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January 27, 2011 07:00

Innovation als treibende Kraft: Novartis erzielt 2010 ein zweistelliges Wachstum

  • Novartis erzielt im Jahr 2010 starke finanzielle Ergebnisse
    - Der Nettoumsatz steigt um 14% (+14% bei konstanten Wechselkursen, kWk) auf USD 50,6 Milliarden
    - Das operative Ergebnis erhöht sich um 15% (+17% kWk)
    ; das operative Kernergebnis verbessert sich um 22% (+24% kWk); die operative Kerngewinnmarge steigt um 1,9 Prozentpunkte auf 27,7% des Nettoumsatzes
    - Der Gewinn pro Aktie wächst um 16% auf USD 4,28; der Kerngewinn pro Aktie steigt um 14% auf USD 5,15
    - Der Free Cashflow vor Dividendenausschüttung erhöht sich um 31% auf USD 12,3 Milliarden
    - 14. Dividendenerhöhung in Folge
    : CHF 2,20 pro Aktie für 2010 vorgeschlagen

  • Solides Umsatzwachstum im vierten Quartal; einmalige Aufwendungen sowie die im Vorjahr erzielten Umsätze der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe beeinträchtigen das operative Ergebnis
    - Der Nettoumsatz steigt um 10% (+11% kWk) auf USD 14,2 Milliarden
    - Das operative Ergebnis geht um 6% (-3% kWk) auf USD 2,5 Milliarden zurück
    ; das operative Kernergebnis verringert sich um 1% (+2% kWk) auf USD 3,2 Milliarden
    - Der Gewinn pro Aktie sinkt um 6% (-2% kWk) auf USD 0,95

  • Die Pipeline und die jüngsten Produkte sorgen für eine anhaltende Wachstumsdynamik
    - Weitere Verjüngung des Portfolios von Novartis: die jüngst eingeführten Produkte steuern 2010 21% zum Nettoumsatz von USD 10,4 Milliarden bei
    - Branchenführende pharmazeutische Pipeline mit 16 wichtigen Zulassungsanträgen 2010 in den USA, der EU und Japan: dazu zählen die im vierten Quartal eingereichten Anträge für ACZ885 gegen Gichtarthritis (EU), für Lucentis gegen Retinalvenenverschluss (EU), für SOM230 gegen das Cushing-Syndrom (EU) sowie für Afinitor gegen fortgeschrittene neuroendokrine Tumoren (EU, USA); ausserdem wurde die Zulassung für den Meningokokken-B-Impfstoff Bexsero (EU) beantragt
    - Die Division Pharmaceuticals erreicht 2010 13 bedeutende Neuzulassungen in den USA, der EU und Japan: dazu gehören die im vierten Quartal zugelassenen Medikamente Tasigna zur Primärtherapie chronisch-myeloischer Leukämie (EU, Schweiz, Japan), Lucentis gegen diabetische Makulaödeme (EU) sowie Afinitor gegen subependymale Riesenzellastrozytome im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose (USA)

Kennzahlen

Geschäfts-jahr 2010 Geschäfts-jahr 2009 Veränderung
in %
4. Quartal 2010 4. Quartal 2009 Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 50 624 44 267 14 14 14 199 12 926 10 11
Operatives Ergebnis 11 526 9 982 15 17 2 467 2 637 -6 -3
Reingewinn 9 969 8 454 18 20 2 265 2 323 -2 2
Gewinn pro Aktie/ADS (USD) 4,28 3,70 16 17 0,95 1,01 -6 -2
Free Cashflow (vor Dividendenausschüttung) 12 346 9 446 31 4 180 3 349 25


Kernergebnisse[1]
Operatives Ergebnis 14 006 11 437 22 24 3 166 3 204 -1 2
Reingewinn 12 029 10 267 17 18 2 803 2 892 -3 0
Gewinn pro Aktie/ADS (USD) 5,15 4,50 14 15 1,14 1,26 -10 -6

kwk - bei konstanten Wechselkursen

[1] Definition der Kernergebnisse sowie weitere Informationen: siehe Seite 58

Basel, 27. Januar 2011 - Die Ergebnisse kommentierte Joseph Jimenez, CEO von Novartis:
"Novartis hat 2010 hervorragende Ergebnisse erzielt, wobei alle Divisionen zu dem Wachstum über dem Marktdurchschnitt beigetragen haben. Ich bin stolz, dass Novartis 2010 mit 13 wichtigen Produktzulassungen und 16 wichtigen Zulassungsanträgen der Division Pharmaceuticals die Branche im Innovationsbereich weiterhin anführt. Zu den Neuzulassungen zählt unser bahnbrechendes Medikament Gilenya gegen multiple Sklerose, das in den USA auf den Markt gebracht wurde. Ausserdem haben wir für unseren Meningokokken-B-Impfstoff Bexsero die Zulassung in der EU beantragt. Darüber hinaus wird uns die vereinbarte hundertprozentige Fusion mit Alcon, die in der ersten Jahreshälfte 2011 nach Genehmigung durch die Aktionäre abgeschlossen werden soll, eine wichtige neue Wachstumsplattform verschaffen. Diese wird es uns ermöglichen, einige der dringendsten Bedürfnisse in der Augenheilkunde zu befriedigen, die insbesondere die älter werdende Bevölkerung auf der ganzen Welt betreffen."

KONZERNÜBERSICHT

Geschäftsjahr
Der Nettoumsatz stieg dank kräftiger Zuwächse aller Geschäftsbereiche um 14% (+14% kWk) auf USD 50,6 Milliarden, einschliesslich USD 2,4 Milliarden aus der Konsolidierung von Alcon, Inc. (Alcon). Die jüngsten Produkte steuerten 2010 USD 10,4 Milliarden zum Nettoumsatz bei und steigerten damit ihren Anteil am Gesamtnettoumsatz gegenüber dem Vorjahr von 16% auf 21% des Nettoumsatzes (ohne Alcon). Die Division Pharmaceuticals erhöhte ihren Nettoumsatz dank Volumensteigerungen von acht Prozentpunkten um 7% (+6% kWk) auf USD 30,6 Milliarden. Die jüngst eingeführten Produkte steigerten ihren Beitrag zum Divisionsumsatz gegenüber 2009 von 16% auf 21%. Die Generikadivision Sandoz erzielte 2010 eine zweistellige Umsatzsteigerung (USD 8,5 Milliarden, +14%, +15% kWk) aufgrund starker Zuwächse im US-Geschäft mit Retail-Generika und Biosimilars (+46% kWk) sowie in Wachstumsmärkten wie dem Nahen Osten, der Türkei und Afrika (+22% kWk). Der Nettoumsatz der Division Vaccines and Diagnostics stieg auf USD 2,9 Milliarden (+25% kWk), einschliesslich USD 1,3 Milliarden aus dem Verkauf von Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen. Unter Ausschluss der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe verzeichnete die Division ein Wachstum von 16%. Die Division Consumer Health wuchs um 7% (+6% kWk) auf USD 6,2 Milliarden, wobei alle drei Geschäftseinheiten in ihren jeweiligen Märkten solide Umsatzsteigerungen erzielten.

Das operative Ergebnis verbesserte sich dank volumenbedingter Umsatzsteigerungen um 15% (+17% kWk) auf USD 11,5 Milliarden. Ungünstige Wechselkursveränderungen hatten einen negativen Effekt von zwei Prozentpunkten. Die operative Gewinnmarge erhöhte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 22,8% des Nettoumsatzes. Im Laufe des Jahres fielen ausserordentliche Aufwendungen von netto insgesamt USD 1,3 Milliarden an: Wertminderungen (USD 1,0 Milliarden), Aufwendungen für rechtliche Einigungen (USD 240 Millionen), Restrukturierungskosten (USD 198 Millionen) sowie Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme von Alcon (USD 596 Millionen) wurden durch Gewinne aus Veräusserungen und Vorsorgeplankürzungen (USD 690 Millionen) teilweise kompensiert.

Das operative Kernergebnis verbesserte sich um 22% (+24% kWk) auf USD 14 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge stieg um 1,9 Prozentpunkte auf 27,7% des Nettoumsatzes. Zu diesem Anstieg der operativen Kerngewinnmarge von 1,9 Prozentpunkten trugen Alcon und die höheren Verkäufe der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe 0,4 bzw. 0,5 Prozentpunkte bei, sodass die zugrunde liegende Margenverbesserung 1,0 Prozentpunkte betrug.

Der Reingewinn wuchs um 18% (+20% kWk) auf USD 10,0 Milliarden und damit schneller als das operative Ergebnis. Dies war dem höheren Ertrag aus assoziierten Gesellschaften (+173% kWk) zu verdanken. Dieser Effekt wurde jedoch durch einen höheren Finanzaufwand infolge der Finanzierung von Alcon teilweise aufgehoben. Der Gewinn pro Aktie stieg gegenüber dem Vorjahr von USD 3,70 um 16% (+17% kWk) auf USD 4,28. Der Kernreingewinn erhöhte sich um 17% (+18% kWk) auf USD 12,0 Milliarden, und der Kerngewinn pro Aktie wuchs gegenüber 2009 von USD 4,50 um 14% (+15% kWk) auf USD 5,15.

Der Verwaltungsrat schlägt für 2010 eine Dividende von CHF 2,20 pro Aktie vor. Das würde einer Erhöhung um 5% gegenüber der Vorjahresdividende von CHF 2,10 pro Aktie entsprechen und wäre seit der Gründung von Novartis im Dezember 1996 die 14. Dividendenerhöhung in Folge. Die Aktionäre werden im Rahmen der nächsten Generalversammlung am 22. Februar 2011 über diesen und weitere Vorschläge abstimmen.

Viertes Quartal
Der Nettoumsatz wuchs um 10% (+11% kWk) auf USD 14,2 Milliarden. Der Umsatz von Alcon belief sich im vierten Quartal auf USD 1,8 Milliarden. Ungünstige Wechselkursveränderungen beeinträchtigten das Ergebnis um einen Prozentpunkt (ohne Alcon). Die jüngst eingeführten Produkte steuerten im Berichtszeitraum USD 2,5 Milliarden zum Nettoumsatz bei und generierten damit 20% des Gesamtumsatzes (ohne Alcon).

Die Division Pharmaceuticals steigerte ihren Umsatz um 3% (+4% kWk) auf USD 8,0 Milliarden. Dabei wurden Volumensteigerungen von sieben Prozentpunkten durch einen Preisverfall von drei Prozentpunkten geschmälert. Die jüngsten Produkte erhöhten ihren Anteil am Divisionsumsatz gegenüber dem Vorjahr von 18% auf 23%. Die Division Sandoz setzte ihr kräftiges Wachstum (USD 2,4 Milliarden, +10%, +14% kWk) gegenüber der Vorjahresperiode fort, wobei neu eingeführte Produkte wie Gemcitabin (Generikum von Gemzar®) und Enoxaparin (Generikum von Lovenox®) ihre Volumen um 21 Prozentpunkte steigerten. Der Umsatz der Division Vaccines and Diagnostics ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 74% (-73% kWk) auf USD 361 Millionen zurück. Dies war durch den Wegfall des im Vorjahreszeitraum erzielten Umsatzes mit Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen von USD 1,0 Milliarden bedingt sowie durch Lieferverzögerungen infolge von Herstellungsproblemen in einer der Impfstoffproduktionsanlagen. Auch in der Division Consumer Health war die Wachstumsrate (USD 1,6 Milliarden, +0%, +1% kWk) durch hohe Vorjahreswerte beeinträchtigt, die auf die Markteinführung von Prevacid24HR und den anfänglichen Lageraufbau in der Geschäftseinheit OTC zurückzuführen waren. Ohne den Effekt der Markteinführung von Prevacid24HR im Jahr 2009 erzielte die Division Consumer Health im vierten Quartal 2010 eine Wachstumsrate von 5% (+6% kWk).

Das operative Ergebnis ging um 6% (-3% kWk) zurück. Wechselkursveränderungen hatten einen negativen Effekt von drei Prozentpunkten. Alcon steuerte USD 222 Millionen zum operativen Ergebnis bei. Zu den Sonderpositionen zählten im vierten Quartal Aufwendungen von insgesamt USD 789 Millionen, die durch einen Gewinn von USD 392 Millionen aus der Veräusserung von Enablex teilweise wettgemacht wurden. Die Aufwendungen beinhalten USD 253 Millionen bei Pharmaceuticals (vor allem eine Wertminderung von USD 120 Millionen bezüglich ASA404 und Restrukturierungskosten von USD 85 Millionen in den USA), USD 49 Millionen bei Sandoz (Restrukturierung in Deutschland), USD 75 Millionen bei Vaccines and Diagnostics (USD 52 Millionen für die Restrukturierung der Produktion sowie eine Wertminderung von USD 23 Millionen auf Finanzanlagen), USD 383 Millionen bei Alcon (Aufwand von USD 372 Millionen im Zusammenhang mit der Neubewertung der Vorräte zu ihrem fairen Wert, Kosten von USD 11 Millionen aufgrund des Übergangs der Mehrheitsbeteiligung) sowie einen Konzernaufwand von USD 24 Millionen.

Unter Ausschluss dieser einmaligen und akquisitionsbedingten Positionen erhöhte sich das operative Kernergebnis bei konstanten Wechselkursen um 2% auf USD 3,2 Milliarden. Die operative Kerngewinnmarge verringerte sich um 2,5 Prozentpunkte auf 22,3% des Nettoumsatzes, wobei ein positiver Beitrag von 1,8 Prozentpunkten von Alcon durch einen negativen Effekt von 4,4 Prozentpunkten durch den Wegfall der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe mehr als aufgehoben wurde. Die zugrunde liegende Gewinnmarge unter Ausschluss dieser beiden Faktoren blieb weitgehend unverändert.

Der Reingewinn verringerte sich um 2% auf USD 2,3 Milliarden und sank damit in geringerem Masse als das operative Ergebnis. Dies war vor allem auf einen niedrigen Steueraufwand aufgrund der Konsolidierung von Alcon und eine Anpassung des zugrunde liegenden Steuersatzes von Novartis auf 16,3% zurückzuführen, kompensiert durch höhere Finanzierungskosten im Zusammenhang mit Alcon und einen geringeren Ertrag aus assoziierten Gesellschaften (keine Bilanzierung nach der Equity-Methode bei Alcon sowie Einbeziehung von Restrukturierungskosten von USD 89 Millionen bei Roche). Der Kernreingewinn blieb bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem Vorjahr unverändert bei USD 2,8 Milliarden.

Der Gewinn pro Aktie ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum von USD 1,01 um 6% (-2% kWk) auf USD 0,95 zurück. Der Kerngewinn pro Aktie sank im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum von USD 1,26 um 10% (-6% kWk) auf USD 1,14.

Innovation, Wachstum und Produktivität
Unser fokussiertes, diversifiziertes Portfolio bildet die Grundlage der langfristigen Wachstumsstrategie von Novartis. Nach dem erwarteten Abschluss der Fusion mit Alcon würde sich das Portfolio aus fünf Divisionen zusammensetzen: Pharmaceuticals, Sandoz, Vaccines and Diagnostics, Consumer Health sowie Alcon (Augenheilkunde). Dank der Bandbreite unseres auf das Gesundheitswesen ausgerichteten Portfolios können wir die aussichtsreichsten Möglichkeiten des Gesundheitsmarkts nutzen und zugleich nachteilige Effekte in bestimmten Sektoren abschwächen.

Unsere Fähigkeit, diese Strategie umzusetzen - erstklassige Gesundheitslösungen auf globaler Ebene in allen unseren Divisionen anzubieten - beruht auf unserem Engagement für drei Kernprioritäten: 1. Ausbau unserer Führungsposition im Innovationsbereich durch die Erforschung und Entwicklung neuer Angebote sowie erweiterter Anwendungsmöglichkeiten für bestehende Angebote; 2. Wachstumsbeschleunigung in allen Divisionen durch die Einführung neuer Produkte und den Ausbau unserer Präsenz in Schwellenländern; sowie 3. Steigerung der Produktivität durch Initiativen zur Verbesserung der Effizienz, um Ressourcen für unsere Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen freizusetzen. Die Konzentration auf diese Prioritäten wird es uns ermöglichen, weiterhin ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt zu erzielen, Mehrwert für unsere Investoren zu schaffen und die Behandlungsergebnisse für die Patienten durch neue, innovative Lösungen zu verbessern.

Der Ausbau unserer Führungsposition im Innovationsbereich führt zu 13 Zulassungen und 16 Zulassungsanträgen bei Pharmaceuticals
Das Jahr 2010 war für Novartis im Hinblick auf die Innovationskraft des Unternehmens ein richtungsweisendes Jahr. Die Division Pharmaceuticals erwirkte in diesem Jahr 13 wichtige Zulassungen und reichte in den USA, der EU und Japan 16 Zulassungsanträge ein. Mit dieser Entwicklungsproduktivität konnten wir unsere Position an der Spitze der Branche behaupten. Wir besitzen nach wie vor eine solide Pipeline. Derzeit umfasst die Pipeline unserer Division Pharmaceuticals 147 Entwicklungsprojekte. Unsere Impfstoffpipeline mit Projekten in frühen Entwicklungsstadien macht rapide Fortschritte, und unsere Entwicklungsorganisation bei Sandoz investiert konsequent in Biosimilars und Opportunitäten auf dem Gebiet der Atemwegserkrankungen. Dank unserer unangefochtenen Erfolgsbilanz im Innovationsbereich können wir das hohe Niveau unserer Investitionen in Forschung und Entwicklung halten. So sind wir in der Lage, laufende Fortschritte bei der Erfüllung der Bedürfnisse der Patienten zu erzielen.

Mit den kontinuierlichen Anstrengungen des Unternehmens, auf unerfüllte medizinische Bedürfnisse einzugehen, erzielte Novartis bahnbrechende Erfolge. Zu den wichtigsten Errungenschaften zählte die US-Markteinführung von Gilenya, einem oral zu verabreichenden Medikament zur Primärtherapie schubförmig verlaufender multipler Sklerose, das eine höhere Wirksamkeit aufweist als die Standardbehandlung. Ein weiterer Erfolg war die Einführung von Menveo, einem neuen Impfstoff zum Schutz vor vier wichtigen Serogruppen von Meningokokken-Erkrankungen, woran jedes Jahr mehr als eine halbe Million Menschen erkranken. Mit der Einführung von Enoxaparin und den bedeutenden Fortschritten mit Biosimilars und Medikamenten gegen Atemwegserkrankungen bewiesen wir bei Sandoz unsere Fähigkeit, Innovationen optimal zu nutzen, um komplexe, kosteneffiziente Alternativen zu Markenmedikamenten herzustellen.

Im vierten Quartal wurden mehrere Produkte für entscheidende neue Indikationen zugelassen: Afinitor wurde in den USA für Patienten mit subependymalen Riesenzellastrozytomen zugelassen, gutartigen Gehirntumoren, die im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose auftreten. Tasigna wurde in Europa, Japan und der Schweiz als Primärtherapie für Patienten mit neu diagnostizierter chronisch-myeloischer Leukämie (CML) registriert. Ausserdem wurde Lucentis am 6. Januar 2011 in der EU für die Behandlung von Patienten mit diabetischem Makulaödem zugelassen. In den meisten Industrieländern ist dies eine der Hauptursachen für das Erblinden von Menschen im erwerbsfähigen Alter.

Im vierten Quartal kam eine Reihe von Wirkstoffen in unserer Pipeline einer möglichen Markteinführung einen weiteren Schritt näher. Für unseren Impfstoffkandiaten gegen Meningokokken der Serogruppe B wurde unter dem Namen Bexsero in der EU ein Zulassungsantrag eingereicht, der sich auf Phase-III-Daten von mehr als 7500 Probanden stützt. Die Daten sprechen für den Einsatz von Bexsero bei Säuglingen ab zwei Monaten wie auch bei Jugendlichen und Erwachsenen. Die Division Pharmaceuticals reichte mehrere Zulassungsanträge ein: für den humanen monoklonalen Antikörper ACZ885 zur Behandlung von Gichtarthritis (EU); für Lucentis zur Behandlung von Sehbehinderungen infolge Retinalvenenverschlusses (EU), bei dem der Blutstrom von der Netzhaut unterbrochen ist; für SOM230 zur Behandlung des Cushing-Syndroms (EU), einer zu Behinderungen führenden Hormonerkrankung, für deren Behandlung derzeit keine Medikamente zugelassen sind; für Afinitor für den Einsatz bei fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren (EU, USA), für deren Behandlung derzeit ebenfalls keine Medikamente zugelassen sind.

Viele unserer Medikamente versprechen zusätzliche Möglichkeiten, um die Bedürfnisse der betroffenen Patienten zu erfüllen. Im vierten Quartal veröffentlichte Daten aus einer Phase-II-Studie mit Afinitor unterstützen dessen Verwendung in der Behandlung von Patientinnen mit Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Aktuelle Daten aus einer längerfristigen Phase-III-Studie mit Tasigna untermauerten dessen Überlegenheit gegenüber Glivec/Gleevec, der langjährigen Standardtherapie für Patienten mit neu diagnostizierter CML.

Phase-III-Daten zu unserem oral zu verabreichenden Januskinase-(JAK)-Inhibitor INC424 belegten bedeutende klinische Vorteile für Patienten mit Myelofibrose, einer seltenen, zu Behinderungen führenden Form von Blutkrebs. Phase-II-Daten zu unserem in Entwicklung befindlichen, oral zu verabreichenden Medikament LBH589 liessen bei manchen Patienten mit Hodgkin-Lymphom auf eine krebshemmende Wirkung schliessen. Zwischenergebnisse der AZURE-Studie mit Zometa in der Behandlung von Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium zeigten, dass der primäre Endpunkt nicht erreicht wurde, woraufhin die Zulassungsanträge zurückzogen wurden.

Eine Phase-III-Studie zu unserem Grippeimpfstoff Fluad deutet auf eine Wirksamkeit in der Grippeprävention bei Kleinkindern hin. Gestützt auf Daten einer erfolgreichen klinischen Studie, die das Immunogenitäts- und Verträglichkeitsprofil von Menveo bei Säuglingen ab zwei Monaten unterstützen, wurde bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) eine ergänzende Biologics License Application für den Einsatz von Menveo in dieser Altersgruppe eingereicht.

Jüngste Produkte als treibende Kraft der Wachstumsbeschleunigung
Mit unserer Strategie der Portfolioverjüngung durch neue Medikamente haben wir weitere Fortschritte erzielt. Die jüngst eingeführten Produkte erwiesen sich im vergangenen Jahr allgemein als wichtiger Wachstumsmotor und als bedeutender Faktor, um künftig auslaufende Patente zu kompensieren. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten die jüngsten Produkte USD 10,4 Milliarden bzw. 21% des Nettoumsatzes, im vierten Quartal generierten sie mit USD 2,5 Milliarden 20% des Nettoumsatzes.

Die Division Pharmaceuticals steigerte 2010 ihren Umsatz um 7% (+6% kWk) auf USD 30,6 Milliarden. Dieses Wachstum wurde von unserer starken Dynamik im Innovationsbereich angekurbelt, wobei die jüngsten Produkte im Gesamtjahr USD 6,6 Milliarden zum Nettoumsatz der Division beisteuerten und ihren Anteil am Nettoumsatz gegenüber 2009 von 16% auf 21% ausbauten. Das Geschäft in Europa, unserer grössten Region, verzeichnete trotz verschiedener staatlicher Preissenkungen ein erfolgreiches Jahr mit einem Wachstum von 7% bei konstanten Wechselkursen, wobei die jüngsten Produkte 28% des Nettoumsatzes lieferten.

Sandoz erzielte 2010 ein solides Wachstum von 14% (+15% kWk), das durch gute Ergebnisse des Geschäfts mit Retail-Generika und Biosimilars in den USA (+46% kWk) unterstützt wurde. Dieser Geschäftsbereich profitierte von erfolgreichen Ersteinführungen, unter anderem von Enoxaparin, Tacrolimus und Losartan. Sandoz ist nach wie vor führend auf dem Gebiet der Biosimilars und erzielte mit diesen Produkten im vergangenen Jahr einen Umsatz von insgesamt USD 185 Millionen (+63% kWk). Dieses Ergebnis basierte auf der Einführung von Binocrit (Epoetin alfa) und Zarzio (Filgrastim) für onkologische Indikationen wie auch auf dem anhaltenden Wachstum des humanen Wachstumshormons Omnitrope.

Auch mit dem Ausbau unserer Präsenz in den Schwellenländern waren wir im vergangenen Jahr erfolgreich. So erzielten wir 2010 in unseren sechs führenden Schwellenländern - China, Russland, Brasilien, Indien, Südkorea und Türkei - einen Umsatz von USD 4,6 Milliarden (ohne Alcon), was einer Steigerung um 12% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im vierten Quartal belief sich der Umsatz in diesen Ländern auf USD 1,2 Milliarden. Dies ist eine Zunahme um 1% gegenüber der Vorjahresperiode, die durch den Verkauf der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe geprägt war. Wir wollen in diesen Wachstumsmärkten weiter expandieren und dabei speziell auf die Bedürfnisse der Patienten und Kunden in diesen Regionen eingehen. In Russland unterstrichen wir unsere Absicht, im Gesundheitswesen zum wichtigsten Partner des Staates zu werden, durch unsere Pläne für den Bau einer neuen Produktionsanlage für die Serienherstellung pharmazeutischer Produkte in St. Petersburg. Diese über einen Zeitraum von fünf Jahren geplante Investition ist Bestandteil eines Gesamtengagements im Umfang von USD 500 Millionen für lokale Infrastruktur- und kooperative Gesundheitsversorgungsinitiativen.

Steigerung der Produktivität durch Initiativen in allen Geschäftsbereichen

Produktivität ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, auf den wir uns weiterhin konsequent konzentrieren. Alle Unternehmensbereiche verfügen über umfangreiche Initiativen zur Steigerung der Produktivität, um ihre operative Leistung zu verbessern. Dies ist die Basis für Rentabilitätssteigerungen und ermöglicht gleichzeitig Investitionen in die Zukunft.

Im vierten Quartal wurde eine Reihe wichtiger Massnahmen zur Steigerung der zukünftigen Produktivität ergriffen, die mit Restrukturierungskosten und Wertminderungen von USD 388 Millionen verbunden waren. Der Aussendienst der Division Pharmaceuticals in den USA wurde neu organisiert, um besser auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen und vielversprechende Wachstumschancen bei den Spezialmedikamenten und in anderen Bereichen gezielt nutzen zu können. Die Einstellung des klinischen Studienprogramms zu ASA404, die uns in die Lage versetzt, die Ressourcen für andere Krebswirkstoffe in unserer Pipeline zu erhöhen, hatte einen Wertminderungsaufwand von USD 120 Millionen zur Folge. Mit der angekündigten Restrukturierung der Organisation von Sandoz in Deutschland begegnen wir dem negativen Trend im deutschen Generikamarkt. Und in der Division Vaccines and Diagnostics wurde die Massnahmenumsetzung zur Rationalisierung unserer Herstellungsanlagen eingeleitet.

Die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich im Gesamtjahr 2010 um 1,9 Prozentpunkte auf 27,7%. Die gegenüber 2009 gesteigerten Verkäufe von Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen machten 0,5 Prozentpunkte der Margenverbesserung aus. 0,4 Prozentpunkte waren dem Beitrag von Alcon seit der Konsolidierung ab dem 25. August 2010 zu verdanken. Zur restlichen Margenerhöhung von 1,0 Prozentpunkten trugen Marketing und Verkauf mit 0,7 Prozentpunkten, Forschung und Entwicklung, Administration und allgemeine Kosten sowie Übrige Erträge und Aufwendungen mit insgesamt 0,7 Prozentpunkten bei, die durch einen Rückgang der Bruttomarge von 0,4 Prozentpunkten teilweise kompensiert wurden. Die zugrunde liegende Margenverbesserung wurde durch weitergeführte Initiativen zur Produktivitätssteigerung erzielt, die alle vier Divisionen betrafen. Insgesamt entsprachen die Produktivitätssteigerungen einer Margenverbesserung von rund vier Prozentpunkten. Dadurch konnten wir die Auswirkungen der Preissenkungen auf die Bruttomarge grösstenteils auffangen und Investitionen in jüngst eingeführte Produkte und in zukünftige Wachstumsmöglichkeiten tätigen.

Im vierten Quartal ging die operative Kerngewinnmarge um 2,5 Prozentpunkte auf 22,3% zurück. Ohne den Einfluss von Alcon (+1,8 Prozentpunkte) und der Influenza-A/H1N1-Impfstoffverkäufe 2009 (-4,4 Prozentpunkte) erhöhte sich die Kerngewinnmarge im vierten Quartal um 0,1 Prozentpunkte. Die Steigerungen der Bruttoproduktivität entsprachen im vierten Quartal einer Margenverbesserung um 4,4 Prozentpunkte. Diese wurde durch die Senkung der Bruttomarge, vor allem durch die Herstellungskosten der verkauften Produkte (1,6 Prozentpunkte), geschmälert; der Rest wurde in Forschung und Entwicklung sowie in die Unterstützung der Wachstumsprodukte reinvestiert.

Alcon
Die Verwaltungsräte von Novartis und Alcon beschlossen im vierten Quartal eine Fusion, die voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2011 abgeschlossen werden dürfte und unsere Beteiligung an Alcon von 77% auf 100% erhöhen würde. Mit dem Abschluss der Fusion übernimmt Novartis die Führungsposition im Weltmarkt für Augenheilkunde und erweitert ihr fokussiertes, diversifiziertes Portfolio um eine fünfte, wachstumsstarke Division. Die vollständige Übernahme von Alcon würde neue Möglichkeiten unmittelbarer Synergien zwischen den beiden Unternehmen schaffen. So könnte Alcon von der globalen Präsenz von Novartis profitieren und die Tätigkeit von Novartis durch Entwicklungsaktivitäten in der Augenheilkunde und kommerzielles Know-how ergänzen.

Die Integrationsplanung ist bereits im Gange. Die notwendigen Umsetzungsschritte zur Schaffung der neuen Division Alcon (die CIBA Vision und bestimmte pharmazeutische Augenheilmittel einschliessen wird) und zur Realisierung der erwarteten Synergievorteile werden eingeleitet, sobald die US-Börsenaufsichtsbehörde eine Registrierungserklärung herausgegeben hat, die Aktionäre von Novartis und Alcon im Rahmen ihrer jeweiligen Generalversammlungen mit einer Zweidrittelmehrheit ihre Zustimmung erteilt haben und sobald die übrigen üblichen Bedingungen für den Abschluss erfüllt sind.

Geldfluss und Nettoverschuldung
Die Nachhaltigkeit unserer Strategie beruht auf einem Geldfluss, der die Mittel für Reinvestitionen bereitstellt und den Aktionären ihre Rendite sichert. Der Free Cash Flow vor Dividendenausschüttung belief sich im Gesamtjahr 2010 auf USD 12,3 Milliarden und lag damit um 31% über dem Niveau des Vorjahres. Im vierten Quartal betrug er USD 4,2 Milliarden und stieg damit um 25% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr profitierte der Geldfluss von den Verkäufen der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe, wobei der Geldfluss den Umsatz der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe 2010 überstieg. Im vierten Quartal beinhaltete die Geldschöpfung verschiedene einmalige Barleistungen.

Der Geldfluss wird nach wie vor durch eine Fokussierung auf die Geldumschlagsdauer und durch Verbesserungen des Geldflusses aus operativer Tätigkeit bestimmt. Im Gesamtjahr 2010 stieg der Geldfluss aus operativer Tätigkeit um USD 1,9 Milliarden auf USD 14,1 Milliarden (28% des Nettoumsatzes). Im vierten Quartal erhöhte er sich auf USD 4,6 Milliarden (32% des Nettoumsatzes).

Mit der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung von 77% an Alcon ging das Unternehmen von einer Nettoliquiditätsposition in eine Nettoverschuldungsposition über. Diese belief sich per 31. Dezember 2010 auf USD 14,9 Milliarden, wobei im Rahmen des Commercial-Paper-Programms in den USA USD 3,8 Milliarden ausstehend waren. Damit ging die Nettoverschuldung seit der Übernahme um USD 4,6 Milliarden zurück. Die langfristige Bonität des Unternehmens von AA (Moody's Aa2; Standard & Poor's AA-; Fitch AA) bleibt dadurch unverändert.

Konzernausblick 2011
(Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse)

Auf Konzernebene wird bei konstanten Wechselkursen ein Umsatzwachstum etwa um den zweistelligen Bereich erwartet.

In der Division Pharmaceuticals wird mit einer Umsatzsteigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Den Erwartungen zufolge werden das weitere Wachstum der jüngsten Produkte und die weitere Expansion in den Schwellenländern zu kräftigen Volumensteigerungen im hohen einstelligen Prozentbereich führen. Das ausgewiesene Umsatzwachstum dürfte jedoch aufgrund des kombinierten Effekts der Preissenkungen von 2010, der vollständigen Auswirkungen der Reform des Gesundheitswesens in den USA sowie der Konkurrenz durch Generika niedriger ausfallen. Das Patent von Femara in den USA wird im Juni 2011 auslaufen, während der Patentschutz von Diovan in Europa ab Februar 2011 auszulaufen beginnt.

Bei Sandoz wird ein Umsatzwachstum etwa im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Das aggressive Programm zur Einführung neuer Produkte und die Expansion in den Schwellenländern sollen fortgesetzt werden. Das aussergewöhnliche Umsatzwachstum, das 2010 in den USA erzielt wurde, dürfte wegen ablaufender Exklusivitätsfristen und möglicher zusätzlicher Konkurrenzprodukte für Enoxaparin voraussichtlich nicht anhalten. Ausserdem dürften die Kostensenkungsnahmen im deutschen Gesundheitswesen, die sich in der zweiten Jahreshälfte 2010 bemerkbar machten, im ganzen Jahr 2011 voll zum Tragen kommen.

Alcon, Inc. hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen 2011 mit einer Umsatzsteigerung im hohen einstelligen Prozentbereich rechnet.

Durch weitere Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität im gesamten Unternehmen streben wir bei konstanten Wechselkursen eine Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge an, wobei die Auswirkungen von Preissenkungen, Generikakonkurrenz, Umsatzeinbussen bei Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen und Investitionen in die Zukunft wettgemacht werden sollen.

Der vollständige Effekt der Bilanzierung der Akquisition von Alcon dürfte 2011 Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten von rund USD 2,0 Milliarden zur Folge haben.

Ab dem 1. Januar 2011 werden Forschungsaufwendungen von USD 195 Millionen, die bisher unter dem Aufwand von Corporate erfasst wurden, in der Division Pharmaceuticals verbucht.

Generalversammlung

Wahl von Mitgliedern in den Verwaltungsrat von Novartis
Der Verwaltungsrat von Novartis wird der Generalversammlung am 22. Februar 2011 die Wiederwahl von Pierre Landolt, Dr. Ulrich Lehner und Ann Fudge jeweils für eine dreijährige Amtszeit vorschlagen. Ausserdem werden Alexandre Jetzer-Chung und Hans-Jörg Rudloff wegen des Erreichens der statutarischen Alterslimite aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung von Novartis danken Alexandre Jetzer-Chung und Hans-Jörg Rudloff für ihre langjährigen wertvollen Dienste im Verwaltungsrat von Novartis.

Ausserdem empfiehlt der Verwaltungsrat von Novartis die Wahl von Dr. Enrico Vanni in den Verwaltungsrat für eine dreijährige Amtszeit. Dr. Vanni ist Schweizer Bürger. Er besitzt über 30 Jahre Managementerfahrung im Gesundheitswesen. Er ist Chemieingenieur und hat nach dem Abschluss seines Studiums an der ETH Lausanne, Schweiz, an der Universität Lausanne in Naturwissenschaften promoviert. Zudem besitzt er einen MBA von INSEAD in Fontainebleau, Frankreich. Dr. Vanni leitete von 1988 bis 2004 das Genfer Büro von McKinsey & Company. Seine Beratungstätigkeit umfasste vor allem Unternehmen im Pharma-, Konsumgüter- und Finanzsektor. Er war Leiter der europäischen Pharma-Praxis von McKinsey & Company und Mitglied des Partner Review Committee des Unternehmens. Seit 2008 ist er unabhängiger Berater und Verwaltungsratsmitglied mehrerer Unternehmen, unter anderem von Alcon.

Konsultativabstimmung über das Vergütungssystem von Novartis
Im Rahmen der ordentlichen Generalversammlung des vergangenen Jahres stimmten die Aktionäre von Novartis dem Vorschlag des Verwaltungsrats zu, die Statuten um eine konsultative Abstimmung über das Vergütungssystem ("Say-on-Pay"-Aktionärsabstimmung) zu ergänzen. Im Rahmen der bevorstehenden Generalversammlung am 22. Februar 2011 werden die Aktionäre die Gelegenheit haben, durch eine Konsultativabstimmung ihren Standpunkt über das Vergütungssystem von Novartis kundzutun. Danach werden konsultative Aktionärsabstimmungen vor jeder bedeutenden Änderung des Vergütungssystems des Konzerns, aber mindestens alle drei Jahre stattfinden.

ÜBERSICHT ÜBER DAS GESUNDHEITSGESCHÄFT

Pharmaceuticals

4. Quartal 2010 4. Quartal 2009 Veränderung in % Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Veränderung in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 8 032 7 773 3 4 30 558 28 538 7 6
Operatives Ergebnis 2 290 1 906 20 25 8 798 8 392 5 6
In % des Nettoumsatzes 28,5 24,5 28,8 29,4
Operatives Kernergebnis 2 274 2 215 3 7 9 909 9 068 9 10
In % des Nettoumsatzes 28,3 28,5 32,4 31,8

Geschäftsjahr

Nettoumsatz
Dank Volumensteigerungen von acht Prozentpunkten, die durch einen negativen Preiseffekt von zwei Prozentpunkten geschmälert wurden, stieg der Nettoumsatz um 7% (+6% kWk) auf USD 30,6 Milliarden. Die jüngsten Produkte generierten 2010 einen Nettoumsatz von USD 6,6 Milliarden und steigerten damit ihren Anteil am Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahr von 16% auf 21%.

Europa war nach wie vor die umsatzstärkste Region (USD 10,9 Milliarden, +7% kWk). Das Europageschäft profitierte vor allem von den jüngsten Produkten, die 28% des Nettoumsatzes erwirtschafteten. Die Geschäfte in den USA (USD 10,0 Milliarden, +5% kWk) sowie in Lateinamerika und Kanada (USD 2,9 Milliarden, +14% kWk) konnten ihre soliden Wachstumsraten aufrechterhalten. Die Umsatzentwicklung in Japan (USD 3,3 Milliarden, 0% kWk) blieb aufgrund der zweijährlichen Preissenkungen und der gedämpften Entwicklung des ARB-Markts auf dem Niveau des Vorjahres. Die Performance in den sechs führenden Schwellenländern (USD 2,9 Milliarden, +9% kWk) war geprägt von zweistelligen Zuwächsen in Indien, Russland, Südkorea und China, deren Beitrag durch die Auswirkungen von Kostensenkungsmassnahmen in der Türkei teilweise aufgehoben wurde.

Operatives Ergebnis
Das operative Ergebnis verbesserte sich um 5% (+6% kWk) auf USD 8,8 Milliarden. Die operative Gewinnmarge lag bei 28,8% des Nettoumsatzes. Sie war im Wesentlichen geprägt durch Wertminderungen bei Forschung und Entwicklung in Höhe von USD 896 Millionen, durch Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten von USD 181 Millionen sowie durch Restrukturierungs­kosten von USD 111 Millionen, die durch einen Desinvestitionsgewinn von USD 425 Millionen und den Vergleich mit Teva bezüglich Famvir teilweise wettgemacht wurden.

Das operative Kernergebnis stieg um 9% (+10% kWk) auf USD 9,9 Milliarden und wuchs damit stärker als der Umsatz. Die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 32,4% des Nettoumsatzes. Die Herstellungskosten der verkauften Produkte blieben weitgehend stabil, während sich die gesamten Funktionskosten dank anhaltender Produktivitätssteigerungen um 0,8 Prozentpunkte verbesserten. Die Übrigen Erträge und Aufwendungen erhöhten sich vor allem wegen höherer Rückstellungen für Vorräte vor der Markteinführung von Produkten um 0,2 Prozentpunkte.

Viertes Quartal

Nettoumsatz
Der Nettoumsatz stieg um 3% (+4% kWk) auf USD 8,0 Milliarden. Den Volumen­steigerungen von sieben Prozentpunkten stand ein negativer Preiseffekt von drei Prozentpunkten gegenüber, der vor allem auf staatliche Kostensenkungs­massnahmen in Europa sowie auf die zweijährlichen Preissenkungen in Japan zurückzuführen war. Die seit 2007 eingeführten Produkte trugen im vierten Quartal 2010 USD 1,8 Milliarden zum Nettoumsatz bei und wuchsen damit gegenüber dem Vorjahresquartal bei konstanten Wechselkursen um 34%. Diese jüngsten Produkte - unter anderem Lucentis, Exforge, das Exelon Pflaster, Exjade, Aclasta/Reclast, Rasilez/Tekturna, Tasigna, Afinitor, Onbrez Breezhaler, Ilaris, Fanapt und Gilenya - steigerten ihren Anteil am Divisionsumsatz gegenüber dem Vorjahresquartal von 18% auf 23%.

Die Geschäfte aller Regionen profitierten von den jüngst eingeführten Produkten. Das gilt insbesondere für Europa (USD 2,9 Milliarden, +5% kWk), wo mit diesen Produkten 30% des Nettoumsatzes erwirtschaftet wurden. Die Volumen wurden in Europa um zwölf Prozentpunkte gesteigert, bei einem negativen Preiseffekt von sieben Prozentpunkten infolge der jüngsten Kostensenkungsmassnahmen der Behörden. In den USA (USD 2,5 Milliarden, +2% kWk) wurde ein moderates Wachstum verzeichnet, während die Geschäfte in Lateinamerika und Kanada (USD 0,8 Milliarden, +13% kWk) ihre soliden Wachstumsraten aufrechterhalten konnten. Beeinträchtigt durch die zweijährlichen Preissenkungen und die gedämpfte Marktentwicklung bei den Angiotensin-II-Rezeptorblockern (ARB) war die Umsatzentwicklung in Japan (USD 1,0 Milliarden, -1% kWk) gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht rückläufig. Die sechs führenden Schwellenländer (USD 769 Millionen, +6% kWk) profitierten von besonders starken Zuwächsen in Indien, Russland und Südkorea. Diese Zuwächse konnten das gedämpfte Wachstum in der Türkei und in China, das auf Sparmassnahmen beziehungsweise Warenbestandseffekte zurückzuführen war, mehr als wettmachen.

Alle strategischen Bereiche trugen zur Geschäftsexpansion bei. Die Onkologie (USD 2,7 Milliarden, +10% kWk), der grösste Bereich, profitierte vom anhaltenden Wachstum von Glivec/Gleevec (USD 1,1 Milliarden, +6% kWk), Sandostatin (USD 351 Millionen, +12% kWk) und Femara (USD 351 Millionen, +5% kWk). Auch die jüngsten Onkologieprodukte leisteten wichtige Beiträge: Tasigna (USD 126 Millionen, +89% kWk), Afinitor (USD 80 Millionen, +164% kWk) und Exjade (USD 209 Millionen, +14% kWk). Der Bereich der Herz-Kreislauf- und Stoffwechselmedikamente (USD 2,1 Milliarden, +5% kWk) setzte mit Unterstützung der Blutdrucksenker (USD 2,0 Milliarden, +4% kWk) und der weiterhin guten Aufnahme von Galvus (USD 124 Millionen, +96% kWk) seine starke Dynamik fort. Der Bereich für Neurologie und Augenheilkunde (USD 1,0 Milliarden, +5% kWk) verzeichnete ein solides Wachstum von Lucentis (USD 394 Millionen, +8% kWk), Extavia (USD 40 Millionen, +83% kWk) und dem kürzlich eingeführten Gilenya, dem in den USA ein guter Start gelang.

Operatives Ergebnis
Das operative Ergebnis stieg um 20% (+25% kWk) auf USD 2,3 Milliarden. Dies war vor allem auf die im Vorjahreszeitraum vorgenommene Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten in den USA bezüglich Trileptal sowie auf den Gewinn von USD 392 Millionen aus der Veräusserung von Enablex im Jahr 2010 zurückzuführen, die durch Wertminderungen von USD 120 Millionen für das eingestellte Projekt ASA404 und Restrukturierungskosten von USD 85 Millionen teilweise aufgehoben wurden.

Das operative Kernergebnis verbesserte sich um 3% (+7% kWk) auf USD 2,3 Milliarden und wuchs damit stärker als der Umsatz. Die operative Kerngewinnmarge verringerte sich gegenüber der Vorjahresperiode geringfügig um 0,2 Prozentpunkte auf 28,3% des Nettoumsatzes, da sich Wechselkursschwankungen mit 1,0 Prozentpunkten negativ auf die operative Gewinnmarge auswirkten. Die Bruttogewinnmarge verbesserte sich dank Produktivitätssteigerungen in der Herstellung um 1,6 Prozentpunkte. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich in Relation zum Nettoumsatz um 1,3 Prozentpunkte, vor allem wegen der Verteilung von Aktivitäten im Zusammenhang mit klinischen Studien. Die Aufwendungen für Marketing und Verkauf sowie Administration und allgemeine Kosten profitierten von den anhaltenden Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität und sanken trotz höherer Investitionen in die Einführung neuer Produkte um 0,3 Prozentpunkte. Die Übrigen Erträge und Aufwendungen stiegen vor allem vor dem Hintergrund der zeitlichen Verteilung einmaliger Positionen sowie höherer Rückstellungen für Vorräte vor der Markteinführung von Produkten um 0,7 Prozentpunkte.

Division Pharmaceuticals - Produktübersicht

Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen



4. Quartal 2010 4. Quartal 2009 Veränderung in % Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Veränderung in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Medikamente gegen Bluthochdruck
Diovan 1 576 1 614 -2 -3 6 053 6 013 1 0
Exforge 251 196 28 31 904 671 35 35
Rasilez/Tekturna 133 88 51 54 438 290 51 53
Zwischentotal 1 960 1 898 3 4 7 395 6 974 6 5
Galvus 124 66 88 96 391 181 116 122
Lotrel 42 78 -46 -45 266 322 -17 -18
Total strategische Produkte 2 126 2 042 4 5 8 052 7 477 8 7
Etablierte Medikamente (inkl. Lescol) 267 322 -17 -17 1 103 1 319 -16 -17
Total 2 393 2 364 1 0 9 155 8 796 4 4

Alle folgenden Erläuterungen beziehen sich vornehmlich auf Veränderungen im vierten Quartal.

Unser umfangreiches Portfolio an Herz-Kreislauf- und Stoffwechselmedikamenten setzte seinen Wachstumskurs fort, wobei grössere Beiträge von Tekturna und Galvus/Eucreas den leichten Umsatzrückgang bei Diovan im vierten Quartal 2010 kompensierten. Insgesamt verzeichnete der Bereich gegenüber dem Vorjahr bei konstanten Wechselkursen eine Umsatzsteigerung von 4%.

Der Umsatz der Diovan Gruppe (USD 1,6 Milliarden, -3% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 6,1 Milliarden, 0% kWk) ging im vierten Quartal bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem Vorjahreszeitraum weltweit um 3% zurück. Im Gesamtjahr 2010 konnte die Diovan Gruppe ihr Umsatzniveau jedoch trotz der Einführung eines Generikums von Losartan halten. In den USA erzielte die Diovan Gruppe im vierten Quartal einen Umsatz von USD 648 Millionen (+0% kWk) und konnte dadurch ihre Führungsposition im ARB-Segment mit einem Marktanteil von 41,5% im Zeitraum von Januar bis November 2010 behaupten (+2,1 Prozentpunkte gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; Quelle: IMS Health). Da das Patent auf Valsartan, dem Wirkstoff der Diovan Produktgruppe, 2011 in den wichtigsten EU-Ländern ausläuft, ist mit wachsender Konkurrenz durch Generika zu rechnen.

Die Exforge Gruppe (USD 251 Millionen, +31% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 904 Millionen, +35% kWk) erzielte weltweit solide Zuwächse. Die Umsatzentwicklung profitierte von der anhaltenden Zahl der Verschreibungen in der EU, den USA und weiteren wichtigen Regionen sowie von der laufenden Einführung von Exforge HCT in europäischen und lateinamerikanischen Märkten. Exforge ist ein Kombinationspräparat aus Diovan (Valsartan) und dem Kalziumkanalblocker Amlodipin und verzeichnet seit seiner Markteinführung 2007 weltweit nachhaltige Umsatzsteigerungen. Exforge HCT ist die erste moderne Dreifachkombination gegen Bluthochdruck, die in einer Einzeltablette zusätzlich ein Diuretikum enthält. Exforge HCT wurde 2009 in den USA eingeführt und ist weltweit in mehr als 20 Ländern zugelassen.

Die weiterhin solide Zuwachsrate von Rasilez/Tekturna (USD 133 Millionen, +54% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 438 Millionen, +53% kWk) beruht auf dessen hervorragender Performance in der EU, insbesondere in Frankreich und Deutschland. Im Dezember wurde Amturnide, ein Kombinationspräparat aus Aliskiren, Amlodipin und Hydrochlorothiazid durch die US-amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) zugelassen. In der EU wird der Zulassungsantrag derzeit geprüft. Amturnide wird im Januar 2011 in den USA eingeführt.

Galvus Gruppe (USD 124 Millionen, +96% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 391 Millionen, +122% kWk), zwei Medikamente zur oralen Behandlung von Typ-2-Diabetes, erzielten weiterhin starke Zuwächse. Diese waren vor allem dem Kombinationspräparat Eucreas/Galvusmet zu verdanken, das 71% des Umsatzes der Produktgruppe generierte und im vierten Quartal ein Wachstum von 95% in konstanten Wechselkursen gegenüber dem Vorjahr verzeichnete. Das Wachstum der Galvus Produktgruppe beruht vor allem auf der Entwicklung in Frankreich, Deutschland, Portugal und Spanien. Weitere Zuwächse werden in Japan erwartet, nachdem im November mit Sanofi-Aventis K.K. eine Vereinbarung über die gemeinsame Vermarktung von Galvus in Japan unter dem Namen Equa unterzeichnet wurde.

Onkologie



4. Quartal 2010 4. Quartal 2009 Veränderung in % Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Veränderung in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Bcr-Abl Franchise
Glivec/Gleevec 1 143 1 086 5 6 4 265 3 944 8 7
Tasigna 126 68 85 89 399 212 88 89
Zwischentotal 1 269 1 154 10 11 4 664 4 156 12 11
Zometa 395 392 1 1 1 511 1 469 3 2
Femara 351 341 3 5 1 376 1 266 9 9
Sandostatin 351 316 11 12 1 291 1 155 12 11
Exjade 209 183 14 14 762 652 17 16
Afinitor 80 32 n.a. n.a. 243 70 n.a. n.a.
Übrige 37 51 -27 -28 181 231 -22 -23
Total 2 692 2 469 9 10 10 028 8 999 11 11

n.a. - nicht anwendbar

Unsere Bcr-Abl-Produktgruppe, die Glivec/Gleevec und Tasigna umfasst, verzeichnete weiterhin starke Zuwächse und erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von USD 1,3 Milliarden (+11% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 4,7 Milliarden, +11% kWk).

Glivec/Gleevec (USD 1,1 Milliarden, +6% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 4,3 Milliarden, +7% kWk) konnte seinen Wachstumskurs durch weitere Expansion in den Therapiebereichen der Philadelphia-Chromosom-positiven chronisch-myeloischen Leukämie (Ph+ CML) und der adjuvanten (postoperativen) Behandlung von gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) fortsetzen. Diese zielgerichtete Therapie wurde 2009 für den adjuvanten Einsatz nach kompletter makroskopischer Resektion von GIST zugelassen und ist für diese Indikation inzwischen in 57 Ländern registriert.

Tasigna (USD 126 Millionen, +89% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 399 Millionen, +89% kWk) verzeichnet als gezielte Therapie der nächsten Generation für Patienten mit neu diagnostizierter CML ein rapides Wachstum. Diese Dynamik basiert auf den Zulassungen in mehreren wichtigen Märkten, Marktanteilsgewinnen im Bereich der Patienten mit Resistenzen oder Unverträglichkeiten gegenüber Imatinib sowie der geografischen Expansion und verstärkten Marktdurchdringung. In den USA, der EU, Japan, der Schweiz und weiteren Ländern ist Tasigna jetzt für die Behandlung erwachsener Patienten mit neu diagnostizierter Ph+ CML in der chronischen Phase zugelassen. Zulassungsanträge für die Indikation zur Primärbehandlung (First-Line-Indikation) wurden auch in weiteren Ländern weltweit eingereicht.

Zometa (USD 395 Millionen, +1% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 1,5 Milliarden, +2% kWk) ist ein führendes Medikament zur Verringerung oder Verzögerung von Skelettkomplikationen bei Patienten mit Knochenmetastasen (Tochtergeschwülsten) von soliden Tumoren und multiplem Myelom. Im Rahmen der AZURE-Studie wurde der mögliche Einsatz von Zometa zur adjuvanten Behandlung prä- und postmenopausaler Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium untersucht. Dabei wurde der primäre Endpunkt in der gesamten Patientenpopulation nicht erreicht. Dagegen zeigte sich bei einer im Voraus festgelegten Untergruppe von Frauen mit bestätigter Menopause eine Verbesserung des krankheitsfreien und des allgemeinen Überlebens unter der Behandlung mit Zometa. Die Zulassungsanträge in den USA und der EU für den möglichen Einsatz von Zometa zur adjuvanten Behandlung von Brustkrebs wurden zurückgezogen. Auf Basis der vorliegenden Daten wird Novartis zukünftige Zulassungspläne mit den Gesundheitsbehörden weltweit diskutieren. Zoledronsäure, der Wirkstoff von Zometa (4 Milligramm), ist in anderer Dosierung auch unter den Handelsnamen Aclasta/Reclast (5 Milligramm) für nicht-onkologische Indikationen erhältlich. Zometa wird zukünftig gegen einen neuen Wirkstoff von Amgen mit dem Namen Denosumab konkurrieren müssen.

Femara (USD 351 Millionen, +5% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 1,4 Milliarden, +9% kWk), ein Medikament zur Behandlung postmenopausaler Frauen mit Brustkrebs im frühen oder fortgeschrittenen Stadium, erzielte in den wichtigsten Märkten ein anhaltend starkes Wachstum. In der ersten Jahreshälfte 2011 ist mit neuer Konkurrenz durch Generika in den USA zu rechnen, die später auch in den wichtigsten europäischen Ländern erwartet wird.

Sandostatin (USD 351 Millionen, +12% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 1,3 Milliarden, +11% kWk) profitierte vom zunehmenden Einsatz von Sandostatin LAR in der symptomatischen Behandlung neuroendokriner Tumoren.

Die weitere Expansion von Exjade (USD 209 Millionen, +14% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 762 Millionen, +16% kWk) basiert auf kräftigen Zuwächsen, die auf neu behandelte Patienten, erweiterten Zugang und erhöhte Dosierungen in den USA und wichtigen Märkten weltweit zurückzuführen sind. Exjade ist derzeit in mehr als 100 Ländern zugelassen und ist das einzige Medikament gegen transfusionsbedingte Eisenüberladung, das einmal täglich oral eingenommen wird.

Afinitor (USD 80 Millionen; Geschäftsjahr 2010: USD 243 Millionen), ein oral zu verabreichender Hemmer des mTOR-Signalwegs, der zur Behandlung von Patienten mit verschiedenen Erkrankungen eingesetzt wird, wurde in den USA für weitere Indikationen zugelassen. So erfolgte eine beschleunigte FDA-Zulassung für die Behandlung von Patienten mit subependymalen Riesenzellastrozytomen (SEGA), die eine Behandlung, aber keine kurative chirurgische Resektion erfordern. Bei SEGA handelt es sich um gutartige Gehirntumoren, die im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose auftreten. Die Wirksamkeit von Afinitor wurde in einer Phase-II-Studie mit 28 Patienten belegt. Die Rekrutierung der Patienten für eine Phase-III-Studie zur weiteren Untersuchung der klinischen Vorteile von Afinitor bei SEGA im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose wurde abgeschlossen. In der EU wurde die Zulassung für diese Indikation unter dem Handelsnamen Votubia beantragt. Afinitor ist auch zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen Nierenzellkarzinomen (Nierenkrebs) nach VEGF-gerichteter Therapie zugelassen. In den USA und der EU wurde für Afinitor die Zulassung zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren (NET) beantragt. Auch in anderen Ländern weltweit werden Zulassungsanträge für diese Indikation vorbereitet. Everolimus, der Wirkstoff von Afinitor, ist auch unter den Handelsnamen Certican und Zortress für nicht-onkologische Indikationen erhältlich. Für die Verwendung in medikamentenbeschichteten Stents wurde Everolimus exklusiv an Abbott lizenziert sowie an Boston Scientific unterlizenziert.

Neurologie und Augenheilmittel



4. Quartal 2010 4. Quartal 2009 Veränderung in % Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Veränderung in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Lucentis 394 374 5 8 1 533 1 232 24 24
Exelon/Exelon Pflaster 256 267 -4 -1 1 003 954 5 6
Comtan/Stalevo 157 152 3 4 600 554 8 8
Extavia 40 23 74 83 124 49 n.a. n.a.
Übrige 114 116 -2 0 457 459 0 -1
Total strategische Produkte 961 932 3 5 3 717 3 248 14 14
Etablierte Medikamente 148 149 -1 -4 567 575 -1 -4
Total 1 109 1 081 3 3 4 284 3 823 12 11

n.a. - nicht anwendbar

Lucentis (USD 394 Millionen, +8% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 1,5 Milliarden, +24% kWk) erzielte im vergangenen Jahr weiterhin kräftige Zuwächse, da es als einzige zugelassene Therapie das Sehvermögen von Patienten mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration (AMD) massgeblich verbessert. Im vierten Quartal wurde das Wachstum durch eine einmalige Rückstellung beeinträchtigt. Lucentis ist in mehr als 85 Ländern für die Behandlung von feuchter AMD zugelassen. Vor kurzem gewährte die Europäische Kommission die Zulassung einer neuen Indikation von Lucentis zur Behandlung von Sehbehinderungen infolge diabetischer Makulaödeme. Ausserdem reichte Novartis im vierten Quartal 2010 einen Zulassungsantrag für die Behandlung von Sehbehinderungen durch Makulaödeme nach Retinalvenenverschluss in der EU ein. Genentech besitzt die Rechte an Lucentis in den USA.

Der Umsatz von Exelon/Exelon Pflaster (USD 256 Millionen, -1% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 1 Milliarde, +6% kWk) ging infolge von Kostensenkungsmassnahmen im Gesundheitswesen verschiedener Länder gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Volumen konnten jedoch im vierten Quartal um 2% und im Gesamtjahr um 7% gesteigert werden. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach dem Exelon Pflaster steigerte die transdermale Verabreichungsform des Medikaments ihren Anteil am Gesamtumsatz von Exelon im vierten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode von 58% auf über 74%. Das Exelon Pflaster ist in mehr als 75 Ländern für die Behandlung von leichten bis mittelschweren Formen der Alzheimer-Demenz zugelassen. In über 20 dieser Länder ist es auch für Demenz im Zusammenhang mit der Parkinsonkrankheit zugelassen.

Extavia (USD 40 Millionen, +83% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 124 Millionen) verzeichnete in wichtigen Märkten, insbesondere in Deutschland, Russland, Italien und Spanien, weitere Zuwächse. Extavia ist die unternehmenseigene Markenversion von Betaferon®/Betaseron® zur Behandlung von Patienten mit schubförmig verlaufender multipler Sklerose. Es wurde 2009 in der EU und den USA eingeführt und ist insgesamt in mehr als 30 Ländern zugelassen.

Gilenya (USD 11 Millionen; Geschäftsjahr 2010: USD 15 Millionen) wurde in den USA als Primärtherapie für Patienten mit schubförmig verlaufenden Formen von multipler Sklerose sowie in Russland zur Behandlung schubförmig remittierender multipler Sklerose zugelassen. Auch in Australien, der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde es als Primärtherapie für Patienten mit schubförmig verlaufender multipler Sklerose zugelassen. Als krankheitsmodifizierende Therapie für Patienten mit hoch aktiver schubförmig remittierender multipler Sklerose (RRMS) trotz Beta-Interferon-Behandlung oder für Patienten mit rapide fortschreitender schwerer RRMS wurde Gilenya im Januar 2011 durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur positiv begutachtet. In anderen Ländern weltweit laufen weitere Zulassungsverfahren, unter anderem in Kanada, der Türkei und Brasilien. Die ersten Verkaufsreaktionen in den USA entsprechen den Erwartungen. So wurde seit der Markteinführung im Oktober 2010 ein Umsatz von USD 13 Millionen erzielt.

Atemwegserkrankungen



4. Quartal 2010 4. Quartal 2009 Veränderung in % Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Veränderung in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Xolair 102 120 -15 -11 369 338 9 12
TOBI 72 81 -11 -11 279 300 -7 -7
Onbrez Breezhaler 17 1 n.a. n.a. 33 1 n.a. n.a.
Total strategische Produkte 191 202 -5 -3 681 639 7 9
Etablierte Medikamente 48 55 -13 -9 174 190 -8 -10
Total 239 257 -7 -5 855 829 3 4

n.a. - nicht anwendbar

Xolair (USD 102 Millionen, -11% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 369 Millionen, +12% kWk) ist ein biotechnologisch hergestelltes Medikament, das in Europa zur Behandlung von schwerem persistierendem allergischem Asthma und in den USA zur Behandlung von mittelschwerem bis schwerem persistierendem allergischem Asthma eingesetzt wird. Es verzeichnet weiterhin starke Zuwächse in wichtigen europäischen und lateinamerikanischen Märkten. Im vierten Quartal war das Wachstum durch die Auftragsmuster von Genentech beeinträchtigt. Xolair ist in mehr als 85 Ländern zugelassen. In China läuft eine Phase-III-Studie, deren Fortschritte die dortige Zulassung unterstützen. Xolair Liquid, eine neue Formulierung in Fertigspritzen, wird voraussichtlich 2011 in Europa eingeführt. Die vorgefüllten Spritzen vereinfachen die Verabreichung gegenüber der herkömmlichen lyophilisierten Formulierung.

Onbrez Breezhaler (USD 17 Millionen; Geschäftsjahr 2010: USD 33 Millionen) erzielte seit seiner EU-Zulassung im November 2009 ein solides Umsatzwachstum. Als einmal täglich zu verabreichender Beta-2-Agonist mit lang anhaltender Wirkung ist Onbrez Breezhaler zur Behandlung erwachsener Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung derzeit in mehr als 40 Ländern zugelassen und in 13 europäischen Ländern erhältlich. Weitere Markteinführungen sind für 2011 geplant. Der US-Zulassungsantrag (unter dem Handelsnamen Arcapta Neohaler) wird voraussichtlich im März 2011 durch einen FDA-Beratungsausschuss geprüft.

Integrierte Krankenhausversorgung



4. Quartal 2010 4. Quartal 2009 Veränderung in % Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Veränderung in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Neoral/Sandimmun 235 244 -4 -4 871 919 -5 -7
Aclasta/Reclast 171 147 16 18 579 472 23 23
Myfortic 114 97 18 19 444 353 26 23
Certican/Zortress 39 36 8 13 144 118 22 25
Ilaris 10 2 n.a. n.a. 26 3 n.a. n.a.
Übrige 79 70 13 15 293 235 25 24
Total strategische Produkte 648 596 9 10 2 357 2 100 12 11
Etablierte Medikamente 229 235 -3 -5 890 941 -5 -7
Total 877 831 6 3 3 247 3 041 7 5

n.a. - nicht anwendbar

Aclasta/Reclast (USD 171 Millionen, +18% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 579 Millionen, +23% kWk) verzeichnete als einmal jährlich zu verabreichende Osteoporose-Therapie sowohl im vierten Quartal wie auch im Gesamtjahr nachhaltige Zuwächse. Dafür sorgten vor allem die Verkäufe in wichtigen Ländern wie den USA, Frankreich und Australien sowie die jüngsten Markteinführungen wie etwa in der Türkei. Aclasta ist in über 90 Ländern für bis zu sechs Indikationen bei einem breiten Spektrum von Patienten zugelassen - von Patienten mit frühem Verlust an Knochenmasse bis zu Patienten mit schwereren Formen dieser stoffwechselbedingten Knochenerkrankung. Daten aus einer sechsjährigen zulassungsrelevanten Studie bei Knochenbrüchen untermauerten das langfristige Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil von Aclasta. In einer Reihe von Ländern ist Zoledronsäure, der Wirkstoff von Aclasta/Reclast, in anderer Dosierung auch für onkologische Indikationen unter dem Handelsnamen Zometa erhältlich.

Certican/Zortress (USD 39 Millionen, +13% kWk; Geschäftsjahr 2010: USD 144 Millionen, +25% kWk), das in mehr als 80 Ländern zur Prävention von Organabstossungsreaktionen nach Nieren- und Herztransplantationen bei Erwachsenen verfügbar ist, verzeichnet nach wie vor ein solides Wachstum. Dazu trug auch die Markteinführung in den USA im April 2010 unter dem Handelsnamen Zortress zur Behandlung erwachsener Nierentransplantierter bei. Aktuelle Zweijahresdaten aus einer grossen Phase-III-Zulassungsstudie bestätigen die Wirkung von Everolimus, dem Wirkstoff von Certican/Zortress, bei Nierentransplantierten: Bei einer mittleren Cyclosporin-Dosis, die um 60% unter der Standarddosis für Nierentransplantatempfänger lag, hielt Everolimus die Wirksamkeit und Nierenfunktion aufrecht. Die Phase-III-Entwicklung für die Anwendung von Everolimus bei Lebertransplantationen ist noch im Gange. Everolimus ist auch unter dem Handelsnamen Afinitor für bestimmte onkologische Indikationen erhältlich und für die Verwendung in medikamentenbeschichteten Stents exklusiv an Abbott lizenziert sowie an Boston Scientific unterlizenziert.

Ilaris (USD 10 Millionen; Geschäftsjahr 2010: USD 26 Millionen) ist ein vollständig humaner monoklonaler Antikörper, der das proinflammatorische Zytokin IL-1 beta selektiv bindet und neutralisiert. Seit 2009 wurde Ilaris in über 40 Ländern für die Behandlung von Erwachsenen und Kindern ab vier Jahren mit Cryopyrin-assoziierten periodischen Syndromen zugelassen. Dabei handelt es sich um eine Gruppe seltener autoinflammatorischer Erkrankungen, die etwa einen von einer Million Menschen betrifft. Auf der Basis zweier Phase-III-Zulassungsstudien, deren primäre Endpunkte erreicht wurden, wurde in Europa für ACZ885 (Ilaris, Canakinumab) die Zulassung zur Behandlung von Gichtanfällen beantragt.

Vaccines & Diagnostics

4. Quartal 2010 4. Quartal 2009 Veränderung in % Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Veränderung in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 361 1 387 -74 -73 2 918 2 424 20 25
Operatives Ergebnis -253 583 n.a. n.a. 612 372 65 87
In % des Nettoumsatzes -70,1 42,0 21,0 15,3
Operatives Kernergebnis -121 653 n.a. n.a. 1 066 719 48 58
In % des Nettoumsatzes -33,5 47,1 36,5 29,7

n.a. - nicht anwendbar

Geschäftsjahr

Nettoumsatz
Der Nettumsatz stieg 2010 gegenüber dem Vorjahr von USD 2,4 Milliarden auf USD 2,9 Milliarden (+25% kWk). Lieferungen von Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen und Adjuvanzien im Rahmen von Verträgen mit Staaten auf der ganzen Welt generierten einen Nettoumsatz von USD 1,3 Milliarden und trugen damit wesentlich zur Steigerung gegenüber dem Vorjahr bei. Auch unter Ausschluss der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe erzielte die Division einen starken Zuwachs (+16% kWk), der von der starken Grippesaison, der Expansion des Impfstoffgeschäfts in Schwellenländern und der Markteinführung von Menveo getragen war.

Operatives Ergebnis
Das operative Ergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von USD 372 Millionen auf USD 612 Millionen im Jahr 2010. Dies war im Wesentlichen dem erhöhten Beitrag der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe zu verdanken.

Wir investierten weiterhin kräftig in unsere Pipelineprojekte im Spätstadium der Entwicklung und erhöhten die Marketingressourcen für eine erfolgreiche weltweite Markteinführung von Menveo. Ausserdem wirkten sich folgende Faktoren auf das operative Ergebnis des Gesamtjahres aus: eine Wertminderung einer Finanzanlage von USD 98 Millionen, Restrukturierungskosten von USD 52 Millionen im Zusammenhang mit der Konsolidierung unserer Herstellungsanlagen und ein Aufwand von USD 45 Millionen für die Beilegung von Rechtsfällen.

Bereinigt um die Wertminderung und die erwähnten Restrukturierungs- und Rechtskosten sowie die Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten stieg der operative Kerngewinn trotz beträchtlicher Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in Marketing und Verkauf um 48% (+58% kWk) auf USD 1,1 Milliarden.

Viertes Quartal

Nettoumsatz
Der Nettoumsatz verringerte sich im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum von USD 1,4 Milliarden auf USD 361 Millionen (-73% kWk). Der Hauptgrund für den Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum war der Verkauf der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe für USD 1,0 Milliarden im Vorjahresquartal, der sich im Berichtszeitraum nicht wiederholte.

Unter Ausschluss der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe in beiden Jahren erzielte die Division im vierten Quartal einen starken Zuwachs im Bereich der Meningokokken-Impfstoffe, der durch Lieferverzögerungen aufgrund von Herstellungsproblemen in einer der Impfstoffproduktionsanlagen geschmälert wurde.

Operatives Ergebnis
Im vierten Quartal wurde ein operativer Verlust von USD 253 Millionen verzeichnet, nachdem in der Vorjahresperiode ein operativer Gewinn von USD 583 Millionen ausgewiesen worden war. Neben der Abschreibung auf immateriellen Vermögenswerten kamen im operativen Ergebnis auch Restrukturierungsmassnahmen zur besseren globalen Abstimmung unserer Herstellungsanlagen zum Tragen, die im vierten Quartal in einem Aufwand von USD 52 Millionen resultierten. Ausserdem wurde im vierten Quartal eine Wertminderung einer Finanzanlage von USD 23 Millionen vorgenommen.

In der Berichtsperiode wurde ein operativer Kernverlust von USD 121 Millionen verzeichnet, während im Vorjahreszeitraum ein operativer Gewinn von USD 653 Millionen ausgewiesen worden war. Hauptursachen waren der Wegfall des operativen Ergebnisses aus dem Verkauf der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe des Vorjahresquartals und die oben erwähnten Lieferverzögerungen.

Im vierten Quartal wurde für unseren 4CMenB Impfstoffkandidaten Bexsero ein Zulassungsantrag in der EU eingereicht. Ausserdem wurde für unseren bahnbrechenden Impfstoff Menveo zur Prävention von Meningokokken-Erkrankungen in den USA die Zulassung zur Impfung von Säuglingen ab zwei Monaten beantragt. Darüber hinaus wurde für unseren adjuvierten Impfstoff Fluad gegen saisonale Grippe in der EU ein Zulassungsantrag für den Einsatz bei Kleinkindern eingereicht.

Sandoz

4. Quartal 2010 4. Quartal 2009 Veränderung in % Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Veränderung in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 2 367 2 143 10 14 8 518 7 493 14 15
Operatives Ergebnis 258 221 17 14 1 272 1 071 19 18
In % des Nettoumsatzes 10,9 10,3 14,9 14,3
Operatives Kernergebnis 379 356 6 6 1 685 1 395 21 21
In % des Nettoumsatzes 16,0 16,6 19,8 18,6

Geschäftsjahr

Nettoumsatz
Sandoz erzielte 2010 eine zweistellige Umsatzsteigerung (USD 8,5 Milliarden, +14%, +15% kWk) gegenüber dem Vorjahr. Ursache dafür waren starke Zuwächse des US-Geschäfts mit Retail-Generika und Biosimilars (+46% kWk) sowie die Umsatzentwicklung in Schwellenländern. Dank der Einführung neuer Produkte, der Integration des Spezialgeschäfts generischer Arzneimittel von EBEWE Pharma (Beitrag von vier Prozentpunkten) und dank der weiterhin starken Performance der Biosimilars konnten die Volumen um 22 Prozentpunkte gesteigert werden und machten dadurch den Preisverfall von sieben Prozentpunkten mehr als wett. In Deutschland, wo der Markt durch zahlreiche Gesundheitsreformen geprägt war, verzeichnete das Geschäft mit Retail-Generika und Biosimilars einen Umsatzrückgang von USD 100 Millionen (-6% kWk).

Das Umsatzwachstum in den USA beruhte auf der erfolgreichen Einführung neuer Produkte wie Enoxaparin (USD 462 Millionen), Tacrolimus (USD 184 Millionen), Losartan (USD 145 Millionen), Lansoprazol (USD 123 Millionen) und Gemcitabin (USD 58 Millionen). Die Enoxaparin-Version von Sandoz könnte ihre Marktexklusivität in den USA jederzeit verlieren. Die dispergierbaren Tabletten von Lansoprazol und Gemcitabin werden sich in den USA ab April bzw. ab Mai 2011 verstärkter Konkurrenz stellen.

Der Umsatz mit Biosimilars wuchs rapide (+63% kWk) auf USD 185 Millionen.

Operatives Ergebnis
Das operative Ergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 19% (+18% kWk) auf USD 1,3 Milliarden. Die operative Gewinnmarge stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 14,9% des Nettoumsatzes, womit Sandoz einen Höchststand erreichte. Die Division erzielte diese Verbesserung um 0,6 Prozentpunkte, obwohl akquisitionsbedingte Aufwendungen für die Integration von EBEWE Pharma, einmalige Kosten für die Auflösung einer Entwicklungskooperation, Rückstellungen für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten sowie erhöhte Restrukturierungskosten gegenüber dem Vorjahr die operative Gewinnmarge um insgesamt -0,6 Prozentpunkte beeinträchtigten.

Das operative Kernergebnis stieg um 21% (+21% kWk) auf USD 1,7 Milliarden, wobei sich die operative Kerngewinnmarge um 1,2 Prozentpunkte auf 19,8% des Nettoumsatzes verbesserte. Niedrigere Umsätze mit anderen Divisionen und geringere Andere Erlöse (-0,4 Prozentpunkte) sowie höhere Herstellungskosten der verkauften Produkte (-1,2 Prozentpunkte) wurden durch verschiedene positive Faktoren mehr als wettgemacht: Dazu zählten der um 0,7 Prozentpunkte niedrigere Marketing- und Verkaufsaufwand - dank Produktivitätssteigerungen, die durch Investitionen in Wachstumsbereiche teilweise kompensiert wurden; niedrigere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen (+0,7 Prozentpunkte), da geringere Investitionen in Standardgenerika und Produktivitätsgewinne (+1,4 Prozentpunkte) höhere Investitionen in die Entwicklung differenzierter Generika (-0,6 Prozentpunkte) ermöglichten; niedrigere Aufwendungen für Administration und allgemeine Kosten (+1,0 Prozentpunkte) dank anhaltender Kostensenkungsmassnahmen; sowie die Übrigen Erträge und Aufwendungen, die sich dank geringerer Rechtskosten mit 0,2 Prozentpunkten positiv auf die Margenentwicklung auswirkten.

Viertes Quartal

Nettoumsatz
Die Division Sandoz (USD 2,4 Milliarden, +10%, +14% kWk) erzielte ein starkes Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Einführung neuer Produkte - wie die erfolgreiche Einführung von Gemcitabin (Generikum von Gemzar®) - die weiterhin bestehenden Exklusivrechte für Enoxaparin (Generikum von Lovenox®), die starke Performance in den USA, Russland, Grossbritannien, der Türkei und Japan sowie das beschleunigte Wachstum der Biosimilars sorgten für Volumensteigerungen von 21 Prozentpunkten und machten den Preisverfall von sieben Prozentpunkten mehr als wett.

Das Geschäft mit Retail-Generika und Biosimilars in den USA (+44% kWk) erzielte weiterhin hervorragende Zuwächse, die den erfolgreichen Ersteinführungen - unter anderem von Enoxaparin (USD 170 Millionen), Gemcitabin, Tacrolimus und dispergierbaren Tabletten von Lansoprazol - zu verdanken waren. Die Enoxaparin-Version von Sandoz könnte ihre Marktexklusivität in den USA jederzeit verlieren. Die dispergierbaren Tabletten von Lansoprazol und Gemcitabin werden sich in den USA ab April bzw. ab Mai 2011 verstärkter Konkurrenz stellen.

In Deutschland wurde bei Retail-Generika und Biosimilars ein Rückgang um USD 38 Millionen (-9% kWk) gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Dieser fiel jedoch deutlich niedriger aus als der erwartete Marktrückgang von netto 22% im vierten Quartal 2010, der auf die Rabattausschreibungen der gesetzlichen Krankenversicherungen und auf niedrigere Festpreise zurückzuführen war. Das Geschäft mit Retail-Generika und Biosimilars in Westeuropa (+8% kWk) verzeichnete trotz verschiedener staatlicher Preissenkungen gute Zuwächse. Die Geschäfte in den Schwellenländern erzielten kräftige Umsatzsteigerungen im Nahen Osten, in der Türkei, in Afrika (+30% kWk), der Region Asien/Pazifik (+13% kWk) sowie in Mittel- und Osteuropa (+13% kWk). Die Division behauptete ihre globale Führungsposition im Bereich der Biosimilars (+72% kWk). Wichtige Neueinführungen für onkologische Indikationen - wie Binocrit (Epoetin alfa) und Zarzio (Filgrastim) - sowie das anhaltende Wachstum von Omnitrope (humanes Wachstumshormon) sorgten für eine starke Dynamik.

Operatives Ergebnis
Das operative Ergebnis wuchs um 17% (+14 kWk) auf USD 258 Millionen, die operative Gewinnmarge verbesserte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 10,9% des Nettoumsatzes. Diese Zunahme beinhaltet einen positiven Effekt von 1,1 Prozentpunkten vor dem Hintergrund der mit der Akquisition von EBEWE Pharma verbundenen Kosten im Vorjahr, teilweise kompensiert durch höhere Aufwendungen für die Restrukturierung in Deutschland im Jahr 2010 (USD 49 Millionen).

Das operative Kernergebnis verbesserte sich um 6% (+6% kWk) auf USD 379 Millionen, während die operative Kerngewinnmarge um 0,6 Prozentpunkte auf 16,0% des Nettoumsatzes zurückging. Die Bruttogewinnmarge sank um 2,1 Prozentpunkte. Hauptursache dafür war die gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich veränderte Zusammensetzung des Umsatzes, insbesondere durch höhere Verkäufe mit niedrigen Margen in den USA und geringere Verkäufe mit hohen Margen in Deutschland. Der Marketing- und Verkaufsaufwand (16,9% des Nettoumsatzes, +1,6 Prozentpunkte) wirkte sich dank Produktivitätssteigerungen positiv auf die operative Kerngewinnmarge aus, trotz der Investitionen in wachsende Geschäftsbereiche. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen (8,4% des Nettoumsatzes, -0,3 Prozentpunkte) stiegen infolge weiterer Investitionen in die Entwicklung differenzierter Generika (-1,1 Prozentpunkte) wie Biosimilars und Atemwegsmedikamente, die durch geringere Investitionen und Produktivitätssteigerungen in anderen Bereichen (+0,8 Prozentpunkte) teilweise wettgemacht wurden. Der Aufwand für Administration und allgemeine Kosten (4,0% des Nettoumsatzes, +1,1 Prozentpunkte) ging dank laufender Kostensenkungsmassnahmen zurück. Vor allem wegen der Aufwendungen für Rechtsfälle und die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten erhöhten sich die Übrigen Erträge und Aufwendungen (2,1% des Nettoumsatzes, -0,9 Prozentpunkte).

Consumer Health

4. Quartal
2010
4. Quartal
2009
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Veränderung in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 1 630 1 623 0 1 6 204 5 812 7 6
Operatives Ergebnis 209 207 1 10 1 153 1 016 13 17
In % des Nettoumsatzes 12,8 12,8 18,6 17,5
Operatives Kernergebnis 237 248 -4 3 1 253 1 118 12 15
In % des Nettoumsatzes 14,5 15,3 20,2 19,2

Geschäftsjahr

Nettoumsatz
Der Nettoumsatz stieg um 7% (6% kWk) auf USD 6,2 Milliarden, wobei alle Geschäftsbereiche der Division Consumer Health Zuwächse erzielten, mit denen sie die Entwicklung ihrer jeweiligen Märkte im Gesamtjahr übertrafen.

Unterstützt durch zweistellige Zuwächse der führenden Marken Voltaren, Nicotinell und Excedrin, trugen alle Regionen zum Umsatzwachstum der Geschäftseinheit OTC (+5% kWk) bei. Pantoloc Control wurde 2010 in 14 Ländern Europas erfolgreich auf den Markt gebracht und wird die Zuwächse im Bereich der Magen-Darm-Medikamente voraussichtlich weiter unterstützen. Dank der Einzelhandelsverkäufe von Prevacid24HR wächst das OTC-Geschäft von Novartis in den USA schneller als dessen Mitbewerber. Das Schmerzmedikament Excedrin etablierte sich als eine der vier führenden Marken seiner Kategorie und erzielte das zweistärkste Wachstum unter entsprechenden Konkurrenzprodukten.

Die Geschäftseinheit CIBA Vision (+6% kWk) erzielte dank der starken Position von AirOptix in allen Regionen weiterhin kräftige Umsatzsteigerungen in den wachstumsstarken Märkten für Kontaktlinsen und Kontaktlinsenpflegeprodukte. Die Kontaktlinse AirOptix Aqua Multifocal wächst kontinuierlich, nachdem sie sich im April 2010, weniger als zwölf Monate nach ihrer Markteinführung, bereits zur bevorzugten Linse bei Alterssichtigen entwickelt hatte. Auch die Einführung von FreshLook Illuminate in Asien und Japan trug im vergangenen Jahr zum Wachstum bei. ClearCare, die führende Linsendesinfektionslösung auf Peroxidbasis von CIBA Vision, verzeichnete bereits im dritten Jahr in Folge eine zweistellige Zuwachsrate, da Kontaktlinsenträger weiter zu diesem klinisch bewährten Einflaschensystem wechseln.

Das Wachstum der Geschäftseinheit Animal Health (+7% kWk) beruhte vor allem auf den kräftigen Umsatzsteigerungen von Interceptor und Sentinel in den USA sowie von Milbemax in Europa und von den robusten Zuwächsen bei den Impfstoffen für Rinder im Nutztiermarkt der USA. Insgesamt sorgten die Produkte für Rinder und Schafe in den führenden Märkten, wie den USA und Australien, sowie die Parasitizide für Haustiere 2010 für das Wachstum der Geschäftseinheit im hohen einstelligen Prozentbereich.

Das US-Geschäft wuchs um 6%, getragen von einer zweistelligen Zuwachsrate bei CIBA Vision und einem Wachstum im hohen einstelligen Bereich bei Animal Health. In den sechs führenden Schwellenländern wurden solide Umsatzsteigerungen erzielt (USD 0,5 Milliarden, +10% kWk), wobei sich die Geschäfte in Russland, der Türkei, Indien und Südkorea durch zweistellige Zuwachsraten auszeichneten.

Operatives Ergebnis
Das operative Ergebnis verbesserte sich um 13% (+17% kWk) auf USD 1,2 Milliarden, wobei die operative Gewinnmarge 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte auf 18,6% des Nettoumsatzes stieg.

Unter Ausschluss von Wechselkursveränderungen konnte die Division eine starke operative Leistungsfähigkeit vorweisen: Die Division erzielte bei konstanten Wechselkursen eine Verbesserung des operativen Ergebnisses um 17%. Damit wuchs das operative Ergebnis fast dreimal so stark wie der Umsatz.

Das operative Kernergebnis stieg um 12% (+15% kWk) auf USD 1,3 Milliarden. Aufgrund der starken operativen Leistungsfähigkeit verbesserte sich die operative Kerngewinnmarge gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Prozentpunkte auf 20,2% des Nettoumsatzes. Verbesserungen der Bruttogewinnmarge (+1,3 Prozentpunkte), Produktivitätssteigerungen sowie ein Ertrag aus der Veräusserung einer nicht zum Kerngeschäft gehörenden OTC-Marke in den USA (Übrige Erträge und Aufwendungen +0,2 Prozentpunkte) trugen massgeblich zur Erhöhung des Ergebnisses bei. Diese Faktoren machten höhere Marketing- und Verkaufsaufwendungen (-0,8 Prozentpunkte) zur Unterstützung von Neueinführungen und zur geografischen Expansion teilweise wett.

Viertes Quartal

Nettoumsatz
Die drei Geschäftseinheiten von Consumer Health - OTC, Animal Health und CIBA Vision - erzielten zusammen im vierten Quartal einen gegenüber dem Vorjahresquartal unveränderten Nettoumsatz (USD 1,6 Milliarden, +0%, +1% kWk). Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum war die Performance im vierten Quartal durch die Markteinführung von Prevacid24HR geprägt, die im November 2009 in der Geschäftseinheit OTC erfolgt war.

Unter Ausschluss der Markteinführung von Prevacid24HR im Vorjahr wies der Umsatz der Division Consumer Health im vierten Quartal ein anhaltendes Wachstum entsprechend den Vorquartalen (+5%, +6% kWk) auf. In allen drei Geschäftseinheiten eroberten die führenden Marken im vierten Quartal weitere Marktanteile.

In der Geschäftseinheit OTC (Selbstmedikation) waren Schmerzmedikamente die entscheidenden Wachstumsträger, erneut angeführt von Voltaren, das entscheidend zum Wachstum beitrug, sowie von Excedrin, das im vierten Quartal einen bedeutenden Anteil an diesem Marktsegment eroberte. Voltaren erzielte im vierten Quartal einen Zuwachs von 16% und behauptete in Deutschland seine Position als grösste Selbstmedikationsmarke des Landes. Prevacid24HR behielt im grossen, wachsenden US-Markt der Protonenpumpenhemmer gegen Sodbrennen einen Anteil von 20%. So entwickelte sich Prevacid24HR im vierten Quartal nach Excedrin zur Nummer zwei unter den OTC-Marken von Novartis in den USA und etablierte sich unter den 20 führenden OTC-Marken.

Die Geschäftseinheit CIBA Vision setzte ihren robusten Wachstumskurs dank ihrer Marke AirOptix fort, die in der Berichtsperiode in allen Regionen ein rapides Wachstum erzielte. Die wichtigsten Umsatzbeiträge leisteten die Geschäfte in den USA, Lateinamerika, Russland und der Türkei mit zweistelligen Zuwächsen im Berichtszeitraum.

Die Geschäftseinheit Animal Health erzielte in mehreren Märkten, vor allem in den Regionen Asien/Pazifik, Lateinamerika, Ost- und Nordeuropa, kräftige Umsatzsteigerungen. In den USA wurden zusätzliche Marktanteile erobert, wobei Interceptor und Sentinel die grössten Beiträge leisteten. Milbemax erzielte in Europa ein rapides Wachstum. Die Performance von Zolvix, Vetrazin und CLiK im Nutztiermarkt profitierte von einer starken und frühen Endo- und Ektoparasitensaison in Australien.

Operatives Ergebnis
Das operative Ergebnis stieg im vierten Quartal 2010 um 1% (+10% kWk) auf USD 209 Millionen, die operative Gewinnmarge blieb stabil bei 12,8% des Nettoumsatzes. Aufgrund der hohen Konzentration der Produktion in der Schweiz und in Südasien schmälerten Wechselkurseffekte den ausgewiesenen operativen Gewinn um neun Prozentpunkte. Wie in früheren Jahren spiegelt die Gewinnmarge die höheren Werbe-, Verkaufsförderungs- und Handelsausgaben wider, die bei den saisonalen Marken vor allem in der Geschäftseinheit OTC jeweils im letzten Quartal des Jahres anfallen.

Im Quartalsvergleich wirkt sich die Markteinführung von Prevacid24HR im vierten Quartal 2009 deutlich auf das operative Ergebnis von Consumer Health aus.

Das operative Kernergebnis war durch die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber der Vorjahresperiode deutlich beeinträchtigt und ging um 4% (+3% kWk) auf USD 237 Millionen zurück. Die Bruttokerngewinnmarge (67,7% des Nettoumsatzes, +1,6 Prozentpunkte) verbesserte sich aufgrund der Zusammensetzung des Sortiments und dank Produktivitätssteigerungen. Infolge höherer Investitionen in Marketing und Verkauf stieg der Marketing- und Verkaufsaufwand (39,8% des Nettoumsatzes, -1,9 Prozentpunkte). Die Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen (6,1% des Nettoumsatzes; +0,1 Prozentpunkte) unterstützen nach wie vor die Entwicklung neuer Produkte. Die Übrigen Erträge und Aufwendungen (0,1% des Nettoumsatzes; -0,6 Prozentpunkte) gingen aufgrund eines einmaligen Ertrags in der Vorjahresperiode zurück.

Alcon, Inc.



4. Quartal 2010 Geschäftsjahr 2010
Mio. USD Mio. USD
Nettoumsatz 1 809 2 426
Operatives Ergebnis 222 323
In % des Nettoumsatzes 12,3 13,3
Operatives Kernergebnis 630 852
In % des Nettoumsatzes 34,8 35,1

Novartis erwarb am 25. August 2010 zusätzliche 52% von Alcon, Inc. (Alcon) und erhöhte damit ihre Beteiligung auf eine 77%ige Mehrheit. Ab diesem Zeitpunkt wurden die finanziellen Ergebnisse von Alcon konsolidiert. Vor dem 25. August 2010 wurde der Anteil von Novartis an den finanziellen Ergebnissen von Alcon unter dem "Ertrag aus assoziierten Gesellschaften" ausgewiesen.

Geschäftsjahr (ab dem 25. August 2010 konsolidiert)

Nettoumsatz
Der Umsatz von Alcon, der ab dem 25. August 2010 in der Konzernrechnung von Novartis 2010 konsolidiert wurde, belief sich auf insgesamt USD 2,4 Milliarden. In den USA wurden USD 1,0 Milliarden bzw. 42% des gesamten Nettoumsatzes von Alcon erwirtschaftet. Ausserhalb der USA wurden Umsätze von USD 1,4 Milliarden bzw. 58% des gesamten Nettoumsatzes von Alcon generiert. Die Geschäfte in den Schwellenländern erzielten weiterhin starke Umsätze und steuerten USD 0,5 Milliarden bzw. 20% zum gesamten Nettoumsatz bei. Pharmazeutische Produkte verzeichneten einen Umsatz von USD 1,0 Milliarden, der Augenchirurgiebereich erzielte USD 1,1 Milliarden und der Bereich der Verbraucherprodukte USD 0,3 Milliarden. Die wichtigsten Umsatzträger waren die Produktfamilien gegen grünen Star, TRAVATAN® und Azopt®, Vigamox® gegen Augeninfektionen, Patanol® gegen Augenallergien, die AcrySof® Intraokularlinsen für Patienten mit grauem Star sowie die Desinfektionslösungen für Kontaktlinsen OPTI-FREE®, EXPRESS® und Replenish®.

Operatives Ergebnis
Seit der Konsolidierung ab dem 25. August 2010 steuerte Alcon USD 323 Millionen zum operativen Ergebnis von Novartis bei.

Dieser Betrag beinhaltet einen zusätzlichen Aufwand von USD 467 Millionen im Zusammenhang mit der Neubewertung der Vorräte zu ihrem geschätzten fairen Wert zum Zeitpunkt der Übernahme der Mehrheitsbeteiligung, Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten von USD 32 Millionen sowie Kosten von USD 30 Millionen aufgrund des Übergangs der Mehrheits­beteiligung.

Unter Ausschluss dieser Positionen belief sich das operative Kernergebnis von Alcon auf insgesamt USD 852 Millionen.

Viertes Quartal

Nettoumsatz
Im vierten Quartal erzielte Alcon einen Nettoumsatz von USD 1,8 Milliarden. Der Umsatz in den USA belief sich auf USD 0,8 Milliarden bzw. 42% des gesamten Nettoumsatzes von Alcon, der Umsatz ausserhalb der USA auf USD 1,0 Milliarden bzw. 58% des gesamten Nettoumsatzes. In den Schwellenländern erzielte Alcon solide Umsätze von USD 366 Millionen bzw. 20% des gesamten Nettoumsatzes von Alcon. Pharmazeutische Produkte verzeichneten einen Umsatz von USD 740 Millionen, der Augenchirurgiebereich erzielte USD 858 Millionen und der Bereich der Verbraucherprodukte USD 211 Millionen. Die wichtigsten Umsatzträger waren die Produktfamilien gegen grünen Star, TRAVATAN® Augentropfen und Azopt® Augentropfensuspension, Vigamox® Augentropfen gegen Augeninfektionen, Patanol® Augentropfen gegen Augenallergien, die AcrySof® Intraokularlinsen für Patienten mit grauem Star sowie die Mehrzweckdesinfektionslösungen für Kontaktlinsen OPTI-FREE®, EXPRESS® und Replenish®.

Operatives Ergebnis
Alcon steuerte USD 222 Millionen zum operativen Ergebnis von Novartis bei.

Dieser Betrag beinhaltet einen zusätzlichen Aufwand von USD 372 Millionen im Zusammenhang mit der Neubewertung der Vorräte zu ihrem geschätzten fairen Wert zum Zeitpunkt der Übernahme der Mehrheitsbeteiligung, Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten von USD 25 Millionen sowie Kosten von USD 11 Millionen aufgrund des Übergangs der Mehrheits­beteiligung.

Unter Ausschluss dieser Positionen belief sich das operative Kernergebnis von Alcon auf insgesamt USD 630 Millionen.

FINANZÜBERSICHT

Viertes Quartal und Geschäftsjahr

4. Quartal
2010
4. Quartal
2009
Veränderung
in %
Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Veränderung
in %
Mio. USD Mio. USD USD kWk Mio. USD Mio. USD USD kWk
Nettoumsatz 14 199 12 926 10 11 50 624 44 267 14 14
Operatives Ergebnis der Divisionen 2 726 2 917 -7 -3 12 158 10 851 12 13
Nettoergebnis Corporate -259 -280 -8 -10 -632 -869 27 30
Operatives Ergebnis Konzern 2 467 2 637 -6 -3 11 526 9 982 15 17
In % des Nettoumsatzes 17,4 20,4 22,8 22,5
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften 175 107 64 62 804 293 174 173
Finanzertrag -26 104 n.a. n.a. 64 198 -68 -68
Zinsaufwand -196 -156 26 25 -692 -551 26 25
Steuern -155 -369 -58 -56 -1 733 -1 468 18 18
Reingewinn 2 265 2 323 -2 2 9 969 8 454 18 20
Gewinn pro Aktie (USD) 0,95 1,01 -6 -2 4,28 3,70 16 17
Operatives Kernergebnis 3 166 3 204 -1 2 14 006 11 437 22 24
In % des Nettoumsatzes 22,3 24,8 27,7 25,8
Kernreingewinn 2 803 2 892 -3 0 12 029 10 267 17 18
Kerngewinn pro Aktie (USD) 1,14 1,26 -10 -6 5,15 4,50 14 15

n.a. - nicht anwendbar

Geschäftsjahr

Nettoumsatz
Der Nettoumsatz stieg dank kräftiger Zuwächse aller Geschäftsbereiche um 14% (+14% kWk) auf USD 50,6 Milliarden, einschliesslich USD 2,4 Milliarden aus der Konsolidierung von Alcon. Die jüngst eingeführten Produkte steuerten 2010 USD 10,4 Milliarden zum Nettoumsatz bei und steigerten damit ihren Anteil am Gesamtnettoumsatz gegenüber dem Vorjahr von 16% auf 21% des Nettoumsatzes (ohne Alcon).

Nettoergebnis Corporate
Das Nettoergebnis von Corporate beinhaltet die Kosten des Konzernhauptsitzes sowie Kosten der Konzernforschung (Corporate Research). Der Nettoaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 27% auf USD 632 Millionen. Zurückzuführen war dies vor allem auf einen ausserordentlichen Gewinn von USD 265 Millionen aus Vorsorgeplankürzungen infolge veränderter Bedingungen des Schweizer Pensionsplans, der durch Eintragungsgebühren und transaktionsbedingte Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb der zusätzlichen 52%-Beteiligung an Alcon von USD 99 Millionen teilweise kompensiert wurde.

Davon abgesehen ging das Nettoergebnis von Corporate gegenüber dem Vorjahr um 8% zurück. Ab dem 1. Januar 2011 wird die Konzernforschung in der Division Pharmaceuticals ausgewiesen. Diese Forschungskosten beliefen sich 2010 auf insgesamt USD 195 Millionen.

Operatives Ergebnis Konzern
Das operative Ergebnis verbesserte sich dank volumenbedingter Umsatzsteigerungen um 15% (+17% kWk) auf USD 11,5 Milliarden. Ungünstige Wechselkursveränderungen hatten einen negativen Effekt von zwei Prozentpunkten. Die operative Gewinnmarge erhöhte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 22,8% des Nettoumsatzes. Im Laufe des Jahres fielen einmalige Aufwendungen von netto insgesamt USD 1,3 Milliarden an: Wertminderungen (USD 1,0 Milliarden), Aufwendungen für rechtliche Einigungen (USD 240 Millionen), Restrukturierungskosten (USD 198 Millionen) sowie Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme von Alcon (USD 596 Millionen) wurden durch Gewinne aus Veräusserungen und Vorsorgeplankürzungen (USD 690 Millionen) teilweise kompensiert. Das operative Kernergebnis stieg bei konstanten Wechselkursen um 24%.

Ertrag aus assoziierten Gesellschaften
Der Ertrag aus assoziierten Gesellschaften stieg im Jahr 2010 von USD 293 Millionen auf USD 804 Millionen. Diese Zunahme beruht auf höheren Beiträgen der Investitionen in Alcon und Roche, die auf ausserordentliche Aufwendungen im Vorjahr und auf den Gewinn von USD 335 Millionen aus der Neubewertung der am 7. Juli 2008 erworbenen anfänglichen 25%-Beteiligung an Alcon zum geschätzten fairen Wert zurückzuführen sind. Es folgt eine Übersicht über die einzelnen Komponenten des Ertrags aus assoziierten Gesellschaften:



4. Quartal
2010
4. Quartal
2009
Geschäfts-
jahr 2010
Geschäfts-
jahr 2009
Mio. USD Mio. USD Mio. USD Mio. USD
Anteil am geschätzten Reingewinn von Roche 168 132 648 593
Anpassung an den tatsächlichen Reingewinn des Vorjahres von Roche -40
Auswirkung von Restrukturierungen (2010 enthält USD 43 Millionen aus dem Jahr 2009) -89 -132 -97
Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten -35 -37 -136 -135
Einfluss von Roche auf den Reingewinn 44 95 380 321
Anteil am berichteten Reingewinn von Alcon, Inc. 125 385 493
Anpassung an den tatsächlichen Reingewinn des Vorjahres von Alcon 2 5
Neubewertung der anfänglichen 25%igen Beteiligung zum fairen Wert 174 378

Umbuchung der vom 7. Juli 2008 bis 25. August 2010 in der Gesamtergebnis-rechnung kumulierten Verluste -43 -43
Wertminderungen auf immateriellen Vermögensgegenständen -92
Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten -108 -289 -434
Einfluss von Alcon auf den Reingewinn (im Jahr 2010 bis zum 25. August 2010) 131 17 433 -28
Reingewinn von übrigen assoziierten Gesellschaften -5 -9
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften 175 107 804 293

Das Kernergebnis aus assoziierten Gesellschaften verringerte sich geringfügig um USD 10 Millionen gegenüber dem Vorjahr (unter Ausschluss der ausser­ordentlichen Aufwendungen aufgrund der Restrukturierung von Genentech bei Roche, der Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten und des Neubewertungsgewinns bei Alcon sowie der Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten bei beiden Beteiligungen).

Finanzertrag und Zinsaufwand
Der Finanzertrag ging von USD 198 Millionen um 68% auf USD 64 Millionen zurück. Infolge der Emission von US-Dollar-Anleihen im Februar 2009 und März 2010 und einer Euro-Anleihe im Juni 2009 sowie der Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten durch das Commercial-Paper-Programm stieg der Zinsaufwand gegenüber dem Vorjahr von USD 551 Millionen um 26% auf USD 692 Millionen.

Steuern
Der Steuersatz (Prozent­satz der Steuern auf dem Vorsteuergewinn) lag 2010 bei 14,8% und damit auf Vorjahresniveau.

Ohne die Konsolidierung von Alcon hätte der Steuersatz des Konzerns für das Gesamtjahr 16,3% betragen. Aufgrund der Verkäufe der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe und anderer Produkte in Rechtsgebieten mit höheren Steuersätzen lag er damit über dem Vorjahresniveau.

Reingewinn
Der Reingewinn erhöhte sich um 18% (+20 kWk) auf USD 10,0 Milliarden und wuchs damit stärker als das operative Ergebnis. Der Kernreingewinn stieg um 17% (+18% kWk) auf USD 12,0 Milliarden.

Gewinn pro Aktie
Der Gewinn pro Aktie wuchs gegenüber dem Vorjahr von USD 3,70 um 16% (+17% kWk) auf USD 4,28. Der Kernreingewinn pro Aktie stieg von USD 4,50 um 14% (+15% kWk) auf USD 5,15. Die durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien stieg 2010 gegenüber dem Vorjahr von 2 267,9 Millionen um 1% auf 2 285,7 Millionen. Per 31. Dezember 2010 hatte Novartis insgesamt 2 289,4 Millionen Aktien ausstehend.

Bilanz
Die vollständige Konsolidierung von Alcon hatte erhebliche Auswirkungen auf die konsolidierte Bilanz des Konzerns. Das Anlagevermögen erhöhte sich seit dem 31. Dezember 2009 um USD 34,8 Milliarden. Die grössten Posten davon resultierten aus der Konsolidierung von Alcon ab dem 25. August und der damit verbundenen Aufteilung des Kaufpreises, wodurch sich die identifizierbaren immateriellen Vermögenswerte um USD 24,5 Milliarden und der Goodwill um USD 17,9 Milliarden erhöhten. Ausserdem verringerte sich dadurch die Summe der Beteiligungen an assoziierten Gesellschaften (unter Finanzanlagen und übrige langfristige Vermögenswerte erfasst) um USD 10,0 Milliarden. Das Umlaufvermögen verringerte sich um USD 7,0 Milliarden. Dies war vor allem auf die um USD 9,3 Milliarden niedrigeren flüssigen Mittel und Wertschriften zurückzuführen, da diese Mittel zum Erwerb der zusätzlichen 52%-Beteiligung an Alcon verwendet wurden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vorräte und das übrige Umlaufvermögen erhöhten sich, ebenfalls vor allem infolge der Konsolidierung von Alcon, um USD 2,3 Milliarden. Aufgrund der Konsolidierung von Alcon und anderer Faktoren belief sich die Bilanzsumme per 31. Dezember 2010 auf USD 123,3 Milliarden, was einer Erhöhung um USD 27,8 Milliarden gegenüber dem Jahresende 2009 entspricht.

Auch auf die Passiven des Konzerns wirkten sich die Konsolidierung von Alcon und die damit verbundene Finanzierung der zusätzlichen 52%-Beteiligung deutlich aus. So erhöhten sich die Finanzverbindlichkeiten um USD 9,0 Milliarden. Ein grosser Teil davon wurde zur Finanzierung der Übernahme von Alcon verwendet. Ausserdem wurde Kapital über das Commercial-Paper-Programm aufgenommen, das für allgemeine Konzernzwecke von Novartis sowie für Finanzierungen zwischen Konzerngesellschaften im Zusammenhang mit der Übernahme der 52%-Beteiligung an Alcon eingesetzt wurde. Die übrigen kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten stiegen um USD 6,5 Milliarden - unter anderem durch zusätzliche latente Steuerverbindlichkeiten von USD 3,3 Milliarden, die in erster Linie mit den identifizierbaren immateriellen Vermögenswerten von Alcon zusammenhängen. Vor allem aufgrund dieser Faktoren erhöhte sich die Summe der Verbindlichkeiten per 31. Dezember 2010 um USD 15,5 Milliarden auf USD 53,5 Milliarden. Das Eigenkapital des Konzerns stieg seit Jahresende 2009 um USD 12,3 Milliarden auf USD 69,8 Milliarden per 31. Dezember 2010 und schliesst den Reingewinn von USD 10,0 Milliarden sowie zusätzliche USD 6,3 Milliarden im Zusammenhang mit den 23% nicht beherrschenden Anteilen von Alcon, Inc., USD 0,9 Milliarden aus dem Nettoverkauf eigener Aktien und aus aktienbasierten Vergütungen sowie positive Währungsumrechnungs­differenzen von USD 0,6 Milliarden ein. Diese Erhöhung wurde teilweise kompensiert durch die Dividendenausschüttung für 2009 von USD 4,5 Milliarden netto und versicherungsmathematische Nettoverluste von USD 0,7 Milliarden sowie durch Nettoveränderungen von USD 0,3 Milliarden im Zusammenhang mit nicht beherrschenden Anteilen und assoziierten Gesellschaften.

Aufgrund der höheren Finanzverbindlichkeiten zur Finanzierung der Übernahme von Alcon stieg der Verschuldungsgrad (Debt/Equity Ratio) des Konzerns per 31. Dezember 2010 gegenüber dem Jahresende 2009 von 0,24:1 auf 0,33:1. Die Finanz­verbindlich­keiten des Konzerns von USD 23,0 Milliarden setzten sich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten von USD 8,6 Milliarden und langfristigen Verbindlichkeiten von USD 14,4 Milliarden zusammen. Die Gesamtliquidität, einschliesslich USD 3,8 Milliarden aus der Konsolidierung von Alcon, sank gegenüber dem Jahresende 2009 von USD 17,4 Milliarden auf USD 8,1 Milliarden. Die Nettoverschuldung belief sich per 31. Dezember 2010 auf USD 14,9 Milliarden, gegenüber einer Nettoliquidität von USD 3,5 Milliarden per Jahresende 2009.

Geldfluss
Der Geldfluss aus operativer Tätigkeit stieg 2010 gegenüber dem Vorjahr von USD 12,2 Milliarden um 15,4% auf USD 14,1 Milliarden. Der zusätzliche Geldfluss von USD 1,9 Milliarden infolge der starken Geschäftsexpansion und des geringeren Bedarfs an Umlaufvermögen wurde durch höhere Steuern sowie Zahlungen im Zusammenhang mit der Klärung bestimmter rechtlicher Angelegenheiten teilweise aufgehoben.

Der Nettogeldabfluss für Investitionstätigkeiten belief sich im vergangenen Jahr auf USD 15,8 Milliarden und lag damit um USD 1,5 Milliarden über dem Vorjahresbetrag. Der Geldabfluss für Akquisitionen betrug USD 26,7 Milliarden. Dieser Betrag umfasste USD 26,1 Milliarden (nach Abzug der übernommenen liquiden Mittel in Höhe von USD 2,2 Milliarden) für den Erwerb der zusätzlichen 52%-Beteiligung an Alcon sowie USD 0,5 Milliarden für die Akquisition von Corthera und Oriel und für die abgegrenzten Zahlungen im Zusammenhang mit der Übernahme von EBEWE. Die Nettogeldabflüsse für Investitionen in Sachanlagen sowie in immaterielle und andere Vermögenswerte beliefen sich auf USD 1,7 Milliarden. Diese Geldabflüsse wurden durch den Nettoerlös von USD 12,6 Milliarden aus dem Verkauf von Wertschriften teilweise wettgemacht.

Der Nettogeldzufluss aus Finanzierungs­tätigkeit stieg im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr von USD 2,8 Milliarden um USD 1,3 Milliarden auf USD 4,1 Milliarden. Der Erlös von USD 8,3 Milliarden aus den Anleihen und Commercial-Paper-Programmen sowie andere Nettozuflüsse von insgesamt USD 0,3 Milliarden wurden im Jahr 2010 durch die Dividendenausschüttung für 2009 von USD 4,5 Milliarden teilweise kompensiert.

Der Free Cashflow erreichte 2010 USD 7,9 Milliarden und erhöhte sich damit um 42,8% gegenüber dem Vorjahr. Der Free Cashflow vor Dividendenausschüttung stieg gegenüber dem Vorjahr um 31% auf USD 12,3 Milliarden.

Viertes Quartal

Nettoumsatz
Der Nettoumsatz stieg um 10% (+11% kWk) auf USD 14,2 Milliarden. Der Umsatz von Alcon belief sich im vierten Quartal auf USD 1,8 Milliarden. Ungünstige Wechselkursveränderungen beeinträchtigten das Ergebnis um einen Prozentpunkt (ohne Alcon). Die jüngsten Produkte steuerten USD 2,5 Milliarden zum Nettoumsatz bei. Damit generierten sie 20% des Gesamtumsatzes (ohne Alcon).

Nettoergebnis Corporate
Das Nettoergebnis von Corporate, das die Kosten des Konzernhauptsitzes sowie Kosten für die Konzernforschung (Corporate Research) beinhaltet, fiel im vierten Quartal um USD 21 Millionen niedriger aus als im Vorjahr. Ursache dafür waren vor allem höhere Gutschriften im Zusammenhang mit Altersvorsorgeleistungen.

Operatives Ergebnis Konzern
Das operative Ergebnis ging um 6% (-3% kWk) zurück. Wechselkursveränderungen hatten einen negativen Effekt von drei Prozentpunkten. Alcon steuerte USD 222 Millionen zum operativen Ergebnis bei. Einmalige Effekte im vierten Quartal beinhalteten Aufwendungen von insgesamt USD 789 Millionen, die durch einen Gewinn von USD 392 Millionen aus der Veräusserung von Enablex teilweise wettgemacht wurden. Die Aufwendungen beinhalten USD 253 Millionen bei Pharmaceuticals (vor allem eine Wertminderung von USD 120 Millionen bezüglich ASA404 und Restrukturierungskosten von USD 85 Millionen in den USA), USD 49 Millionen bei Sandoz (Restrukturierung in Deutschland), USD 75 Millionen bei Vaccines and Diagnostics (USD 52 Millionen für die Restrukturierung der Produktion und eine Wertminderung von USD 23 Millionen auf Finanzanlagen) sowie USD 383 Millionen bei Alcon (Aufwand von USD 372 Millionen im Zusammenhang mit der Neubewertung der Vorräte zu ihrem fairen Wert sowie Kosten von USD 11 Millionen aufgrund des Übergangs der Mehrheitsbeteiligung). Das operative Kernergebnis blieb bei konstanten Wechselkursen gegenüber dem Vorjahresquartal unverändert bei USD 2,8 Milliarden.

Ertrag aus assoziierten Gesellschaften
Der Ertrag aus assoziierten Gesellschaften erhöhte sich im vierten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von USD 107 Millionen auf USD 175 Millionen. Alcon Inc. wurde bis zum 25. August 2010 als assoziierte Gesellschaft bilanziert und danach vollständig konsolidiert. Eine abschliessende Neubewertung der anfänglichen 25%-Beteiligung an Alcon im vierten Quartal steuerte netto USD 131 Millionen bei. Der Ertrag im vierten Quartal 2009 hatte Abschreibungen von USD 108 Millionen beinhaltet. Die Beteiligung an Roche steuerte im vierten Quartal USD 44 Millionen bei, einschliesslich eines geschätzten Aufwands von USD 89 Millionen für den Anteil von Novartis an der vor kurzem bekannt gegebenen Restrukturierung von Roche.

Die Kernergebnisse aus assoziierten Gesellschaften (unter Ausschluss von Sonderpositionen und Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten in beiden Perioden) verringerten sich im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal von USD 252 Millionen auf USD 168 Millionen.

Finanzertrag und Zinsaufwand
Im vierten Quartal 2010 wurde ein Nettofinanzaufwand von USD 26 Millionen ausgewiesen, gegenüber einem Finanzertrag von USD 104 Millionen im Vorjahresquartal. Ursachen für diesen Rückgang waren niedrigere Erträge auf Finanzanlagen und ein negatives Währungsergebnis, vor allem aufgrund eines Abwertungsverlusts in Venezuela. Der Zinsaufwand erhöhte sich aufgrund der zusätzlichen Kapitalaufnahmen im Zusammenhang mit Alcon von USD 156 Millionen auf USD 196 Millionen.

Steuern
Gegenüber dem Steuersatz (Prozent­satz der Steuern auf dem Vorsteuergewinn) des Vorjahresquartals von 13,7% war der Steuersatz im vierten Quartal 2010 mit 6,4% aussergewöhnlich niedrig. Dies war vor allem auf die Anpassung des Steuersatzes von Novartis auf 16,3% sowie auf die Konsolidierung von Alcon zurückzuführen, welche einen niedrigeren Steuersatz aufweist als der Rest von Novartis, sowie auf die latenten Steuereffekte der Neubewertung der Vorräte von Alcon zu ihrem fairen Wert.

Reingewinn
Der Reingewinn ging um 2% (+2% kWk) auf USD 2,3 Milliarden zurück. Der Kernreingewinn verringerte sich um 3% (0% kWk) auf USD 2,8 Milliarden.

Gewinn pro Aktie
Der Gewinn pro Aktie ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum von USD 1,01 um 6% (-2% kWk) auf USD 0,95 zurück. Der Kerngewinn pro Aktie verringerte sich gegenüber der Vorjahresperiode von USD 1,26 um 10% (-6% kWk) auf USD 1,14. Der Gewinn pro Aktie sank in höherem Masse als der Reingewinn, da 23% des Reingewinns von Alcon den nicht beherrschenden Anteilen an Alcon zuzurechnen sind und dementsprechend nicht in die Berechnung des Gewinns pro Aktie einbezogen werden.

Die durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien stieg im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal von 2 272,8 Millionen um 1% auf 2 289,8 Millionen. Per 31. Dezember 2010 hatte Novartis insgesamt 2 289,4 Millionen Aktien ausstehend.

AKTUELLER STAND DER INNOVATIONEN

Novartis verfügt über eine der konkurrenzfähigsten Entwicklungspipelines der pharmazeutischen Branche mit 147 Projekten in der klinischen Entwicklung. 63 dieser Projekte betreffen neue Wirkstoffe.

Zu den Entwicklungen im vierten Quartal 2010 zählen:

  • In den USA wurde Afinitor für die Behandlung von Patienten mit subependymalen Riesenzellastrozytomen zugelassen, die eine Behandlung, aber keine kurative chirurgische Resektion erfordern. Subependymale Riesenzellastrozytome sind gutartige Gehirntumoren, die im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose auftreten. Der Zulassungsantrag für die EU wird derzeit unter dem Handelsnamen Votubia geprüft. Unabhängig davon wurde für Afinitor in den USA und der EU die Zulassung zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren beantragt.
  • Die FDA bewilligte in den USA die Zulassung für Amturnide (Aliskiren, Amlodipin und Hydrochlorothiazid) in Tablettenform, einer Dreifachkombination zur Behandlung von Bluthochdruckpatienten, deren Blutdruck sich durch zwei der enthaltenen Wirkstoffe nicht adäquat kontrollieren lässt. Klinische Daten zeigten, dass Amturnide eine signifikant stärkere Senkung des Blutdrucks ermöglichte als jede Kombination zweier der Wirkstoffe.
  • Im Dezember gewährten die europäische Arzneimittelagentur (EMA) und das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt die Marktzulassung für Tasigna (Nilotinib) zur Behandlung erwachsener Patienten mit neu diagnostizierter Philadelphia-Chromosom-positiver chronisch-myeloischer Leukämie in der chronischen Phase. Tasigna wurde bereits im früheren Verlauf des Jahres 2010 in den USA und in der Schweiz für diese Indikation zugelassen.
  • Im Januar 2011 liess die Europäische Kommission Lucentis (Ranibizumab) zur Behandlung von Patienten mit Sehbehinderungen infolge diabetischer Makulaödeme zu. In den meisten Industrieländern gehören diese zu den Hauptursachen für das Erblinden von Menschen im erwerbsfähigen Alter. Daten aus zulassungsrelevanten Studien hatten gezeigt, dass die Sehschärfe der Patienten mit Lucentis schneller und nachhaltiger verbessert werden kann als mit der aktuellen Standardbehandlung der Lasertherapie.
  • Als krankheitsmodifizierende Therapie für Patienten mit hoch aktiver schubförmig remittierender multipler Sklerose (RRMS) trotz Beta-Interferon-Behandlung oder für Patienten mit rapide fortschreitender schwerer RRMS wurde Gilenya im Januar 2011 durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur positiv begutachtet. Daten des EU-Zulassungsantrags belegen, dass Gilenya (0,5 Milligramm einmal täglich) die Schubrate gegenüber Interferon beta-1a (Avonex®, intramuskuläre Injektion), einer der meistverschriebenen MS-Therapien, nach einjähriger Behandlung um 52% (p<0,001) senkt.
  • Für Lucentis wurde im Oktober ein EU-Zulassungsantrag für die Behandlung von Sehbehinderungen aufgrund von Makulaödemen infolge von Retinalvenenverschluss (RVO) eingereicht. Der Antrag basierte auf Ergebnissen aus zwei separaten Phase-III-Studien über retinalen Zentralvenenverschluss und retinalen Venenastverschluss (CRUISE und BRAVO, die beide von unserem Lizenzpartner Genentech durchgeführt werden). Dabei wurde nach 6- und 12-monatiger Behandlung mit Lucentis eine signifikante Verbesserung gegenüber einer Sham-Injektion erzielt.
  • Im Dezember beantragte Novartis in der EU die Zulassung für ACZ885 (Ilaris, Canakinumab) zur Behandlung von Gichtarthritis. Der Antrag stützt sich auf Daten aus zwei Phase-III-Zulassungsstudien, deren primäre Endpunkte erreicht wurden. Ein US-Zulassungsantrag dürfte voraussichtlich im ersten Quartal 2011 eingereicht werden. Novartis untersucht auch andere Erkrankungen, bei denen IL-1 beta eine wichtige Rolle spielen dürfte. Dazu zählen beispielsweise systemische juvenile idiopathische Arthritis (SJIA) und Herz-Kreislauf-Indikationen. Im Falle einer Zulassung würden ausgewählte Untergruppen von Patienten mit diesen Krankheiten für eine Behandlung mit Canakinumab in Frage kommen.
  • In der EU wurde im Dezember die Zulassung von SOM230 (Pasireotid) zur Behandlung von Patienten mit Cushing-Syndrom beantragt. Im Rahmen einer Phase-III-Studie hatte SOM230 eine signifikante Reduktion der Konzentration des freien Cortisols im Urin von Patienten mit dieser behindernden und potenziell lebensbedrohlichen Hormonerkrankung bewirkt.
  • Die Phase-III-Studie COMFORT-I erreichte ihren primären Endpunkt und zeigte, dass INC424 die Grösse der Milz von Patienten mit primärer Myelofibrose, sekundärer Myelofibrose oder post-essentieller Thrombozythämie-Myelofibrose signifikant reduzierte. Die vollständigen Ergebnisse der Studie werden demnächst im Rahmen eines medizinischen Kongresses vorgestellt werden. Für 2011 sind weltweit Zulassungsanträge geplant. INC424 wurde für die Entwicklung und potenzielle Kommerzialisierung ausserhalb der USA von Incyte in Lizenz genommen.
  • In einer verblindeten Vergleichsstudie der Phase III (INTENSITY) wurde Onbrez Breezhaler, bei einmal täglicher Verabreichung mit Tiotropium verglichen, einer etablierten Therapie gegen chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Dabei erwies sich Onbrez Breezhaler im Hinblick auf die Verbesserung der Lungenfunktion von Patienten mit COPD als ebenso wirksam wie Tiotropium. Onbrez Breezhaler bot jedoch grössere klinische Vorteile durch eine reduzierte Kurzatmigkeit, einen geringeren Einsatz von Notfallmedikamenten und einen besseren allgemeinen Gesundheitszustand. Der primäre Endpunkt sowie diese sekundären Endpunkte in Bezug auf wichtige Behandlungsergebnisse wurden erreicht. Der sekundäre Endpunkt der Überlegenheit gegenüber Tiotropium in Bezug auf die Lungenfunktion wurde jedoch verfehlt.
  • Laut Zwischenergebnissen aus einer Phase-III-Studie mit ASA404 (Valdimezan) als Sekundärtherapie bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen wurde der primäre Endpunkt (Überlebensverlängerung betroffener Patienten) verfehlt. Das Projekt wurde eingestellt, und die Ressourcen wurden anderen Wirkstoffen in der Onkologie-Pipeline zugeführt.
  • Im Rahmen des San Antonio Breast Cancer Symposiums wurden Ergebnisse aus der zweiten Zwischenanalyse der Phase-III-Studie AZURE mit Zometa präsentiert. Den Ergebnissen zufolge erbrachte Zometa als Ergänzung zu einer adjuvanten (postoperativen) Standard-Chemotherapie und/oder einer Hormontherapie bei prä- und postmenopausalen Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium keine Vorteile im Hinblick auf das krankheitsfreie Überleben. Dagegen zeigte sich im Rahmen einer im Voraus geplanten Analyse bei Frauen mit bestätigter Menopause eine Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens und des allgemeinen Überlebens in der mit Zometa behandelten Gruppe. Die Zulassungsanträge in den USA und der EU für den möglichen Einsatz von Zometa zur adjuvanten Behandlung von Brustkrebs wurden zurückgezogen. Auf Basis der vorliegenden Daten wird Novartis zukünftige Pläne nach Besprechungen mit den Gesundheitsbehörden weltweit evaluieren.
  • Eine US-Zulassung für den Einsatz von Everolimus bei Herztransplantationen wird von Novartis nicht weiter angestrebt. Die Ergebnisse der jüngsten Phase-III-Studie zu Herztransplantationen stehen im Einklang mit dem sicheren und wirksamen Einsatz von Everolimus gemäss den Anwendungsvorgaben in den Ländern, in denen Everolimus für Herztransplantationen zugelassen ist. Ergebnisse im Zusammenhang mit dem weiteren Einsatz von Everolimus im Rahmen klinischer Untersuchungen sollen mir der FDA diskutiert werden.

Die wichtigsten Zulassungen in den USA, Europa und Japan im vierten Quartal 2010

Produkt Wirkstoff Indikation Zulassungsdatum
Afinitor Everolimus Subependymales Riesenzell­astrozytom im Zusammen­hang mit tuberöser Sklerose USA - Oktober
Amturnide Aliskiren, Amlodipin und Hydrochlorothiazid Bluthochdruck USA - Dezember
Lucentis Ranibizumab Diabetisches Makulaödem EU - Januar 2011
Tasigna Nilotinib Neu diagnostizierte chronisch-myeloische Leukämie EU - Dezember
Japan - Dezember

Ausgewählte Projekte, deren Zulassungsentscheidung aussteht

Abgeschlossene Zulassungsanträge
Produkt Indikation USA EU Japan Aktueller Stand
ACZ885 Gichtarthritis (Gicht) 4. Quartal 2010 - EU-Zulassungsantrag im Dezember eingereicht
- US-Zulassungsantrag für das 1. Quartal 2011 geplant
Afinitor Sub­ependymales Riesenzell­astrozytom im Zusammen­hang mit tuberöser Sklerose Zugelassen 3. Quartal 2010 - US-Zulassung im Oktober
- Phase-II-Daten im November im New England Journal of Medicine veröffentlicht
Neuroendokrine Tumoren 4. Quartal 2010 4. Quartal 2010 4. Quartal 2010 - Zulassungsanträge in den USA, der EU und Japan eingereicht
Exelon Pflaster Alzheimer-demenz Zugelassen Zugelassen 1. Quartal 2010 - Zulassungsantrag wird in Japan geprüft; Entscheidung der Behörde für Arzneimittel und medizinische Geräte wird in den kommenden Monaten erwartet
Gilenya

Multiple Sklerose Zugelassen 4. Quartal 2009 4. Quartal 2010 - US-Zulassung zur Primärbehandlung schubförmig verlaufender Formen von multipler Sklerose im September; weitere Zulassungen in Russland, der Schweiz, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten
- Im Januar 2011 wurde Gilenya für den Einsatz bei Patienten mit hoch aktiver schubförmig remittierender multipler Sklerose (MS) trotz Beta-Interferon-Behandlung oder für Patienten mit rapide fortschreitender schwerer schubförmig remittierender MS durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) positiv begutachtet.
LBH589 Hodgkin-Lymphom 4. Quartal 2010 - US-Zulassungsantrag im Dezember eingereicht
- Präsentation der Daten aus entscheidender Phase-II-Studie bei der Tagung der American Society of Hematology im Dezember
Lucentis Retinaler Venenverschluss 4. Quartal 2010 - EU-Zulassungsantrag im Oktober eingereicht
Onbrez Breezhaler Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung 4. Quartal 2008 Zugelassen 3. Quartal 2010 - Klinische Studien zur Klärung offener Fragen des Complete Response Letter (Oktober 2009) der FDA im 3. Quartal 2010 abgeschlossen; Ergebnisse Ende September bei der FDA eingereicht
- Der US-Zulassungsantrag (unter dem Handelsnamen Arcapta Neohaler) wird im März 2011 durch einen FDA-Beratungsausschuss geprüft
SOM230 Cushing-Syndrom 4. Quartal 2010 - EU-Zulassungsantrag im Oktober eingereicht
- US-Zulassungsantrag soll im 1. Halbjahr 2011 eingereicht werden
Tekamlo Bluthochdruck Zugelassen 4. Quartal 2009 - US-Zulassung im August
- EU: CHMP-Gutachten im 1. Quartal 2011 erwartet
Abgeschlossene Zulassungsanträge
Produkt Indikation USA EU Japan Aktueller Stand
Amturnide Bluthochdruck Zugelassen 2. Quartal 2010 - US-Zulassung im Dezember
- EU-Zulassungsantrag im Mai 2010 eingereicht
TOBI Podhaler Mukoviszidose 4. Quartal 2009 - Positives CHMP-Gutachten im September eingegangen
Zometa Adjuvante Brustkrebs-behandlung 4. Quartal 2009 4. Quartal 2009 - In der Phase-III-Studie AZURE mit Zometa in der potenziellen neuen Indikation bei Brustkrebs im Frühstadium wurde der primäre Endpunkt bei der Gesamtpopulation der Patienten nicht erreicht; bei einer Untergruppe der mit Zometa behandelten Patientinnen mit bestätigter Menopause wurde eine Verbesserung des krankheitsfreien und des Gesamtüberlebens festgestellt
- Die US- und EU-Zulassungsanträge wurden zurückgezogen, solange Novartis die Ergebnisse der AZURE-Studie prüft
- Auf Basis der Untergruppen-Analyse wird Novartis die weiteren Schritte mit den Gesundheitsbehörden diskutieren

Ausgewählte Projekte der pharmazeutischen Pipeline

Projekt/ Substanz Potenzielle Indikation/ Therapiegebiet Geplante Einreichung Studien-phase Aktueller Stand

ACZ885 Systemische juvenile idiopathische Arthritis 2011 III - Zulassung soll plangemäss 2011 beantragt werden
Sekundärprävention von Herz-Kreislauf-Ereignissen >=2015 II - Start der Phase III 2011 geplant

Typ-2-Diabetes >=2015
AEB071 Prävention der Organabstossung 2014 II
Psoriasis >=2015 II
Afinitor Tuberöse Sklerose/ Angiomyolipom 2011 III
ER+ Brustkrebs 2012 III - Präsentation der TAM-RAD-Studie am San Antonio Breast Cancer Symposium im Dezember: die Phase-II-Studie evaluiert die Wirkung einer Zusatzbehandlung mit Everolimus (Afinitor) neben der Hormontherapie mit Tamoxifen bei Patienten mit fortgeschrittenem metastasiertem Brustkrebs
HER2+ Brustkrebs (Primärtherapie) 2013 III
HER2+ Brustkrebs (Sekundär-/Tertiärtherapie) 2013 III
Fortgeschrittener Magenkrebs 2012 III
Leberzellkrebs 2013 III
Diffus grosszelliges B-Zellen-Lymphom >=2015 III
Projekt/ Substanz Potenzielle Indikation/ Therapiegebiet Geplante Einreichung Studien-phase Aktueller Stand

AFQ056 Fragiles-X-Syndrom 2012 II - Zulassungsrelevante Studie mit Erwachsenen lief im November 2010 an
Parkinsonkrankheit/
L-Dopa-induzierte Dyskinesie
2013

II
AG0178 Schwere depressive Störung 2012 III
AIN457 Psoriasis 2013 II
Rheumatoide Arthritis 2013 II - Start der Phase III für 2011 vorgesehen
Nichtinfektiöse Uveitis 2013 III - Die Phase-III-Studie zur Untersuchung von AIN457 in der Behandlung nichtinfektiöser Uveitis bei Patienten mit Morbus Behçet verfehlte ihren primären Endpunkt; die Daten sprechen gegen einen Zulassungsantrag für AIN457 in dieser Indikation
BAF312 Multiple Sklerose >=2015 II - Phase-II-Daten im 1. Quartal 2011 erwartet
BEZ235 Solide Tumoren 2014 I
BKM120 Solide Tumoren 2014 I
CAD106 Alzheimerkrankheit >=2015 II
Certican/Zortress Prävention der Organabstossung - Leber 2011 III - Zulassung soll plangemäss 2011 beantragt werden
DEB025 Hepatitis C 2013 II - Nach einer positiven Besprechung mit der FDA zum Abschluss der Phase II sowie positivem Feedback der EMA, die beide für ein Phase-III-Program sprechen, soll eine klinische Studie der Phase III DEB025 (Alisporivir) im 1. Quartal 2011 anlaufen
- Diese Studie wird DEB025 in Kombination mit Peg-Interferon und Ribavirin bei bisher unbehandelten Patienten mit Hepatitis C (Genotyp 1) untersuchen
Exjade Nicht transfusions-bedingte Thalassämie 2011 II
HCD122 Hämatologische Tumoren >=2015 I
INC424 Myelofibrose 2011 III -- Laut Top-Line-Ergebnissen der Phase-III-Studie COMFORT-I wurde der primäre Endpunkt erreicht; INC424 bewirkte bei Myelofibrose-Patienten eine signifikante klinische Verbesserung (gemessen an der Verringerung der Grösse der Milz); vollständige Ergebnisse werden 2011 an einem bedeutenden Medizinkongress vorgestellt
-- Erste interpretierbare Ergebnisse der Phase-III-Studie COMFORT-2 im 1. Quartal 2011 erwartet
Polyzythämie (Polycythemia vera) 2014 III -- Globale Phase-III-Studie RESPONSE begann mit Patienten in den USA ; erste Studie ausserhalb der USA soll im 1. Quartal 2011 anlaufen
- Veröffentlichung der Phase-II-Ergebnisse bei Polyzythämie auf der Tagung der American Society of Hematology im Dezember
LBH589 Multiples Myelom 2013 III
Hämatologische Tumoren >=2015 II
Projekt/ Substanz Potenzielle Indikation/ Therapiegebiet Geplante Einreichung Studien-phase Aktueller Stand

LCQ908 Stoffwechselerkrankungen 2014 II
LCZ696 Herzinsuffizienz 2014 III - Phase-II-Daten im Lancet und auf der Tagung des American College of Cardiology im März 2010 veröffentlicht; diese belegen die blutdrucksenkende Wirkung und untermauern das Behandlungs­potenzial bei Herzinsuffizienz
- Phase-III-Studie zu Morbidität und Mortalität bei Herzinsuffizienz läuft seit Dezember 2009
Bluthochdruck 2014 II
LDE225 Basalzellnävus-Syndrom 2012 II
Solide Tumoren 2014 I
Lucentis Pathologische Myopie (Kurzsichtigkeit) 2012 III - Phase-III-Studie wurde im Oktober 2010 gestartet
NVA237 Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung 2011 III - Zulassung soll plangemäss 2011 beantragt werden
- Phase-III-Daten (Glow 1, Glow 2 und Glow 3) werden 2011 erwartet
PKC412 Aggressive systemische Mastozytose 2013 II
Akute myeloische Leukämie 2014 III
PRT128 Akutes Koronarsyndrom, chronische koronare Herzkrankheit >=2015 II - Präsentation von Ergebnissen der Phase-II-Studie INNOVATE-PCI bei Tagung der European Society of Cardiology im August 2010
- Phase-III-Entwicklungsprogramm soll 2011 eingeleitet werden
PTK796 Akute bakterielle Infektionen der Haut und Hautstrukturen, ambulant erworbene bakterielle Lungenentzündung 2012 III
QGE031 Allergische Erkrankungen 2014 I
QMF149 Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung 2014 II - Gegenwärtig in Phase II; Zulassungsanträge für Regionen ausserhalb der USA sollen 2014 eingereicht werden
- Die Entwicklung von QMF149 für den US-Markt ist derzeit nicht geplant
Asthma 2014 II - EU-Zulassungsantrag für 2014 geplant
- In den USA werden keine Entwicklungsaktivitäten eingeleitet
QTI571 (Imatinib) Pulmonal-arterieller Bluthochdruck 2011 III - Zulassung soll plangemäss 2011 beantragt werden
- Daten im 2. Halbjahr 2011 erwartet
QVA149 Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung 2012 III

RLX030 Akutes Herzversagen 2013 III
SMC021 Osteoarthritis 2011 III - In der ersten Phase-III-Studie wurde der erste von drei primären Endpunkten nicht erreicht; zweite Phase-III-Studie läuft
Osteoporose 2011 III - Nach der Zwischenanalyse der Zweijahresdaten im 4. Quartal 2010 wurde die zulassungsrelevante Phase-III-Studie (Study 2303) fortgesetzt; Dreijahresergebnisse werden im 3. Quartal 2011 erwartet
Projekt/ Substanz Potenzielle Indikation/ Therapiegebiet Geplante Einreichung Studien-phase Aktueller Stand

SOM230 Akromegalie 2011 III
Refraktäres/resistentes Karzinoidsyndrom 2012 III
Tasigna cKIT-Melanom 2012 III
Gastro-intestinale Stromatumoren 2014 III
TKI258 Solide Tumoren 2013 II
Xolair Chronisch-idiopathische Urtikaria 2013 II - Beginn der Phase III im 1. Quartal 2011 geplant

Ausgewählte Projekte der Impfstoff-Pipeline

Projekt/ Substanz Potenzielle Indikation/ Therapiegebiet Geplante Einreichung Studien-phase Aktueller Stand
Menveo Prävention von Meningokokken-Erkrankungen (Serogruppen A, C, Y und W-135) bei Säuglingen 2011 III - US-Zulassungsantrag im November eingereicht
- EU-Zulassungsantrag soll 2011 eingereicht werden

Optaflu

Saisonale Grippe (Subunit-Impfstoff aus Zellkultur) 2011 III - US-Zulassung soll plangemäss 2011 beantragt werden
Fluad Saisonale Grippe (Subunit-Impfstoff mit Adjuvans MF59) 2012 III - EU-Zulassungsantrag für den Einsatz bei Kindern 2010 eingereicht
- Phase-III-Studie läuft
- US-Zulassungsantrag für den Einsatz bei älteren Menschen ist für 2012 geplant
Bexsero

Impfstoff aus mehreren Komponenten zur Prävention von Meningokokken-Erkrankungen der Serogruppe B >=2013 II - EU-Zulassungsantrag 2010 eingereicht
- US-Zulassungsantrag für >=2013 geplant

MenABCWY Prävention von Meningokokken-Erkrankungen (Serogruppen A, B, C, Y und W-135) >=2013 II
Streptokokken der Serogruppe B Prävention von Infektionen durch Streptokokken der Serogruppe B >=2013 I

Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunfts­bezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der Novartis AG, das bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.

Über Novartis
Novartis bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschliesslich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2010 erzielten die fortzuführenden Geschäfts­bereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 50,6 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 9,1 Milliarden (USD 8,1 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzern­gesellschaften beschäftigen rund 119 000 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Voll­zeitstellen­äquivalente, einschliesslich 16 700 Mitarbeitender von Alcon) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Der Geschäftsbericht 2010 von Novartis wurde heute veröffentlicht und steht auf der Konzernwebsite unter www.novartis.com zur Verfügung. Novartis wird den Geschäftsbericht heute auch auf Form 20-F bei der US Securities and Exchange Commission einreichen und den vorliegenden Finanzbericht unter www.novartis.com zur Verfügung stellen. Die Aktionäre von Novartis erhalten auf Anfrage eine kostenlose gedruckte Kopie jedes dieser Dokumente, die unsere vollständige geprüfte Jahresrechnung beinhalten.

Wichtige Termine

22. Februar 2011 Ordentliche Generalversammlung der Aktionäre
19. April 2011 Ergebnisse des ersten Quartals 2011
19. Juli 2011 Ergebnisse des zweiten Quartals und des ersten Halbjahres 2011
25. Oktober 2011 Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate 2011

Bei den Produktbezeichnungen in kursiver Schrift handelt es sich um eigene oder in Lizenz genommene Warenzeichen der Novartis Konzerngesellschaften.

 

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