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December 02, 2011 07:30 CET

Novartis Stiftung widmet ihr Symposium den Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologie auf Demokratisierung und Entwicklung

  • Fachleute erörtern, wie E-Health-Anwendungen den Zugang zu Gesundheitsversorgung verbessern und dazu beitragen können, die gesundheitsbezogenen Millenniums-Entwicklungsziele zu erreichen
  • Das Symposium diskutiert die Rolle der Social-Media-Plattformen bei den Revolutionen in der arabischen Welt und befasst sich mit den Auswirkungen der zunehmenden Verbreitung des Mobilfunks auf dem afrikanischen Kontinent
  • Das Jahressymposium der Novartis Stiftung bietet eine wichtige Plattform für den öffentlichen Dialog zu entwicklungspolitischen Themen

Basel, 2. Dezember 2011 - Heute debattieren Fachleute aus den Bereichen Medien, Technologie und Gesundheitsversorgung zum Thema "Neue Medien als Antrieb für Demokratisierung und Entwicklung?" am diesjährigen Symposium der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung in Basel, Schweiz. Sie erörtern dabei, wie die moderne Telekommunikationstechnik zum Wandel in den Entwicklungsländern beitragen kann und wie sie sich gezielt einsetzen lässt, um den Zugang zu Gesundheitsversorgung zu verbessern.

"Ich bin davon überzeugt, dass die Einführung neuer Technologien in den Entwicklungsländern uns eine einmalige Chance bietet, den Zugang zu Gesundheitsversorgung schnell und spürbar zu verbessern", so Joseph Jimenez, CEO von Novartis. "Novartis will führend an dieser Entwicklung mitwirken und eng mit Regierungen, internationalen Organisationen, NGOs und der Industrie zusammenarbeiten, um innovative Lösungen für bedürftige Patienten zu finden, zu entwickeln und umzusetzen."

Mehrere Referentinnen und Referenten befassen sich mit den neuen Medien im Allgemeinen und ihrer Rolle für die Demokratisierung. Einleitend erörtern der Journalist und Online-Medien Experte Zahi Alawi und die in Ägypten ansässige Schweizer Journalistin Astrid Frefel die Rolle von Facebook und anderen Social-Media-Plattformen bei den jüngsten Revolutionen in der arabischen Welt.

Anschliessend befasst sich June Arunga, CEO von Open Quest Media LLC, mit den Auswirkungen der zunehmenden Verbreitung des Mobilfunks auf dem afrikanischen Kontinent. In ihrer Präsentation geht sie darauf ein, dass die verbreitete Akzeptanz des Mobilfunks das Potential hat, einen fundamentalen Wandel hinsichtlich Mobilität und Produktivität herbeizuführen und inwiefern sich damit das Afrika von morgen von dem von heute unterscheiden könnte.

Eine weitere Gruppe von Referentinnen und Referenten befasst sich damit, wie die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) den Zugang zu Gesundheitsversorgung verbessern und letztlich dazu beitragen kann, die gesundheitsbezogenen Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) zu erreichen.

"Die Neuen Medien verändern unseren Alltag grundlegend", sagt Klaus M. Leisinger, Präsident und Geschäftsführer der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung. "Entscheidend ist, dass beim aktuellen Aufbau einer weltumspannenden Wissensgesellschaft niemand ausgeschlossen wird. Denn der Zugang zur modernen Informations- und Kommunikationstechnik vertieft die wechselseitigen Beziehungen und das gegenseitige Verständnis: Die Neuen Medien haben das Potential, die grossen Herausforderungen unserer globalisierten Welt meistern zu helfen."

Hamadoun Touré, Generalsekretär der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), befasst sich mit den Chancen und gezogenen Lehren in den Bereichen mobile Gesundheit und Telemedizin. "Die IKT kann massgeblich dazu beitragen, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung anzutreiben", sagt er. "Vor allem M-Health-Anwendungen können eine medizinische Grundversorgung bereitstellen, die kostengünstig, nachhaltig und auf die Bedürfnisse von Patienten im ländlichen Umfeld abgestimmt ist."

Die ehemalige finnische Kommunikationsministerin Suvi Lindén spricht in ihrer Funktion als Sonderbeauftragte der ITU für die Broadband Commission for Digital Development über die Notwendigkeit, die Vielzahl der E-Health-Initiativen besser zu koordinieren. In diesem Zusammenhang regt sie die Schaffung einer globalen Plattform für eine bessere Vernetzung und Planung von E-Health-Initiativen an.

Alexander Schulze, Access Program and Research Manager bei der Novartis Stiftung, führt an einem Praxisbeispiel vor, wie die IKT genutzt werden kann, um die Qualität der Dienstleistungen in Gesundheitseinrichtungen zu beurteilen und zu verbessern. Die innovative Technologie wurde gemeinsam mit Vodafone entwickelt und wird derzeit im Rahmen des ACCESS-Projekts der Novartis Stiftung in ländlichen Gebieten Tansanias umgesetzt.

Die Novartis Stiftung hat im E-Health-Bereich verschiedene weitere Projekte initiiert. So hat sie zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation das E-Learning-Tool ICATT entwickelt, mit dem die Schulung zu Kinderkrankheiten weltweit ausgebaut werden kann. Ein ähnliches Tool für die Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Neugeborenen ist derzeit in Arbeit. In Ghana hat die Stiftung zusammen mit dem Millennium Villages Project (MVP) ein Telemedizinprojekt zur Unterstützung des Gesundheitspersonals in ländlichen Gebieten ins Leben gerufen.

Ein weiteres Beispiel für den Einsatz von Mobilfunktechnologie zugunsten der Gesundheitsversorgung ist das von Novartis initiierte SMS for Life-Projekt, das die Malariabehandlung in ländlichen Gebieten Afrikas südlich der Sahara unterstützt. SMS for Life überwacht anhand von Mobilfunk- und elektronischer Erfassungstechnologie die Lagerbestände an Malariamedikamenten in endemischen Ländern und beugt so Versorgungsengpässen vor.

Zum Schluss spricht Sir Richard Feachem, Professor für globale Gesundheit an der University of California, San Francisco, und der University of California, Berkeley, sowie Geschäftsführer der Global Health Group bei UCSF Global Health Sciences, über generelle Perspektiven und die Art und Weise, wie die Entwicklungszusammenarbeit in Anbetracht des technologischen Wandels und der Anforderungen des 21. Jahrhunderts reformiert werden sollte.

Gegenstand des diesjährigen Symposiums ist damit nicht nur die Frage, welche Auswirkungen die Technik auf die Gesundheitsversorgung in den Entwicklungsländern hat, sondern auch die Überlegung, wie sich neue Medien und soziale Netzwerke nutzen lassen, um einige der hartnäckigsten Herausforderungen heutiger Gesellschaften zu lösen, und wo die Hürden, Risiken und Einschränkungen der gegenwärtigen Entwicklungen liegen.

Sie können das Symposium heute ab 09.15 Uhr live als Webcast mitverfolgen:
www.novartisstiftung.org/webcast

Ab 11.30 Uhr können Sie hier Biografien, Fotos und die Reden der Veranstaltung herunterladen:
www.novartisstiftung.org/symposium

Über die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung
Die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung ist eine nicht gewinnorientierte Organisation. Ihr Engagement ist Teil des Corporate-Responsibility-Portfolios der Novartis AG, von der sie vollumfänglich finanziert wird. Getreu ihrem Zweck unterstützt die Stiftung seit über 30 Jahren Programme im Gesundheitsbereich im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe in Entwicklungsländern. Weitere Kernkompetenzen sind wissenschaftlich fundierte Analysen, Beratung und Information zu unternehmensethischen und entwicklungspolitischen Sachverhalten. Durch die synergetische Verknüpfung von Projektarbeit, Think-Tank-Aktivitäten und Dialogvermittlung entwickelt sie innovative Strategien für bekannte Entwicklungsprobleme. Im Jahr 2010 investierte die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung rund CHF 10 Millionen, vor allem in Afrika und Asien.

Mehr Informationen zur Stiftung und zu den einzelnen Projekten unter:
www.novartisstiftung.org

Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, ophthalmologischen Produkten, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen, rezeptfreien Medikamenten und tiermedizinischen Produkten. Novartis ist das einzige global tätige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2010 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 50,6 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 9,1 Milliarden (USD 8,1 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) in Forschung und Entwicklung. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 121 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Voll­zeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

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