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  Okt 15, 2024 

- Rund jeder dritte Todesfall geht auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück – bis zu 80% der kardiovaskulären Erkrankungen in Deutschland sind jedoch durch bedarfsgerechte Prävention vermeid- oder beeinflussbar
- Aufklärungsinitiative „Kenne dein Risiko“ informiert mit Vorträgen und Gesundheits-Check-ups über Risiken und Früherkennungsmaßnahmen
- Angebot von Vorort-Screenings mit anschließender Beratung fand mit 200 Teilnehmenden hohen Anklang

**Nürnberg/Hamburg, 15. Oktober 2024** – „Kenne Dein Risiko“ ist das Motto und Ziel einer Aufklärungskampagne für Herz-Kreislauf-Risiken. Initiiert von AstraZeneca, Daiichi Sankyo und Novartis war die Initiative gestern beim diesjährigen Steuerberatertag in Hamburg vor Ort und bot den Teilnehmenden kostenlose Herz-Checks und Vorträge zum Thema Früherkennung an. Ziel ist, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Gefahren von Bluthochdruck, Diabetes, Durchblutungsstörungen und hohen Cholesterinwerten zu steigern und die Vorsorge zu fördern.

Rund 350.000 Menschen sterben bundesweit jährlich an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkten und Schlaganfällen1, das ist rund jeder dritte Todesfall in Deutschland. Ein Großteil der Erkrankungen ist jedoch auf beeinflussbare oder gar vermeidbare Risikofaktoren zurückzuführen2.

 ![Peter Zamory, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft](/de-de/sites/novartis_de/files/styles/crop_freeform/public/2024-10/Bild%20Webseite.png.webp?itok=zvr8_j1B "Peter Zamory, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft")

 

„Kardiovaskuläre Ereignisse sind noch immer die Todesursache Nummer 1 in Deutschland und mit über 55 Milliarden Euro nach wie vor für einen Großteil der Kosten für unser Gesundheitssystem verantwortlich,“ erläuterte **Peter Zamory, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft**, in seinem Vortrag. „Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln sich schleichend, Bluthochdruck oder erhöhtes Cholesterin spürt man nicht. Deswegen ist es wichtig, seine Risikofaktoren zu kennen, denn mehr als 50 Prozent der Herzinfarkte sind durch eine frühzeitige Prävention vermeidbar.“

Teil dieser Vorsorge können neben einer gesunden Lebensweise regelmäßige Gesundheits-Checks sein, die verschiedene Werte der Herzgesundheit kontrollieren. Dazu zählen unter anderem der Blutdruck und Body-Maß-Index (BMI), Cholesterin- und Lipidwerte sowie Blutzucker. Denn gesund zu leben, reicht mitunter nicht aus, um sich gegen kardiovaskuläre Ereignisse zu schützen. Dies gilt insbesondere bei genetisch bedingten Risikofaktoren, oder wenn – vielleicht noch unbemerkt – bereits eine Erkrankung besteht.

### Vor-Ort-Screening findet hohen Anklang

Die Kampagne „Kenne Dein Risiko“ war beim Fachkongress der Steuerberater vor Ort, einer Berufsgruppe mit einer sitzenden Tätigkeit, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern kann. Mit dem kostenlosen Angebot eines persönlichen Check-ups für die rund 1.500 Besucher\*innen aus Industrie, Verwaltung und Politik will die Initiative das Bewusstsein für die individuellen Risikofaktoren erhöhen. Denn je mehr Risikofaktoren vorliegen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, ein sogenanntes „kardiovaskuläres Ereignis“ wie zum Beispiel einen Herzinfarkt zu erleiden. Das Angebot stieß mit 200 Teilnehmenden auf großes Interesse.

Nach einem Sofort-Screening per Kapillarblut-Testung oder einer venösen Blutabnahme und einer ersten Kontrolle der Herzgesundheit mit angeschlossener optionaler telemedizinischer Beratung, jeweils unter ärztlicher Kontrolle, wurden die persönlichen Daten der Testpersonen ausgewertet und ihnen über eine App zugänglich gemacht. Wie wichtig diese Screenings sind, zeigten die Ergebnisse vergangener Aktionstage, denn knapp ein Sechstel der Teilnehmenden wiesen Risikofaktoren auf, die medizinische Maßnahmen nahelegten.

### Über die Kampagne „Kenne dein Risiko“

„Kenne dein Risiko“ ist ein Projekt der Initiative „Herz-Hirn-Allianz“, getragen von den Projektpartnern AstraZeneca, Daiichi Sankyo, Novartis, Abbott, iATROS, Defibrillator Deutschland e. V. und Herzschwäche Deutschland e. V.. Es steht unter der Schirmherrschaft der Lipidgesellschaft DGFF. Bis zum Ende des Jahres wird die Initiative noch an fünf weiteren Veranstaltungstagen in München über die Gefahren individueller Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufklären.

### Über die Herz-Hirn-Allianz

Die Initiative „Herz-Hirn-Allianz“ wurde im November 2021 von führenden Akteuren des Gesundheitswesens ins Leben gerufen. Als Allianz-Partner sind vertreten: Patient\*innenorganisationen, Krankenkassen, Fachgesellschaften Industrievertreter\*innen und andere Partner aus dem Gesundheitswesen. Das Expert\*innenbündnis wird durch wissenschaftliche und politische Pat\*innen unterstützt. Die „Herz-Hirn-Allianz“ hat zum Ziel, kardiovaskuläre Ereignisse gemeinsam deutschlandweit bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren. Sie initiiert konkrete Maßnahmen, die das allgemeine Bewusstsein stärken, Prävention fördern, Patient\*innenpfade optimieren und Forschung vorantreiben sollen. Weitere Informationen unter <a class="ck-anchor" id="https://www.herz-hirn-allianz.de/." name="https://www.herz-hirn-allianz.de/.">https://www.herz-hirn-allianz.de/.</a>

### Über Novartis

Novartis ist ein Unternehmen, das sich auf innovative Arzneimittel konzentriert. Jeden Tag arbeiten wir daran, Medizin neu zu denken, um das Leben der Menschen zu verbessern und zu verlängern, damit Patient\*innen, medizinisches Fachpersonal und die Gesellschaft in der Lage sind, schwere Krankheiten zu bewältigen. Unsere Medikamente erreichen mehr als 250 Millionen Menschen weltweit. In Deutschland beschäftigt Novartis rund 2.600 Mitarbeitende an sieben Standorten.  
Entdecken Sie mit uns die Medizin neu: Besuchen Sie uns unter <https://www.novartis.de/> und <https://www.novartis.com/> und bleiben Sie mit uns auf LinkedIn in Verbindung.

#### Quellenangaben:

1. Destatis: [https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/\_inhalt.html](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/_inhalt.html); letzter Zugriff: 07. Oktober 2024
2. World Heart Federation: <https://world-heart-federation.org/what-we-do/prevention/>; letzter Zugriff: 07. Oktober 2024

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