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April 23, 2012 08:00 CET

Novartis plant Bau einer neuen Produktionsanlage für feste Arzneiformen in Stein, Schweiz, für über CHF 500 Millionen

  • Die Investition unterstreicht die Bedeutung des Werks Stein als weltweites Kompetenzzentrum für sterile und feste Arzneiformen sowie als wichtiger Standort für Neueinführungen pharmazeutischer Produkte.
  • Baubeginn der neuen Produktionsanlage ist im Juli dieses Jahres. Bis Ende 2016 soll die Anlage vollständig betriebsbereit sein.
  • Die Investition von Novartis unterstreicht das Engagement des Unternehmens für den Standort Schweiz.

Basel, 23. April 2012 - Novartis gab heute den Bau einer neuen hoch modernen Anlage für feste Arzneiformen in Stein mit einem Investitionsvolumen von über CHF 500 Millionen bekannt. Sie ersetzt eine alte Anlage, die 2016 teilweise abgerissen wird. Stein wird damit zum technologischen Kompetenzzentrum für sterile und feste Arzneiformen im weltweiten Produktionsnetzwerk des Unternehmens. Novartis plant zudem, die strategische Rolle des Standorts als wichtige Plattform für weltweite Neueinführungen pharmazeutischer Produkte weiter auszubauen.

"Diese Investition wird die Bedeutung von Stein als Produktionsstandort und Kompetenzzentrum für sterile und feste Arzneiformen weiter stärken. Das Werk wird damit eine Schlüsselrolle in unserem weltweiten Produktionsnetzwerk übernehmen", sagte Joseph Jimenez, CEO von Novartis. "Gleichzeitig wird dadurch auch unser Standort Schweiz gestärkt, der für Novartis weiterhin von zentraler Bedeutung bleibt."

Der Investitionsentscheid unterstreicht die langfristige Strategie von Novartis, weltweit ein Produktionsnetzwerk mit Technologieschwerpunkten aufzubauen. Die Grundsteinlegung für die neue Anlage ist für Juli 2012 geplant und bis 2016 soll sie ihre volle Kapazität erreichen. Der flexible und modulare Aufbau der neuen Anlage wird Novartis helfen, die künftigen Anforderungen an ihr Produktportfolio zu erfüllen und sich auf schwierig herzustellende Produkte in den Bereichen Inhalation und hoch aktive Solida zu konzentrieren. Mit der neuen Anlage wird Novartis ihre Produktionskapazität schneller an die Entwicklung ihres Portfolios und der Marktnachfrage anpassen können. Es wird sich dabei um ein zukunftsorientiertes Produktionszentrum handeln, das etwa 150 Märkte weltweit bedient.

Zwei weitere Investitionsprojekte am Standort Stein befinden sich bereits in der Ausführungsphase: Für rund CHF 60 Millionen wird die Produktionslinie zur Herstellung gefriergetrockneter Produkte modernisiert. Diese Arbeiten laufen seit September 2011 und sollen bis 2014 beendet werden. Im Bau befindet sich seit letztem Jahr auch das neue Gebäude "Cube 2", mit dem Novartis die Kapazitäten ihres Rechenzentrums steigern wird. Dieser Erweiterungsbau im Wert von CHF 125 Millionen soll 2013 fertiggestellt werden.

Das Werk Stein im Kanton Aargau ist der grösste Produktionsbetrieb der Division Pharmaceuticals. Die rund 1 400 Mitarbeitenden produzieren jährlich über 4,1 Milliarden Tabletten, Kapseln, Ampullen, Fertigspritzen, Injektionsfläschchen und transdermale therapeutische Systeme, die in über 150 Länder exportiert werden. Damit trägt Stein massgeblich zur Rolle von Novartis als einem der grössten Exporteure des Landes bei. Über 14% der Schweizer Gesamtexporte entfielen im vergangenen Jahr auf Novartis.

Weitere wichtige Projekte in der Schweiz
Auch ausserhalb von Stein befinden sich zahlreiche Projekte in der Planung und Ausführung: Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage sollen am Novartis Campus in Basel in den kommenden Jahren weitere Bauprojekte realisiert werden, in deren Rahmen bis 2030 Arbeitsraum für 10 000 Mitarbeitende entstehen soll. Zusätzlich wird für rund CHF 34 Millionen eine Testanlage für innovative Produktionstechnologien gebaut. Darüber hinaus werden im chemischen Produktionswerk Schweizerhalle im Kanton Basel-Landschaft zurzeit rund CHF 42 Millionen in die Optimierung der Anlagen investiert.

Im Kanton Zug wiederum ist für 2013 die Eröffnung eines neuen Gebäudes mit 400 hochmodernen Arbeitsplätzen vorgesehen: Wie im vergangenen Sommer angekündigt, sollen die jetzigen Standorte in Bern, Cham-Steinhausen und Hünenberg bis dahin geschlossen und die Aktivitäten an den neuen Standort Rotkreuz verlegt werden. Ebenfalls im Kanton Zug ist der Bau eines Corporate Learning Centers geplant.

Auch in der Westschweiz sind Expansionsprojekte in der Planung und Ausführung: Alcon Pharmaceuticals Ltd. wird diesen Oktober ein neues Bürogebäude in Freiburg beziehen und im OTC-Werk in Nyon sind Investitionen von CHF 40 Millionen zur Modernisierung der Produktion und zur Verbesserung der Produktivität geplant.

Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunfts­bezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der Novartis AG, das bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.

Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, ophthalmologischen Produkten, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen, rezeptfreien Medikamenten und tiermedizinischen Produkten. Novartis ist das einzige global tätige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2011 erzielten die fortzuführenden Geschäfts­bereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 58,6 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 9,6 Milliarden (USD 9,2 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) in Forschung und Entwicklung. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 124 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

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