Forschungsstandort Deutschland stärken: Der Mensch im Mittelpunkt 

Novartis zählt weltweit zu den innovativsten Unternehmen der industriellen Gesundheitswirtschaft und ist durch zahlreiche Kooperationen und Netzwerke eine maßgebliche Stütze des deutschen Forschungsstandorts.

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Deutschlandkarte

Innovative Forschung braucht verlässliche Rahmenbedingungen

Die Stärkung des Forschungsstandorts Deutschland ist für Novartis von hoher Bedeutung. Deutschland war bei klinischen Arzneimittelstudien jahrelang weltweit die Nummer 2 hinter den USA sowie europaweit die Nummer 1.

Seit Jahren sinkt die Zahl der klinischen Studien jedoch kontinuierlich. Die Gründe für den Bedeutungsverlust des deutschen Studienstandorts sind vielfältig: regulatorische Rahmenbedingungen, unterschiedliche Auslegungen der EU-Datenschutzregulierung in den Bundesländern sowie die anspruchsvolle Gewinnung von Studienteilnehmenden.

Das Medizinforschungsgesetz und das Gesundheitsdatennutzungsgesetz, die beide 2024 in Kraft getreten sind, haben den Rahmen für Pharmaforschung in Deutschland an vielen Stellen verbessert, beispielsweise durch Standardvertragsklauseln für klinische Studien oder vereinfachte Strahlenschutzbedingungen.

Für Spitzenforschung in Deutschland

Um Deutschland in die internationale Top-Riege der F&E-Standorte zurückzubringen, muss weiter an den Rahmenbedingungen gearbeitet werden. Bereits 2021 hat Novartis eine Allianz aus rund 40 Expert*innen ins Leben gerufen. Das Ziel: die Rahmenbedingungen für Spitzenforschung in Deutschland verbessern und die Versorgung von Patient*innen beschleunigen.

In sechs Werkstattgesprächen loteten die beteiligten Expert*innen verschiedene Möglichkeiten aus und fassten ihre Ergebnisse im Positionspapier „Empfehlungen zur Stärkung des Forschungsstandorts Deutschland“ zusammen. Getragen wird das Positionspapier von 30 Unterzeichnenden aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Icon Grundlagenforschung

Grundlagenforschung und Translation stärken 

Patientenbedürfnisse als Maßstab Neugestaltung des Berufsbildes Klinische Forschung Patient*innen und Ärzt*innen zur Teilnahme an Forschung motivieren
Icon Finanzierung

Finanzierung sichern und Regulierung verbessern

Forschungsfinanzierung zur Überwindung der Translationslücke, damit neue Therapien Patient*innen tatsächlich Erreichen Verbesserung regulatorischer Rahmenbedingungen, z. Bürokratieabbau
Icon Digitalisierung

Digitalisierung, Datennutzung und -spende sicherstellen

Etablierung dezentraler klinischer Studienprogramme Nutzbarmachung von Gesundheitsdaten für F&E Verbesserung der Versorgungsforschung durch Datenspenden

Forschung und Entwicklung bei Novartis in Deutschland

Derzeit erforscht und entwickelt Novartis Medikamente für die Behandlung von über 50 Krankheiten. Eine beachtliche Leistung vor dem Hintergrund, dass die Entwicklung eines Medikaments von der ersten Wirkstofferprobung im Labor bis zur Markteinführung im Schnitt zwölf Jahre dauert und zwischen 675 Millionen und 1,7 Milliarden Euro kostet.
~ 350
Mitarbeiter
165
klinische Studien¹

36 Early Development² | 16 nicht-interventionelle Studien¹

> 800
Prüfzentren
> 7.500
Studienteilnehmer
130
Publikationen
> 200
wissenschaftl. Kooperationen

Wir sind von Beginn an dabei

Auf jahrzehntelangen Erfahrungen aufbauen 

Innovationen sind die beste Medizin im Kampf gegen Krankheiten. 
Novartis kann auf eine über 100 Jahre lange Forschungstradition zurückblicken.

Grafik Wir sind von Beginn an dabei

 

Neue Wege für neue Medikamente finden

Als führendes Gesundheitsunternehmen leistet Novartis in der medizinischen Entwicklung Pionierarbeit. Mit über 100 Projekten in der klinischen Entwicklung ist die Novartis Entwicklungspipeline in der Branche besonders zukunftsweisend aufgestellt.

Referenzen

  1. Novartis Clinical Trial Management System, 165 klinische Studien gesamt, davon 149 interventionelle und 16 nicht-interventionelle Studien.
  2. Studien in frühen Entwicklungsphasen (Phase I–IIa).