- Mit einer Steigerung des Nettoumsatzes um 8% (+3% in lokalen Währungen) auf USD 39,8 Milliarden, einem Anstieg des Reingewinns um +66% auf USD 12,0 Milliarden und einer Erhöhung des Gewinns pro Aktie um 68% auf USD 5,15 erreichen die Konzernergebnisse 2007 neue Rekordwerte
- Die Ergebnisse beinhalten Beiträge der Geschäftseinheiten Medical Nutrition und Gerber bis zu deren Veräusserung 2007 sowie Desinvestitionsgewinne von USD 5,2 Milliarden nach Steuern
- Die fortzuführenden Geschäftsbereiche sind nun ausschliesslich auf den Gesundheitsbereich ausgerichtet:
- Dank der kräftigen Unterstützung - insbesondere von Sandoz und Vaccines and Diagnostics - steigt der Nettoumsatz im Jahr 2007 um 11% (+6% in lokalen Währungen) auf USD 38,1 Milliarden
- Konkurrenz durch Generika und der Verkaufsstopp von Zelnorm beeinträchtigen die Division Pharmaceuticals in den USA
- Einmalige Aufwendungen von rund USD 1 Milliarde im Jahr 2007: zur Erhöhung der Konzernrückstellungen für Umweltsanierungen und für die Initiative "Forward" zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
- Unter Ausschluss dieser einmaligen Aufwendungen steigt das operative Ergebnis um 2%; einschliesslich dieser Aufwendungen und ohne die Gewinne aus der Veräusserung der Ernährungsgeschäfte geht das operative Ergebnis um 11% zurück
- Der Reingewinn aus fortzuführenden Geschäftsbereichen sinkt um 4% auf USD 6,5 Milliarden; der Gewinn pro Aktie verringert sich um 3% auf USD 2,81
- Gute Fortschritte der neu eingeführten Produkte - dazu gehören Exforge, Rasilez/Tekturna, Lucentis, Exjade und Xolair - dank 15 Zulassungsgenehmigungen in den USA und der Europäischen Union
- Steigende Ausschüttung an die Aktionäre bei weiterhin solidem finanziellem Fundament:
- Nach Aktienrückkäufen im Wert von CHF 4,7 Milliarden im Jahr 2007 wird der Generalversammlung ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von CHF 10 Milliarden zur Genehmigung vorgeschlagen
- Dividende von CHF 1,60 pro Aktie für 2007 vorgeschlagen - dies entspricht einer Erhöhung um 19% gegenüber 2006 und einer Ausschüttungsquote des Reingewinns aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von 49%
- Auf Grund der guten Wachstumsaussichten für die Divisionen Sandoz, Vaccines and Diagnostics und Consumer Health erwartet Novartis 2008 Rekordergebnisse der fortzuführenden Geschäftsbereiche
- Im ersten Halbjahr 2008 dürften die Resultate der Division Pharmaceuticals weiterhin von Nettoumsatzeinbussen in den USA beeinträchtigt sein; der Beginn einer neuen Wachstumsphase wird im zweiten Halbjahr erwartet
Basel, 17. Januar 2008 - Die Ergebnisse von Novartis kommentierte Dr. Daniel Vasella, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates: "
Novartis erzielte 2007 eine starke Performance in allen wichtigen Regionen und sämtlichen Divisionen - mit Ausnahme der Division Pharmaceuticals in den USA, deren Ergebnisse durch Generikakonkurrenz und den Rückzug eines Produkts beeinträchtigt waren. Die dynamische Expansion der Divisionen Sandoz und Vaccines & Diagnostics sowie der beachtliche Beitrag von Consumer Health unterstreichen die Vorteile unserer Strategie der fokussierten Diversifikation im Gesundheitsbereich, um neue Wachstumschancen nutzen und Risiken ausgleichen zu können. Die 15 Zulassungsgenehmigungen, die wir 2007 in den USA und Europa für neue verschreibungspflichtige Medikamente erhalten haben, bilden das Fundament für einen neuen Wachstumszyklus unserer Division Pharmaceuticals, der voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2008 einsetzen dürfte. Gleichzeitig wollen wir im Rahmen der Initiative "Forward" die Effizienz und die Produktivität unserer Organisation steigern und im Jahr 2010 Einsparungen von USD 1,6 Milliarden erzielen. Ich bin zuversichtlich, dass Novartis auch 2008 wieder Rekordergebnisse erzielen wird. Denn wir sind gut positioniert, um die gegenwärtigen und zukünftigen Trends im Gesundheitswesen zu unserem Vorteil zu nutzen."
TOTAL KONZERN
Kennzahlen - Zwölf Monate
|
|
2007 |
2006 |
Veränderung in % |
|
|
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
in USD |
in lokalen
Währungen |
|
Total Konzern |
|
- Nettoumsatz |
39 800 |
|
37 020 |
|
8 |
3 |
|
- Operatives Ergebnis und Desinvestitionsgewinne[1] |
12 933 |
32,5 |
8 174 |
22,1 |
58 |
|
|
- Reingewinn |
11 968 |
30,1 |
7 202 |
19,5 |
66 |
|
|
Gewinn pro Aktie/ADS |
USD
5,15 |
|
USD 3,06 |
|
68 |
|
[1] Das operative Ergebnis beinhaltet eine im dritten Quartal 2007 vorgenommene Erhöhung der Konzernrückstellungen für Umweltsanierungen um USD 590 Millionen und einen im vierten Quartal 2007 ausgewiesenen Restrukturierungsaufwand von USD 444 Millionen für die Initiative "Forward" sowie Desinvestitionsgewinne von USD 5,8 Milliarden vor Steuern aus der Veräusserung von Medical Nutrition und Gerber
Zusammenfassung
Mit einem Nettoumsatzwachstum von 8% (+3% in lokalen Währungen) und einem Anstieg des Reingewinns um 66% auf USD 12,0 Milliarden erzielte Novartis 2007 auf Konzernebene erneut Rekordergebnisse. Mit zweistelligen Umsatzsteigerungen und kräftigen Beiträgen zum operativen Ergebnis führten die Divisionen Sandoz und Vaccines and Diagnostics die Expansion an, die durch die solide Performance der Division Consumer Health zusätzlich unterstützt wurde. Das gedämpfte Wachstum der Division Pharmaceuticals im Jahr 2007 ist auf die Konkurrenz durch Generika für einige Produkte in den USA und den Verlust von Zelnorm zurückzuführen.
Die Gesamtergebnisse des Konzerns im Jahr 2007 beinhalten Beiträge von Medical Nutrition (bis 30. Juni) und Gerber (bis 31. August) bis zu deren Veräusserung im Rahmen separater Transaktionen. Dies waren die letzten Desinvestitionen zur vollständigen strategischen Ausrichtung des Konzerns auf wachstumsstarke Gesundheitsbereiche - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen Generika, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie zielgerichteten rezeptfreien Produkten zur Selbstmedikation.
Ausserdem beinhalten die Ergebnisse 2007 erhebliche Aufwendungen von rund USD 1 Milliarde für eine Erhöhung der Konzernrückstellungen für Umweltsanierungen um USD 590 Millionen zur Deckung des Anteils von Novartis an möglichen Kosten für die Sanierung ehemaliger Deponien unter anderem in der Region Basel sowie einen Restrukturierungsaufwand von USD 444 Millionen für die Initiative "Forward". Diese Initiative wurde im Dezember 2007 gestartet, um schneller auf die Bedürfnisse der Patienten und Kunden eingehen zu können und die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens zu steigern. Die Initiative wird 2008 und 2009 umgesetzt. Sie wird die Organisationsstrukturen vereinfachen, die Entscheidungsprozesse beschleunigen und dezentralisieren, die Arbeitsprozesse neu gestalten und Produktivitätsgewinne ermöglichen. Novartis erwartet für 2010 eine jährliche Kostenersparnis von USD 1,6 Milliarden vor Steuern.
FORTZUFÜHRENDE GESCHÄFTSBEREICHE
Zwölf Monate
Kennzahlen
|
|
2007 |
2006 |
Veränderung in % |
|
|
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
in USD |
in lokalen
Währungen |
|
Nettoumsatz |
38 072 |
|
34 393 |
|
11 |
6 |
|
Operatives Ergebnis (Aufwendungen für Umweltsanierungen und "Forward" ausgenommen)[1] |
7 815 |
20,5 |
7 642 |
22,2 |
2 |
|
|
Operatives Ergebnis |
6 781 |
17,8 |
7 642 |
22,2 |
-11 |
|
|
Reingewinn |
6 540 |
17,2 |
6 825 |
19,8 |
-4 |
|
|
Gewinn pro Aktie/ADS |
USD
2,81 |
|
USD 2,90 |
|
-3 |
|
[1] Unter Ausschluss von Aufwendungen in Höhe von rund USD 1 Milliarde (Erhöhung der Konzernrückstellungen für Umweltsanierungen um USD 590 Millionen und USD 444 Millionen für die Initiative "Forward")
Nettoumsatz
|
|
2007 |
2006 |
Veränderung in % |
|
|
Mio. USD |
Mio. USD |
in USD |
in lokalen
Währungen |
|
Pharmaceuticals |
24 025 |
22 576 |
6 |
2 |
|
Vaccines and Diagnostics |
1 452 |
956 |
52 |
47 |
|
Sandoz |
7 169 |
5 959 |
20 |
13 |
|
Consumer Health - fortzuführende Geschäftsbereiche |
5 426 |
4 902 |
11 |
6 |
|
Nettoumsatz aus fortzuführenden Geschäftsbereichen |
38 072 |
34 393 |
11 |
6 |
Konzern
Mit zweistelligen Wachstumsraten in lokalen Währungen führten die Divisionen Sandoz und Vaccines and Diagnostics die Expansion an, die ausserdem durch die Division Consumer Health unterstützt wurde. Das gedämpfte Wachstum der Division Pharmaceuticals ist auf die Konkurrenz durch Generika in den USA und den Verlust von Zelnorm zurückzuführen. Volumensteigerungen machten fünf Prozentpunkte der Nettoumsatzsteigerung der fortzuführenden Geschäftsbereiche aus, Akquisitionen und Währungsumrechnungen trugen zwei bzw. fünf Prozentpunkte zum Nettoumsatzwachstum bei. Die Nettopreise gingen jedoch im gesamten Konzern um einen Prozentpunkt zurück.
In Europa, Lateinamerika und wichtigen Wachstumsmärkten wurden zweistellige Zuwächse erzielt, da viele der Spitzenprodukte ihre führenden Positionen stärken konnten. Der Umsatz des Blutdruckmedikaments Diovan (USD 5,0 Milliarden, +16% in lokalen Währungen) übertraf erstmals USD 5 Milliarden. Das Krebsmedikament Glivec/Gleevec (USD 3,1 Milliarden, +14% in lokalen Währungen) erzielte einen Umsatz von mehr als USD 3 Milliarden. Auf Grund der Konkurrenz durch Generika für Lotrel, Lamisil, Trileptal und Famvir und des Verkaufsstopps für Zelnorm ging der Nettoumsatz in den USA um 8% zurück. Der Nettoumsatz des unbeeinträchtigten Produktportfolios wuchs jedoch weltweit um 10%. Die Einführung der neu zugelassenen Produkte wie Exforge, Rasilez/Tekturna, Lucentis, Aclasta/Reclast, das Exelon Pflaster, Exjade und Xolair machte bereits Fortschritte.
Vaccines and Diagnostics
Die hervorragende Performance beruhte auf Umsatzsteigerungen bei den Impfstoffen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis, den Impfstoffen für Kinder und den Impfstoffen gegen saisonale Grippe sowie bei den NAT-Bluttestprodukten (Nukleinsäureamplifikationstechnik). Auf vergleichbarer Jahresbasis legte der Nettoumsatz um 25% zu (einschliesslich des ungeprüften Nettoumsatzes von Chiron in den vier Monaten vor der Akquisition 2006).
Sandoz
Die dynamische Expansion in den USA und anderen wachstumsstarken Märkten, insbesondere in Osteuropa, trug allein mehr als USD 1 Milliarde zum Nettojahresumsatz der Division bei. Die jüngst eingeführten "schwierig herzustellenden" Produkte und autorisierten Generika unterstützten das Wachstum zusätzlich.
Fortzuführende Geschäftsbereiche von Consumer Health
Dank ihrer Ausrichtung auf strategische Marken, der Einführung neuer Produkte und geografischer Expansion führten die Geschäftseinheiten OTC und Animal Health die Performance der Division an. Die Geschäftseinheit CIBA Vision steigerte ihren Nettoumsatz auf Grund verstärkter Lieferungen von Kontaktlinsen und Linsenpflegeprodukten.
Operatives Ergebnis
|
|
2007 |
2006 |
Veränderung |
|
|
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
% |
|
Pharmaceuticals |
6 086 |
25,3 |
6 703 |
29,7 |
-9 |
|
Vaccines and Diagnostics |
72 |
5,0 |
-26 |
|
|
|
Sandoz |
1 039 |
14,5 |
736 |
12,4 |
41 |
|
Consumer Health - fortzuführende Geschäftsbereiche |
812 |
15,0 |
761 |
15,5 |
7 |
|
Nettoergebnis Corporate |
-1 228 |
|
-532 |
|
131 |
|
Operatives Ergebnis aus fortzu- führenden Geschäftsbereichen |
6 781 |
17,8 |
7 642 |
22,2 |
-11 |
Operatives Ergebnis (Aufwendungen für Umweltsanierungen und "Forward" ausgenommen)
|
|
2007 |
2006 |
Veränderung |
|
|
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
% |
|
Pharmaceuticals[1] |
6 393 |
26,6 |
6 703 |
29,7 |
-5 |
|
Vaccines and Diagnostics |
72 |
5,0 |
-26 |
|
|
|
Sandoz |
1 039 |
14,5 |
736 |
12,4 |
41 |
|
Consumer Health - fortzuführende Geschäftsbereiche[1] |
909 |
16,8 |
761 |
15,5 |
19 |
|
Nettoergebnis Corporate[1],[2] |
-598 |
|
-532 |
|
12 |
|
Operatives Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (Aufwand für Umweltsanierungen und Restrukturierungsaufwand für "Forward" ausgenommen) |
7 815 |
20,5 |
7 642 |
22,2 |
2 |
|
Erhöhung der Konzernrückstellung für Umweltsanierungen |
-590 |
|
|
|
|
|
Restrukturierungsaufwand für "Forward" |
-444 |
|
|
|
|
|
Operatives Ergebnis aus fortzu- führenden Geschäftsbereichen |
6 781 |
17,8 |
7 642 |
22,2 |
-11 |
[1] Unter Ausschluss des entsprechenden Anteils an dem im vierten Quartal 2007 ausgewiesenen Restrukturierungsaufwand von USD 444 Millionen für die Initiative "Forward" (Pharmaceuticals: USD 307 Millionen, Consumer Health: USD 97 Millionen und Corporate: USD 40 Millionen)
[2] Unter Ausschluss der im dritten Quartal 2007 vorgenommenen Erhöhung der Konzernrückstellungen für Umweltsanierungen um USD 590 Millionen
Konzern
Das operative Ergebnis der fortzuführenden Geschäftsbereiche war 2007 durch einmalige Aufwendungen von insgesamt rund USD 1 Milliarde erheblich beeinträchtigt, die sich aus einer Erhöhung der Konzernrückstellungen für Umweltsanierungen in Höhe von USD 590 Millionen und einem Restrukturierungsaufwand von USD 444 Millionen für die Initiative "Forward" zusammensetzten. Unter Ausschluss dieser beiden Aufwendungen stieg das operative Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen um 2%.
Pharmaceuticals
Zum Rückgang des operativen Ergebnisses haben vor allem folgende Faktoren beigetragen: die rückläufige Entwicklung in den USA in Folge der Generikakonkurrenz für vier Produkte und des eingestellten Verkaufs von Zelnorm, erhebliche Investitionen in Wirkstoffe im Spätstadium der Entwicklung und in die Einführung neuer Produkte sowie Restrukturierungskosten. Die operative Marge ging gegenüber 2006 von 29,7% auf 25,3% des Nettoumsatzes zurück (unter Ausschluss der gesamten Restrukturierungsaufwendungen betrug die operative Marge 26,7% des Nettoumsatzes). Die Investitionen in Forschung und Entwicklung stiegen um 19% auf USD 5,1 Milliarden und machten damit 21% des Nettoumsatzes aus. Sie dienten vor allem zur Unterstützung der Entwicklungsprojekte in später Entwicklungsphase, zu denen beispielsweise FTY720, QAB149, MFF258, ACZ885, ABF656, RAD001 und Exforge gehören. Auf Grund der Aktivitäten für die Markteinführung und den Roll-out vieler neuer Produkte erhöhten sich die Aufwendungen für Marketing und Verkauf um 9%. Dieser Anstieg wurde durch Initiativen zur Produktivitätssteigerung teilweise kompensiert. Eine Wertminderung von USD 320 Millionen auf immateriellen Vermögenswerten (Produktrechten) von Famvir war die Hauptursache für höhere Herstellungskosten der verkauften Produkte.
Vaccines and Diagnostics
Gestützt auf die starke geschäftliche Performance wurden erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt, insbesondere in Studien der späten Entwicklungsphase mit Impfstoffkandidaten gegen Meningokokken-Meningitis und in eine neue strategische Allianz mit Intercell. Bereinigt um einen Ertrag von USD 83 Millionen aus einer gerichtlichen Einigung 2007 sowie um Restrukturierungskosten und Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten betrug die operative Marge 21,3% des Nettoumsatzes.
Sandoz
Das operative Ergebnis profitierte von Effizienzsteigerungen in der gesamten Division, von Grössenvorteilen im Marketing sowie von Produktivitätssteigerungen in der Forschung und Entwicklung und wuchs rund doppelt so schnell wie der Nettoumsatz. In Folge dessen verbesserte sich die operative Marge gegenüber 2006 von 12,4% auf 14,5%. Bereinigt um einmalige Positionen und akquisitionsbedingte Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte in beiden Perioden stieg das operative Ergebnis um 20%, und die operative Marge erreichte 20,0%.
Fortzuführende Geschäftsbereiche von Consumer Health
Unter Ausschluss des Aufwands für die "Forward"-Initiative verbesserte sich das operative Ergebnis um 19%. Gestützt auf die Performance wurde kontinuierlich in Forschung und Entwicklung sowie in Marketingaktivitäten investiert, um die Einführung neuer Produkte voranzutreiben und neue geografische Märkte zu erschliessen.
FORTZUFÜHRENDE GESCHÄFTSBEREICHE
Viertes Quartal
Kennzahlen
|
|
4. Quartal 2007 |
4. Quartal 2006 |
Veränderung in % |
|
|
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
in USD |
in lokalen
Währungen |
|
Nettoumsatz |
9 931 |
|
9 398 |
|
6 |
-1 |
|
Operatives Ergebnis (Aufwand für "Forward" ausgenommen)[1] |
1 341 |
13,5 |
1 725 |
18,4 |
-22 |
|
|
Operatives Ergebnis |
897 |
9,0 |
1 725 |
18,4 |
-48 |
|
|
Reingewinn |
931 |
9,4 |
1 596 |
17,0 |
-42 |
|
|
Gewinn pro Aktie/ADS |
USD
0,41 |
|
USD 0,67 |
|
-39 |
|
[1] Unter Ausschluss eines Restrukturierungsaufwands von USD 444 Millionen für die Initiative "Forward"
Nettoumsatz
|
|
4. Quartal 2007 |
4. Quartal 2006 |
Veränderung in % |
|
|
Mio. USD |
Mio. USD |
in USD |
in lokalen
Währungen |
|
Pharmaceuticals |
6 152 |
6 049 |
2 |
-5 |
|
Vaccines and Diagnostics |
398 |
455 |
-13 |
-18 |
|
Sandoz |
1 971 |
1 653 |
19 |
9 |
|
Consumer Health - fortzuführende Geschäftsbereiche |
1 410 |
1 241 |
14 |
6 |
|
Nettoumsatz aus fortzuführenden Geschäftsbereichen |
9 931 |
9 398 |
6 |
-1 |
Konzern
Das Wachstum der Divisionen Sandoz und Consumer Health machte die negative Entwicklung der Division Pharmaceuticals in den USA sowie das schwächere Quartal bei Vaccines and Diagnostics mehr als wett und hatte ein insgesamt gutes Nettoumsatzwachstum in US-Dollar zur Folge. Rückläufige Umsatzvolumen und niedrigere Preise führten zu einem Rückgang des Nettoumsatzes um jeweils einen Prozentpunkt, was jedoch durch Akquisitionen und Währungsumrechnungen wettgemacht wurde, die einen bzw. sieben Prozentpunkte zum Nettoumsatzwachstum beitrugen.
Pharmaceuticals
Europa, Lateinamerika und wichtige Wachstumsmärkte erzielten hohe einstellige Zuwächse. Wegen der Generikakonkurrenz für vier Produkte - Lotrel, Lamisil, Trileptal und Famvir - und des Verkaufsstopps von Zelnorm ging der Nettoumsatz in den USA um 21% zurück. Der Nettoumsatz des unbeeinträchtigten Produktportfolios stieg weltweit jedoch um 8%. Diovan (USD 1,4 Milliarden, +12% in lokalen Währungen) und Glivec/Gleevec (USD 0,8 Milliarden, +12% in lokalen Währungen) konnten ihre Führungspositionen weiter ausbauen. Insgesamt erzielten die Produkte der Bereiche Onkologie, Herz-Kreislauf und Neurologie solide Ergebnisse. Viele neue Produkte - wie Rasilez/Tekturna, Exforge, Exjade, Lucentis, Aclasta/Reclast, das Exelon Pflaster und Xolair - wurden in wichtigen Märkten auf der ganzen Welt weiter eingeführt und generierten im vierten Quartal einen Nettoumsatz von insgesamt USD 427 Millionen.
Vaccines and Diagnostics
Der Rückgang des Nettoumsatzes der Division Vaccines and Diagnostics war darauf zurückzuführen, dass 2007 die saisonalen Grippeimpfstoffe in Folge der höheren Ausbeute bei der Vermehrung der Virenstämme früher verfügbar waren und Auslieferungen bereits im dritten Quartal erfolgten. Im Jahr 2006 waren die Impfstoffe wegen der geringeren Produktionsausbeute hauptsächlich im vierten Quartal geliefert worden. Die weitere Expansion des Bluttestgeschäfts in Europa sorgte für die anhaltend positive Entwicklung des Diagnostikbereichs.
Sandoz
Die anhaltende dynamische Expansion der Division Sandoz war vor allem dem rapiden Wachstum in den USA zu verdanken. Unterstützt wurde die Performance durch die Umsatzentwicklung in Osteuropa, Asien und Lateinamerika. Dazu trugen neben dem soliden Wachstum des Kerngeschäfts mit Retail-Generika auch die jüngst eingeführten schwierig herzustellenden Produkte und autorisierte Generika bei.
Fortzuführende Geschäftsbereiche von Consumer Health
Mit einer zweistelligen Wachstumsrate führte die Geschäftseinheit Animal Health die Division an - dank der Einführung neuer Produkte, der jüngsten Investitionen in den Aussendienst und der Integration von Sankyo Lifetech in Japan. Vor allem auf Grund der schwachen Grippesaison in den USA war das Wachstum der Geschäftseinheit OTC gedämpft. CIBA Vision profitierte von der Einführung neuer Produkte - wie den Kontaktlinsen Air Optix Toric in Europa. Im Vorjahreszeitraum war die Umsatzentwicklung von einem Produktrückruf beeinträchtigt gewesen.
Operatives Ergebnis
|
|
4. Quartal 2007 |
4. Quartal 2006 |
Veränderung |
|
|
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
% |
|
Pharmaceuticals |
925 |
15,0 |
1 621 |
26,8 |
-43 |
|
Vaccines and Diagnostics |
-107 |
|
2 |
0,4 |
|
|
Sandoz |
250 |
12,7 |
204 |
12,3 |
23 |
|
Consumer Health - fortzuführende Geschäftsbereiche |
85 |
6,0 |
74 |
6,0 |
15 |
|
Nettoergebnis Corporate |
-256 |
|
-176 |
|
45 |
|
Operatives Ergebnis aus fortzu- führenden Geschäftsbereichen |
897 |
9,0 |
1 725 |
18,4 |
-48 |
Operatives Ergebnis (Aufwand für "Forward" ausgenommen)
|
|
4. Quartal 2007 |
4. Quartal 2006 |
Veränderung |
|
|
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
Mio. USD |
% des Nettoumsatzes |
% |
|
Pharmaceuticals[1] |
1 232 |
20,0 |
1 621 |
26,8 |
-24 |
|
Vaccines and Diagnostics |
-107 |
|
2 |
0,4 |
|
|
Sandoz |
250 |
12,7 |
204 |
12,3 |
23 |
|
Consumer Health - fortzuführende Geschäftsbereiche[1] |
182 |
12,9 |
74 |
6,0 |
146 |
|
Nettoergebnis Corporate[1] |
-216 |
|
-176 |
|
23 |
|
Operatives Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (Aufwand für "Forward" ausgenommen)[1] |
1 341 |
13,5 |
1 725 |
18,4 |
-22 |
|
Restrukturierungsaufwand für "Forward" |
-444 |
|
|
|
|
|
Operatives Ergebnis aus fortzu- führenden Geschäftsbereichen |
897 |
9,0 |
1 725 |
18,4 |
-48 |
[1] Unter Ausschluss eines im vierten Quartal 2007 ausgewiesenen Restrukturierungsaufwands von USD 444 Millionen für die Initiative "Forward" (Pharmaceuticals: USD 307 Millionen, Consumer Health: USD 97 Millionen und Corporate: USD 40 Millionen)
Konzern
Unter Ausschluss des Restrukturierungsaufwands von USD 444 Millionen für die "Forward"-Initiative ging das operative Ergebnis der fortzuführenden Geschäftsbereiche um 22% zurück.
Pharmaceuticals
Der erhebliche Rückgang des operativen Ergebnisses basiert auf geringeren Beiträgen aus den USA auf Grund von Umsatzeinbussen bei Produkten, deren Verkauf suspendiert wurde oder durch die Konkurrenz von Generika beeinträchtigt ist. Hinzu kamen laufende Investitionen in Forschung und Entwicklung und in die Einführung neuer Produkte sowie Restrukturierungsaufwendungen. Ohne die gesamten Restrukturierungsaufwendungen ging das operative Ergebnis um 22% zurück, wobei die operative Marge 20,4% des Nettoumsatzes betrug. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung wuchsen im vierten Quartal 2007 um 19% und machten damit 23% des Nettoumsatzes aus. Neben den Investitionen in fortgeschrittene Entwicklungsprojekte trugen zu diesem Anstieg auch Wertminderungen auf erworbenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (In-Process R&D) bei. Die Aufwendungen für Marketing und Verkauf stiegen um 3%, wobei Initiativen zur Produktivitätssteigerung dazu beitrugen, die massiven Investitionen in die Einführung neuer Produkte teilweise aufzuwiegen. Die Umsatzeinbussen in den USA in Folge der Generikakonkurrenz und des Verkaufsstopps von Zelnorm haben auch den Produktmix und die Entwicklung der Herstellungskosten der verkauften Produkte beeinträchtigt.
Vaccines and Diagnostics
Die Ergebnisse der Division sind geprägt vom früheren Zeitpunkt der Grippeimpfstofflieferungen für die aktuelle Saison in den USA. Während im Vorjahr ein Grossteil der Impfstoffe in Folge niedriger Produktionsmengen erst im vierten Quartal geliefert worden war, erfolgten die Lieferungen 2007 überwiegend im dritten Quartal. Ausserdem wurde im vierten Quartal 2007 verstärkt in die Forschung und Entwicklung der Meningitis-Impfstoffe sowie in die technische Infrastruktur investiert.
Sandoz
Das operative Ergebnis wuchs weitgehend entsprechend dem Nettoumsatz, wobei die operative Marge auf 12,7% des Nettoumsatzes stieg. Gleichzeitig wurden erhebliche zusätzliche Investitionen zur Expansion in den Wachstumsmärkten und in die Produktentwicklung getätigt. Bereinigt um einmalige Positionen und Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte in beiden Perioden stieg das operative Ergebnis um 22%, und die entsprechende operative Marge erreichte 17,8%.
Der Anstieg des operativen Ergebnisses beruht neben dem Rückgang der gesamten operativen Kosten auf einem besseren Produktmix, der sich positiv auf die Herstellungskosten der verkauften Produkte auswirkte. Der Aufwand für Administration und allgemeine Kosten ging zurück, während die Investitionen in Marketing und Verkauf von gezielten Ausgaben für die Markteinführung neuer Produkte und der geografischen Expansion geprägt waren. Das Vorjahresquartal beinhaltete eine Rückstellung für einen Rückruf von Kontaktlinsen bei CIBA Vision.
Corporate
Zwölf Monate
|
|
2007 |
2006 |
Veränderung |
|
|
Mio. USD |
Mio. USD |
Mio. USD |
% |
|
Operatives Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (Aufwendungen für Umweltsanierungen und "Forward" ausgenommen)[1] |
7 815 |
7 642 |
173 |
2 |
|
Erhöhung der Konzernrückstellung für Umweltsanierungen |
-590 |
|
-590 |
|
|
Restrukturierungsaufwand f. "Forward" |
-444 |
|
-444 |
|
|
Operatives Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen |
6 781 |
7 642 |
-861 |
-11 |
|
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften |
412 |
264 |
148 |
56 |
|
Finanzertrag |
531 |
354 |
177 |
50 |
|
Zinsaufwand |
-237 |
-266 |
29 |
-11 |
|
Steuern |
-947 |
-1 169 |
222 |
-19 |
|
Reingewinn aus fortzuführenden Geschäftsbereichen |
6 540 |
6 825 |
-285 |
-4 |
|
Reingewinn aus aufgegebenen Consumer-Health-Geschäftsbereichen |
5 428 |
377 |
5 051 |
|
|
Total Reingewinn |
11 968 |
7 202 |
4 766 |
66 |
[1] Unter Ausschluss einer im dritten Quartal 2007 vorgenommenen Erhöhung der Konzernrückstellungen für Umweltsanierungen um USD 590 Millionen und eines im vierten Quartal 2007 ausgewiesenen Restrukturierungsaufwands von USD 444 Millionen für die Initiative "Forward"
Viertes Quartal
|
|
4. Quartal 2007 |
4. Quartal 2006 |
Veränderung |
|
|
Mio. USD |
Mio. USD |
Mio. USD |
% |
|
Operatives Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (Aufwand für "Forward" ausgenommen)[1] |
1 341 |
1 725 |
-384 |
-22 |
|
Restrukturierungsaufwand f. "Forward" |
-444 |
|
-444 |
|
|
Operatives Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen |
897 |
1 725 |
-828 |
-48 |
|
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften |
104 |
71 |
33 |
46 |
|
Finanzertrag |
245 |
95 |
150 |
158 |
|
Zinsaufwand |
-61 |
-57 |
-4 |
7 |
|
Steuern |
-254 |
-238 |
-16 |
7 |
|
Reingewinn aus fortzuführenden Geschäftsbereichen |
931 |
1 596 |
-665 |
-42 |
|
Reingewinn aus aufgegebenen Consumer-Health-Geschäftsbereichen |
-18 |
67 |
-85 |
-127 |
|
Total Reingewinn |
913 |
1 663 |
-750 |
-45 |
[1] Unter Ausschluss eines im vierten Quartal 2007 ausgewiesenen Restrukturierungsaufwands von USD 444 Millionen für die Initiative "Forward"
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften
Der Ertrag aus assoziierten Gesellschaften stieg 2007 auf USD 412 Millionen. Dies ist beinahe eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahresbetrag von USD 264 Millionen, der einen ausserordentlichen Aufwand für Chiron beinhaltet hatte. Die Investition in Roche erbrachte 2007 einen Gewinn von USD 391 Millionen. Das entspricht einer Zunahme um 35% gegenüber dem Vorjahr. Dieser Gewinn beinhaltet den auf USD 509 Millionen geschätzten Anteil von Novartis am Reingewinn 2007 von Roche einschliesslich einer positiven Anpassung des Vorjahresbetrags von USD 13 Millionen und Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten in Höhe von USD 118 Millionen. Die übrigen assoziierten Gesellschaften steuerten 2007 USD 21 Millionen bei. Im vierten Quartal stieg der Ertrag aus assoziierten Gesellschaften gegenüber dem Vergleichszeitraum um 46% auf USD 104 Millionen.
Nettofinanzergebnis
Das Nettofinanzergebnis wurde 2007 gegenüber dem Vorjahresergebnis von USD 88 Millionen auf USD 294 Millionen mehr als verdreifacht. Diese Verbesserung war der erhöhten Liquidität in Folge der Desinvestitionserlöse und dem hervorragenden Währungsmanagement trotz eines überaus schwierigen Umfeldes zu verdanken. Im vierten Quartal stieg das Nettofinanzergebnis gegenüber der Vorjahresperiode von USD 38 Millionen auf USD 184 Millionen. Das Ergebnis profitierte von der höheren Liquidität und Währungsgewinnen.
Steuern
Der Steuersatz für die fortzuführenden Geschäftsbereiche sank von 14,6% im Jahr 2006 auf 12,6% im Jahr 2007. Dazu trugen unter anderem folgende Faktoren bei: die erhöhten Umwelt- und Restrukturierungsrückstellungen, die gesenkte Körperschaftssteuer in Deutschland sowie die Auflösung von latenten Steuern in Folge der Neustrukturierung der Geschäfte von Chiron während der Integration in den Novartis Konzern. Im vierten Quartal 2007 hatte die Neustrukturierung von Chiron jedoch einen negativen Einfluss auf den Steuersatz, so dass sich dieser gegenüber dem vierten Quartal 2006 von 13,0% auf 21,4% erhöhte.
Reingewinn
Der Reingewinn aus fortzuführenden Geschäftsbereichen sank 2007 um 4% auf USD 6,5 Milliarden, wobei der unverwässerte Gewinn pro Aktie gegenüber dem Vorjahr um 3% von USD 2,90 auf USD 2,81 zurückging. Der Rückgang wurde gemildert durch den höheren Ertrag aus assoziierten Gesellschaften, das bessere Nettofinanzergebnis und den niedrigeren Steuersatz.
Im vierten Quartal 2007 ging der Reingewinn aus den fortzuführenden Geschäftsbereichen um 42% auf USD 931 Millionen zurück, und der unverwässerte Gewinn pro Aktie verringerte sich um 41% auf USD 0,40. Dieser starke Rückgang entsprach weitgehend dem Rückgang des operativen Ergebnisses in Folge der Ertragseinbussen im US-amerikanischen Pharmageschäft und des im vierten Quartal 2007 ausgewiesenen Restrukturierungsaufwands für die "Forward"-Initiative.
Bilanz
Das Eigenkapital des Konzerns erhöhte sich von USD 41,3 Milliarden (31. Dezember 2006) auf USD 49,4 Milliarden (31. Dezember 2007). Der Nettozuwachs von USD 8,1 Milliarden setzt sich zusammen aus den erfassten Erträgen und Aufwendungen von insgesamt USD 14,8 Milliarden (bestehend aus einem Reingewinn von USD 12,0 Milliarden, Umrechnungsdifferenzen von USD 2,2 Milliarden, versicherungsmathematischen Gewinnen aus leistungsorientierten Pensionsplänen von USD 0,4 Milliarden und anderen Nettoveränderungen von USD 0,2 Milliarden) welche zum Teil durch Transaktionen mit Aktionären in Höhe von USD 6,7 Milliarden - für die Dividendenausschüttung von USD 2,6 Milliarden sowie für Aktienrückkäufe (netto) und aktienbasierte Vergütungen von USD 4,1 Milliarden - kompensiert wurden.
Dank der Erlöse aus den Desinvestitionen und des starken Geldflusses aus den fortzuführenden Geschäftsbereichen stieg die Nettoliquidität deutlich von USD 0,7 Milliarden am Jahresende 2006 auf USD 7,4 Milliarden Ende 2007. Dementsprechend verbesserte sich der Verschuldungsgrad (Debt/Equity Ratio) am Jahresende 2007 gegenüber dem Jahresende 2006 von 0,18:1 auf 0,12:1.
Novartis ist weltweit eines der wenigen nicht im Finanzdienstleistungssektor tätigen Unternehmen mit der höchsten Bonitätsbeurteilung der drei massgebenden Rating-Agenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch. Von S&P wird Novartis mit einem AAA-Rating für langfristige Verbindlichkeiten sowie mit A1+ für kurzfristige Verbindlichkeiten beurteilt. Moody's bewertet das Unternehmen mit Aaa bzw. P1 für lang- bzw. kurzfristige Verbindlichkeiten, während Fitch Novartis mit AAA für langfristige Verbindlichkeiten sowie F1+ für kurzfristige Verbindlichkeiten beurteilt.
Geldfluss
Der Geldfluss aus operativer Tätigkeit der fortzuführenden Geschäftsbereiche belief sich 2007 auf USD 9,2 Milliarden und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr um USD 0,9 Milliarden. Dies ist vor allem auf das organische Wachstum und die weiterhin strenge Kontrolle des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen. Der Nettogeldabfluss für Investitionstätigkeiten der fortzuführenden Geschäftsbereiche von USD 6,2 Milliarden setzt sich vor allem aus Nettoinvestitionen in immaterielle und materielle Vermögenswerte von USD 2,9 Milliarden und Finanzanlagen (einschliesslich Wertschriften) von USD 3,3 Milliarden zusammen. Der Free Cash Flow der fortzuführenden Geschäftsbereiche belief sich nach Zahlung der Dividenden auf USD 3,8 Milliarden. Dieser Rückgang gegenüber dem Vorjahresbetrag von USD 4,0 Milliarden beruht auf der höheren Dividendenausschüttung und den höheren Investitionen in Sachanlagen. Diese beliefen sich auf USD 2,5 Milliarden und machten 6,7% des Nettoumsatzes aus fortzuführenden Geschäftsbereichen aus. Diese Erhöhung resultierte unter anderem aus Projekten zur Kapazitätssteigerung in den Divisionen Vaccines and Diagnostics, Sandoz und Pharmaceuticals.
Vorgeschlagene Dividende 2007
Der Verwaltungsrat schlägt für das Jahr 2007 eine Dividende von CHF 1,60 pro Aktie vor. Dies entspricht einer Erhöhung um 19% gegenüber der Dividende 2006 von CHF 1,35. Die Aktionäre werden im Rahmen der nächsten Generalversammlung am 26. Februar 2008 über diesen Vorschlag abstimmen. Seit der Gründung von Novartis im Dezember 1996 wäre dies die elfte Dividendenerhöhung in Folge. Sofern die Aktionäre diese Erhöhung genehmigen, wird die Dividendenausschüttung für 2007 auf den ausstehenden Aktien schätzungsweise rund USD 3,2 Milliarden betragen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 49% des Reingewinns des Konzerns aus den fortzuführenden Geschäftsbereichen im Jahr 2007. Basierend auf dem Jahresendkurs 2007 von CHF 62,10 beträgt die Dividendenrendite 2,6% - gegenüber 1,9% im Jahr 2006. Als Ausschüttungsdatum für die Jahresdividende 2007 wurde der 29. Februar 2008 festgelegt. Mit Ausnahme der 272,7 Millionen eigener Aktien sind alle Aktien dividendenberechtigt.
Neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von CHF 10 Milliarden vorgeschlagen
Den starken Free Cash Flow und Erlöse aus den jüngsten Desinvestitionen des Konzerns hat Novartis 2007 dazu genutzt, ihr viertes und fünftes Aktienrückkaufprogramm abzuschliessen. Dabei wurden insgesamt 85,3 Millionen Aktien im Wert von CHF 4,7 Milliarden über eine zweite exklusive Handelslinie an der Schweizer Börse (SWX) zurückgekauft. Der Verwaltungsrat wird im Rahmen der nächsten Generalversammlung im Februar 2008 die Annullierung dieser im Jahr 2007 erworbenen Aktien und eine entsprechende Kapitalherabsetzung um 3,1% beantragen. Darüber hinaus wird den Aktionären ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von CHF 10 Milliarden zur Genehmigung vorgelegt werden.
Vorbereitung auf einen neuen Wachstumszyklus
Novartis ist davon überzeugt, dass das Unternehmen ein hervorragendes Portfolio besitzt, um den dynamischen Veränderungen des Gesundheitswesens zu begegnen. Dieses Portfolio ist diversifiziert, aber ausschliesslich auf den Gesundheitsbereich fokussiert. Dabei setzt Novartis auf Bereiche mit dynamischem Wachstumspotenzial und konzentriert sich neben patentgeschützten verschreibungspflichtigen Arzneimitteln auch auf Generika, Impfstoffe und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie zielgerichtete rezeptfreie Produkte zur Selbstmedikation.
Die Divisionen Sandoz, Vaccines and Diagnostics und Consumer Health dürften 2008 voraussichtlich wieder eine starke Performance erzielen. Diese Geschäfte expandieren schnell und sind in einigen Bereichen tätig, die den Erwartungen zufolge schneller wachsen dürften als der Weltmarkt für patentgeschützte Arzneimittel.
Dank der führenden Positionen vieler Spitzenprodukte und dank der laufenden Einführung zahlreicher neuer Medikamente ist damit zu rechnen, dass die Division Pharmaceuticals in der zweiten Jahreshälfte 2008 ihr dynamisches Wachstum wieder aufnehmen wird. Nach 15 wichtigen Zulassungsgenehmigungen 2007 in den USA und Europa macht die Einführung der neu zugelassenen Produkte gute Fortschritte: dazu gehören Exforge, Rasilez/Tekturna, Lucentis, Tasigna, das Exelon Pflaster und Aclasta/Reclast.
Dennoch dürften die Ergebnisse der Division Pharmaceuticals in den ersten zwei Quartalen 2008 im Jahresvergleich noch von den Auswirkungen der erheblichen - 2007 eingetretenen - Nettoumsatzeinbussen bei fünf Produkten in den USA beeinträchtigt sein. Diese Produkte - Zelnorm, Lotrel, Trileptal, Lamisil und Famvir - hatten 2006 in den USA einen Nettojahresumsatz von insgesamt USD 3,1 Milliarden erzielt. Im Jahr 2007 ging der Gesamtnettoumsatz dieser Produkte auf USD 1,7 Milliarden zurück - vor allem auf Grund des Markteintritts von Generika. Im Jahresvergleich werden sich die Auswirkungen der Umsatzverluste bei diesen Produkten erst im späteren Verlauf des Jahres 2008 abschwächen. Basierend auf der Einführung zahlreicher neuer Produkte und der weiteren Expansion der Spitzenprodukte wie Diovan und Glivec/Gleevec dürfte das zugrunde liegende Wachstum des unbeeinträchtigten Produktportfolios der Division Pharmaceuticals im vierten Quartal 2008 zu einem Nettoumsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich verhelfen - bezogen auf das Gesamtjahr dürfte sich das Nettoumsatzwachstum der Division Pharmaceuticals im unteren einstelligen Prozentbereich bewegen (jeweils in Lokalwährungen).
Um schneller auf die Bedürfnisse der Patienten und Kunden eingehen zu können und die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens zu steigern, startete Novartis im Dezember 2007 die Initiative "Forward". Diese Initiative ist bereits im Gange und wird 2008 und 2009 umgesetzt. Sie wird die Organisationsstrukturen vereinfachen, die Entscheidungsprozesse beschleunigen und dezentralisieren, die Arbeitsprozesse neu gestalten und Produktivitätsgewinne ermöglichen. Novartis erwartet für 2010 eine jährliche Kostenersparnis von USD 1,6 Milliarden vor Steuern. Im vierten Quartal 2007 wurde ein Restrukturierungsaufwand von USD 444 Millionen vor Steuern ausgewiesen. Im Rahmen der Initiative sollen innerhalb des Konzerns etwa 2 500 der gegenwärtig fast 100 000 Vollzeitstellen abgebaut werden. Ein grosser Teil der Stellenkürzungen soll durch natürliche Fluktuation, die in der Vergangenheit durchschnittlich etwa 8% des jährlichen Personalbestands betrug, sowie durch frei werdende Stellen und Sozialmassnahmen erfolgen.
Die pharmazeutische Pipeline von Novartis gilt als eine der besten der Branche. Das Unternehmen wird weiterhin massgebliche Investitionen in die Erforschung neuartiger Medikamente, insbesondere im Bereich der Biologika, tätigen. Im Jahr 2007 wurde Novartis Biologics als innovative Einheit gegründet - mit starken Kompetenzen speziell in der Entdeckung und Entwicklung biotechnologischer Arzneimittel und vollständigem Zugang zum umfangreichen Netzwerk von Novartis. Diese Art von Medikamenten gewinnt zunehmend an Bedeutung und macht heute insgesamt rund 25% der vorklinischen Forschungspipeline von Novartis aus.
Konzernausblick
(Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse)
Dank der Aussichten auf starke Beiträge der meisten Bereiche des Gesundheitsportfolios des Konzerns erwartet Novartis 2008 für die fortzuführenden Geschäftsbereiche weitere Rekordwerte beim Nettoumsatz und beim Reingewinn. Das Unternehmen rechnet deshalb auf Konzernebene mit einem Nettoumsatzwachstum der fortzuführenden Geschäftsbereiche im mittleren einstelligen Prozentbereich und in der Division Pharmaceuticals mit einem Nettoumsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich (jeweils in Lokalwährungen).
Division Pharmaceuticals - Performance der Produkte
Hinweis: Alle Prozentangaben beziehen sich auf das weltweite Nettoumsatzwachstum 2007 in lokalen Währungen.
Der Nettoumsatz von Diovan (USD 5,0 Milliarden, +16% in lokalen Währungen) erreichte 2007 erstmals die Marke von USD 5 Milliarden. Damit erreichte Novartis mit dem Medikament einen weiteren wichtigen Meilenstein. Das kontinuierliche Wachstum von Diovan beruht auf neuen Indikationen und klinischen Daten, die seinen Status als weltweit führendes Markenmedikament gegen Bluthochdruck untermauern. In vielen wichtigen Ländern, insbesondere in den USA, Japan und Deutschland, wurden zweistellige Zuwächse verzeichnet. In den USA hielt Diovan einen Anteil von 40% am Marktsegment der Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB), dem wachstumsstärksten Segment des Marktes für Blutdrucksenker. Co-Diovan/Diovan HCT, eine Kombination von Diovan mit einem Diuretikum in einer Tablette, profitierte vom zunehmenden Einsatz von Kombinationstherapien.
Glivec/Gleevec (USD 3,1 Milliarden, +14% in lokalen Währungen) wird gegen bestimmte Formen chronisch-myeloischer Leukämie (CML) und gastrointestinaler Stromatumoren (GIST) eingesetzt. Das Medikament konnte seine Führungsposition in der Behandlung dieser und anderer oft tödlich verlaufender Formen von Krebs bekräftigen. Neue Daten aus der IRIS-Studie zeigten, dass Glivec/Gleevec bei Patienten mit neu diagnostizierter Philadelphia-Chromosom-positiver CML (Ph+ CML) die Krankheitsprogression auch im sechsten Behandlungsjahr noch vollständig aufgehalten hatte und dass 88% der mit Glivec/Gleevec behandelten Studienteilnehmer noch am Leben waren. Die Umsatzentwicklung von Glivec/Gleevec profitiert zudem vom breiteren Einsatz in der Behandlung von GIST und verschiedenen anderen seltenen Krankheiten. Die Konkurrenz im Markt für CML-Therapien hatte 2007 wenig Einfluss auf die zugrunde liegende Nachfrage.
Zometa (USD 1,3 Milliarden, -2% in lokalen Währungen) ist ein intravenös zu verabreichendes Bisphosphonat zur Behandlung von Patienten mit Knochenmetastasen. Trotz Anzeichen, dass sich die Nachfrage im Jahr 2007 stabilisierte, erzielte das Medikament in den USA und Europa eine nachhaltige Performance. Das Wachstum dieser Medikamentenkategorie war insgesamt gedämpft, da viele Patienten im Rahmen der gegenwärtigen Verschreibungspraxis weniger häufig und über einen kürzeren Zeitraum behandelt werden. Dieser Trend wurde jedoch durch den zunehmenden Einsatz bei Lungenkrebs sowie durch dynamische Zuwächse in Japan und in Märkten ausserhalb der USA und Europas wettgemacht. Nach dem Abschluss pädiatrischer Studien verlängerte die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA im Dezember die Marktexklusivität für Zometa um zusätzliche sechs