Partnerschaftliche Zusammenarbeit, um die Krebsbehandlung weltweit zu verbessern

Gemeinsam mit anderen Partnern im Gesundheitswesen arbeitet Novartis unermüdlich daran, den Zugang zur Krebsbehandlung zu verbessern.

Juni 26, 2018

Eine Medizin ist nur so gut wie das System, das es zur Verfügung stellt.

So Dr. Harald Nusser, Leiter von Novartis Social Business, als Novartis sich 2017 mit der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Pathologie und der Amerikanischen Krebsgesellschaft zusammenschloss. Gemeinsames Ziel: den Krebs in Afrika zu bekämpfen.

In Afrika erkranken jährlich ca. 650 000 Menschen an Krebs, und es kommt zu ungefähr 510 000 krebsbedingten Todesfällen jedes Jahr aufgrund des fehlenden Zugangs zur Behandlung.1 Die Herausforderung, Zugang zu einer guten Krebsbehandlung in Afrika sicherzustellen, ist komplex und umfasst viele Faktoren. Ein Beispiel: In einem Land wie Äthiopien mit einer Einwohnerzahl von 100 Millionen Menschen stehen 10 Onkologen zur Verfügung. Laut Dr. Wondimagegn Tigineh, Leiter der Abteilung Radioonkologie des Black Lion Krankenhauses in Addis Ababa, Äthiopien, sind die medizinische Ausstattung, die Ausbildung der Arbeitskräfte im Gesundheitswesen und die Stigmatisierung der Erkrankung eine große Herausforderungen (Sehen Sie hier ein Video auf Englisch).

Arzt untersucht eine Probe

Zentrale Punkte in der Zusammenarbeit mit Äthiopien, Ruanda, Tansania und Uganda sind, Patienten schnell zu diagnostizieren und sie entsprechend zu behandeln sowie zu versorgen.

Das von Novartis gegründete Programm beinhaltet die Schaffung von Kapazitäten für immunhistologische Analysen in sechs Krankenhauslaboren in diesen vier afrikanischen Ländern. Außerdem werden Ausbildungen für Fachkräfte organisiert, um die Prozessqualität bei Transporten von Biopsieproben sowie beim Verwalten von Chemotherapien sicherzustellen.

In einigen Ländern dieser Welt muss als erstes die Infrastruktur aufgebaut werden. In anderen besteht die Infrastruktur bereits, und dennoch existieren immer noch Hürden beim Behandlungszugang.

In anderen besteht die Infrastruktur bereits, und dennoch existieren immer noch Hürden beim Behandlungszugang. Dies zeigt das Beispiel der chronischen myeloischen Leukämie (CML). Um sicherzustellen, dass Patienten mit CML die Therapie erhalten, die sie benötigen, schufen Novartis und die MAX Foundation ein neues, unabhängiges, patientenzentriertes Model. Der so genannte CMLPath to Care(TM) ist ein humanitäres System, das den Zugang zur Behandlung sicherstellen soll und in 2002 gegründet wurde. CMLPath to Care(TM) basiert auf Erkenntnissen von unterschiedlichen, länderspezifischen Gesundheitssystemen, um die Herausforderung, Versorgung für jedes Individuum zu gewährleisten, anzugehen.  Novartis liefert dafür Unterstützung und spendet Medikamente, während die MAX Foundation die Behandlung bis zum Patienten liefert, psychologische Unterstützung anbietet und sich um alle Aspekte der Versorgungskette kümmert.

Die globale Zusammenarbeit mit der MAX Foundation ist ein Teil des langfristigen Engagements von Novartis, die CML Behandlung all denjenigen, die sie benötigen, zur Verfügung zu stellen. Die wegweisende Initiative ist eine der größten Krebsprogramme, die von einer patientenzentrierten Organisation, die nicht regierungsbasiert arbeitet, geleitet wird; die Patienten werden ohne Kosten behandelt sowie unterstützt und das Programm ist in fast 70 Ländern implementiert.

Novartis setzt die Entwicklung von Therapien für lebensbedrohliche Erkrankungen fort. Zeitgleich streben wir danach, unsere Therapien denjenigen, die sie am meisten benötigen, zugänglich zu machen.

Eine intensive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Gesundheitswesen sind essenziell, um die Behandlung von Krebs weltweit zu verbessern.

  1. ASCP. White House Announces Global Initiative to Accelerate Fight Against Cancer in Africa. October 2015. http://labculture.ascp.org/community/news/2015/10/29/white-house-announces-global-initiative-to-accelerate-fight-against-cancer-in-africa