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Forschung und Entwicklung (F&E) sind zentrale Elemente unseres Unternehmens. Unsere F&E-Teams können den Status quo infrage stellen, mutig Risiken eingehen und die bestehenden Grenzen der Forschung und Entwicklung erweitern. Bei Novartis arbeiten mehr als 20 000 Mitarbeitende in der Forschung und Entwicklung daran, neuartige und führende Medikamente für Krankheiten zu erforschen und zu entwickeln, bei denen ein hoher unerfüllter Bedarf besteht. Damit sollen mehr als 365 Millionen Menschen geheilt und behandelt werden, die an Krebs, Herz- und Stoffwechselkrankheiten, Augenerkrankungen, neurologischen und Immunkrankheiten, Hauterkrankungen, Atemwegserkrankungen sowie Blutkrankheiten leiden. Zusammengenommen entspricht die Zahl fast der Gesamtbevölkerung der Schweiz, der Vereinigten Staaten und Australiens1.

Wir haben ein weltweit führendes F&E-Portfolio aufgebaut, das nahezu 300 Forschungs- und frühe Entwicklungsprogramme sowie mehr als 160 Projekte in der klinischen Entwicklung umfasst. Der Standort Schweiz ist für die Forschung und Entwicklung von Novartis von zentraler Bedeutung. Im Jahr 2020 investierten wir hierzulande insgesamt CHF 3,3 Milliarden.

 

Forscherin im Labor / Une chercheuse dans un laboratoire

Unser Ansatz

F&E betreiben wir in den beiden funktionalen Einheiten Novartis Institutes for BioMedical Research (NIBR) und Global Drug Development (GDD). NIBR ist in der Forschung und Entwicklung von der Konzeptphase bis zur frühen klinischen Beurteilung aktiv. GDD leitet die Entwicklung, um wichtige Programme für die Zulassung und den Zugang zu Medikamenten sicherzustellen.  

Die Arzneimittelforschung bei NIBR ist Teamarbeit, die von der engen Zusammenarbeit mit externen Innovationstreibern in Hochschulen und Biotechunternehmen profitiert. Gemeinsam wollen wir Grenzen überwinden und die Arzneimittelforschung voranbringen. Wir haben ein externes Netz aus mehr als 300 Hochschul- und 100 Industriepartnern aufgebaut, in dessen Rahmen wir unsere gemeinsamen wissenschaftlichen Interessen weiterverfolgen. Etwa 130 dieser Partnerschaften unterhalten wir in Europa, davon ca. 70 in der Schweiz.

Unsere wichtigsten Partner in der Schweiz sind:

  • Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI)
  • Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel (IOB)
  • Universität Basel
  • Universitätsspital Basel
  • Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH)
  • Universität Bern
  • Universität Genf
  • Universität Zürich
  • Universitätsspital Zürich
  • Paul Scherrer Institut
  • Rennbahnklinik

Der Standort Basel gehört zu den wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsstandorten von Novartis weltweit. Hier arbeitet mit mehr als 2 500 Wissenschaftlern, Ärzten und anderen Fachleuten knapp die Hälfte der gesamten Belegschaft von NBIR. Ausserdem befindet sich in Basel die GDD-Zentrale mit mehr als 3 000 Mitarbeitenden.  

Wir sind stolz darauf, bei der Sicherheit und Qualität höchste Massstäbe und bei unseren klinischen Studien gleichzeitig auf Diversität zu setzen. Unserer Meinung nach besteht gute Wissenschaft darin, auch diejenigen Personen zu berücksichtigen, denen die Medikamente helfen sollen. Dazu arbeiten wir aktiv daran, unsere klinischen Studien auch geografisch stärker zu diversifizieren und digitale sowie andere Kommunikationsmittel zu nutzen, um bei den Patienten-Pools für unsere klinischen Studien mehr Diversität zu erreichen. In der Schweiz hat Novartis im Jahr 2020 etwa 95 Studien durchgeführt.

Dabei liegt unser Hauptaugenmerk während der gesamten Behandlungsdauer auf den Erfahrungen der Patientinnen und Patienten. Unser Ziel ist es, klinische Studien durchzuführen, die über die entsprechenden Branchenstandards hinausgehen, und die Patientinnen und Patienten von Anfang an zu unterstützen.

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Neue Massstäbe beim Therapiestandard

Unsere Medikamentenentwicklung ist darauf ausgerichtet, unabhängig vom Ursprung der entsprechenden wissenschaftlichen Entwicklungen neue Therapiemassstäbe zu setzen. Da wir uns über die letzten Jahrzehnte profunde und weitreichende wissenschaftliche Kompetenzen erarbeitet haben, können wir heute auch das Risiko umfassender Entwicklungsprojekte eingehen und vollständig auf vielversprechende Innovationen setzen. Dies umfasst auch eine transformative Ausweitung unserer Pipeline sowie wegweisende Produktivitätssteigerungen, um den Patientinnen und Patienten schnellstmöglich bahnbrechende wissenschaftliche Innovationen zur Verfügung zu stellen.

Wir verfügen branchenweit über die grösste Zahl an Entwicklungsprogrammen2, die 52 Krankheitsbereiche umfassen. Dabei hat fast jeder Wirkstoff das Potenzial, bei der Behandlung neue Massstäbe zu setzen (~90%) und unerfüllte Behandlungsbedürfnisse zu befriedigen (80%). Wir streben nach Neuem und möchten die bestehenden Lücken in unserem soliden Portfolio der mittleren und späten Entwicklungsphase schliessen.

Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research

FMI Gebäude in Basel

Das in Basel ansässige, 1970 als Stiftung gegründete Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI) befasst sich mit biomedizinischer Grundlagenforschung und beschäftigt rund 340 Mitarbeitende – ein grosser Teil davon sind Doktoranden und Postdoktoranden. Das weltweit anerkannte Forschungsinstitut setzt modernste Technologien ein, um grundlegende molekulare Mechanismen von Zellen und Organismen in Gesundheit und Krankheit zu erforschen.

Im Fokus stehen dabei Untersuchungen im Bereich der Quantitativen Biologie, Epigenetik und Neurobiologie. Durch die Verbindungen mit NIBR und der Universität Basel befindet sich das FMI an der Schnittstelle von akademischer Forschung und biomedizinischer Praxis.

Erfahren Sie mehr über das FMI

  1. Analysis compilation of secondary, post-marketing and database research (IQVIA, EVALUATE, DRG, KANTAR) + articles/publications for the relevant target indication/country.
  2. Cowen Industry Update, January 5, 2021, “Pharma pipelines: More products, better visibility, despite pandemic“