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October 25, 2012 09:24 CET

Jüngst eingeführte Produkte unterstützen Umsatz von Novartis im 3 Quartal und machen Ablauf von Patenten wett; dank Fortschritte in der Pipeline ist die Division Pharmaceuticals gut positioniert

  • Der Nettoumsatz des Konzerns ging bei konstanten Wechselkursen (kWk) im dritten Quartal um 2% und in den ersten neun Monaten um 1% zurück

    • Der Nettoumsatz des Konzerns belief sich im dritten Quartal auf
      USD 13,8 Milliarden (-7%, -2% kWk) und in den ersten neun Monaten auf USD 41,8 Milliarden (-4%, -1% kWk)

    • Das operative Kernergebnis[1] betrug im dritten Quartal
      USD 3,9 Milliarden (-5%, -3% kWk) und in den ersten neun Monaten USD 11,5 Milliarden (-7%, -4% kWk); das operative Ergebnis erreichte im dritten Quartal USD 3,0 Milliarden (+3%, +5% kWk) und in den ersten neun Monaten USD 9,0 Milliarden (-7%, -4% kWk)

    • Der Kerngewinn pro Aktie belief sich im dritten Quartal auf USD 1,34 (-8%, -6% kWk) und in den ersten neun Monaten auf USD 3,98 (-8%, -5% kWk); der Gewinn pro Aktie lag im dritten Quartal bei USD 1,01 (-1%, +2% kWk) und in den ersten neun Monaten bei USD 3,09 (-7%, -4% kWk)

    • Der Free Cashflow[1] belief sich im dritten Quartal auf USD 3,5 Milliarden (2011: USD 3,7 Milliarden) und in den ersten neun Monaten auf USD 7,9 Milliarden (2011: USD 8,6 Milliarden)

  • Anhaltender positiver Nachrichtenfluss aus der Forschung und Entwicklung; deutlich verbesserte Aussichten für Atemwegsmedikamente mit EU-Zulassungsantrag für QVA149

    • Pharmaceuticals erreichte acht regulatorische Meilensteine, darunter
      die US- und EU-Zulassung für Afinitor bei fortgeschrittenem Brustkrebs, die EU-Zulassung für Jakavi zur Myelofibrose-Behandlung und die EU-Zulassung für Seebri Breezhaler gegen chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    • Fortschritte im Portfolio der Atemwegsmedikamente: Überzeugende Phase-III-Studien führten zum EU-Zulassungsantrag für QVA149

  • Die jüngsten Produkte von Pharmaceuticals erwirtschafteten USD 2,8 Milliarden, entsprechend 36% des Nettoumsatzes der Division (in den ersten neun Monaten USD 8,3 Milliarden beziehungsweise 35% des Nettoumsatzes); Pharmaceuticals ist gut positioniert für einen Aufschwung nach dem Ablauf des Patentschutzes für Diovan

  • Die Behebung der Qualitätsprobleme wird weiterhin offensiv angegangen; bei Consumer Health in den USA wurden erste Produkte über Dritthersteller wieder ausgeliefert

  • Konzernausblick für das Geschäftsjahr 2012 bestätigt

Kennzahlen

3. Quartal
2012
3. Quartal
2011
Veränderung
in %
9 Monate 2012 9 Monate 2011 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 13 807 14 843 -7 -2 41 845 43 785 -4 -1
Operatives Ergebnis 3 027 2 951 3 5 9 030 9 681 -7 -4
Reingewinn 2 476 2 488 0 2 7 536 8 035 -6 -2
Gewinn pro Aktie (USD) 1,01 1,02 -1 2 3,09 3,34 -7 -4
Free Cashflow[1] 3 503 3 675 -5 7 870 8 594 -8
Kernergebnisse[1]
Operatives Ergebnis 3 889 4 112 -5 -3 11 486 12 359 -7 -4
Reingewinn 3 260 3 539 -8 -6 9 709 10 479 -7 -4
Gewinn pro Aktie (USD) 1,34 1,45 -8 -6 3,98 4,34 -8 -5

kWk - bei konstanten Wechselkursen

[1] Die Kernergebnisse und der Free Cashflow sind keine in den IFRS definierten Angaben. Erläuterungen dieser Nicht-IFRS-Angaben und der Überleitungsrechnungen finden sich ab Seite 44 im finanziellen Zwischenbericht, der die im nachstehenden Inhaltsverzeichnis aufgeführten zusätzlichen Informationen umfasst. Diese Informationen sind auf der Website von Novartis unter
http://www.novartis.com/investors/financial-results/quarterly-results-q3-2012.shtml abrufbar.

Basel, 25. Oktober 2012 - Die Ergebnisse kommentierte Joseph Jimenez, CEO von Novartis:
"Der Nettoumsatz von Novartis war vom Ablauf des Patentschutzes für Diovan sowie einem Umsatzrückgang bei Sandoz und Consumer Health beeinträchtigt, aber unsere neu eingeführten Produkte entwickeln sich gut und erwirtschaften heute 29% des Konzernumsatzes. Die Division Pharmaceuticals hat auch in diesem Quartal solide Ergebnisse vorzuweisen. Mit Neuzulassungen für innovative Produkte wie Afinitor gegen fortgeschrittenen Brustkrebs, dem jüngsten EU-Zulassungsantrag für QVA149 gegen COPD und vielversprechenden Neuigkeiten in der Behandlung von Herzinsuffizienz setzen wir unsere hervorragenden Leistungen im Innovationsbereich weiter fort. Ich bin davon überzeugt, dass sich diese positiv auf die langfristigen Wachstumsaussichten des Unternehmens auswirken."

KONZERNÜBERSICHT

Drittes Quartal

Division Pharmaceuticals gut gegen Generikakonkurrenz gewappnet
Der Nettoumsatz des Konzerns belief sich im dritten Quartal auf USD 13,8 Milliarden (-7%, -2% kWk). Die Wechselkurse hatten einen negativen Effekt von 5 Prozentpunkten, was auf den Wertzuwachs des US-Dollars gegenüber den meisten führenden Währungen zurückzuführen war.

Während sich der Konzern in den USA der Generikakonkurrenz für Diovan stellen muss, schafft die weitere Verjüngung unseres Portfolios eine gute Position für einen zukünftigen Aufschwung. Die seit 2007 eingeführten Produkte - dazu zählen Lucentis, Gilenya, Afinitor und Tasigna - verzeichneten weiterhin starke Zuwächse. Mit einem Beitrag von USD 4,0 Milliarden steigerten diese jüngsten Produkte ihren Anteil am Nettoumsatz des Konzerns gegenüber dem Vorjahres­zeitraum von 25% auf 29%.

Trotz Einbussen durch Generikakonkurrenz erzielte die Division Pharmaceuticals im dritten Quartal weiterhin ein gutes zugrunde liegendes Wachstum und verzeichnete einen Nettoumsatz von USD 7,8 Milliarden (-5%, 0% kWk). Dank kräftiger Volumensteigerungen von 8 Prozentpunkten wurden die Auswirkungen neu eingeführter Generika (-7 Prozentpunkte) und ein negativer Preiseffekt (-1 Prozentpunkt) wettgemacht. Die seit 2007 eingeführten Produkte erzielten einen Nettoumsatz von USD 2,8 Milliarden beziehungsweise 36% des Divisions­umsatzes und legten damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei konstanten Wechselkursen um 24% zu.

Am 21. September 2012 liefen die Exklusivrechte für Diovan in den USA aus. Entsprechend der gängigen Praxis wurde die Rückstellung für Produktretouren erhöht, um den gedämpften Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Umsatzentwicklung Rechnung zu tragen. Diovan ist als Monosubstanz (Diovan) und als Kombinationspräparat (Diovan HCT) erhältlich. Bis jetzt wurde noch kein generisches Konkurrenzprodukt für Diovan von der US-amerikanischen Gesundheits­behörde (FDA) zugelassen. Die Position der FDA wird jedoch angefochten, und es ist jederzeit mit generischer Konkurrenz zu rechnen. Diovan HCT konkurriert mit dem Generikum eines einzelnen Herstellers, der ein 180-tägiges Exklusivrecht besitzt, sowie mit einem autorisierten Generikum von Sandoz. Unter Anwendung der bei konzerninternen Leistungen üblichen Methode des erhöhten Selbstkostenpreises kommt die Marge des autorisierten Generikums grösstenteils Sandoz zugute.

Die Division Alcon erwirtschaftete im dritten Quartal einen Nettoumsatz von USD 2,5 Milliarden (-1%, +3% kWk). Bedingt durch einen Rückgang der Eingriffe und den Konkurrenzdruck im europäischen Intraokularlinsen­geschäft erzielte der Augenchirurgiebereich (-2%, +3% kWk) vor dem Hintergrund des starken Vorjahresquartals bei konstanten Wechselkursen eine moderate Umsatzsteigerung. Die Konkurrenz für Travatan durch generische Prostaglandin-Präparate in den USA sowie der Umsatzrückgang nicht beworbener Marken dämpften das Umsatzwachstum der ophthalmologischen Pharmazeutika (-2%, +3% kWk). Der Bereich Vision Care (0%, +4% kWk) profitierte von robusten Umsatz­steigerungen bei den Kontaktlinsen in den USA und in Japan, einer guten Aufnahme der Kontaktlinsen Dailies Total 1 in Europa und von der Erholung des Geschäfts mit Kontaktlinsen­pflegelösungen.

Die Division Sandoz verzeichnete einen Rückgang des Nettoumsatzes um 13% (-6% kWk) auf USD 2,0 Milliarden. Das vor kurzem übernommene Dermatologiegeschäft Fougera, dessen Umsatz über einen Zeitraum von etwa einem Monat einbezogen wurde, steuerte 2 Wachstums­prozentpunkte bei. Unter Ausschluss von Fougera ging das Umsatzvolumen um 2 Prozentpunkte zurück, der Preisverfall hatte einen negativen Effekt von 6 Prozentpunkten. Der Umsatzrückgang war vor allem auf die Einbussen bei Enoxaparin in den USA zurückzuführen, die durch einen stärkeren Preisdruck bedingt waren. Kräftige zweistellige Zuwächse in Westeuropa, Asien, Lateinamerika, Russland sowie bei den Biosimilars konnten diesen Rückgang teilweise wettmachen.

In der Division Vaccines and Diagnostics sank der Nettoumsatz um 11% (-8% kWk) auf USD 582 Millionen. Dieser Rückgang war durch niedrigere Umsätze mit Grippeimpfstoffen auf der Nordhalbkugel und durch Lieferverzögerungen an einem der Produktionsstandorte bedingt.

Der Nettoumsatz von Consumer Health, das die Geschäfte OTC (Selbstmedikation) und Animal Health umfasst, war durch das weitere Ausbleiben von Lieferungen des US-Produktionsstandorts in Lincoln (Nebraska) beeinträchtigt und ging um 22% (-16% kWk) auf USD 938 Millionen zurück. Ausgewählte OTC-Produkte (Excedrin, Lamisil und Triaminic) werden gegenwärtig von Drittfirmen hergestellt, wobei die ersten Auslieferungen an Einzelhandelskunden im Oktober erfolgten.

Gute operative Leistungsfähigkeit der Divisionen Pharmaceuticals und Alcon
Dank der operativen Leistungsfähigkeit der Divisionen Pharmaceuticals und Alcon stieg das operative Ergebnis des Konzerns um 3% (+5% kWk) auf USD 3,0 Milliarden. Währungseffekte schmälerten den Anstieg um 2 Prozentpunkte.

Das operative Kernergebnis des Konzerns, das Sonderpositionen sowie Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten ausschliesst, ging um 5% (-3% kWk) auf USD 3,9 Milliarden zurück. Die zur Ermittlung des operativen Kernergebnisses vorgenommen Anpassungen am operativen Ergebnis des Konzerns ergaben einen Nettoaufwand von USD 862 Millionen (2011: Nettoaufwand von USD 1,2 Milliarden). Trotz positiver Beiträge der Divisionen Pharmaceuticals und Alcon von 0,9 bzw. 0,3 Prozentpunkten sank die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 0,4 Prozentpunkte. Zusammen mit einem positiven Währungseffekt von 0,9 Prozentpunkten führte dies zu einer Nettosteigerung der operativen Kerngewinnmarge um 0,5 Prozentpunkte auf 28,2% des Nettoumsatzes.

Die Division Pharmaceuticals verbesserte ihr operatives Kernergebnis um 3% (+6% kWk) auf USD 2,6 Milliarden und erzielte im dritten Quartal eine gute operative Leistungsfähigkeit. Die operative Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen um 1,7 Prozentpunkte und hat sich damit im Lauf der vergangenen zehn Quartale kontinuierlich erhöht. Ein zusätzlicher positiver Währungseffekt von 1 Prozentpunkt hatte eine operative Kerngewinnmarge von 33,4% zur Folge.

Dank Produktivitätssteigerungen und durch die Nutzung integrationsbedingter Synergien steigerte Alcon das operative Kernergebnis um 2% (+6% kWk) auf USD 923 Millionen. Die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich bei konstanten Wechselkursen um 1,3 Prozentpunkte. Ein negativer Währungseffekt von 0,3 Prozentpunkten führte zu einer operativen Kerngewinnmarge von 37,5% des Nettoumsatzes.

Das operative Kernergebnis von Sandoz verringerte sich um 20% (-19% kWk) auf USD 358 Millionen. Infolge niedrigerer Umsätze, höherer Qualitätssicherungs- und Herstellungskosten sowie weiterer Investitionen in die Pipeline der Biosimilars und Atemwegsmedikamente verringerte sich die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 2,7 Prozent­punkte. Ein günstiger Währungseffekt von 1,1 Prozentpunkten führte zu einer operativen Kern­gewinnmarge von 17,5% des Nettoumsatzes.

Die Division Vaccines and Diagnostics verzeichnete im dritten Quartal einen operativen Kern­gewinn von USD 34 Millionen gegenüber USD 147 Millionen im Vorjahreszeitraum. Bei Consumer Health führte das Ausbleiben der Lieferungen des Standorts in Lincoln zu einem Rückgang des operativen Kernergebnisses auf USD 77 Millionen und zu einer Verringerung der operativen Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 11 Prozentpunkte.

Da der Anstieg des operativen Ergebnisses durch einen geringeren Ertrag aus assoziierten Gesellschaften und einen höheren Nettofinanzaufwand aufgehoben wurde, blieb der Reingewinn des Konzerns mit USD 2,5 Milliarden gegenüber dem Vorjahreszeitraum praktisch unverändert. Der Gewinn pro Aktie lag mit USD 1,01 knapp unter dem Vorjahreswert von USD 1,02.

Da zum Rückgang des operativen Kernergebnisses ein geringerer Ertrag aus assoziierten Gesellschaften hinzukam, sank der Kern­reingewinn des Konzerns um 8% (-6% kWk). Der Kern­gewinn pro Aktie ging um 8% (-6% kWk) auf USD 1,34 zurück.

Der Free Cashflow belief sich auf USD 3,5 Milliarden und lag damit um 5% unter dem Niveau des Vorjahres. Dieser Rückgang war grösstenteils auf einen niedrigeren Geldfluss aus operativer Tätigkeit zurückzuführen.

Neun Monate

Nettoumsatz des Konzerns bleibt stabil, da jüngst eingeführte Produkte den Ablauf von Patenten wettmachen
Der Nettoumsatz des Konzerns belief sich auf USD 41,8 Milliarden (-4%, -1% kWk). Währungs­effekte schmälerten die Umsatzentwicklung um 3 Prozentpunkte.

Im gesamten diversifizierten Gesundheitsportfolio des Konzerns erzielten die seit 2007 eingeführten Produkte weiterhin eine starke Performance. Mit einem Beitrag von USD 11,9 Milliarden steigerten diese jüngsten Produkte ihren Anteil am Nettoumsatz des Konzerns gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 24% auf 29%.

Der Nettoumsatz von Pharmaceuticals belief sich auf USD 23,9 Milliarden (-1%, +2% kWk). Dabei wurden Volumensteigerungen von 8 Prozentpunkten durch die negativen Auswirkungen neu eingeführter Generika (-5 Prozentpunkte) und einen negativen Preiseffekt (-1 Prozentpunkt) teilweise aufgehoben. Die jüngst eingeführten Produkte steuerten USD 8,3 Milliarden zum Nettoumsatz bei und steigerten damit ihren Anteil am Netto­umsatz der Division gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 28% auf 35%.

Der Nettoumsatz der Division Alcon stieg in den ersten neun Monaten um 2% (+5% kWk) auf USD 7,6 Milliarden. Dazu trugen währungsbereinigte Umsatzsteigerungen in den Bereichen Augenchirurgie (+3%, +7% kWk), ophthalmologische Pharmazeutika (+1%, +4% kWk) und Vision Care (0%, +3% kWk) bei. Die wichtigsten Wachstumsträger im Augenchirurgiebereich waren starke Zuwächse der technologisch fortschrittlichen Intraokularlinsen, das Volumen augen­chirurgischer Eingriffe in den Wachstumsmärkten sowie die Verkäufe von Ausrüstungen in der refraktiven und vitreoretinalen Chirurgie. Der Bereich der ophthalmologischen Pharmazeutika profitierte vom Wachstum der Marken Systane (trockene Augen), Nevanac (Entzündungen) und Durezol (Entzündungen) sowie von starken Zuwächsen der Kombinationsprodukte gegen grünen Star DuoTrav und Azarga. Der Bereich Vision Care setzte seine solide Umsatzentwicklung fort, wobei das gute Wachstum von Air Optix und die starke Aufnahme der Kontaktlinsen Dailies Total 1 in Europa durch die stagnierenden Verkäufe von Kontaktlinsenpflegelösungen teilweise aufgehoben wurden.

Der Nettoumsatz von Sandoz ging in den ersten neun Monaten um 12% (-7% kWk) auf USD 6,3 Milliarden zurück. Ursache für diesen Rückgang waren Umsatzeinbussen bei den Retail-Generika und Biosimilars in den USA (-23% kWk) und Deutschland (-7% kWk), die durch zweistellige Zuwächse im übrigen West­europa (+10% kWk) und in Asien (+21% kWk) sowie bei den Biosimilars (+42% kWk) teilweise wettgemacht wurden. Insgesamt ging das Absatzvolumen um 1 Prozentpunkt zurück, der Preisverfall wirkte sich mit 7 Prozentpunkten negativ aus. Hauptursachen dafür waren verstärkte Konkurrenz in den USA (insbesondere für Enoxaparin, USD 366 Millionen 2012 gegenüber USD 790 Millionen im Vorjahreszeitraum) und niedrigere Umsätze in Deutschland. Fougera steuerte 1 Wachstumsprozentpunkt bei.

Infolge geringerer Verkäufe von Grippeimpfstoffen auf der Nordhalbkugel und wegen Liefer­verzögerungen an einem der Produktionsstandorte ging der Nettoumsatz der Division Vaccines and Diagnostics um 7% (-4% kWk) auf USD 1,2 Milliarden zurück. Consumer Health verzeichnete einen Umsatzrückgang um 22% (-17% kWk) auf USD 2,8 Milliarden, der in erster Linie auf das Ausbleiben der Lieferungen des Standorts in Lincoln zurückzuführen war.

Gute operative Leistungsfähigkeit der Divisionen Pharmaceuticals und Alcon
Das operative Ergebnis des Konzerns verringerte sich um 7% (-4% kWk) auf USD 9,0 Milliarden, da die positiven Beiträge der Divisionen Pharmaceuticals und Alcon durch die übrigen Divisionen mehr als aufgehoben wurden. Währungseffekte schmälerten das Ergebnis um 3 Prozentpunkte.

Das operative Kernergebnis des Konzerns ging um 7% (-4% kWk) auf USD 11,5 Milliarden zurück. Die zur Ermittlung des operativen Kernergebnisses vorgenommen Anpassungen am operativen Ergebnis des Konzerns ergaben einen Nettoaufwand von USD 2,5 Milliarden (2011: Nettoaufwand von USD 2,7 Milliarden). Die operative Kerngewinnmarge verringerte sich bei konstanten Wechselkursen um 1,1 Prozentpunkte. Zusammen mit einem positiven Währungs­effekt von 0,3 Prozentpunkten führte dies zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinn­marge um 0,8 Prozentpunkte auf 27,4% des Nettoumsatzes. Positive Beiträge zur operativen Gewinnmarge leisteten die Divisionen Pharmaceuticals (+0,6 Prozentpunkte kWk) und Alcon (+0,2 Prozentpunkte kWk).

Die Division Pharmaceuticals verbesserte ihr operatives Kernergebnis um 2% (+6% kWk) auf USD 7,9 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge erhöhte sich bei konstanten Wechselkursen um 0,9 Prozentpunkte. Wechselkursveränderungen wirkten sich mit 0,3 Prozentpunkten positiv aus, sodass die operative Kerngewinnmarge bei 33,2% des Nettoumsatzes lag.

Das operative Kernergebnis von Alcon verbesserte sich um 4% (+7% kWk) auf USD 2,8 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge erhöhte sich bei konstanten Wechselkursen um 0,8 Prozentpunkte. Die Wechselkurse hatten einen neutralen Effekt, sodass die operative Kerngewinnmarge bei 36,6% des Nettoumsatzes lag.

Bei Sandoz ging das operative Kernergebnis um 28% (-27% kWk) auf USD 1,1 Milliarden zurück. Infolge niedrigerer Umsätze sowie höherer Investitionen in Qualitätssicherung und Herstellung sowie in die Entwicklung von Biosimilars und Atemwegsmedikamenten verringerte sich die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 4,6 Prozentpunkte. Ein günstiger Währungseffekt von 0,7 Prozentpunkten führte zu einer operativen Kerngewinnmarge von 17,2% des Nettoumsatzes.

Die Division Vaccines and Diagnostics verzeichnete im Berichtszeitraum einen operativen Kernverlust von USD 174 Millionen gegenüber einem Gewinn von USD 34 Millionen im Vorjahreszeitraum. Bei Consumer Health führte das Ausbleiben der Lieferungen des Standorts in Lincoln zu einem Rückgang des operativen Kernergebnisses auf USD 136 Millionen und zu einer Verringerung der operativen Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um 14,4 Prozent­punkte.

Entsprechend dem Rückgang des operativen Ergebnisses, der nur teilweise durch den Einfluss niedrigerer Steuersätze kompensiert wurde, ging der Reingewinn des Konzerns um 6% (-2% kWk) auf USD 7,5 Milliarden zurück. Der Gewinn pro Aktie sank um 7% (-4% kWk) auf USD 3,09.

Der Kernreingewinn sank um 7% (-4% kWk) auf USD 9,7 Milliarden und folgte damit in etwa dem Rückgang des operativen Kernergebnisses. Der Kerngewinn pro Aktie verringerte sich um 8% (-5% kWk) auf USD 3,98.

Der Free Cashflow belief sich in den ersten neun Monaten auf USD 7,9 Milliarden und ging damit gegenüber dem Vorjahr um 8% zurück. Dies ist vor allem auf höhere Investitionen und geringere Veräusserungserlöse zurückzuführen.

Aktivitäten in den Bereichen Innovation, Wachstum und Produktivität

Novartis ist weltweit das einzige Gesundheitsunternehmen mit führenden Positionen in den Bereichen für Arzneimittel, ophthalmologische Produkte, Generika, Impfstoffe und Diagnostika, rezeptfreie Medikamente und tiermedizinische Produkte. Um unsere Wettbewerbsposition in allen diesen Wachstumssegmenten des Gesundheitswesens zu behaupten, konzentrieren wir uns besonders auf Innovationen, die den sich verändernden Bedürfnissen von Patienten auf der ganzen Welt gerecht werden, auf den Ausbau unserer Präsenz in neuen und aufstrebenden Märkten sowie auf die Steigerung unserer Produktivität, die es uns ermöglicht, in die Zukunft zu investieren und für unsere Aktionäre Mehrwert zu schaffen. In allen diesen Bereichen - Innovation, Wachstum und Produktivität - haben wir im Lauf dieses Jahres solide Fortschritte erzielt.

Innovation: Wichtige regulatorische Fortschritte bei Krebs- und Atemwegsmedikamenten

Zulassungen für Afinitor und Jakavi stärken das Onkologieportfolio
Sowohl die FDA als auch die europäische Arzneimittelagentur (EMA) erteilten Afinitor (Everolimus) in Kombination mit Exemestan die Zulassung zur Behandlung postmenopausaler Frauen mit fortgeschrittenem Hormon­rezeptor-positivem, HER2/neu-negativem Brustkrebs. Davon sind weltweit jedes Jahr rund 220 000 Frauen betroffen. Für die Behandlung dieser Erkrankung stellen diese Zulassungen den ersten grossen Fortschritt seit 15 Jahren dar. Afinitor ist damit bisher das erste und einzige zugelassene Medikament, das die Wirksamkeit einer endokrinen Therapie steigern und damit den Zeitraum deutlich verlängern kann, in dem Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs ohne Tumorprogression leben können.

Everolimus erhielt zudem unter dem Markennamen Votubia ein positives Gutachten des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) für die Behandlung von Patienten mit gutartigen Nierentumoren im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose (TS). Diese Indikation, die im zweiten Quartal in den USA zugelassen wurde, stützt sich auf die Phase-III-Studie EXIST-2. Die Studie hatte gezeigt, dass die Tumoren bei 42% der mit Everolimus behandelten Patienten ansprachen, gegenüber 0% der Patienten der Placebogruppe.

Darüber hinaus wurde Jakavi (Ruxolitinib) im dritten Quartal in der EU zugelassen. Es ist damit das erste zielgerichtete Medikament seiner Art, das Myelofibrose-Patienten in Europa zur Verfügung steht. Myelofibrose ist eine lebensbedrohende Blutkrebserkrankung. Die Zulassung stützte sich auf positive Ergebnisse aus dem bisher umfangreichsten klinischen Studienprogramm zu Myelofibrose. Den Ergebnissen zufolge zielt Jakavi auf den zugrundeliegenden Krankheits­mechanismus ab und führt so zu einer Verkleinerung der Milz sowie zur Verringerung der Krankheitssymptome.

Fortschritte im COPD-Portfolio mit Zulassungsantrag für QVA149 in der EU sowie Zulassung für Seebri Breezhaler in der EU und in Japan
Seebri Breezhaler (Glycopyrroniumbromid) wurde in der EU, in Japan und Kanada zur einmal täglichen inhalativen Erhaltungstherapie für Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungen­erkrankung (COPD) zugelassen. Weltweit leiden schätzungsweise 210 Millionen Menschen an COPD. Im COPD-Portfolio von Novartis ist Seebri Breezhaler das zweite Medikament zur Inhalation mit dem Inhalationsgerät Breezhaler, das sich durch einen niedrigen Atemzugs­widerstand auszeichnet.

Weiter verdeutlichten die Ergebnisse aus dem klinischen Phase-III-Studienprogramm IGNITE mit QVA149 das Potenzial des Portfolios von Novartis, ein komplettes Angebot an innovativen Behandlungsoptionen für COPD-Patienten bereitzustellen. Fünf Studien im Rahmen des Programms - das insgesamt zehn Studien mit mehr als 7000 Patienten in 42 Ländern umfasste - erreichten ihre primären Endpunkte und zeigten, dass QVA149 die Lungenfunktion im Vergleich zu anderen COPD-Therapien wie Tiotropium, Indacaterol, Salmeterol/Fluticason und Glyco­pyrroniumbromid signifikant verbesserte. Drei weitere Studien werden voraussichtlich bis Ende 2012 abgeschlossen. In Europa wurde ein Zulassungsantrag für QVA149 eingereicht, während in den USA bis Ende 2014 mit einem Zulassungsantrag gerechnet wird.

Fortschritte im Portfolio gegen Herzinsuffizienz mit neuen Daten zu zwei Produkten in der Pipeline
Ergebnisse aus der Phase-III-Studie RELAX-AHF zeigten, dass der in Entwicklung befindliche Wirkstoff RLX030 (Serelaxin) die Zahl der Todesfälle unter Patienten mit akuter Herzinsuffizienz (AHF) senkt. Die akute Herzinsuffizienz ist mit einer höheren Sterberate verbunden als die meisten anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einer der beiden primären Endpunkte der Studie, die Linderung der Atemnot als häufigstes Symptom der akuten Herzinsuffizienz, wurde mit statistischer Signifikanz erreicht. RLX030 wurde im Rahmen der Studie gut vertragen. Die Ergebnisse werden derzeit mit Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt diskutiert und sollen auf dem Kongress der American Heart Association im November vorgestellt werden.

Ergebnisse aus der Phase-II-Studie PARAMOUNT zeigten, dass der in Entwicklung befindliche Wirkstoff LCZ696 einen wichtigen Prädiktor für Morbidität und Mortalität von Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) signifikant reduziert. Bis zu 50% der 20 Millionen Europäer und Amerikaner, bei denen Herzinsuffizienz diagnostiziert wird, weisen eine erhaltene Ejektionsfraktion auf. LCZ696 ist das erste Präparat einer neuen Kategorie von Medikamenten, die ein Enzym hemmen, um die Schutzmechanismen des Körpers zu aktivieren, und gleichzeitig Rezeptoren blockieren, die an der Verengung der Blutgefässe beteiligt sind. Mit seinem neuartigen Ansatz könnte LCZ696 den betroffenen Patienten massgeblich zugute­kommen.

Weitere Fortschritte in der Biosimilar-Pipeline und dem Phase-III-Programm zu Rituximab
Sandoz startete in den USA eine klinische Phase-III-Studie mit Epoetin alfa, um die Zulassung in den USA zu unterstützen. Epoetin alfa wird in der EU bereits unter dem Markennamen Binocrit für onkologische und nephrologische Indikationen vertrieben. Schätzungen zufolge werden in den USA mehr als 600 000 und in Europa 550 000 Patienten wegen Anämie mit Epoetin alfa und vergleichbaren Medikamenten behandelt, die die Bildung roter Blutkörperchen steuern. Die klinische Phase-III-Studie von Sandoz mit dem Biosimilar des monoklonalen Antikörpers Rituximab (Biosimilar von Rituxan®/Mabthera®) bei Patienten mit follikulärem Lymphom schreitet nach wie vor gut voran.

Wachstum: Weitere Beiträge der jüngst eingeführten Produkte

Anhaltend starke Performance der jüngsten Produkte
Die seit 2007 eingeführten Produkte kurbelten das Wachstum im gesamten Portfolio weiter an. Mit einem Beitrag von USD 4,0 Milliarden im dritten Quartal steigerten diese jüngsten Produkte ihren Anteil am Nettoumsatz des Konzerns gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 25% auf 29%. In den ersten neun Monaten erwirtschafteten sie USD 11,9 Milliarden und erhöhten ihren Anteil am Nettoumsatz des Konzerns gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 24% auf 29%. Einige Höhepunkte:

  • Gilenya, unser bahnbrechendes Medikament zur Behandlung von multipler Sklerose, setzte sein starkes Wachstum fort und erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von USD 316 Millionen (+116% kWk) sowie in den ersten neun Monaten USD 846 Millionen (+199% kWk).

  • Lucentis (USD 593 Millionen im dritten Quartal, +23% kWk; USD 1,8 Milliarden in den ersten neun Monaten, +24% kWk) wuchs im dritten Quartal ebenfalls kräftig.

  • Tasigna (USD 261 Millionen im dritten Quartal, +49% kWk; USD 707 Millionen in den ersten neun Monaten, +44% kWk) eroberte weitere Marktsegmentanteile sowohl in der Primär- als auch in der Sekundärbehandlung. Es erwirtschaftet mittlerweile 24% des Umsatzes unserer Produktgruppe für die Behandlung chronischer myeloischer Leukämie, gegenüber 22% im zweiten Quartal 2012.

  • Afinitor (USD 206 Millionen im dritten Quartal, +82% kWk; USD 524 Millionen in den ersten neun Monaten, +75% kWk) beschleunigte seinen starken Wachstumskurs nach der Zulassung für die Behandlung von Brustkrebs.

Anhaltend starke Performance in den Wachstumsmärkten
Unsere Geschäfte in den Wachstumsmärkten - die alle Märkte ausser die USA, Kanada, West­europa, Australien, Neuseeland und Japan umfassen - erzielten im dritten Quartal ein Wachstum von 6% (kWk) und erwirtschafteten USD 3,4 Milliarden beziehungsweise 25% des Nettoumsatzes des Konzerns. Der wichtigste Wachstumstreiber war China mit einem Zuwachs von 22% (kWk) im dritten Quartal. Die Division Pharmaceuticals erzielte in den Wachstumsmärkten im dritten Quartal Umsatzsteigerungen von 8% (kWk).

Produktivität: Weitere Fokussierung auf Beschaffung, Herstellung sowie Marketing und Verkauf

Eine konsequente Ausrichtung auf Produktivitätssteigerungen und auf die Vereinfachung von Betriebsabläufen in allen Bereichen des Konzerns - mit dem Ziel, die Rentabilität zu steigern und Reinvestitionen in das Geschäft zu fördern - ist für unsere langfristige Strategie von entscheidender Bedeutung. Diese Ausrichtung unterstützt uns dabei, unser Wachstum trotz auslaufender Patente aufrechtzuerhalten und den Patienten weiterhin die von ihnen benötigten qualitativ hochwertigen und innovativen Medikamente zur Verfügung zu stellen. Die laufenden Initiativen zur Produktivitätssteigerung betreffen die Beschaffung und Ressourcenzuweisung innerhalb des Produktportfolios, das Produktionsnetzwerk und die unterstützende Infrastruktur sowie das Programm zur Integration und Synergienutzung von Alcon.

Insgesamt erzielten wir mit unseren Initiativen zur Produktivitätssteigerung Bruttoeinsparungen, die im dritten Quartal mit mehr als USD 750 Millionen zur Verbesserung der operativen Gewinnmarge beitrugen. Damit werden wir das jährliche Produktivitätsziel von 3,5% bis 4,0% des Umsatzes voraussichtlich übertreffen. Die im Folgenden vorgestellten Initiativen zur Produktivitätssteigerung versetzten uns in die Lage, weiterhin in Wachstumsmöglichkeiten zu investieren und den Einfluss von Generikakonkurrenz aufzufangen.

  • Das Beschaffungswesen bietet wichtige Einsparungsmöglichkeiten. Durch die Nutzung von Skaleneffekten, die Einführung eines globalen Kategorien-Managements sowie die Errichtung landesspezifischer Kompetenzzentren in wichtigen Märkten erzielten wir Einsparungen von rund USD 350 Millionen im dritten Quartal bzw. USD 900 Millionen in den ersten neun Monaten.

  • Unser Produktionsnetzwerk wurde im dritten Quartal weiter optimiert und die Veräusserung eines Standorts von Animal Health in Grossbritannien erfolgreich abgeschlossen. Die Zahl der Produktionsstandorte, die restrukturiert oder veräussert werden, erhöhte sich damit auf 15. In diesem Zusammenhang wurden im dritten Quartal Aufwendungen von USD 16 Millionen erfasst sowie kumulativ in den ersten neun Monaten USD 49 Millionen.

  • Im Marketing und Verkauf erzielten wir weitere Effizienzsteigerungen durch die Optimierung unserer Ausgaben im Rahmen einer umfangreicheren Initiative innerhalb von Novartis, die eine geografische Neuverteilung der Ressourcen bei gleichzeitiger Vereinfachung der Abläufe innerhalb der Organisation zum Ziel hat. Die Division Pharmaceuticals konnte ihren Aufwand für Marketing und Verkauf in Prozent des Nettoumsatzes bei konstanten Wechselkursen im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 26,4% auf 26,0% bzw. in den ersten neun Monaten von 26,9% auf 26,0% senken.

  • Dank Produktivitätssteigerungen und durch die Nutzung integrationsbedingter Synergien, die sich im dritten Quartal auf USD 78 Millionen bzw. in den ersten neun Monaten auf USD 216 Millionen beliefen, erzielte die Division Alcon weiterhin eine gute operative Leistungsfähigkeit.

Qualität: Auslieferung der ersten Produkte von Consumer Health; plangemässe Sanierung der Produktionsstandorte von Sandoz

Obwohl Consumer Health mit der Behebung der Qualitätsprobleme am Standort in Lincoln weiterhin Fortschritte erzielt, dauert die Wiederaufnahme der kommerziellen Produktion länger, als ursprünglich angenommen.

Im Rahmen unseres Wiederaufnahmeplans zur Deckung der Bedürfnisse der Patienten und Kunden werden derzeit ausgewählte OTC-Produkte (Excedrin, Lamisil und Triaminic) bei Drittfirmen hergestellt, wobei die ersten Auslieferungen an Einzelhandelskunden im Oktober erfolgten. Im vierten Quartal werden diese Produkte für die Verbraucher in den USA im Einzelhandel verfügbar sein. Es ist unwahrscheinlich, dass die Wiederaufnahme der Lieferungen aus Lincoln im vierten Quartal dieses Jahres erfolgen wird.

Seit der Verwarnung durch die FDA erzielte Sandoz kontinuierlich gute Fortschritte mit der Behebung der Qualitätsprobleme an drei nordamerikanischen Standorten. Die Sanierungs­massnahmen der Division verlaufen plangemäss. Obwohl Sandoz die Produktion zunächst heruntergefahren hatte, um Sanierungsmassnahmen vorzunehmen, wurde die Lieferleistung aller Standorte inzwischen gesteigert. Im weiteren Verlauf der Sanierungs­massnahmen wird mit zusätzlichen Verbesserungen der Leistungsniveaus und Produktionsmengen gerechnet. Das Netzwerk von Sandoz wird von den Gesundheitsbehörden weiterhin routinemässig und ohne wesentliche Beanstandungen überprüft.

Free Cashflow

Die Nachhaltigkeit unserer Strategie beruht auf der Generierung eines Geldflusses, der die Mittel für Reinvestitionen bereitstellt und den Aktionären ihre Rendite sichert. Der Geldfluss wird durch eine anhaltende Fokussierung auf die Geldumschlagsdauer und Verbesserungen des Geldflusses aus operativer Tätigkeit unterstützt.

Der Free Cashflow belief sich auf USD 7,9 Milliarden und lag damit um USD 0,7 Milliarden unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Dies war vor allem auf höhere Investitionen in Sachanlagen und auf geringere Veräusserungserlöse zurückzuführen, die sich im Berichtszeitraum auf USD 0,4 Milliarden beliefen, gegenüber USD 0,7 Milliarden in der Vorjahresperiode.

Kapitalausstattung und Nettoschulden

Dank starker Geldflüsse und einer soliden Kapitalausstattung war Novartis in der Lage, Innova­tionen, Wachstum und Produktivität in ihrem gesamten diversifizierten Gesundheitsportfolio voranzutreiben und zugleich ihr AA-Rating als Zeichen finanzieller Stärke zu halten. Eine gute Ausgewogenheit zwischen attraktiven Aktionärsrenditen, Investitionen in die Geschäfts­entwicklung und einer starken Kapitalausstattung wird auch in Zukunft vorrangig bleiben.

Im September wurde in den USA die Platzierung einer US-Dollar-Anleihe im Umfang von USD 2,0 Milliarden abgeschlossen. Sie verteilte sich auf zwei Tranchen: eine Tranche in Höhe von USD 1,5 Milliarden mit zehnjähriger Laufzeit und einem Zinssatz von 2,4% sowie eine Tranche in Höhe von USD 0,5 Milliarden mit dreissigjähriger Laufzeit und einem Zinssatz von 3,7%.

Die Nettoverschuldung des Konzerns belief sich per 30. September 2012 auf USD 15,0 Milliarden, gegenüber USD 15,2 Milliarden am 31. Dezember 2011. Im dritten Quartal ging die Netto­verschuldung um USD 1,5 Milliarden zurück, von USD 16,5 Milliarden am 30. Juni 2012.

Die langfristige Bonität des Unternehmens von AA (Moody's Aa2; Standard & Poor's AA-; Fitch AA) bleibt unverändert.

Konzernausblick 2012
(Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse)

Unsere bisherige Performance im Jahr 2012 entspricht den Erwartungen: Auf Konzernebene wird bei konstanten Wechselkursen mit einem Nettoumsatz auf dem Niveau des Jahres 2011 gerechnet. Die operative Kerngewinnmarge des Konzerns dürfte bei konstanten Wechselkursen geringfügig unter dem Niveau des Jahres 2011 liegen.

Der US-Dollar gewann im dritten Quartal gegenüber den meisten anderen Währungen an Wert. Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem Durchschnittsniveau des Monats September halten, rechnen wir mit einem negativen Effekt von etwa 3-4% auf den Umsatz und etwa 2-3% auf das operative Ergebnis des Gesamtjahres. Damit wäre der Effekt etwas schwächer als im zweiten Quartal erwartet worden war.

Performance der Divisionen

Pharmaceuticals

3. Quartal
2012
3. Quartal
2011
Veränderung
in %
9 Monate 2012 9 Monate 2011 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 7 783 8 159 -5 0 23 877 24 195 -1 2
Operatives Ergebnis 2 531 2 219 14 17 7 674 7 471 3 6
In % des Nettoumsatzes 32,5 27,2 32,1 30,9
Operatives Kernergebnis 2 597 2 510 3 6 7 932 7 751 2 6
In % des Nettoumsatzes 33,4 30,8 33,2 32,0

Alcon

3. Quartal
2012
3. Quartal
2011
Veränderung
in %
9 Monate 2012 9 Monate 2011 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 2 460 2 492 -1 3 7 649 7 533 2 5
Operatives Ergebnis 360 341 6 17 1 142 1 236 -8 -1
In % des Nettoumsatzes 14,6 13,7 14,9 16,4
Operatives Kernergebnis 923 909 2 6 2 799 2 696 4 7
In % des Nettoumsatzes 37,5 36,5 36,6 35,8

Sandoz

3. Quartal
2012
3. Quartal
2011
Veränderung
in %
9 Monate 2012 9 Monate 2011 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 2 044 2 340 -13 -6 6 315 7 179 -12 -7
Operatives Ergebnis 250 333 -25 -27 807 1 028 -21 -22
In % des Nettoumsatzes 12,2 14,2 12,8 14,3
Operatives Kernergebnis 358 446 -20 -19 1 089 1 513 -28 -27
In % des Nettoumsatzes 17,5 19,1 17,2 21,1

Vaccines and Diagnostics

3. Quartal
2012
3. Quartal
2011
Veränderung
in %
9 Monate 2012 9 Monate 2011 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 582 655 -11 -8 1 230 1 325 -7 -4
Operatives Ergebnis -22 24 n.a. n.a. -291 -291 0 -9
In % des Nettoumsatzes -3,8 3,7 -23,7 -22,0
Operatives Kernergebnis 34 147 -77 -79 -174 34 n.a. n.a.
In % des Nettoumsatzes 5,8 22,4 -14,1 2,6

n.a. - nicht anwendbar

Consumer Health

3. Quartal
2012
3. Quartal
2011
Veränderung
in %
9 Monate 2012 9 Monate 2011 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 938 1 197 -22 -16 2 774 3 553 -22 -17
Operatives Ergebnis 48 210 -77 -76 60 700 -91 -87
In % des Nettoumsatzes 5,1 17,5 2,2 19,7
Operatives Kernergebnis 77 228 -66 -65 136 707 -81 -77
In % des Nettoumsatzes 8,2 19,0 4,9 19,9

Ein finanzieller Zwischenbericht mit den im nachstehenden Inhaltsverzeichnis aufgeführten Informationen ist auf der Website von Novartis unter
http://www.novartis.com/investors/financial-results/quarterly-results-q3-2012.shtml abrufbar.

Novartis - Zwischenbericht für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2012 - Ergänzende Daten

INHALT Seite
OPERATIVE PERFORMANCE DES KONZERNS UND DER DIVISIONEN
(3. Quartal und 9 Monate 2012)
Konzern 2
Pharmaceuticals 6
Alcon 11
Sandoz 14
Vaccines and Diagnostics 16
Consumer Health 17
BILANZ UND GELDFLUSS DES KONZERNS 19
AKTUELLER STAND DER INNOVATIONEN 21
KURZFASSUNG DES KONSOLIDIERTEN ZWISCHENABSCHLUSSES
Konsolidierte Erfolgsrechnungen 30
Konsolidierte Gesamtergebnisrechnungen 32
Kurzfassung der konsolidierten Bilanzen 33
Kurzfassung der Veränderungen des konsolidierten Eigenkapitals 34
Kurzfassung der konsolidierten Geldflussrechnungen 35
Anhang zur Kurzfassung des konsolidierten Zwischenabschlusses, einschliesslich des aktuellen Stands der Rechtsfälle 37
ERGÄNZENDE INFORMATIONEN 44
KERNERGEBNISSE
Überleitung der nach IFRS ausgewiesenen Ergebnisse zu den Kernergebnissen 45
Konzern 47
Pharmaceuticals 49
Alcon 51
Sandoz 53
Vaccines and Diagnostics 55
Consumer Health 57
Corporate 59
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Kurzfassung der Veränderungen der konsolidierten Nettoschulden/Aktieninformationen 60
Free Cashflow 61
Nettoumsätze der 20 führenden pharmazeutischen Produkte 62
Division Pharmaceuticals nach Therapiegebieten 64
Nettoumsatz nach Regionen 66
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften 68
DISCLAIMER 69

Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunfts­bezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der Novartis AG, das bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.

Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, ophthalmologischen Produkten, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen, rezeptfreien Medikamenten und tiermedizinischen Produkten. Novartis ist das einzige global tätige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2011 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 58,6 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 9,6 Milliarden (USD 9,2 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) in Forschung und Entwicklung. Die Novartis Konzern­gesellschaften beschäftigen rund 127 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Voll­zeitstellen­äquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Wichtige Termine
8. November 2012 Novartis Investorentag über den aktuellen Stand der
Forschung & Entwicklung, Boston
23. Januar 2013 Ergebnisse des vierten Quartals und des Geschäftsjahres 2012
24. April 2013 Ergebnisse des ersten Quartals 2013

Bei den Produktbezeichnungen in kursiver Schrift handelt es sich um eigene oder in Lizenz genommene Warenzeichen der Novartis Konzerngesellschaften.

 

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