Die Vorstellung eines perfekten Medikaments ist verlockend. Ein Medikament, das jede Person, die es anwendet, gesund macht. Unabhängig davon, wie es angewendet wird, ohne Nebenwirkungen und mit sofortiger Wirkung. Durch die Einnahme von Medikamenten können Beschwerden gelindert, manche Krankheiten im Idealfall sogar geheilt werden. Dabei haben die Medikamente jedoch Einfluss auf den komplexen Stoffwechselprozess des Körpers, sodass neben den erwünschten auch unerwünschte Effekte auftreten können, wie etwa Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen.
Wechselwirkungen
Wenn sich Arzneimittel gegenseitig beeinflussen
Wechselwirkungen (sogenannte „Interaktionen“) können entstehen, wenn zwei oder mehr Medikamente gleichzeitig eingenommen werden. Es bedeutet, dass sich die Medikamente in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen können. Dies gilt sowohl für rezeptpflichtige Medikamente als auch für Medikamente, die ohne Rezept in der Apotheke oder im Drogeriemarkt gekauft werden. Auch die Kombination von Medikamenten mit bestimmten Nahrungs- und Genussmitteln (z. B. Fruchtsäfte, Milch, Alkohol) oder Nahrungsergänzungsmitteln (z. B. Kalium, Calcium Magnesium, Johanniskraut) können Wechselwirkungen auslösen.