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#  Mit Hochdruck Richtung Zukunft 

Große Veränderungen beginnen oft mit einer einfachen Frage: Geht das auch anders? Für die Teams in Kundl und Schaftenau lautete sie: Wie können wir die für die Entwicklung und Herstellung innovativer Medikamente unverzichtbare Dampferzeugung nahezu CO₂-frei gestalten? Die Antwort darauf liefern heute fünf neue Elektro-Dampfkessel an den beiden Tiroler Novartis-Standorten. Mit ihnen spart Novartis Österreich jährlich rund 20.600 Tonnen CO₂ ein und zeigt, dass Innovation für Patient\*innen weltweit sowie gelebte Verantwortung für Klima und Umwelt an einem der größten Industriestandorte Tirols Hand in Hand gehen können.



 

 Sep 03, 2026 

## CO₂-freie Dampferzeugung in Kundl und Schaftenau bringt Novartis Österreich einen Schritt näher zu Netto-Null-Treibhausgasemissionen

Wie gelingt es, einen der größten Industriestandorte Tirols, der rund um die Uhr enorme Mengen Dampf zur Entwicklung und Herstellung innovativer Medikamente benötigt, nahezu CO₂-frei zu betreiben? Vor dieser Frage standen die Teams von Novartis Österreich in Kundl und Schaftenau. Mit der Inbetriebnahme von zwei hochmodernen Dampfkesselanlagen im Herbst 2025 in Kundl beziehungsweise im Frühling 2026 in Schaftenau haben sie eine Lösung geschaffen, die jährlich rund 20.600 Tonnen CO₂ einspart und die Tiroler Novartis Standorte einen entscheidenden Schritt näher an Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2040 bringt: Durch die neuen Anlagen konnten die Emissionen aus dem eigenen Betrieb sowie eingekaufter Energie bereits jetzt auf nahezu Netto-Null reduziert werden.

 ![Strombetriebener Kessel zur Dampferzeugung](/at-de/sites/novartis_at/files/styles/crop_freeform/public/2026-09/Dampfkessel.jpg.webp?itok=YmlthzlF "Dampfkessel in Schaftenau")

 

Insgesamt fünf elektrobetriebene Kessel zur Dampferzeugung wurden an den beiden Tiroler Novartis-Standorten Kundl und Schaftenau implementiert.### Dampf: Die unsichtbare Lebensader der Standorte

Dampf ist in der pharmazeutischen Produktion unverzichtbar. Er sterilisiert Anlagen, temperiert Produktionsprozesse, sorgt für Reinraumbedingungen und beheizt Gebäude – und bildet somit die Grundlage, um Patient\*innen weltweit mit innovativen Arzneimitteln zu versorgen.

Bisher wurde dieser Dampf in Kundl und Schaftenau durch die Verbrennung von Erdgas erzeugt. Die neuen Dampfkessel – zwei in Kundl und drei in Schaftenau – werden mit Strom betrieben und ersetzen so den bisherigen Einsatz von Erdgas. Ein minimaler Erdgas-Einsatz bleibt lediglich für einen potenziellen Notbetrieb der Anlagen erforderlich und gilt gemäß den internationalen Standards des [Greenhouse Gas Protocol](https://ghgprotocol.org/corporate-standard) als technisch unvermeidbar. Der benötigte Strom stammt überwiegend aus Wasserkraft sowie teilweise auch aus Photovoltaikanlagen.

„In Schaftenau kann das Werk durch die neue Anlage vollständig auf Erdgas verzichten, am Campus Kundl werden sämtliche Novartis-Produktionsanlagen mit CO₂-freiem Dampf bedient”, gibt Mathias Fiedelak, Energiemanager und Projektleiter in Schaftenau, einen Überblick.





 



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- ![Projektteam Kundl Dampfkesselanlage](/at-de/sites/novartis_at/files/styles/image_gallery_full_width/public/2026-09/Team%20Kundl%20Dampfkessel.jpg.webp?itok=J6_u5TdX "Projektteam Kundl Dampfkesselanlage") View1/2
- ![Projektteam Schaftenau Dampfkesselanlage](/at-de/sites/novartis_at/files/styles/image_gallery_full_width/public/2026-09/Team%20Schaftenau%20Dampfkessel.jpg.webp?itok=yOGHwxFV "Projektteam Schaftenau Dampfkesselanlage") View2/2
 


 

    ![Projektteam Kundl Dampfkesselanlage](/at-de/sites/novartis_at/files/styles/image_gallery_full_width/public/2026-09/Team%20Kundl%20Dampfkessel.jpg.webp?itok=J6_u5TdX "Projektteam Kundl Dampfkesselanlage")

Jürgen Zettl, Doris Wall und Georg Kofler (von links nach rechts) haben das Projekt in Kundl umgesetzt.



 

 

 

 

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 ![Projektteam Schaftenau Dampfkesselanlage](/at-de/sites/novartis_at/files/styles/image_gallery_full_width/public/2026-09/Team%20Schaftenau%20Dampfkessel.jpg.webp?itok=yOGHwxFV "Projektteam Schaftenau Dampfkesselanlage")

Ein interdisziplinäres Team rund um Mathias Fiedelak (links) und Daniel Pancheri (rechts) zeichnete für die neue Anlage in Schaftenau verantwortlich.



 

 

 

 

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### Innovationen für eine gesunde Zukunft

Durch den Umstieg auf diese neue Technologie reduzieren die beiden Tiroler Novartis-Standorte ihre Treibhausgasemissionen aus dem eigenen Betrieb sowie aus eingekaufter Energie auf nahezu Netto-Null und leisten einen wesentlichen Beitrag zum übergeordneten Ziel von Novartis, bis 2040 Netto-Null-Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen.

„Mit den neuen elektrobetriebenen Dampfkesselanlagen setzen wir nicht nur einen technologischen Meilenstein, sondern investieren auch bewusst in eine umweltverträgliche Zukunft für kommende Generationen. Denn wir bei Novartis wissen: Ein gesunder Planet ist die Voraussetzung für die Gesundheit der Menschen”, so Roland Gander, Geschäftsführer des Novartis Campus Kundl/Schaftenau.



 



 ![Frau mit verschränkten Armen, Schutzbrille und gelbem Helm in industrieller Umgebung](/at-de/sites/novartis_at/files/styles/cta_image/public/2026-09/Doris%20Wall%20Novartis%20Kundl%20quer.jpg.webp?itok=Si5t7yY1 "Doris Wall, Energie- und Projektmanagerin, Novartis Kundl") 

 

*„Mit den neuen Dampferzeugungsanlagen zeigen wir, dass große industrielle Prozesse auch deutlich emissionsärmer gestaltet werden können. Für uns ist die Inbetriebnahme der strombetriebenen Dampfkessel ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, die Dekarbonisierung an unseren Tiroler Standorten voranzutreiben.”*

**Doris Wall**, Energiemanagerin und Projektleiterin, Novartis Kundl



 

 



 





### **250 Badewannen voller Dampf pro Stunde**  


„Die neuen Elektro-Dampfkessel kann man sich in ihrer Funktionsweise vereinfacht wie riesige Wasserkocher vorstellen: Wasser wird durch Strom erhitzt, wodurch der benötigte Dampf entsteht. Über Leitungen wird dieser anschließend in unsere Anlagen und Gebäude befördert“, erklärt Doris Wall, Energiemanagerin und Projektleiterin in Kundl.

Und die Betonung liegt hier auf „riesig“: Jeder der fünf Kessel produziert pro Stunde 7,5 Tonnen Dampf. Gemeinsam ergibt das 37,5 Tonnen Dampf beziehungsweise 37.500 Liter Wasser pro Stunde – so viel, wie wenn man das Wasser von rund 250 Badewannen verdampfen würde.

Das benötigte Wasser stammt dabei überwiegend aus werkseigenen Brunnen. Um den Wasserverbrauch zu reduzieren und das Grundwasser zu schonen, werden laufend Maßnahmen umgesetzt: So konnte der Wasserverbrauch in den Novartis-Betriebsstätten in Kundl und Schaftenau in den letzten 10 Jahren halbiert werden.





 



 ![Mann mit Laptop, Schutzbrille und weißem Helm in industrieller Umgebung](/at-de/sites/novartis_at/files/styles/cta_image/public/2026-09/Mathias%20Fiedelak%20Novartis%20Schaftenau%20quer_0.jpg.webp?itok=KK1aA3wK "Mathias Fiedelak, Energiemanager und Projektleiter, Novartis Schaftenau") 

 

*„Mich macht es stolz, dass wir mit diesem Projekt einen echten Unterschied für das Unternehmen und die Region machen können. Hier wird durch die Substitution von Erdgas tatsächlich jede Menge CO₂ eingespart – und nicht bloß durch Kompensation verringert.“*

**Mathias Fiedelak**, Energiemanager und Projektleiter, Novartis Schaftenau



 

 



 





### **Über 20.000 Tonnen CO₂-Einsparung pro Jahr**

Auch hinsichtlich der Leistung sind die neuen Anlagen echte Schwergewichte. Gemeinsam leisten sie 25 Megawatt – genug, um die Heizungen von rund 2.500 bis 5.000 modernen Einfamilienhäusern zu versorgen. Im 24-Stunden-Betrieb, 7 Tage die Woche, decken die Anlagen so den gesamten Dampfbedarf der beiden Novartis-Standorte.

Und das Ergebnis des Projekts ist messbar: Die neuen Anlagen sparen jährlich rund 20.600 Tonnen CO₂ ein. Das entspricht etwa den Emissionen von 206.000 Autofahrten von Innsbruck nach Wien – oder einer Autofahrstrecke von rund 2.500 Erdumrundungen. Davon entfallen 5.600 Tonnen auf die Anlage in Kundl und rund 15.000 Tonnen auf die größere Anlage in Schaftenau. Beide Anlagen entsprechen dem neuesten Stand der Technik und punkten mit 99,6 Prozent Energieeffizienz. Das bedeutet, dass nahezu die gesamte eingesetzte Energie genutzt wird und lediglich ein minimaler Anteil (0,4 %) als Wärmeverlust verloren geht.





 



 ![Frau mit Helm und Schutzbrille steht vor Stromkasten](/at-de/sites/novartis_at/files/styles/crop_freeform/public/2026-09/Dampfkessel-Technik.jpg.webp?itok=IJG_eLiZ "Dampfkessel Technik Strom")

 

Hinter den neuen Anlagen steckt jede Menge Technik: Jeder der fünf Kessel verfügt über fünf Megawatt Leistung. Zusammen entspricht das der Heizlast von rund 2.500 - 5.000 moderner Einfamilienhäusern an einem kalten Wintertag.

 



### **Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu Netto-Null**

Für Novartis markieren die Dampkesselanlagen in Tirol einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2040. An diesem Etappenziel bleiben die Teams in Kundl und Schaftenau jedoch nicht stehen: Für die Zukunft sind bereits eine Reihe weiterer Maßnahmen geplant, um umweltfreundliche Lösungen zu fördern und den ökologischen Fußabdruck weiter zu minimieren – so werden etwa Hochtemperatur-Wärmepumpen zur Warmwassererzeugung implementiert oder die Sterilwasser-Erzeugung von Destillation auf Filtration umgestellt.

„Projekte wie diese zeigen, was möglich ist, wenn technologische Innovation und engagierte Teams mit einer gemeinsamen Vision zusammen an Lösungen arbeiten. Darauf werden wir aufbauen – für eine Zukunft, in der wir Patient\*innen weltweit mit innovativen Medikamenten versorgen und gleichzeitig einen verantwortungsvollen Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten können", so Gander abschließend.





 



##  Beeindruckende Zahlen auf einen Blick 

 5 

neue Elektro-Dampfkessel in Kundl und Schaftenau

 

 25 

Megawatt Leistung insgesamt

 

 37,5 

Tonnen Dampf pro Stunde insgesamt

 

 20.600 

Tonnen CO₂-Einsparung pro Jahr

 

 







## Einblicke in die neue CO₂-freie Dampferzeugung

Was vor einigen Jahren noch wie eine ambitionierte Vision klang, ist nun Realität: Die für die Arzneimittelproduktion unverzichtbare Dampferzeugung erfolgt an den Tiroler Novartis-Standorten Kundl und Schaftenau künftig nahezu CO₂-frei. Hinter diesem Meilenstein stehen engagierte Mitarbeiter\*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen, die gemeinsam mit zahlreichen Partnerunternehmen eines der größten Dekarbonisierungsprojekte der Standorte umgesetzt haben. Was die beiden Projektverantwortlichen Doris Wall, Energiemanagerin Kundl und Mathias Fiedelak, Energiemanager Schaftenau besonders stolz macht und wie die Dampfkesselanlagen funktionieren, erfahren Sie im Video:

  
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Weitere Informationen zu

- dem Engagement von Novartis Österreich im Bereich Nachhaltigkeit finden Sie in unserer [Umwelterklärung](https://www.novartis.com/at-de/sites/novartis_at/files/2025_NPM_UEK_DE_1.pdf).
- den langfristigen Zielen von Novartis im Bereich soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit finden Sie unter: [New long term social impact and sustainability targets | Novartis](https://www.novartis.com/stories/new-long-term-social-impact-and-sustainability-targets).