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Gesundheit

Ein positives Arbeitsklima sowie die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden stehen bei uns an erster Stelle. 

Als Präventionsprogramm bietet «Energized for Life» einen ganzheitlichen Ansatz, der die Mitarbeitenden dabei unterstützt, ihr Energielevel durch Gesundheitsbewusstsein, körperliche und mentale Gesundheit sowie Achtsamkeit in ihren Aktivitäten zu fördern. Im Weiteren bietet Novartis allen Mitarbeitenden freiwillige Gesundheitschecks und ergonomische Beratungen an.

Sicherheit

Im Jahr 2020 lag die Unfallrate bei den Mitarbeitenden von Novartis in der Schweiz bei 0,061 Berufsunfällen und -krankheiten (50% tiefer als 2019), welche eine Ausfallzeit von einem Tag oder länger zur Folge hatten.

Um die Risiken für schwere Unfälle weiter zu senken, wurden die sogenannten «Lebenswichtigen Regeln» in unseren Produktionsanlagen in Stein eingeführt. Dies sind zehn grundlegende Sicherheitsregeln für Verhaltensweisen mit hohem Risiko, bei denen die Nichteinhaltung ein Risiko für schwere Verletzungen oder den Tod birgt. Diese LWR sind allen Mitarbeitenden zugänglich und werden regelmässig in Trainings vermittelt. 

  1. Diese Zahl ergibt sich, indem die Zahl der verlorenen Arbeitstage durch die Zahl der Arbeitsstunden multipliziert und mit 200 000 geteilt wird.

Umwelt

Energie und Treibhausgasemissionen

Unser Ziel ist es, Ressourcen effizient zu nutzen und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Um die höchsten internationalen Umweltstandards zu erfüllen, wollen wir bei unseren eigenen Aktivitäten bis 2025 und in unserer Lieferkette bis 2030 CO2-neutral sowie bis 2030 kunststoff- und wasserneutral werden. Wir haben fünf virtuelle Stromabnahmevereinbarungen mit drei Betreibern von Wind- und Sonnenkraftwerken unterzeichnet, um die Kohlenstoffbilanz bei unseren Tätigkeiten in Europa (einschliesslich der Schweiz) innerhalb von zehn Jahren ab dem Beginn der Verträge zu minimieren.

In der Schweiz unterstützen wir diese Reduktionsziele durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energie, den Bau neuer energieeffizienter Gebäude, den vermehrten Bezug von Fernwärme und nicht zuletzt durch einen massvollen Umgang mit Energie

Seit 2016 hat sich der Energieverbrauch von Novartis in der Schweiz um 20% verringert. Strom wird vornehmlich aus erneuerbaren Quellen bezogen, Fernwärme überwiegend aus Abfall und Holz gewonnen.

Abwasser

Bis 2025 will Novartis eine Halbierung des Wasserverbrauchs bei allen Industrie- und Sanitärabwässern im Vergleich zu 2016 erreichen. 

Seit 2016 hat sich der Wasserverbrauch bei Novartis in der Schweiz um 23% verringert. Um unser Ziel einer Reduktion von 50% zu erreichen, suchen wir weitere Möglichkeiten, den Wasserverbrauch einzusparen, insbesondere im Bereich der Sanitäreinrichtungen (Handwaschbecken, WC, Duschen usw.). 

Abfälle

Die Verminderung der gesamten Abfallmenge gehört zu den zentralen Umweltzielen von Novartis. Viele Massnahmen zielen deswegen darauf ab, Abfälle zu vermeiden oder so viel wie möglich davon einer Wiederverwendung zuzuführen.

Bei den Sonderabfällen hängt die Abfallmenge stark von den durchgeführten Produktionsprozessen ab. In der Schweiz hat sie gegenüber 2016 um 60% verringert.

Mit der Initiative Plastic Free Workspace hat sich Novartis vorgenommen, in mehreren Schritten einmalig verwendeten «Alltagsplastik» von all ihren Sites und Büros weltweit zu verbannen. In der Schweiz wird beispielsweise das Angebot an Büromaterialien gestrafft, und Plastikprodukte werden – wenn immer möglich – durch Alternativen ersetzt. So werden PET-Wasserflaschen aus der grossen Mehrheit der Gebäude verbannt.

Im Januar begannen die Restaurants und Kaffeebars, von Einweg-Geschirr inkl. Besteck sowie von Einweg-Getränke- oder Kaffeebechern (inkl. Deckel, Plastikrührstäbchen oder -löffel) zum Mitnehmen wegzukommen.

Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie unterbrach diesen Prozess, weil der Gebrauch von Einweg-Plastik notwendig wurde, um Infektionen zu vermeiden.