Die Ergebnisse im zweiten Quartal bestätigen die Jahresprognosen - starke Forschungs- und Entwicklungsresultate untermauern das Potenzial einiger hoch innovativer Produkte

Jul 18, 2017
  • Der Nettoumsatz liegt auf Vorjahresniveau (0% kWk[1], -2% USD), wobei die Wachstums­treiber die Einbussen durch Generika von Glivec/Gleevec wettmachen:
    • Cosentyx (USD 490 Millionen, +90% kWk) setzt das kräftige Wachstum in allen drei Indikationen fort
    • Entresto (USD 110 Millionen) wächst kontinuierlich und profitiert vom besseren Zugang und dem verstärkten Aussendienst in den USA
    • Der Onkologiebereich wächst unter Ausschluss von Glivec/Gleevec um 9% (kWk), vor allem dank Promacta, Tafinlar + Mekinist und Jakavi
    • Sandoz verzeichnet vor allem infolge des stärkeren Preisdrucks in den USA einen Umsatzrückgang um 4% (kWk)
    • Alcon wächst um 3% (kWk), wozu der Augenchirurgiebereich (+3% kWk) mit Zuwächsen in wichtigen Segmenten (einschliesslich Intraokularlinsen) sowie Vision Care (+2% kWk) beitragen
  • Das operative Kernergebnis[1] entspricht dem Vorjahresniveau (0% kWk, -3% USD), wobei die Steigerung der Bruttomarge und die erzielte Produktivität die Einbussen durch Generika sowie die Investitionen zur Wachstumssteigerung wettmachen:
    • Der Kerngewinn pro Aktie steigt um 2% (kWk, -1% USD) auf USD 1,22, einschliesslich des Vorteils aus dem Aktienrückkaufprogramm (rund +1%)
  • Der Reingewinn wächst vor allem dank Veräusserungsgewinnen und geringeren Abschreibungen um 14% (kWk, +10% USD)
  • Der Free Cashflow[1] erhöht sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28% auf USD 3,2 Milliarden
  • Markante Fortschritte im Bereich Innovation stärken die Pipeline und bestätigen erneut die Wachstumsprognosen:
    • RTH258 erweist sich gegenüber Aflibercept als nicht unterlegen, wobei die Mehrheit der Patienten ausschliesslich in einem 12-Wochen-Intervall behandelt wird
    • ACZ885 reduziert das kardiovaskuläre Risiko von Patienten, die einen Herzinfarkt überlebt haben
    • In der Studie JULIET mit CTL019 zeigen erwachsene Patienten mit rezidiviertem/refraktärem diffus grosszelligem B-Zell-Lymphom bis zu sechs Monate ein dauerhaftes vollständiges Ansprechen
    • Rydapt wird in den USA für akute myeloische Leukämie mit FLT3-Mutation sowie für fortgeschrittene systemische Mastozytose zugelassen
    • Tafinlar + Mekinist erhält die US-Zulassung für BRAF-Mutation-positive metastasierende nicht-kleinzellige Lungenkarzinome
    • Kisqali erhält ein positives CHMP-Gutachten für die Behandlung von metastasierendem HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs
    • Ein beratender Ausschuss der FDA empfiehlt einstimmig die Zulassung von CTL019 für die Behandlung von Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie
    • Die Biosimilars Erelzi (Etanercept) und Rixathon (Rituximab) werden in der EU zugelassen, und die Biosimilars für Adalimumab und Infliximab werden von der EMA zur Zulassungsprüfung angenommen
    • Der Zulassungsantrag für die generische Version von Advair Diskus® wird von der FDA angenommen
  • Konzernausblick für 2017 erneut bestätigt:
    • Novartis erwartet einen Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres (kWk); das operative Kernergebnis dürfte weitgehend auf Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz (kWk) zurückgehen
Kennzahlen[2] 2. Quartal
2017
2. Quartal
2016
Veränderung
in %
1. Halbjahr
2017
1. Halbjahr
2016
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 12 242 12 470 -2 0 23 781 24 070 -1 1
Operatives Ergebnis 2 280 2 093 9 13 4 202 4 544 -8 -4
Reingewinn 1 979 1 806 10 14 3 644 3 817 -5 -1
Gewinn pro Aktie (USD) 0,84 0,76 11 15 1,54 1,60 -4 -1
Free Cashflow 3 243 2 526 28 4 908 3 888 26
Kernergebnisse
Operatives Ergebnis 3 235 3 332 -3 0 6 245 6 593 -5 -2
Reingewinn 2 866 2 930 -2 1 5 556 5 718 -3 0
Gewinn pro Aktie (USD) 1,22 1,23 -1 2 2,35 2,40 -2 1

[1] Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse und der Free Cashflow sind keine in den IFRS definierten Angaben. Erläuterungen der Nicht-IFRS-Kennzahlen finden sich auf Seite 43 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle in dieser Mitteilung erwähnten Wachstumsraten auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres.
[2] Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse und der Free Cashflow sind keine in den IFRS definierten Angaben. Erläuterungen der Nicht-IFRS-Kennzahlen finden sich auf Seite 43 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle in dieser Mitteilung erwähnten Wachstumsraten auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Basel, 18. Juli 2017 - Die Ergebnisse kommentierte Joseph Jimenez, CEO von Novartis:

"Novartis erzielte im zweiten Quartal sehr starke Fortschritte im Bereich Innovation, wie etwa die positiven, zulassungsrelevanten Daten zu RTH258, ACZ885 und CTL019 JULIET. Diese Ergebnisse zeigen die Stärke unserer Pipeline. Wir sind auf dem besten Weg, unsere Prognosen für das Gesamtjahr zu erfüllen. Die Dynamik der aktuellen Wachstumstreiber bekräftigt unsere Zuversicht in unsere nächste Wachstumsphase, die voraussichtlich 2018 einsetzen wird."

KONZERNÜBERSICHT

Konzernergebnisse im zweiten Quartal

Der Nettoumsatz belief sich im zweiten Quartal auf USD 12,2 Milliarden (-2%, 0% kWk). Dabei wurden Volumensteigerungen von 6 Prozentpunkten durch die negativen Einflüsse der Generikakonkurrenz (-3 Prozentpunkte) und Preissenkungen (-3 Prozentpunkte) absorbiert.

Das operative Ergebnis betrug USD 2,3 Milliarden (+9%, +13% kWk) und profitierte von höheren Veräusserungsgewinnen und geringeren Abschreibungen. Die Anpassungen zur Berechnung des Kernergebnisses betrugen USD 1,0 Milliarden (2016: USD 1,2 Milliarden).

Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 3,2 Milliarden (-3%, 0% kWk). Die operative Kerngewinnmarge blieb bei konstanten Wechselkursen unverändert, wobei die Einbussen durch Generika von Glivec/Gleevec und die Investitionen zur Wachstumssteigerung durch eine höhere Bruttomarge und die erzielte Produktivität wettgemacht wurden. Bei einem negativen Währungseffekt von 0,3 Prozentpunkten ergab sich ein Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,3 Prozentpunkte auf 26,4% des Nettoumsatzes.

Der Reingewinn betrug USD 2,0 Milliarden (+10%, +14% kWk) und folgte damit weitgehend der Entwicklung des operativen Ergebnisses.

Der Gewinn pro Aktie belief sich auf USD 0,84 (+11%, +15% kWk) und beinhaltet den Vorteil aus dem Aktienrückkaufprogramm.

Der Kernreingewinn betrug USD 2,9 Milliarden (-2%, +1% kWk) und folgte damit weitgehend der Entwicklung des operativen Kernergebnisses.

Der Kerngewinn pro Aktie belief sich auf USD 1,22 (-1%, +2% kWk) und beinhaltet den Vorteil aus dem Aktienrückkaufprogramm.

Der Free Cashflow erreichte USD 3,2 Milliarden (+28% USD) gegenüber USD 2,5 Milliarden im Vorjahresquartal. Die Zunahme um USD 0,7 Milliarden war vor allem auf die verbesserten Geldflüsse aus operativer Tätigkeit zurückzuführen. Dazu gehörten eine höhere Dividende aus GSK Consumer Healthcare Holdings Ltd. sowie höhere Veräusserungserlöse und niedrigere Investitionsausgaben.

Die Division Innovative Medicines erzielte im zweiten Quartal einen Nettoumsatz von USD 8,3 Milliarden (-1%, +1% kWk). Zu den Volumensteigerungen von 7 Prozentpunkten trugen in erster Linie Cosentyx, Entresto, Promacta/Revolade, Tafinlar + Mekinist, Jakavi und Gilenya bei. Die Konkurrenz durch Generika hatte einen negativen Effekt von 4 Prozentpunkten, und auch die Preise wirkten sich mit 2 Prozentpunkten negativ aus. Beides war vor allem auf die Einführung generischer Versionen von Glivec/Gleevec in Europa und den USA zurückzuführen.

Das operative Ergebnis stieg vor allem dank Veräusserungsgewinnen und geringeren Abschreibungen auf USD 2,1 Milliarden (+11%, +16% kWk). Die Anpassungen zur Berechnung des Kernergebnisses betrugen insgesamt USD 501 Millionen (2016: USD 803 Millionen). Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 2,6 Milliarden (-3%, +1% kWk). Die operative Kerngewinnmarge sank bei konstanten Wechselkursen um 0,2 Prozentpunkte. Dies war auf Einbussen durch Generika sowie die Investitionen in die Einführung von Entresto, Cosentyx und Kisqali zurückzuführen und wurde durch eine höhere Bruttomarge sowie die erzielte Produktivität teilweise wettgemacht. Ein negativer Währungseffekt von 0,5 Prozentpunkten führte zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,7 Prozentpunkte auf 31,1% des Nettoumsatzes.

Der Nettoumsatz der Division Sandoz belief sich im zweiten Quartal auf USD 2,5 Milliarden (-5%, -4% kWk), wobei Volumensteigerungen von 4 Prozentpunkten durch den Preisverfall von 8 Prozentpunkten (vor allem in den USA) mehr als absorbiert wurden. Der Umsatz in den USA ging vor allem aufgrund des Preisdrucks bei den Retail-Generika sowie infolge des Timings der Produkteinführungen im Vorjahr um 15% (kWk) zurück. In Europa und den übrigen Ländern der Welt stieg der Nettoumsatz um 3% (kWk).

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 330 Millionen (-13%, -13% kWk). Das operative Kernergebnis betrug USD 497 Millionen (-7%, -7% kWk). Hauptsächlich aufgrund höherer Investitionen in Marketing und Verkauf in wichtigen Märkten ausserhalb der USA und in Biosimilars verringerte sich die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 0,7 Prozentpunkte. Bei einem positiven Währungseffekt von 0,2 Prozentpunkten ergab sich ein Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,5 Prozentpunkte auf 20,3% des Nettoumsatzes.

Der Nettoumsatz der Division Alcon betrug im zweiten Quartal USD 1,5 Milliarden (+1%, +3% kWk). Der Augenchirurgiebereich erzielte eine Umsatzsteigerung von 3% (kWk), wobei das Verbrauchsmaterial für die Kataraktchirurgie sowie das Vitreoretinalsegment starke Zuwächse verzeichneten. Das Geschäft mit Intraokularlinsen kehrte weltweit auf den Wachstumspfad zurück. Der Bereich Vision Care steigerte den Umsatz um 2% (kWk), wozu die Marke Dailies Total1 weiterhin mit zweistelligen Zuwächsen beitrug.

Der operative Verlust betrug USD 19 Millionen gegenüber USD 7 Millionen im Vorjahresquartal. Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 211 Millionen (-11%, -7% kWk) und war durch Investitionen in den Wachstumsplan bei Marketing und Verkauf geprägt. Die operative Kerngewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 1,5 Prozentpunkte zurück. Dazu kam ein negativer Währungseffekt von 0,4 Prozentpunkten, sodass sich insgesamt ein Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 1,9 Prozentpunkte auf 13,9% des Nettoumsatzes ergab.

Erstes Halbjahr

Der Nettoumsatz belief sich im ersten Halbjahr auf USD 23,8 Milliarden (-1%, +1% kWk). Dabei wurden Volumensteigerungen von 6 Prozentpunkten durch die negativen Einflüsse der Generikakonkurrenz (-3 Prozentpunkte) und Preissenkungen (-2 Prozentpunkte) teilweise absorbiert.

Das operative Ergebnis betrug USD 4,2 Milliarden (-8%, -4% kWk). Die Anpassungen zur Berechnung des Kernergebnisses beliefen sich auf USD 2,0 Milliarden und entsprachen dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wobei der Nettoaufwand für RLX030 durch niedrigere Abschreibungen weitgehend ausgeglichen wurde.

Das operative Kernergebnis betrug USD 6,2 Milliarden (-5%, -2% kWk). Die operative Kerngewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 0,9 Prozentpunkte zurück. Dies war vor allem auf die Einbussen durch Generika von Glivec/Gleevec sowie auf Investitionen in die Wachstumssteigerung zurückzuführen. Bei einem negativen Währungseffekt von 0,2 Prozentpunkten ergab sich ein Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 1,1 Prozentpunkte auf 26,3% des Nettoumsatzes.

Der Reingewinn betrug USD 3,6 Milliarden (-5%, -1% kWk) und sank aufgrund des höheren Ertrags aus assoziierten Gesellschaften weniger stark als das operative Ergebnis.

Der Gewinn pro Aktie belief sich auf USD 1,54 (-4%, -1% kWk), einschliesslich des Vorteils aus dem Aktienrückkaufprogramm.

Der Kernreingewinn betrug USD 5,6 Milliarden (-3%, 0% kWk) und beinhaltet den Vorteil aus dem höheren Kerngewinn aus assoziierten Gesellschaften.

Der Kerngewinn pro Aktie lag bei USD 2,35 (-2%, +1% kWk) und beinhaltet den Vorteil aus dem Aktienrückkaufprogramm.

Der Free Cashflow erreichte USD 4,9 Milliarden (+26% USD) im Vergleich zu USD 3,9 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Diese Erhöhung um USD 1,0 Milliarden war vor allem auf die verbesserten Geldflüsse aus operativer Tätigkeit zurückzuführen. Dazu zählte die höhere Dividende aus GSK Consumer Healthcare Holdings Ltd.

Die Division Innovative Medicines erzielte im ersten Halbjahr einen Nettoumsatz von USD 16,0 Milliarden (-1%, +2% kWk). Zu den Volumensteigerungen von 7 Prozentpunkten trugen in erster Linie Cosentyx, Entresto, Promacta/Revolade, Jakavi, Tafinlar + Mekinist und Gilenya bei. Die Konkurrenz durch Generika hatte einen negativen Effekt von 4 Prozentpunkten, und auch die Preise wirkten sich mit 1 Prozentpunkt negativ aus. Beides war vor allem auf die Einführung generischer Versionen von Glivec/Gleevec in Europa und den USA zurückzuführen.

Das operative Ergebnis betrug USD 3,8 Milliarden (-6%, -2% kWk). Die Anpassungen zur Berechnung des Kernergebnisses beliefen sich auf insgesamt USD 1,2 Milliarden. Sie entsprachen dem Vorjahresniveau, wobei der Nettoaufwand für RLX030 durch niedrigere Abschreibungen weitgehend wettgemacht wurde. Das operative Kernergebnis betrug USD 5,0 Milliarden (-5%, -1% kWk). Vor allem aufgrund der Einbussen durch Generika sowie infolge der Investitionen in die Einführung von Entresto, Cosentyx und Kisqali sank die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 1,0 Prozentpunkte. Dieser Rückgang wurde durch die verbesserte Bruttomarge und die erzielte Produktivität teilweise wettgemacht. Ein negativer Währungseffekt von 0,4 Prozentpunkten führte zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 1,4 Prozentpunkte auf 31,3% des Nettoumsatzes.

Der Nettoumsatz der Division Sandoz belief sich im ersten Halbjahr auf USD 4,9 Milliarden (-3%,
-2% kWk), wobei Volumensteigerungen von 6 Prozentpunkten den Preisverfall von 8 Prozentpunkten nicht vollständig wettmachen konnten. Der Umsatz in den USA ging vor allem aufgrund des Preisdrucks bei den Retail-Generika um 8% (kWk) zurück. In Europa und den übrigen Ländern der Welt stieg der Nettoumsatz um 2% (kWk).

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 673 Millionen (-7%, -8% kWk). Das operative Kernergebnis betrug USD 1,0 Milliarden (-6%, -6% kWk). Hauptsächlich aufgrund höherer Investitionen in Marketing und Verkauf in wichtigen Märkten ausserhalb der USA und in Biosimilars verringerte sich die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 1,0 Prozentpunkte. Bei einem positiven Währungseffekt von 0,3 Prozentpunkten ergab sich ein Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,7 Prozentpunkte auf 19,6% des Nettoumsatzes.

Die Division Alcon erzielte im ersten Halbjahr einen Nettoumsatz von USD 2,9 Milliarden (0%, +2% kWk). Aufgrund der starken Performance des Vitreoretinalportfolios und des Verbrauchsmaterials für die Kataraktchirurgie steigerte der Augenchirurgiebereich den Umsatz um 1% (kWk). Der Bereich Vision Care wuchs um 3% (kWk), wozu die Marke Dailies Total1 weiterhin mit zweistelligen Zuwächsen beitrug.

Der operative Verlust belief sich auf USD 62 Millionen, gegenüber einem Gewinn von USD 38 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das operative Kernergebnis betrug USD 398 Millionen (-17%, -13% kWk) und war durch Investitionen in den Wachstumsplan bei Marketing und Verkauf geprägt. Die operative Kerngewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 2,3 Prozentpunkte zurück. Dazu kam ein negativer Währungseffekt von 0,5 Prozentpunkten, sodass sich insgesamt ein Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 2,8 Prozentpunkte auf 13,6% des Nettoumsatzes ergab.

Entscheidende Wachstumstreiber

Die Finanzergebnisse im zweiten Quartal beruhen auf einer anhaltenden Fokussierung auf entscheidende Wachstumstreiber wie Cosentyx, Entresto, Promacta/Revolade, Tafinlar + Mekinist, Jakavi, Tasigna, Gilenya und Kisqali sowie Biopharmazeutika und Wachstumsmärkte.

Wachstumstreiber

  • Cosentyx (USD 490 Millionen, +90% kWk) setzte im Zuge weiterer Markteinführungen seinen Wachstumskurs im zweiten Quartal 2017 fort und erzielte bei Psoriasisarthritis, ankylosierender Spondylitis und Plaquepsoriasis kräftige Zuwächse. Seit seiner Einführung wurde Cosentyx zur Behandlung von mehr als 90 000 Patienten eingesetzt.
  • Entresto (USD 110 Millionen, +240% kWk) wuchs weiter und profitierte vom besseren Zugang und dem verstärkten Aussendienst in den USA sowie von der Kostenerstattung in Europa.
  • Promacta/Revolade (USD 210 Millionen, +35% kWk) erzielte eine starke zweistellige Zuwachs­rate, da es weltweit nach wie vor zunehmend eingesetzt wird. Die Umsatzentwicklung profitierte ausserdem vom Wachstum der Thrombopoietin-Klasse zur Behandlung chronischer Immun­thrombozytopenie (auch bekannt als Morbus Werlhof oder chronische idiopathische thrombo­zytopenische Purpura).
  • Tafinlar + Mekinist (USD 216 Millionen, +28% kWk) verzeichnete in allen Regionen zweistellige Zuwächse.
  • Jakavi (USD 186 Millionen, +32% kWk) erzielte in allen wichtigen Märkten nach wie vor zweistellige Steigerungen und profitierte dabei vom Einsatz bei Myelofibrose und von der Einführung für die Sekundärbehandlung bei Polycythaemia vera.
  • Tasigna (USD 463 Millionen, +7% kWk) verzeichnete im zweiten Quartal solide Zuwächse, die vor allem in den USA und den Wachstumsmärkten erzielt wurden.
  • Gilenya (USD 837 Millionen, +5% kWk) erzielte weitere Umsatzsteigerungen.
  • Der CDK4/6-Hemmer Kisqali (USD 8 Millionen) dringt weiterhin in den US-Markt vor. Im zweiten Quartal wurde ein moderater Umsatz erzielt. Den Patienten stehen verschiedene Zugangsprogramme zur Verfügung, um die Behandlung zu beginnen und die Zeit bis zur Versicherungsdeckung zu überbrücken.
  • Das Wachstum der Biopharmazeutika (USD 260 Millionen, +6% kWk) beruhte vor allem auf Zarxio in den USA.


Wachstumsmärkte

  • In den Wachstumsmärkten - sie umfassen alle Märkte ausser den USA, Kanada, Westeuropa, Japan, Australien und Neuseeland - stieg der Nettoumsatz dank starker Performance in China (+10% kWk), Russland (+9% kWk) und Brasilien (+8% kWk) um 4% (+8% kWk).

Forschung und Entwicklung stärken

Aktueller Stand der Innovationen

Dank der anhaltenden Fokussierung auf Innovation verfügt Novartis über eine der konkurrenzfähigsten Pipelines der Branche mit mehr als 200 Projekten in der klinischen Entwicklung.

Zu den wichtigsten Entwicklungen im zweiten Quartal 2017 zählen:

Neuzulassungen und positive Gutachten

  • Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) gab eine positive Stellungnahme zu Kisqali ab als erste Behandlungsoption in Kombination mit einem Aromatasehemmer bei fortgeschrittenem oder metastasierendem HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs.
  • Rydapt (Midostaurin, früher PKC412) wurde in den USA für die Behandlung neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) mit FLT3-Mutation sowie für drei Formen von systemischer Mastozytose zugelassen.
  • Zykadia wurde von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) und der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zur Erstbehandlung von fortgeschrittenen ALK-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC) zugelassen.
  • Tafinlar + Mekinist erhielt die Zulassung der FDA für die Behandlung von metastasierenden nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen mit BRAF-V600E-Mutation.
  • Ein FDA-Beratungsausschuss für onkologische Medikamente empfahl im Juli einstimmig die Zulassung von CTL019 (Tisagenlecleucel) zur Behandlung von Kindern und jungen Erwachsenen mit rezidivierter oder refraktärer akuter lymphoblastischer Leukämie vom B-Zelltyp.
  • Die EMA genehmigte im Juli die Aktualisierung der Fachinformation zu Cosentyx, um Daten aus der CLEAR-Studie über einen Zeitraum von 52 Wochen einzubeziehen. Die Daten belegen die langfristige Überlegenheit von Cosentyx gegenüber Stelara® bei Psoriasis. Die Aktualisierung beinhaltet auch den Einsatz von Cosentyx bei mittelschwerer bis schwerer Kopfhautpsoriasis, einer der am schwierigsten zu behandelnden Formen von Psoriasis.
  • Die EMA bewilligte zudem, die Fachinformation von Tasigna um Daten zur behandlungsfreien Remission zu erweitern. Tasigna ist der erste und einzige Tyrosinkinasehemmer, dessen EU-Produktinformation Daten über das Absetzen der Therapie bei Patienten mit Philadelphia-Chromosom-positiver chronischer myeloischer Leukämie in der chronischen Phase beinhaltet.
  • PDR001 (PD-1-Antagonist) erhielt von der FDA Orphan-Drug-Status für die Behandlung neuroendokriner Tumoren.
  • Zwei wichtige Biosimilars von Sandoz wurden in der EU zugelassen und eingeführt: Erelzi (Etanercept) zur Behandlung von Immunkrankheiten wie rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Psoriasisarthritis sowie Rixathon (Rituximab) zur Behandlung von Blutkrebs und Immunkrankheiten.
  • Die Intraokularlinse Clareon Monofocal IOL von Alcon wurde in der EU zugelassen. Clareon ist eine Intraokularlinse der nächsten Generation mit überlegenen optischen Eigenschaften und hoher Stabilität.
  • Der CyPass Micro-Stent von Alcon wurde in Europa eingeführt. Der Stent wird in der mikroinvasiven Chirurgie zur Glaukombehandlung eingesetzt, um den Augeninnendruck zu senken.


Zulassungsanträge

  • AMG 334 (Erenumab) ist der erste monoklonale Anti-CGRP-Antikörper, für den die Zulassung zur Migräneprävention in den USA wie auch der EU beantragt wurde. Novartis bestätigte, dass der Zulassungsantrag für AMG 334 im Juni von der EMA angenommen wurde.
  • Die Zulassungsanträge für die von Sandoz vorgeschlagenen Biosimilars Adalimumab (Humira® von AbbVie) und Infliximab (Remicade® von Janssen und Merck) wurden von der EMA zur Prüfung angenommen.
  • Der Zulassungsantrag für die generische Version von Advair Diskus® von Sandoz zur Behandlung von Asthma und Atemwegsobstruktion sowie zur Verringerung der Exazerbationen bei COPD-Patienten wurde von der FDA angenommen.


Ergebnisse laufender klinischer Studien und andere bedeutende Entwicklungen

  • In Studien der Phase III mit RTH258 (Brolucizumab) wurde der primäre Wirksamkeitsendpunkt der Nichtunterlegenheit gegenüber Aflibercept erreicht, wobei bei einer Mehrheit der Patienten ausschliesslich ein 12-Wochen-Intervall (Verabreichung alle 12 Wochen) beibehalten wurde. Die Ergebnisse der Studien HAWK und HARRIER werden auf dem Kongress der American Academy of Ophthalmology im November vorgestellt werden.
  • In der Phase-III-Studie CANTOS mit ACZ885 (Canakinumab) wurde der primäre Endpunkt erreicht. Dabei konnte ACZ885 in Kombination mit der Standardbehandlung das kardiovaskuläre Risiko bei Patienten mit einem früheren Myokardinfarkt und entzündlicher Atherosklerose senken.
  • Eine Zwischenanalyse der Studie JULIET mit CTL019 zeigte ein dauerhaftes vollständiges Ansprechen der erwachsenen Patienten mit rezidiviertem/refraktärem diffus grosszelligem B-Zell-Lymphom. Die dreimonatige Gesamtansprechrate betrug 45%, wobei 37% ein vollständiges Ansprechen (CR) erreichten. Alle Patienten, die nach drei Monaten ein vollständiges Ansprechen zeigten, sprachen auch zum Stichtag der Datenerfassung noch vollständig an. Eine Primäranalyse nach sechs Monaten bestätigte die Zwischenanalyse.
  • Daten aus der Nachbeobachtung der Studie ELIANA mit CTL019 belegten nach sechs Monaten dauerhafte Remissionsraten bei Kindern und jungen Erwachsenen mit rezidivierter/refraktärer akuter lymphoblastischer Leukämie vom B-Zelltyp.
  • Drei Monate nach der Behandlung mit CTL119 in Kombination mit Ibrutinib wiesen acht von neun untersuchten Patienten keine Anzeichen chronischer lymphatischer Leukämie im Knochenmark auf.
  • Daten aus den Phase-III-Studien STRIVE und ARISE mit AMG 334 (Erenumab) wurden auf der Tagung der American Academy of Neurology vorgestellt. Die Daten belegten das Potenzial von AMG 334, die Anzahl der "Migränetage" von Patienten signifikant zu senken, die an bis zu 14 Tagen pro Monat an Migräne leiden (episodische Migräne). Dabei zeigte AMG 334 ein mit Placebo vergleichbares Sicherheitsprofil.
  • Daten zu AMG 334 wurden auf der Tagung der American Headache Society vorgestellt. Sie zeigten bei Personen mit mindestens 15 Migränetagen pro Monat (chronische Migräne) eine signifikante Reduktion der Migränetage pro Monat um durchschnittlich 6,6 Tage gegenüber dem Ausgangswert.
  • In einer Phase-III-Studie mit PDR001 in Kombination mit Tafinlar + Mekinist bei metastasierendem BRAF-V600-positivem Melanom wurde das Prüfpräparat dem ersten Patienten verabreicht (First Patient First Visit, FPFV); ebenso in einer Phase-II-Studie mit PDR001 bei neuroendokrinen Tumoren sowie in drei Phase-I-Studien mit PDR001 bei anderen Tumortypen.
  • Zusätzliche Daten zu Cosentyx zeigten bei bis zu 80% der Patienten nach drei Jahren nachhaltige Verbesserungen der Anzeichen und Symptome sowohl bei ankylosierender Spondylitis als auch bei Psoriasisarthritis. Ausserdem belegten zusätzliche Daten bei Psoriasisarthritis-Patienten bereits ab der dritten Woche eine schnelle und nachhaltige Schmerzlinderung, die bis zu zwei Jahre anhielt.
  • Eine Studie mit Tafinlar + Mekinist ergab bei Patienten mit metastasierendem BRAF-Mutation-positivem Melanom nach fünf Jahren einen dauerhaften Überlebensvorteil.
  • Nachbeobachtungsdaten zu Kisqali wurden auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology vorgestellt und bestätigten die Wirksamkeit und Sicherheit von Kisqali als Erstbehandlungsoption bei fortgeschrittenem oder metastasierendem HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs. Den Daten zufolge ermöglichte Kisqali plus Letrozol nach fast einem Jahr zusätzlicher Nachbeobachtung ein mittleres progressionsfreies Überleben von 25,3 Monaten, gegenüber 16,0 Monaten unter Letrozol allein.
  • Die vollständige Analyse der Phase-III-Studie RATIFY mit Rydapt wurde im New England Journal of Medicine veröffentlicht und zeigte den signifikanten Gesamtüberlebensvorteil für FLT3-Mutation-positive Patienten mit akuter myeloischer Leukämie. Dies wurde bei allen Untergruppen von FLT3-Mutationen, wie der internen Tandemduplikation (ITD) sowie bei Mutationen in der Tyrosinkinase-Domäne (TKD), gleichermassen festgestellt.
  • Novartis übte die exklusive Option für VAY785 (Emricasan) aus und erhielt damit von Conatus die Lizenz, das Präparat für die Behandlung nicht-alkoholbedingter Steatohepatitis (NASH) zu entwickeln und weltweit zu vermarkten.

Alcon zu einem agilen Geschäft umgestalten

Die Division Alcon steigerte ihren Umsatz im zweiten Quartal um 3% (kWk), wozu der Augenchirurgiebereich (+3% kWk) und das anhaltende Wachstum des Geschäftsbereichs Vision Care (+2% kWk) beitrugen. Dabei kommen die Massnahmen zum Ausdruck, die ergriffen wurden, um die Innovation zu beschleunigen, die Kundenbeziehungen zu stärken sowie die Effizienz und Effektivität der Geschäftsabläufe zu verbessern. Gestützt auf diese Ergebnisse wurde die Ganzjahresprognose für Alcon auf ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich angehoben.

Der Wiederaufschwung im Augenchirurgiebereich ist Zuwächsen in wichtigen Segmenten zu verdanken. Dazu zählt auch die starke Entwicklung im Vitreoretinalsegment und beim Verbrauchsmaterial für die Kataraktchirurgie sowie die Wiederbelebung des Wachstums bei den Intraokularlinsen (IOL) weltweit. Darüber hinaus investierte die Division in die erweiterte Einführung neuer Produkte. Für CyPass wurde im Juli die Kostenerstattung in den USA bewilligt. In der EU wurde das Produkt im zweiten Quartal eingeführt.

Bei Vision Care verzeichneten die Kontaktlinsen im fünften Quartal in Folge weitere Zuwächse, die auf dem Wachstum der Dailies Total1 in allen Regionen beruhten.

Im Januar 2017 kündigte Novartis eine strategische Überprüfung von Alcon an. Optionen zur Maximierung des Shareholder-Value der Division Alcon werden geprüft. Novartis wird voraussichtlich gegen Ende 2017 über den Stand der Prüfung informieren.

Ein stärkeres Unternehmen für die Zukunft schaffen

Novartis hat im zweiten Quartal sämtliche Initiativen zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung vorangetrieben:

  • Die divisionenübergreifende Dienstleistungsorganisation Novartis Business Services (NBS) erzielt weiterhin nachhaltige Einsparungen, indem sie einen disziplinierten Ansatz für Investitionen verfolgt und die Qualität der Dienstleistungen verbessert. Darüber hinaus wird die geografische Präsenz des Unternehmens weiterhin optimiert, um die Kompetenzen der fünf Novartis Global Service Centers noch mehr zu verstärken.
  • Die Einheit Novartis Technical Operations (NTO) verfolgt weiterhin ihre Prioritäten der Effizienzsteigerung durch Synergien in der Produktion, durch eine bessere Zuweisung von Ressourcen und durch die Reduktion der externen Ausgaben. Die integrierte Organisation der Lieferkette verbessert das Kundendienstniveau, die weltweite Koordination von Produkteinführungen sowie die Agilität, um auf kurzfristige Marktveränderungen reagieren zu können. Darüber hinaus werden die Strategien in der Logistik überprüft, um die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit von Novartis durch ein effizienteres Vertriebsnetz zu verbessern.
  • Die 2016 geschaffene Einheit Global Drug Development (GDD) überwacht die Arzneimittel­entwicklung im gesamten Portfolio innovativer Medikamente und Biosimilars. Der unternehmensweite Ansatz des Portfoliomanagements ermöglicht eine bessere Zuteilung von Ressourcen sowie eine höhere Produktivität der Forschung und Entwicklung.
  • Novartis setzt sich im Rahmen ihrer Strategie zur Qualitätssicherung nach wie vor proaktiv für eine hohe Regelkonformität, verlässliche Produktqualität und nachhaltige Effizienz ein. Im ersten Halbjahr 2017 fanden weltweit insgesamt 107 (im zweiten Quartal 61) Inspektionen durch Gesundheits­behörden statt, wovon 18 (im zweiten Quartal sechs) von der FDA durchgeführt wurden. Alle Inspektionen kamen zu einem guten oder akzeptablen Ergebnis. Das Ergebnis einer Inspektion steht noch aus.

Kapitalausstattung und Nettoschulden

Eine gute Ausgewogenheit zwischen Investitionen in die Geschäftsentwicklung, einer starken Kapitalausstattung und attraktiven Aktionärsrenditen bleibt vorrangig.

Novartis kündigte im Januar 2017 ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von USD 5 Milliarden über die zweite Handelslinie an. Im ersten Halbjahr 2017 kaufte Novartis 35,1 Millionen Aktien im Rahmen dieses Rückkaufprogramms sowie 6,3 Millionen Aktien zur Minderung des Verwässerungseffekts aufgrund aktienbasierter Mitarbeiterbeteiligungsprogramme zurück. Ausserdem wurden 2,3 Millionen Aktien von Mitarbeitenden zurückgekauft, und 12,5 Millionen eigene Aktien wurden als Folge ausgeübter Optionen und im Zusammenhang mit aktienbasierten Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen ausgeliefert. Infolgedessen ging die Anzahl ausstehender Aktien gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 31,2 Millionen zurück. Novartis beabsichtigt, den durch aktienbasierte Mitarbeiterbeteiligungs­programme verzeichneten Verwässerungseffekt vollständig zu kompensieren. Diese Transaktionen mit eigenen Aktien führten zu einem Nettogeldabfluss von USD 2,9 Milliarden.

Die Nettoverschuldung stieg per 30. Juni 2017 um USD 6,1 Milliarden auf USD 22,1 Milliarden. Diese Erhöhung war vor allem auf die Dividendenausschüttung von USD 6,5 Milliarden, auf Netto­aktienrückkäufe sowie auf M&A-Aktivitäten zurückzuführen, die durch den in den ersten sechs Monaten 2017 generierten Free Cashflow in Höhe von USD 4,9 Milliarden teilweise wettgemacht wurden.

Die langfristige Bonität des Unternehmens von AA (Moody's Investors Service Aa3; S&P Global Ratings AA-; Fitch Ratings AA) bleibt unverändert.

Ausblick 2017

Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse

Novartis bestätigt erneut die zu Beginn des Jahres 2017 bekannt gegebenen Konzernprognosen. Auf Konzernebene wird 2017 mit einem Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres (kWk) gerechnet, wobei die Einbussen durch Generikakonkurrenz, einschliesslich weiterer generischer Versionen von Glivec/Gleevec in den USA und Europa, wettgemacht werden.

Auf Ebene der Divisionen wird 2017 folgende Entwicklung der Nettoumsätze (kWk) erwartet:

  • Innovative Medicines: weitgehend auf Vorjahresniveau oder eine leichte Steigerung
  • Sandoz: weitgehend auf Vorjahresniveau
  • Alcon: Prognose angehoben auf ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich

Das operative Kernergebnis des Konzerns wird 2017 voraussichtlich weitgehend auf Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz (kWk) zurückgehen.

Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem Durchschnittsniveau von Mitte Juli halten, rechnet Novartis im Jahr 2017 mit einem negativen Effekt von 1 Prozentpunkt auf den Nettoumsatz bzw. 2 Prozentpunkten auf das operative Kernergebnis. Der geschätzte Wechselkurs­effekt auf die Ergebnisse wird monatlich auf der Website von Novartis veröffentlicht.

Zusammenfassung der finanziellen Performance

Innovative Medicines 2. Quartal
2017
2. Quartal
2016
Veränderung
in %
1. Halbjahr
2017
1. Halbjahr
2016
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 8 275 8 387 -1 1 15 967 16 116 -1 2
Operatives Ergebnis 2 075 1 866 11 16 3 796 4 046 -6 -2
In % des Nettoumsatzes 25,1 22,2 23,8 25,1
Operatives Kernergebnis 2 576 2 669 -3 1 5 002 5 271 -5 -1
In % des Nettoumsatzes 31,1 31,8 31,3 32,7
Sandoz 2. Quartal
2017
2. Quartal
2016
Veränderung
in %
1. Halbjahr
2017
1. Halbjahr
2016
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 2 451 2 577 -5 -4 4 881 5 022 -3 -2
Operatives Ergebnis 330 380 -13 -13 673 726 -7 -8
In % des Nettoumsatzes 13,5 14,7 13,8 14,5
Operatives Kernergebnis 497 535 -7 -7 957 1 020 -6 -6
In % des Nettoumsatzes 20,3 20,8 19,6 20,3
Alcon 2. Quartal
2017
2. Quartal
2016
Veränderung
in %
1. Halbjahr
2017
1. Halbjahr
2016
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 1 516 1 506 1 3 2 933 2 932 0 2
Operatives Ergebnis -19 7 n.a. n.a. -62 38 n.a. n.a.
In % des Nettoumsatzes -1,3 0,5 -2,1 1,3
Operatives Kernergebnis 211 238 -11 -7 398 481 -17 -13
In % des Nettoumsatzes 13,9 15,8 13,6 16,4
n.a. = nicht anwendbar


Corporate 2. Quartal
2017
2. Quartal
2016
Veränderung
in %
1. Halbjahr
2017
1. Halbjahr
2016
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Operatives Ergebnis -106 -160 34 29 -205 -266 23 18
Operatives Kernergebnis -49 -110 55 51 -112 -179 37 32
Total Konzern 2. Quartal
2017
2. Quartal
2016
Veränderung
in %
1. Halbjahr
2017
1. Halbjahr
2016
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 12 242 12 470 -2 0 23 781 24 070 -1 1
Operatives Ergebnis 2 280 2 093 9 13 4 202 4 544 -8 -4
In % des Nettoumsatzes 18,6 16,8 17,7 18,9
Operatives Kernergebnis 3 235 3 332 -3 0 6 245 6 593 -5 -2
In % des Nettoumsatzes 26,4 26,7 26,3 27,4
Reingewinn 1 979 1 806 10 14 3 644 3 817 -5 -1
Gewinn pro Aktie (USD) 0,84 0,76 11 15 1,54 1,60 -4 -1
Geldfluss aus operativer
Tätigkeit
3 582 3 111 15 5 627 4 653 21
Free Cashflow 3 243 2 526 28 4 908 3 888 26

Eine Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts mit den im nachstehenden Inhaltsverzeichnis aufgeführten Informationen ist in englischer Sprache abrufbar unter
http://hugin.info/134323/R/2120951/808094.pdf.

Novartis - Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts für das zweite Quartal und erste Halbjahr 2017 - Ergänzende Daten

INHALT Seite
OPERATIVE PERFORMANCE DES KONZERNS UND DER DIVISIONEN
(2. Quartal und 1. Halbjahr 2017)
Konzern 2
Innovative Medicines 5
Sandoz 13
Alcon 15
GELDFLUSS UND BILANZ DES KONZERNS 17
AKTUELLER STAND DER INNOVATIONEN 19
KURZFASSUNG DES KONSOLIDIERTEN ZWISCHENABSCHLUSSES
Konsolidierte Erfolgsrechnungen 28
Kurzfassung der konsolidierten Gesamtergebnisrechnungen 30
Kurzfassung der konsolidierten Bilanzen 31
Kurzfassung der Veränderungen des konsolidierten Eigenkapitals 32
Kurzfassung der konsolidierten Geldflussrechnungen 33
Anhang zur Kurzfassung des konsolidierten Zwischenabschlusses, einschliesslich des aktuellen Stands der Rechtsfälle 35
ERGÄNZENDE INFORMATIONEN 43
KERNERGEBNISSE
Überleitung der nach IFRS ausgewiesenen Ergebnisse zu den Kernergebnissen 45
Konzern 47
Innovative Medicines 49
Sandoz 51
Alcon 53
Corporate 55
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Kurzfassung der Veränderungen der konsolidierten Nettoschulden/Aktieninformationen 57
Free Cashflow 58
Nettoumsätze der 20 führenden Produkte von Innovative Medicines 59
Innovative Medicines: Umsätze nach Geschäftsbereichen 61
Nettoumsatz nach Regionen 63
Wechselkurse 65
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften 66
DISCLAIMER 67

Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der Novartis AG, das bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammen­fassungen sorgfältig zu lesen.

Bei den Produktbezeichnungen in kursiver Schrift handelt es sich um eigene oder in Lizenz genommene Warenzeichen der Novartis Konzerngesellschaften. Advair Diskus® ist eine eingetragene Marke der GSK Konzerngesellschaften. Stelara® ist eine eingetragene Marke von Janssen Biotech, Inc. Humira® ist eine eingetragene Marke von AbbVie Inc. Remicade® ist eine eingetragene Marke von Janssen Biotech, Inc. Jakafi® ist eine eingetragene Marke der Incyte Corporation. Enbrel® ist eine eingetragene Marke von Amgen Inc. MabThera® ist eine eingetragene Marke der F. Hoffmann-La Roche AG. Rituxan® ist eine eingetragene Marke von Biogen. Opdivo® und Yervoy® sind eingetragene Marken von Bristol-Myers Squibb Company.

Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis, mit Hauptsitz in Basel (Schweiz), verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen: mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten sowie Biopharmazeutika und Produkten für die Augenheilkunde. Novartis hat weltweit führende Positionen in diesen Bereichen inne. Im Jahr 2016 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 48,5 Milliarden und wies Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von rund USD 9,0 Milliarden aus. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 119 000 Mitarbeitende (Vollzeitstellenäquivalente). Die Produkte von Novartis werden in rund 155 Ländern weltweit verkauft. Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.novartis.com.

Wichtige Termine
24. Oktober 2017 Ergebnisse des dritten Quartals 2017