Jan 29, 2021
  • Erste von mehreren Vereinbarungen, die Novartis prüft, um Produktionskapazitäten und  kompetenzen zur Bekämpfung der Pandemie zu nutzen und die weltweite Versorgung mit COVID-19-Impfstoff zu unterstützen
  • Unterzeichnung einer ersten Vereinbarung mit BioNTech über die Nutzung der Produktionsstätte von Novartis in Stein, Schweiz, zur Unterstützung der Produktion von mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 
  • Produktion soll im zweiten Quartal beginnen, Beginn der Auslieferung voraussichtlich im dritten Quartal 2021

Basel, 29. Januar 2021 — Wie Novartis heute bekannt gab, hat das Unternehmen eine erste Vereinbarung über die Nutzung seiner Produktionskapazitäten und  kompetenzen unterzeichnet, um im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie die Herstellung des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer-BioNTech zu unterstützen. Die Vereinbarung sieht vor, dass Novartis ihre aseptischen Produktionsanlagen in Stein, Schweiz, einsetzen wird.

Der Produktionsvereinbarung zufolge plant Novartis, den mRNA-Wirkstoff in Grossbehältern von BioNTech zu übernehmen und unter aseptischen Bedingungen in Injektionsflaschen zu füllen, die dann an BioNTech zurückgehen und von dort weltweit an Kunden im Gesundheitswesen verteilt werden.

Vorbehaltlich dem Abschluss einer endgültigen Vereinbarung plant Novartis, die Produktion im zweiten Quartal 2021 in ihrer hochmodernen Produktionsanlage für Sterilprodukte in Stein aufzunehmen. Erste Lieferungen des Endprodukts werden für das dritte Quartal erwartet. 
Das Produktionsteam von Novartis befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit einer Reihe weiterer Unternehmen, um Fertigungsaktivitäten wie die mRNA-Produktion, die therapeutische Proteinproduktion sowie die Rohstoffproduktion für COVID-Impfstoffe und -Therapeutika zu übernehmen. Die Einzelheiten werden bekannt gegeben, sobald diese Diskussion abgeschlossen ist.

«Novartis hat sich an mehreren Fronten dafür eingesetzt, die weltweite Reaktion auf die Pandemie zu unterstützen», erklärt Steffen Lang, Head of Novartis Technical Operations. «Als Unternehmen, das die Medizin mit fortschrittlichen Therapieplattformen neu denkt, sehen wir uns in der Pflicht, unsere Fertigungskapazitäten zu nutzen, um dazu beizutragen, die Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen und Therapeutika weltweit zu unterstützen. Wir erwarten, dass dies die erste einer Reihe solcher Vereinbarungen sein wird.»

Der COVID-19-Impfstoff von Pfizer-BioNTech wurde von den Gesundheitsbehörden in etwa 50 Ländern und Regionen zugelassen, darunter in der Schweiz und in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, wo eine bedingte Zulassung erfolgt ist. Zudem erfolgten Notfallzulassungen beispielsweise in Grossbritannien, den USA und Kanada sowie in Hongkong.

Novartis Reaktion auf die COVID-19-Pandemie

Novartis leistet verschiedene Beiträge zur weltweiten Bekämpfung der COVID-19-Pandemie und unterstützt die Stabilität der globalen Gesundheitssysteme. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, USD 40 Millionen zu spenden, um von der Pandemie betroffene Gemeinden in aller Welt zu unterstützen. Darüber hinaus beteiligt sich Novartis an mehreren wichtigen branchenübergreifenden Forschungsinitiativen, dem COVID-19 Therapeutics Accelerator, der von der Bill & Melinda Gates Foundation, Wellcome und Mastercard koordiniert wird, sowie an einer von der Innovative Medicines Initiative (IMI) unterstützten, auf COVID-19 ausgerichteten Partnerschaft. Novartis hat zudem eine Zusammenarbeit mit Molecular Partners angekündigt, um zwei DARPin® -Therapien zu entwickeln, die für den potenziellen Einsatz gegen COVID-19 konzipiert sind. Das Unternehmen unterstützt zudem separat COVID-19-bezogene klinische Untersuchungen mehrerer Medikamente von Novartis. In unseren Laboren haben wir mit gemeinschaftlichen langfristigen Anstrengungen begonnen, erste orale Medikamente gegen COVID-19 und andere Coronaviren zu entwickeln. Um den Zugang zu Medikamenten zu sichern, hat sich Sandoz, die Generika- und Biosimilars-Division von Novartis, als erstes Unternehmen verpflichtet, die Preise für eine Auswahl an wichtigen Medikamenten, die bei der Behandlung von COVID-19 helfen können, stabil zu halten. Zudem ging Sandoz eine Partnerschaft mit Civica Rx in den USA ein, um eine stabile Versorgung mit wichtigen generischen Krankenhausmedikamenten zu unterstützen. Wir stellen 15 Medikamente zur Behandlung von Schlüsselsymptomen von COVID-19 für Länder mit niedrigem und niedrigem mittlerem Einkommen ohne Gewinn zur Verfügung, bis ein Impfstoff oder eine heilende Behandlung verfügbar ist. Darüber hinaus hat Novartis Gene Therapies eine Produktionsvereinbarung mit dem Massachusetts Eye and Ear und dem Massachusetts General Hospital geschlossen, um den neuartigen genetischen COVID-19-Impfstoffkandidaten namens AAVCOVID8 herzustellen. Weitere Informationen über die Reaktion von Novartis auf COVID-19 finden Sie unter www.novartis.com/COVID-19.

Über Novartis 

Novartis denkt Medizin neu, um Menschen zu einem besseren und längeren Leben zu verhelfen. Als führendes globales Pharmaunternehmen nutzen wir wissenschaftliche Innovationen und digitale Technologien, um bahnbrechende Therapien in Bereichen mit grossem medizinischem Bedarf zu entwickeln. Dabei gehören wir regelmässig zu jenen Unternehmen, die weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung investieren. Die Produkte von Novartis erreichen global nahezu 800 Millionen Menschen, und wir suchen nach neuen Möglichkeiten, den Zugang zu unseren neuesten Therapien zu erweitern. Weltweit sind bei Novartis rund 110.000 Menschen aus über 140 Nationen beschäftigt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter https://www.novartis.com.

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