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December 04, 2012 07:30 CET

Symposium der Novartis Stiftung erörtert psychosoziale Unterstützung zur Verbesserung von psychischer Gesundheit und Wohlbefinden für gefährdete Kinder in Subsahara-Afrika

  • Redner am Symposium diskutieren psychosoziale Ansätze und erörtern verschiedene Interventionen, die zur psychischen Gesundheit und zum Wohlbefinden von Kindern in Afrika beitragen sollen
  • Experten präsentieren Ergebnisse von REPSSI, der von der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung mitgegründeten und geförderten Regional Psychosocial Support Initiative, und anderer psychosozialer Unterstützungsmassnahmen für gefährdete Kinder und Waisen in Subsahara-Afrika
  • Studienergebnissen zufolge leiden in Industrieländern rund 10% der Kinder unter Depressionen. In Entwicklungsländern sind es - bedingt durch die HIV/AIDS-Pandemie, Armut und Konflikte - bis zu dreimal so viele
  • Das Jahressymposium der Novartis Stiftung bietet seit über 15 Jahren eine wichtige Plattform für den Dialog zu entwicklungspolitischen Themen

Basel, 4. Dezember 2012 - Am Symposium 2012 der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung versammeln sich in Basel heute Experten, um über das Thema "Eine gefährdete Generation: psychosoziale Unterstützung für Kinder in Afrika" zu diskutieren. Das Symposium bietet Gesundheitsexperten Gelegenheit, psychosoziale Ansätze zu bewerten und verschiedene Interventionen zu erörtern, die zur psychischen Gesundheit und zum Wohlbefinden von Kindern in Afrika beitragen sollen.

UNAIDS schätzt, dass weltweit mehr als 16,6 Millionen Kinder durch HIV und AIDS einen oder beide Elternteile verloren haben; 89% dieser Kinder leben in Subsahara-Afrika. Die betroffenen Kinder leben in materieller Not, sind sozioökonomisch benachteiligt, sozial stigmatisiert, emotional isoliert und psychologisch traumatisiert. Damit ist eine ganze Generation in Gefahr.

"In vielen Teilen der Welt, vor allem aber im östlichen und südlichen Afrika, sind Generationen von Kindern und Jugendlichen in ihren Familien unmittelbar mit Fällen von HIV und AIDS konfrontiert", so Joseph Jimenez, CEO von Novartis, der die Tagung eröffnet. "Wir wollen, dass von HIV/AIDS betroffene Kinder in Würde aufwachsen können. Wir wollen ihnen das geben, was wir unseren eigenen Kinder wünschen: dass sie geliebt werden und wissen, dass sich jemand um sie kümmert."

Martin Dahinden, Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und Redner am Symposium, erklärt: "60% der Menschen in den Entwicklungsländern sind unter 25 Jahre alt. Wir wollen dafür sorgen, dass diese Kinder und Jugendlichen gesund aufwachsen können, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Da dies gleichermassen ihr physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden voraussetzt, engagiert sich die DEZA seit über zehn Jahren aktiv in der psychosozialen Unterstützung."

Um von Armut, Konflikten, HIV und AIDS betroffenen Kindern zu helfen, haben die Novartis Stiftung, die DEZA und die die schwedische Zentralbehörde für Entwicklungszusammenarbeit SIDA die Regional Psychosocial Support Initiative (REPSSI) gegründet. Seit 2002 hat REPSSI mehr als 5 Millionen Kinder im östlichen und südlichen Afrika mit psychosozialer Unterstützung (Psychosocial Support - PSS) erreicht. REPSSI entwickelt PSS-Hilfsmittel wie das Hero Book und die Body Map, um Kindern zu helfen, über ihren Verlust hinwegzukommen und wieder Selbstvertrauen zu gewinnen.

"REPSSI ist eines der erfolgreichsten Projekte, welche die Novartis Stiftung in den 30 Jahren ihres Bestehens unterstützt hat", ergänzt Klaus M. Leisinger, Vorsitzender des Stiftungsrats der Novartis Stiftung, und Moderator des Symposiums. "REPSSI ist es zu verdanken, dass psychosoziale Unterstützung nicht mehr als erstrebenswertes Extra gilt, sondern als grundlegendes Recht eines jeden Kindes."

Um die positive Wirkung von REPSSI zu illustrieren, berichtet der Jugendsprecher Arthur Lupunga aus Sambia den Symposiumteilnehmern aus seinem Leben. Er schildert, wie REPSSI-Massnahmen ihm geholfen haben, offen mit seiner HIV-Infektion umzugehen, gesünder zu leben und schliesslich zum Fürsprecher für den Zugang zu HIV-Prävention und -Therapie sowie PSS zu werden.

Noreen Huni, Geschäftsführerin von REPSSI, erklärt: "Die Auswirkungen von HIV und AIDS gehen in der Region über Einzelschicksale hinaus. Sie belasten die Entwicklung ganzer Länder und der Region insgesamt. Durch die Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit von REPSSI und anderer Akteure werden immer mehr Staaten, internationale Organisationen und NGOs für die sozialen und emotionalen Bedürfnisse gefährdeter Kinder und Waisen sensibilisiert."

Auch Entwicklungsexperten steuern ihre Einschätzung zur Diskussion über psychosoziale Unterstützung bei. Niklaus Eggenberger von der Swiss Academy for Development (SAD) präsentiert die Ergebnisse einer Längsschnittstudie, die in fünf stark von AIDS betroffenen ländlichen Gemeinden in Sambia durchgeführt wurde. "Viele glauben, afrikanische Kinder seien besonders robust", sagt er. "Unsere Studie hat jedoch gezeigt: Während in Industrieländern rund 10% der Kinder unter Depressionen leiden, sind es im ländlichen Sambia bis zu dreimal so viele."

Lucie Cluver, Expertin für psychosoziale Unterstützung für junge Betreuer im südlichen Afrika, ergänzt: "Kinder, die in von AIDS betroffenen Familien mit Heimlichkeit und Stigmatisierung aufwachsen, sind mit grossen Belastungen für ihre psychische und sexuelle Gesundheit und ihre Bildung konfrontiert."

Mariângela Simão, Stellvertretende Direktorin a.i. von UNAIDS, gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der HIV/AIDS-Pandemie und ihre Auswirkungen auf Kinder in Afrika. Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin von UNICEF Schweiz, spricht in ihrem Vortrag über Chancen und Grenzen der psychosozialen Unterstützung gefährdeter Kinder, während Ruedi Lüthy, Leiter der Newlands Clinic in Harare, und Olayinka Omigbodun, Professorin für Psychiatrie an der Universität Ibadan, Nigeria, erläutern, warum koordinierte Massnahmen für die physische und psychische Gesundheit erforderlich sind. Dr. Sakena Yacoobi, Direktorin des Afghan Institute of Learning, stellt eine andere regionale Sichtweise der psychosozialen Unterstützung im Rahmen ihres Engagements für afghanische Mädchen vor.

Sie können das Symposium heute ab 9.15 Uhr (MEZ) live als Webcast mitverfolgen: www.novartisstiftung.org/webcast.

Ab 11.30 Uhr (MEZ) können Sie hier Biografien, Fotos und die Reden der Veranstaltung herunterladen: www.novartisstiftung.org/symposium.

Über die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung
Die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung ist eine nicht gewinnorientierte Organisation. Ihr Engagement ist Teil des Corporate-Responsibility-Portfolios der Novartis AG, von der sie vollumfänglich finanziert wird. Getreu ihrem Zweck unterstützt die Stiftung seit 30 Jahren Programme im Gesundheitsbereich in Entwicklungsländern. Weitere Kernkompetenzen sind wissenschaftlich fundierte Analysen, Beratung und Information zu unternehmensethischen und entwicklungspolitischen Sachverhalten. Durch die synergetische Verknüpfung von Projektarbeit, Think-Tank-Aktivitäten und Dialogvermittlung entwickelt sie innovative Strategien für bekannte Entwicklungsprobleme. Im Jahr 2011 investierte die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung rund CHF 10 Millionen, vor allem in Subsahara-Afrika. Mehr Informationen zur Stiftung und zu den einzelnen Projekten unter: www.novartisstiftung.org

Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Basel (Schweiz) bietet ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen: mit innovativen Arzneimitteln, Augenpflege, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika, rezeptfreien sowie Tiergesundheitsprodukten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit weltweit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2011 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 58,6 Milliarden. Er investierte rund USD 9,6 Milliarden (USD 9,2 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) in Forschung und Entwicklung. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 127.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

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