USD 0,4 Milliarden aus. Darüber hinaus hatte Merck & Co. am 5. August 2014 die Übernahme von Idenix Pharmaceuticals Inc. in den USA bekannt gegeben. Infolgedessen wurde die von Novartis gehaltene Beteiligung von 22% verkauft, was zu einem Vorsteuergewinn von rund USD 0,8 Milliarden führte. Diese beiden Positionen wurden im Ertrag aus assoziierten Gesellschaften ausgewiesen.

Aktueller Stand der Portfoliotransformation

Am 1. Januar 2015 gab Novartis bekannt, dass die Veräusserung der Division Animal Health an Lilly für rund USD 5,4 Milliarden abgeschlossen wurde. Diese Veräusserung ist Bestandteil einer Reihe von Transaktionen, die im vergangenen April mit dem Ziel angekündigt wurden, Novartis auf drei führende Geschäftsbereiche mit Innovationskraft und globaler Reichweite zu fokussieren: innovative Arzneimittel, ophthalmologische Produkte und Generika.

Aufgrund der Veräusserung von Animal Health wird Novartis im ersten Quartal 2015 einen ausserordentlichen Vorsteuergewinn von rund USD 4,6 Milliarden ausweisen. Abgesehen von diesem Desinvestitionsgewinn werden die Ergebnisse von Consumer Health im Jahr 2015 nur diejenigen der Division OTC beinhalten.

Novartis geht davon aus, dass die Transaktion mit GSK im ersten Halbjahr 2015 und die Transaktion mit CSL im zweiten Halbjahr 2015 vollzogen werden, sofern die üblichen Abschlussbedingungen erfüllt und die notwendigen Bewilligungen durch die Behörden erteilt werden.

Konzernausblick 2015 für die fortzuführenden Geschäftsbereiche

(Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse)

Der Konzernausblick bezieht sich auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche und basiert auf der Annahme, dass die Transaktionen mit GSK am 31. März 2015 abgeschlossen werden.[12]

Auf Konzernebene wird für 2015 mit einer Steigerung des Nettoumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich (kWk) gerechnet. Bei diesem Ausblick sind die Einbussen durch Generikakonkurrenz berücksichtigt, die sich voraussichtlich auf USD 2,5 Milliarden belaufen werden, gegenüber USD 2,4 Milliarden im Jahr 2014. Novartis geht davon aus, dass das operative Kernergebnis des Konzerns im Geschäftsjahr 2015 stärker steigen wird als der Umsatz, und zwar im hohen einstelligen Prozentbereich (kWk). Vergleichsbasis aller prognostizierten Wachstumsraten sind die fortzuführenden Geschäftsbereiche 2014.

Für die einzelnen Divisionen wird 2015 mit folgender Entwicklung des Nettoumsatzes (kWk) gerechnet:

  • Pharmaceuticals: Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich
  • Alcon: Zuwachs im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich
  • Sandoz: Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich

Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf 2015 auf dem Niveau von Mitte Januar halten, rechnet Novartis gegenüber dem Vorjahr mit einem negativen Währungseffekt von 7 Prozentpunkten auf den Nettoumsatz bzw. 12 Prozentpunkten auf das operative Kernergebnis der fortzuführenden Geschäftsbereiche im Gesamtjahr. Dieser Währungseffekt resultiert aus der signifikanten Stärkung des US-Dollars gegenüber den meisten Währungen, insbesondere im vierten Quartal 2014. Entgegen den Erwartungen von Novartis zu Jahresbeginn 2015 hat die Aufwertung des Schweizer Frankens Mitte Januar den erwarteten negativen Währungseinfluss auf das operative Kernergebnis um 4 Prozentpunkte verstärkt (in den 12 Prozentpunkten berücksichtigt), da rund 13% des Betriebsaufwands von Novartis in der Schweiz anfallen. Auf den Nettoumsatz hat diese Aufwertung einen geringen Einfluss, da Novartis nur rund 2% ihres Nettoumsatzes in Schweizer Franken erwirtschaftet.

In Bezug auf die operative Kerngewinnmarge als Prozentsatz des Umsatzes rechnet Novartis trotz des Währungseffekts mit einer Verbesserung der Kerngewinnmarge der fortzuführenden Geschäftsbereiche 2015 gegenüber der ausgewiesenen Kerngewinnmarge des Gesamt-Konzerns 2014. Grund dafür sind die Transaktionen im Zusammenhang mit der Portfolioumgestaltung, die Novartis auf die drei führenden Divisionen fokussieren werden, sowie die erwartete Steigerung der operativen Kerngewinnmarge der fortzuführenden Geschäftsbereiche, die damit zusammenhängt, dass das operative Kernergebnis stärker wächst (Zuwachs im hohen einstelligen Prozentbereich, kWk) als der Umsatz (Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich, kWk).

[12] Prognoseannahme nur zu Modellierungszwecken. Novartis geht nach wie vor davon aus, dass die Transaktionen mit GSK im ersten Halbjahr 2015 vollzogen werden. Ab dem Datum des Abschlusses der Transaktionen werden die fortzuführenden Geschäftsbereiche auch die Ergebnisse der von GSK zu übernehmenden Onkologie-Bereiche sowie die Ergebnisse aus der 36,5%-Beteiligung von Novartis an dem Consumer-Healthcare-Jointventure mit GSK beinhalten (letztere werden im Ertrag aus assoziierten Gesellschaften ausgewiesen).

Generalversammlung

Dividendenvorschlag
Der Verwaltungsrat schlägt für 2014 eine Dividende von CHF 2,60 pro Aktie vor. Das würde einer Erhöhung um 6% gegenüber der Vorjahresdividende von CHF 2,45 pro Aktie entsprechen und wäre seit der Gründung von Novartis im Dezember 1996 die 18. Dividendenerhöhung in Folge. Die Aktionäre werden im Rahmen der nächsten ordentlichen Generalversammlung am 27. Februar 2015 über diesen Vorschlag abstimmen.

Herabsetzung des Aktienkapitals
Der Verwaltungsrat schlägt die Annullierung von 29 200 000 Aktien vor, die im Rahmen des sechsten Aktienrückkaufprogramms in den Jahren 2013 und 2014 über die zweite Handelslinie zurückgekauft wurden, und beantragt die entsprechende Herabsetzung des Aktienkapitals um CHF 14 600 000 von CHF 1 353 096 500 auf CHF 1 338 496 500.

Revision der Statuten
Der Verwaltungsrat schlägt eine Änderung der Statuten der Novartis AG vor, um sowohl den Anforderungen der schweizerischen Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV) als auch den aktuellen Best Practices für Corporate Governance und Vergütungen gerecht zu werden. Weitere Informationen zu den beantragten Änderungen finden sich in der Broschüre "Bericht des Verwaltungsrates zur Revision der Statuten" (abrufbar auf unserer Website www.novartis.com).

Abstimmungen über die Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung
Der Verwaltungsrat beantragt in zwei getrennten, bindenden Abstimmungen die Genehmigung der Gesamtvergütung, die zwischen der Generalversammlung 2015 und der Generalversammlung 2016 an die Mitglieder des Verwaltungsrats ausgerichtet wird, sowie die Genehmigung der Gesamtvergütung, die für das Kalenderjahr 2016 an die Mitglieder der Geschäftsleitung ausgerichtet wird. Ausserdem beantragt der Verwaltungsrat die Genehmigung des Vergütungsberichts 2014 durch die Aktionäre im Rahmen einer konsultativen Abstimmung.

Wiederwahl des Präsidenten und der Mitglieder des Verwaltungsrats, Wahl in den Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat beantragt die Wiederwahl von Dr. Jörg Reinhardt (auch als Präsident des Verwaltungsrats), Dr. Dimitri Azar, Prof. Dr. Verena A. Briner, Prof. Dr. Srikant Datar, Ann Fudge, Dr. h.c. Pierre Landolt, Dr. Andreas von Planta, Prof. Dr. Charles L. Sawyers, Dr. Enrico Vanni und William T. Winters sowie die Wahl von Prof. Dr. Nancy C. Andrews in den Verwaltungsrat, jeweils für eine Amtszeit bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung.

Wiederwahl und Wahl in den Vergütungsausschuss
Der Verwaltungsrat beantragt die Wiederwahl von Prof. Dr. Srikant Datar, Ann Fudge und Dr. Enrico Vanni sowie die Wahl von William T. Winters in den Vergütungsausschuss, jeweils für eine Amtszeit bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung.

Zusammenfassung der finanziellen Performance

Gesamt-Konzern

ohne Diagnostik[13] Ausgewiesen ohne Diagnostik[13] Ausgewiesen
4. Quartal
2014[14]
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
4. Quartal
2013
Geschäfts-
jahr
2014[14]
Geschäfts-
jahr
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2013
Mio. USD2 Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD3 Mio. USD USD kWk Mio. USD
Nettoumsatz 14 633 14 926 -2 4 15 078 57 996 57 355 1 3 57 920
Operatives Ergebnis 1 172 2 278 -49 -39 2 373 10 736 10 671 1 7 10 910
In % des Nettoumsatzes 8,0 15,3 15,7 18,5 18,6 18,8
Operatives Kernergebnis 3 322 3 293 1 9 14 616 14 191 3 8
In % des Nettoumsatzes 22,7 22,1 25,2 24,7

[13] Sämtliche Vergleiche mit dem Vorjahr basieren auf Angaben für das Jahr 2013 unter Ausschluss der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik. Siehe Seite 85 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts.
[14] Die Ergebnisse der Berichtsperioden 2014 verstehen sich unter Ausschluss von Abschreibungen im Zusammenhang mit aufzugebenden Geschäftsbereichen ab dem Datum der Bekanntgabe der Portfolioumgestaltung. Siehe Seite 22 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts.

Fortzuführende Geschäftsbereiche

Die fortzuführenden Geschäftsbereiche beinhalten vorläufig weder die Ergebnisse der Nettovermögenswerte des Onkologiebereichs, die bei Abschluss der Transaktion von GSK übernommen werden sollen, noch die Ergebnisse aus der 36,5%-Beteiligung am Consumer-Healthcare-Joint-Venture von GSK und Novartis, das zum gleichen Zeitpunkt gegründet werden soll. Eine genaue Erläuterung findet sich auf Seite 22 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts.

Fortzuführende Geschäftsbereiche

4. Quartal
2014
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2014
Geschäfts-
jahr
2013
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 13 075 13 389 -2 3 52 180 51 869 1 3
Operatives Ergebnis 2 351 2 333 1 10 11 089 10 983 1 7
In % des Nettoumsatzes 18,0 17,4 21,3 21,2
Operatives Kernergebnis 3 229 3 290 -2 6 14 473 14 207 2 7
In % des Nettoumsatzes 24,7 24,6 27,7 27,4

Pharmaceuticals

4. Quartal
2014
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2014
Geschäfts-
jahr
2013
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 7 860 8 323 -6 0 31 791 32 214 -1 1
Operatives Ergebnis 1 611 2 013 -20 -14 8 471 9 376 -10 -5
In % des Nettoumsatzes 20,5 24,2 26,6 29,1
Operatives Kernergebnis 1 977 2 133 -7 0 9 514 9 523 0 4
In % des Nettoumsatzes 25,2 25,6 29,9 29,6

Alcon

4. Quartal
2014
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2014
Geschäfts-
jahr
2013
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 2 703 2 655 2 7 10 827 10 496 3 6
Operatives Ergebnis 365 172 112 155 1 597 1 232 30 43
In % des Nettoumsatzes 13,5 6,5 14,8 11,7
Operatives Kernergebnis 895 851 5 14 3 811 3 694 3 8
In % des Nettoumsatzes 33,1 32,1 35,2 35,2

Sandoz

4. Quartal
2014
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2014
Geschäfts-
jahr
2013
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 2 512 2 411 4 11 9 562 9 159 4 7
Operatives Ergebnis 290 276 5 16 1 088 1 028 6 14
In % des Nettoumsatzes 11,5 11,4 11,4 11,2
Operatives Kernergebnis 416 373 12 21 1 571 1 541 2 7
In % des Nettoumsatzes 16,6 15,5 16,4 16,8

Corporate

4. Quartal
2014
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2014
Geschäfts-
jahr
2013
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Operatives Ergebnis 85 -128 n.a. n.a. -67 -653 90 91
Operativer Kernverlust -59 -67 12 -3 -423 -551 23 27

n.a. = nicht anwendbar

Aufzugebende Geschäftsbereiche

Trotz der erforderlichen Ausweisung aufzugebender Geschäftsbereiche setzt sich Novartis bis zum Abschluss der Transaktionen mit GSK und CSL nach wie vor uneingeschränkt für alle Konzernaktivitäten ein. Die Ergebnisse der Berichtsperioden 2014 verstehen sich unter Ausschluss von Abschreibungen im Zusammenhang mit aufzugebenden Geschäftsbereichen ab dem Datum der Bekanntgabe der Portfolioumgestaltung. Eine genaue Erläuterung findet sich auf Seite 22 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts.

Aufzugebende Geschäftsbereiche[15]

ohne Diagnostik[16] Ausgewiesen ohne Diagnostik[16] Ausgewiesen
4. Quartal
2014
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
4. Quartal
2013
Geschäfts-
jahr
2014
Geschäfts-
jahr
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2013
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD
Nettoumsatz 1 558 1 537 1 9 1 689 5 816 5 486 6 9 6 051
Operativer Verlust -1 179 -55 n.a. n.a. 40 -353 - 312 -13 -5 - 73
In % des Nettoumsatzes -75,7 -3,6 2,4 -6,1 -5,7 -1,2
Operatives Kernergebnis 93 3 n.a. n.a. 143 - 16 n.a. n.a.
In % des Nettoumsatzes 6,0 0,2 2,5 -0,3

n.a. = nicht anwendbar

Vaccines[17],[18],

ohne Diagnostik[16] Ausgewiesen ohne Diagnostik[16] Ausgewiesen
4. Quartal
2014
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
4. Quartal
2013
Geschäfts-
jahr
2014
Geschäfts-
jahr
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2013
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD
Nettoumsatz 494 503 -2 4 655 1 537 1 422 8 10 1 987
Operativer Verlust -1 084 -96 n.a. n.a. -1 -552 -477 -16 -15 -238
In % des Nettoumsatzes -219,4 -19,1 -0,2 -35,9 -33,5 -12,0
Operativer Kernverlust -6 -52 n.a. n.a. -290 -302 4 5
In % des Nettoumsatzes -1,2 -10,3 -18,9 -21,2

n.a. = nicht anwendbar

Consumer Health[19]

4. Quartal
2014
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2014
Geschäfts-
jahr
2013
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 1 064 1 034 3 11 4 279 4 064 5 8
Operatives Ergebnis 172 48 258 292 470 178 164 196
In % des Nettoumsatzes 16,2 4,6 11,0 4,4
Operatives Kernergebnis 115 60 92 122 452 298 52 72
In % des Nettoumsatzes 10,8 5,8 10,6 7,3

Corporate

4. Quartal
2014
4. Quartal
2013
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr
2014
Geschäfts-
jahr
2013
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Operativer Verlust -267 -7 n.a. n.a. -271 -13 n.a. n.a.
Operativer Kernverlust -16 -5 -220 -220 -19 -12 -58 -65

n.a. = nicht anwendbar

[15] Die Tatsache, dass das Anlagevermögen der aufzugebenden Geschäftsbereiche nicht mehr abgeschrieben wird, wirkte sich im vierten Quartal mit USD 101 Millionen positiv auf das operative Ergebnis sowie mit USD 49 Millionen positiv auf das operative Kernergebnis aus. Im Gesamtjahr betrug der positive Effekt auf das operative Ergebnis und das operative Kernergebnis USD 277 Millionen bzw. USD 134 Millionen.
[16] Sämtliche Vergleiche mit dem Vorjahr basieren auf Angaben für das Jahr 2013 unter Ausschluss der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik. Siehe Seite 85 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts.
[17] Das Vorjahr war durch höhere Abschreibungen geprägt, die sich im vierten Quartal mit USD 73 Millionen auf das operative Ergebnis und mit USD 35 Millionen auf das operative Kernergebnis auswirkten. Im Gesamtjahr betrug der positive Effekt auf das operative Ergebnis und das operative Kernergebnis USD 204 Millionen bzw. USD 95 Millionen.
[18] Die Angaben zu allen Berichtsperioden verstehen sich unter Ausschluss bestimmter geistiger Eigentumsrechte und damit verbundener anderer Erlöse, die bei Novartis verbleiben und heute im Rahmen der Aktivitäten von Corporate ausgewiesen werden. Dabei werden die ausgewiesenen Ergebnisse 2013 um diesen Effekt angepasst. Siehe Seite 22 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts.
[19] Die Tatsache, dass das Anlagevermögen der aufzugebenden Geschäftsbereiche nicht mehr abgeschrieben wird, wirkte sich im vierten Quartal mit USD 28 Millionen positiv auf das operative Ergebnis sowie mit USD 14 Millionen positiv auf das operative Kernergebnis aus. Im Gesamtjahr betrug der positive Effekt auf das operative Ergebnis und das operative Kernergebnis USD 73 Millionen bzw. USD 39 Millionen.

Eine Kurzfassung des Finanzberichts mit den im nachstehenden Inhaltsverzeichnis aufgeführten Informationen ist in englischer Sprache abrufbar unter http://hugin.info/134323/R/1889668/668886.pdf.

Novartis - Kurzfassung des Finanzberichts für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2014 - Ergänzende Daten

INHALT Seite
OPERATIVE PERFORMANCE DES KONZERNS UND DER DIVISIONEN
(4. Quartal und Geschäftsjahr 2014)
Konzern 2
Pharmaceuticals 6
Alcon 13
Sandoz 16
Vaccines 18
Consumer Health 20
GELDFLUSS UND BILANZ DES KONZERNS 23
AKTUELLER STAND DER INNOVATIONEN 25
KURZFASSUNG DER KONZERNRECHNUNG
Kurzfassung der konsolidierten Erfolgsrechnungen 33
Kurzfassung der konsolidierten Gesamtergebnisrechnungen 35
Kurzfassung der konsolidierten Bilanzen 36
Kurzfassung der Veränderungen des konsolidierten Eigenkapitals 37
Kurzfassung der konsolidierten Geldflussrechnungen 38
Anhang zur Kurzfassung der Konzernrechnung, einschliesslich des aktuellen Stands der Rechtsfälle 40
ERGÄNZENDE INFORMATIONEN 54
KERNERGEBNISSE
Überleitung der nach IFRS ausgewiesenen Ergebnisse zu den Kernergebnissen 56
Konzern 58
Pharmaceuticals 60
Alcon 62
Sandoz 64
Corporate - fortzuführende Geschäftsbereiche 66
Aufzugebende Geschäftsbereiche 68
Vaccines 70
Consumer Health 72
Corporate - aufzugebende Geschäftsbereiche 74
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Kurzfassung der Veränderungen der konsolidierten Nettoschulden/Aktieninformationen 76
Free Cashflow 77
Nettoumsätze der 20 führenden pharmazeutischen Produkte 78
Pharmaceuticals: Umsätze nach Geschäftsbereichen 80
Nettoumsatz nach Regionen 82
Wechselkurse/Ertrag aus assoziierten Gesellschaften 84
Segment Vaccines - Informationen zum Vergleich mit 2013 85
DISCLAIMER 86

Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der Novartis AG, das bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.

Bei den Produktbezeichnungen in kursiver Schrift handelt es sich um eigene oder in Lizenz genommene Warenzeichen der Novartis Konzerngesellschaften. Neupogen® ist eine eingetragene Marke von Amgen Inc. Stelara® ist eine eingetragene Marke von Janssen Biotech, Inc. und Jakafi® ist eine eingetragene Marke der Incyte Corporation.

Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, ophthalmologischen Produkten, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen zur Vorbeugung von Erkrankungen, rezeptfreien Medikamenten und tiermedizinischen Produkten. Novartis ist das einzige global tätige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2014 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 58,0 Milliarden und wies Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von rund USD 9,9 Milliarden (USD 9,6 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) aus. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 130 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) und verkaufen ihre Produkte in über 150 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Der Geschäftsbericht 2014 von Novartis wurde heute veröffentlicht und steht auf der Konzernwebsite unter www.novartis.com zur Verfügung. Novartis wird den Geschäftsbericht 2014 heute auch auf Form 20-F bei der US Securities and Exchange Commission einreichen und dieses Dokument unter www.novartis.com zur Verfügung stellen. Die Aktionäre von Novartis erhalten auf Anfrage eine kostenlose gedruckte Kopie dieser Dokumente, die die vollständige geprüfte Jahresrechnung von Novartis beinhalten.

Wichtige Termine

27. Februar 2015 Ordentliche Generalversammlung der Aktionäre
23. April 2015 Ergebnisse des ersten Quartals 2015
17.-18. Juni 2015 Novartis Investorenveranstaltung in Boston, USA
21. Juli 2015 Ergebnisse des zweiten Quartals 2015
27. Oktober 2015 Ergebnisse des dritten Quartals 2015