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Novartis Newsroom

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Media releases

April 23, 2007 07:00 CET

Novartis im ersten Quartal 2007 mit dynamischem Wachstum (Q1 - Report)

  • Starke Performance im ersten Quartal 2007
    • Der Nettoumsatz des Konzerns steigt auf Grund der hervorragenden Performance aller Divisionen um 18% (+15% in lokalen Währungen) auf USD 9,8 Milliarden
    • Das operative Ergebnis verbessert sich dank geschäftlicher Expansion um 11%, wächst aber - vor allem auf Grund einmaliger Desinvestitionsgewinne im ersten Quartal des Vorjahres - langsamer als der Nettoumsatz
    • Der Reingewinn steigt um 11% auf USD 2,2 Milliarden; der Gewinn pro Aktie erhöht sich um 11% auf USD 0,92
    • Das operative Ergebnis des Konzerns aus fortzuführenden Geschäftsbereichen verbessert sich um 18%, der entsprechende Reingewinn legt 17% zu
  • Mit der Zulassung von vier wichtigen neuen Produkten im ersten Quartal wurden bedeutende Fortschritte im Programm der Neueinführungen 2007-2008 erzielt
    • Im ersten Quartal 2007 zugelassen: Tekturna (Bluthochdruck - USA), Lucentis (Erblinden - EU), Exforge (Bluthochdruck - EU) und Sebivo (Hepatitis B - China)
  • Abschluss der strategischen Ausrichtung auf den Gesundheitsbereich mit Pharmaceuticals als Kerngeschäft
  • Für die fortzuführenden Geschäftsbereiche erwartet Novartis im Gesamtjahr 2007 Rekordwerte beim operativen Ergebnis und dem Reingewinn und bekräftigt die Prognose für ein Nettoumsatzwachstum des Konzerns von mehr als fünf Prozent in Lokalwährungen
Kennzahlen
Erstes Quartal
1. Quartal 2007
1. Quartal 2006
Veränderung in %
Mio. USD
% des Netto-umsatzes
Mio. USD
% des Netto-umsatzes
in USD
in lokalen
Währungen
Nettoumsatz
9 819
8 301
18
15
Operatives Ergebnis
2 453
25,0
2 202
26,5
11
Reingewinn
2 171
22,1
1 956
23,6
11
Gewinn pro Aktie/ADS
USD
0,92
USD
0,83

11
Basel, 23. April 2007- Die Quartalsergebnisse von Novartis kommentierte Dr. Daniel Vasella, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates: "Ich freue mich über unseren guten Start, der zusätzlich aufgewertet wurde durch die Zulassung einiger unserer innovativen Medikamente, die wichtige, bisher unerfüllte medizinische Bedürfnisse abdecken. Alle Divisionen - insbesondere Pharmaceuticals und Sandoz - haben eine hervorragende Performance erzielt. Die Veräusserung von nicht-strategischen Geschäftseinheiten im Rahmen unserer langfristigen strategischen Ausrichtung auf den Gesundheitsbereich ist abgeschlossen. Wir werden in Zukunft weiterhin intensiv in Forschung und Entwicklung investieren, um kontinuierlich neuartige Medikamente anbieten zu können. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch im Jahr 2007 Rekordwerte beim Umsatz und beim Gewinn erzielen werden."
Nettoumsatz des ersten Quartals 2007
1. Quartal 2007
1. Quartal 2006
Veränderung in %
Mio. USD
Mio. USD
in USD
in lokalen
Währungen
Pharmaceuticals
5 923
5 052
17
14
Vaccines and Diagnostics
231
Sandoz
1 696
1 431
19
12
Consumer Health - fortzuführende
Geschäftsbereiche
1 721
1 574
9
6
Nettoumsatz fortzuführender
Geschäftsbereiche
9 571
8 057
19
15
Consumer Health - aufgegebene
Geschäftsbereiche(1)
248
244
Total
9 819
8 301
18
15
(1) Die aufgegebenen Geschäftsbereiche beinhalten im Jahr 2007 Medical Nutrition und im Jahr 2006 sowohl Medical Nutrition als auch Nutrition & Santé. Gerber wird noch nicht als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen, da die Veräusserung erst am 12. April 2007 vereinbart wurde.
Der Nettoumsatz des Konzerns steigt um 18% (+15% in lokalen Währungen) auf USD 9,8 Milliarden
Alle Divisionen, insbesondere jedoch Pharmaceuticals und Sandoz, trugen zur zweistelligen Wachstumsrate des Nettoumsatzes bei. Volumensteigerungen machten zehn, Akquisitionen fünf Prozentpunkte des Nettoumsatzwachstums des Konzerns aus. Währungsumrechnungen hatten einen positiven Effekt von drei Prozent­punkten. Nettopreisänderungen hatten keinen Einfluss. Der Nettoumsatz der fortzuführenden Geschäftsbereiche legte um 19% zu.
Die Division Pharmaceuticals steigert den Nettoumsatz um 17% (+14% in lokalen Währungen) auf USD 5,9 Milliarden
Angeführt wurde die starke zugrunde liegende Performance durch die beiden umsatzstärksten Medikamente - Diovan (USD 1,2 Milliarden, +20% in lokalen Währungen) und Glivec/Gleevec (USD 674 Millionen, +16% in lokalen Währungen). Dynamische Wachstumsraten erzielten auch Femara (USD 208 Millionen, +32% in lokalen Währungen) und jüngst eingeführte Produkte, insbesondere Xolair, Exjade, Lucentis und Prexige. In den USA konnten weitere Marktanteile erobert und der Nettoumsatz um 18% auf USD 2,5 Milliarden gesteigert werden. Der Zuwachs von 22% (+13% in lokalen Währungen) in Europa wurde durch eine verbesserte Performance in Deutschland und Frankreich untermauert. Der Nettoumsatz in Japan profitierte von den Verkäufen von Diovan und wuchs um 7% (+9% in lokalen Währungen). In Lateinamerika stieg der Nettoumsatz um 20% (+19% in lokalen Währungen), was in erster Linie der Performance in Mexiko und Brasilien zu verdanken war.
Die Division Vaccines and Diagnostics erzielt einen Nettoumsatz von USD 231 Millionen
Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 (gemäss Berichterstattung von Chiron) kletterte der Nettoumsatz der Division um 47%. Dieser Zuwachs beruht auf Umsatzsteigerungen bei den Impfstoffen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis und verstärkten Lieferungen von Impfstoffkomponenten für Mehrfachimpfstoffe für Kinder (dazu zählt auch Quinvaxem(TM) auf Grund der Zusammenarbeit mit Crucell). Das Diagnostikgeschäft profitierte von geografischer Expansion und von der US-Zulassung von Bluttests zum Nachweis des West-Nil-Virus.
Der Nettoumsatz von Sandoz wächst um 19% (+12% in lokalen Währungen) auf USD 1,7 Milliarden
Das Geschäft mit Retail-Generika in den USA expandierte im ersten Quartal um 27%. Dafür sorgten in erster Linie die jüngst eingeführten Produkte - insbesondere schwierig herzustellende Produkte - die rund ein Drittel des Nettoquartalsumsatzes in den USA generierten. Zusätzlich unterstützt wurde die zweistellige Expansion durch die solide Entwicklung in Deutschland, Osteuropa, Kanada und Mexiko.
Der Nettoumsatz der fortzuführenden Geschäftsbereiche von Consumer Health steigt um 9% (+6% in lokalen Währungen) auf USD 1,7 Milliarden
Die Geschäftseinheit OTC (rezeptfreie Medikamente) erzielte einen zweistelligen Zuwachs. Dieser beruhte auf der Entwicklung der strategischen Marken, einer Expansion in den Wachstumsmärkten und einem kräftigen Wachstum in Japan, dem zweitgrössten OTC-Markt der Welt. CIBA Vision profitierte von verstärkten Lieferungen von Linsenpflegeprodukten und konnte nach einem Engpass Ende 2006 auch die Kontaktlinsenlieferungen wieder ausbauen.
Operatives Ergebnis des ersten Quartals 2007
1. Quartal 2007
1. Quartal 2006
Veränderung
Mio. USD
% des Netto-umsatzes
Mio. USD
% des Netto-umsatzes
%
Pharmaceuticals
1 853
31,3
1 626
32,2
14
Vaccines and Diagnostics
27
11,7
Sandoz
318
18,8
238
16,6
34
Consumer Health - fortzuführende
Geschäftsbereiche
329
19,1
314
19,9
5
Nettoergebnis Corporate
-103
-120
Operatives Ergebnis fortzuführender
Geschäftsbereiche
2 424
25,3
2 058
25,5
18
Consumer Health - aufgegebene
Geschäftsbereiche(1)
29
144
Total
2 453
25,0
2 202
26,5
11
(1) Die aufgegebenen Geschäftsbereiche beinhalten im Jahr 2007 Medical Nutrition und im Jahr 2006 sowohl Medical Nutrition als auch Nutrition & Santé. Gerber wird noch nicht als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen, da die Veräusserung erst am 12. April 2007 vereinbart wurde. Die Ergebnisse von 2006 beinhalten einen Desinvestitions­gewinn in Höhe von USD 129 Millionen vor Steuern aus dem Verkauf von Nutrition & Santé.
Das operative Konzernergebnis verbessert sich um 11% auf USD 2,5 Milliarden
Da die Divisionen Pharmaceuticals und Sandoz dank betrieblicher Verbesserungen und Beiträgen aus der Einführung neuer Produkte eine ausgezeichnete Performance erzielten, stieg das operative Ergebnis rasant. Das operative Konzernergebnis der fortzuführenden Geschäftsbereiche verbesserte sich um 18% und wuchs damit etwa im gleichen Mass wie der Nettoumsatz.
Das operative Ergebnis der Division Pharmaceuticals steigt um 14% auf USD 1,9 Milliarden
Die Division Pharmaceuticals erzielte dank der starken Geschäftsexpansion eine zweistellige Steigerung des operativen Ergebnisses. Dementsprechend erreichte die operative Marge 31,3%. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung stiegen auf 20,5% des Nettoumsatzes, da mehr Wirkstoffe in Phase-III-Studien eintraten als im Vorjahr. Die Aufwendungen für Marketing und Verkauf erhöhten sich um 18%, wobei die steigenden Investitionen zur Unterstützung von Neueinführungen durch Produktivitäts­steigerungen teilweise wettgemacht wurden. Im ersten Quartal 2007 wurde ein einmaliger Aufwand von USD 52 Millionen für Rücklieferungen und zusätzliche Kosten im Zusammenhang mit der vorübergehenden Suspendierung des Verkaufs von Zelnorm in den USA ausgewiesen. Ebenfalls in diesem Quartal wurde nach der US-Zulassung von Tekturna im März 2007 ein einmaliger Ertrag von USD 107 Millionen aus der Auflösung der entsprechenden Wertberichtigung auf Vorräte gebucht. In der Vorjahresperiode waren einmalige Erträge von USD 87 Millionen aus Produktveräusserungen ausgewiesen worden. Ohne diese einmaligen Aufwendungen und Erträge in beiden Quartalen wuchs das operative Ergebnis um 17%, und die operative Marge betrug 30,4%.
Die Division Vaccines and Diagnostics erzielt ein operatives Ergebnis von USD 27 Millionen
Vor akquisitionsbedingten Kosten von USD 71 Millionen verzeichnete die Division Vaccines and Diagnostics ein operatives Ergebnis in Höhe von USD 98 Millionen. Das ausgewiesene operative Ergebnis beinhaltet einen einmaligen Beitrag in Höhe von USD 67 Millionen aus einer gerichtlichen Einigung, wovon USD 59 Millionen als Lizenzeinnahmen unter Andere Erlöse verbucht wurden.
Das operative Ergebnis von Sandoz verbessert sich um 34% auf USD 318 Millionen
Sandoz erzielte eine kräftige Geschäftsexpansion, die insbesondere auf der Einführung neuer Produkte beruhte und für die zweistellige Steigerung des operativen Ergebnisses sorgte. Produktivitätsgewinne, Skaleneffekte in Schlüsselmärkten und Synergien aus den jüngsten Akquisitionen unterstützten diese Steigerung zusätzlich und konnten die bedeutenden Investitionen in die Entwicklung und Zulassung neuer Produkte und in den Aufbau des Aussendienstes in den Wachstumsmärkten sowie den Preisverfall infolge regulatorischer Änderungen in Deutschland und anderen europäischen Märkten mehr als wettmachen.
Das operative Ergebnis der fortzuführenden Geschäftsbereiche von Consumer Health wächst um 5% auf USD 329 Millionen
Die Performance von Consumer Health war belastet von erhöhten Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in Marketingaktivitäten zur Einführung neuer Produkte in allen Bereichen der Division. Hinzu kamen verstärkte Marketing- und Verkaufsaktivitäten, um wichtige Märkte besser zu durchdringen und neue geografische Märkte zu erschliessen.

Corporate
Ertrag aus assoziierten Gesellschaften
Der Ertrag aus assoziierten Gesellschaften von USD 97 Millionen im ersten Quartal entspricht annähernd dem Betrag des Vorjahreszeitraums von USD 104 Millionen. Die Beteiligung an Roche erbrachte einen Gewinn von USD 96 Millionen, gegenüber USD 66 Millionen im ersten Quartal des Vorjahres. Die 44%-Beteiligung an Chiron - vor der vollständigen Übernahme und Konsolidierung im April 2006 - war im Vorjahresquartal noch als assoziierte Gesellschaft ausgewiesen worden und hatte im betreffenden Zeitraum USD 33 Millionen beigesteuert.
Nettofinanzergebnis
Das Nettofinanzergebnis belief sich auf USD 34 Millionen. Der Rückgang um USD 16 Millionen gegenüber dem Ergebnis von USD 50 Millionen im Vorjahresquartal ist auf die Finanzierung der jüngsten Akquisitionen und den damit verbundenen Rückgang der durchschnittlichen Nettoliquidität zurückzuführen. Im ersten Quartal 2007 belief sich die durchschnittliche Nettoliquidität auf USD 850 Millionen, gegen­über USD 3,2 Milliarden im Vergleichsquartal des Vorjahres. Dank hervorragendem Währungsmanagement kletterte jedoch die durchschnittliche Rendite der Nettoliquidität von 6,3% pro Jahr im Vorjahresquartal auf 16,0% pro Jahr im ersten Quartal 2007.
Der Reingewinn des Konzerns wächst um 11% auf USD 2,2 Milliarden
Der Reingewinn des Konzerns wuchs im ersten Quartal 2007 im zweistelligen Prozent­bereich. Der Reingewinn der fortzuführenden Geschäftsbereiche stieg um 17% und damit im gleichen Mass wie der Nettoumsatz und das operative Ergebnis.
Bilanz
Das Eigenkapital des Konzerns ging von USD 41,3 Milliarden (31. Dezember 2006) auf USD 40,5 Milliarden (31. März 2007) leicht zurück. Dieser Rückgang von USD 0,8 Milliarden ist vor allem Folge der Dividendenausschüttung von USD 2,6 Milliarden und der Aktienrückkäufe von USD 0,8 Milliarden, die durch den Reingewinn im ersten Quartal nur teilweise wettgemacht wurden.
Die Gesamtliquidität ging gegenüber dem Jahresbeginn von USD 8,0 Milliarden auf USD 7,0 Milliarden am 31. März 2007 zurück. Der Verschuldungsgrad (Debt/Equity Ratio) blieb gegenüber dem Jahresende 2006 unverändert bei 0,18:1.
Novartis ist weltweit eines der wenigen nicht im Finanzdienstleistungssektor tätigen Unter­nehmen mit der höchsten Bonitätsbeurteilung der drei massgebenden Rating-Agenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch. Von S&P wird Novartis mit einem AAA-Rating für langfristige Verbind­lichkeiten sowie mit A1+ für kurzfristige Verbindlichkeiten beurteilt. Moody's bewertet das Unternehmen mit Aaa bzw. P1, während Fitch Novartis mit AAA für langfristige Verbindlichkeiten sowie F1+ für kurzfristige Verbindlichkeiten beurteilt.
Geldfluss
Der Geldfluss aus betrieblicher Tätigkeit der fortzuführenden Geschäfts­bereiche belief sich auf USD 2,2 Milliarden. Damit stieg er gegenüber dem Vorjahreszeitraum um USD 0,1 Milliarden - trotz des erhöhten Bedarfs an Nettoumlaufvermögen für das organische Wachstum. Der Nettogeldabfluss aus Finanzierungstätigkeit von USD 2,5 Milliarden setzt sich zusammen aus der Dividendenausschüttung 2006 von USD 1,8 Milliarden (exkl. USD 0,8 Milliarden, die darauf zurückzuführen sind, dass die Quellensteuer auf der ausgeschütteten Dividende im zweiten Quartal 2007 fällig wird), dem Rückkauf eigener Aktien im Umfang von USD 0,8 Milliarden und anderen Nettogeldflüssen zu Finanzierungszwecken in Höhe von USD 0,1 Milliarden. Der Free Cash Outflow des Konzerns nach Zahlung der Dividenden belief sich auf insgesamt USD 256 Millionen. Dem stand im Vorjahreszeitraum ein Free Cash Inflow von USD 373 Millionen gegenüber.
Novartis vollendet die strategische Ausrichtung auf den Gesundheitsbereich
Im Lauf der vergangenen zehn Jahre hat Novartis die Ausrichtung des Unternehmens auf Innovation und den Gesundheitssektor kontinuierlich verstärkt. Dadurch entstand ein von pharmazeutischen Produkten angeführtes Portfolio, mit dem Novartis in der Lage ist, den dynamischen Veränderungen des Gesundheitswesens zu begegnen und die damit verbundenen Bedürfnisse der Patienten, Ärzte und der Gesellschaft bestmöglich zu erfüllen.
Diese strategische Neupositionierung im Gesundheitsbereich - die in den vergangenen zehn Jahren zur Veräusserung von über 50 Prozent des nicht-strategischen Geschäfts führte - wurde mit der Unterzeichnung der definitiven Vereinbarung über den Verkauf des Babynahrungsgeschäfts von Gerber im April 2007 abgeschlossen. Diese Transaktion ebenso wie der bevorstehende Verkauf von Medical Nutrition, der im Dezember 2006 angekündigt wurde, bedürfen noch der üblichen Zustimmungen durch die Behörden und sollen im Jahr 2007 abgeschlossen werden.
Jetzt konzentriert sich Novartis mit allen Geschäftsaktivitäten auf den Gesundheitsbereich. Dies ist der Bereich, in dem das Unternehmen über die grössten Fachkompetenzen verfügt und Synergien erzielt, um optimal auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Zu den Aktivitäten des Unternehmens zählen innovative Arzneimittel der Human- und Tiermedizin, Impfstoffe, Generika, rezeptfreie Medikamente zur Selbstmedikation (OTC) und Diagnostika.
Novartis beabsichtigt, die Erlöse aus den jüngsten Veräusserungen in die Geschäftstätigkeiten des Unternehmens, vor allem in die Forschung und Entwicklung, zu investieren. Dabei werden auch strategische Optionen in Erwägung gezogen, welche die Konkurrenzfähigkeit der Geschäftsbereiche stärken würden. All diese Bereiche haben ihre Führungspositionen durch dynamisches organisches Wachstum und gezielte Akquisitionen untermauert.
Die Strategie des Unternehmens in Bezug auf das Aktienrückkaufsprogramm bleibt unverändert. Wenn keine Akquisitionen getätigt werden, sollen bis zu 50 Prozent des Free Cash Flow nach Zahlung der Dividenden für den Rückkauf eigener Aktien verwendet werden.
Konzernausblick
(Für die fortzuführenden Geschäftsbereiche, vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse)
Novartis hat seine Nettoumsatzprognose für das Jahr 2007 am 30. März revidiert. Die Revision stand im Zusammenhang mit der Bekanntgabe, dass das Unternehmen einer Aufforderung der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) entspreche und die Vermarktung und den Verkauf von Zelnorm in den USA vorläufig aussetze, um die Überprüfung von Sicherheitsdaten im Herz-Kreislauf-Bereich zu ermöglichen. Infolge dieser Aussetzung wird für den Rest des Jahres 2007 mit einer Nettoumsatzeinbusse von mehr als USD 600 Millionen gerechnet.
Dank Umdisponierung von Ressourcen und Beschleunigung der laufenden Initiativen zur Produktivitätssteigerung - sowie in Anbetracht der jüngsten Zulassungen für wichtige neue Produkte wie Tekturna, Lucentis und Exforge - bekräftigt Novartis seine Erwartung, dass die fortzuführenden Geschäftsbereiche auch 2007 Rekordwerte beim operativen Ergebnis und beim Reingewinn erzielen werden.
Darüber hinaus bekräftigt das Unternehmen den am 30. März veröffentlichten revidierten Ausblick für das Umsatzwachstum 2007. Demzufolge wird auf Konzernebene für die fortzuführenden Geschäftsbereiche ein Nettoumsatzwachstum von mehr als fünf Prozent und für die Division Pharmaceuticals ein Nettoumsatzwachstum im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet (jeweils in Lokalwährungen).

Division Pharmaceuticals und Höhepunkte bei den wichtigsten Produkten
Hinweis: Alle Prozentangaben beziehen sich auf das weltweite Umsatzwachstum in lokalen Währungen
Diovan (USD 1,15 Milliarden, +20% in lokalen Währungen), der weltweit umsatzstärkste Angiotensin-Rezeptorblocker, erzielte erneut solide Umsatzsteigerungen und festigte seine Position als eines der wachstumsstärksten Medikamente gegen Bluthochdruck. Alle Regionen erzielten dank höherer Dosierungen und des zunehmenden Einsatzes von Co-Diovan (Fixkombination mit einem Diuretikum) zweistellige Zuwächse. Zu der 16-prozentigen Umsatzsteigerung in Japan trugen die Ergebnisse aus der JIKEI-Studie bei. Die Ergebnisse untermauern die Wirksamkeit von Diovan bei der Verringerung des Risikos von Herzkreislaufereignissen.
Glivec/Gleevec (USD 674 Millionen, +16% in lokalen Währungen) ist eine gezielte Therapie, mit der vor allem Patienten mit bestimmten Formen von chronisch-myeloischer Leukämie (CML) und gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) behandelt werden. Das Medikament wuchs trotz neuer Konkurrenzprodukte in beiden Krankheitsgebieten dynamisch. Das Wachstum wurde vor allem durch die verbesserten Überlebenschancen der CML- und GIST-Patienten, die Expansion des Markts für GIST-Therapien und durch neu zugelassene Indikationen zur Behandlung verschiedener seltener Krankheiten angekurbelt. Im April wurden positive Zwischenergebnisse einer post-operativen GIST-Studie veröffentlicht. Den Daten zufolge war das Risiko des Wiederauftretens der Krebserkrankung bei den Patienten, die nach der Operation mit Glivec/Gleevec behandelt wurden, signifikant niedriger als bei den nicht mit Glivec/Gleevec behandelten Patienten. Zulassungsanträge sind weltweit in Planung.
Lotrel (USD 353 Millionen, +20% allein in den USA), die in den USA führende Fixkombination zur Behandlung von Bluthochdruck, profitierte vom zunehmenden Einsatz multipler Therapien. Der Einsatz multipler Therapien bei der Bluthochbehandlung soll es den Patienten erleichtern, ihre Behandlungsziele zu erreichen.
Zometa (USD 314 Millionen, -4% in lokalen Währungen) ist ein intravenös zu verabreichendes Bisphosphonat zur Behandlung von Patienten mit Knochenmetastasen. Die Umsatzentwicklung war von der gedämpften Entwicklung des Marktsegments in den USA und Europa beeinträchtigt. In der Behandlung von Patienten mit Lungen- oder Prostatakrebs eroberte Zometa jedoch neue Marktanteile. Auch das Wachstum in Japan wirkte sich positiv auf die Umsatzentwicklung aus.
Femara (USD 208 Millionen, +32% in lokalen Währungen) ist ein führendes oral zu verabreichendes Medikament zur Behandlung von Frauen mit hormonsensitivem Brustkrebs. Femara konnte im hart umkämpften Segment der Aromatasehemmer weitere Marktanteile erobern und gehörte damit weiterhin zu den entscheidenden Wachstumsträgern von Novartis. Dies war insbesondere auf den postoperativen Einsatz des Medikaments (frühe adjuvante Behandlung) zurückzuführen.
Lamisil (USD 207 Millionen, +2% in lokalen Währungen) ist ein oral zu verabreichendes Medikament zur Behandlung von Nagelpilzinfektionen. Das Medikament erzielte in den USA eine Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentbereich, die jedoch durch die seit Mitte 2006 existierende Generikakonkurrenz in Japan teilweise kompensiert wurde. Auch in den USA wird ab der Jahresmitte 2007 mit Konkurrenz durch Generika gerechnet.
Trileptal (USD 197 Millionen, +17% in lokalen Währungen), ein Medikament zur Behandlung von epileptischen Anfällen, erzielte in Europa, Lateinamerika und den USA ein kräftiges Wachstum. In den USA wird im Jahresverlauf 2007 mit Konkurrenz durch Generika gerechnet.
Die Vermarktung und der Verkauf von Zelmac/Zelnorm (USD 105 Millionen, -3% in lokalen Währungen), das zur Behandlung des Reizdarmsyndroms und chronischer Verstopfung eingesetzt wird, wurden in den USA vorübergehend ausgesetzt. Novartis entsprach damit einer Aufforderung der FDA, um neueste Daten zur Sicherheit des Medikaments im Herz-Kreislauf-Bereich zu überprüfen. Der Vertrieb von Zelmac/Zelnorm wurde auch in sieben weiteren Ländern ausgesetzt. Novartis ist davon überzeugt, dass Zelmac/Zelnorm den betroffenen Patienten erhebliche Vorteile bietet. Das Unternehmen wird weiterhin mit der FDA und den Gesundheitsbehörden anderer Länder zusammenarbeiten, um diesen Patienten die Behandlung mit Zelmac/Zelnorm zu ermöglichen.
Exjade (USD 65 Millionen) ist der erste einmal täglich oral einzunehmende Eisenchelatbildner für die Behandlung von chronischer Eisenüberladung. Seit das Medikament in über 80 Ländern als neue Therapieoption gegen Eisenüberladung im Zusammenhang mit verschiedenen Blutkrankheiten zugelassen ist, erzielte es ein rasantes Wachstum. Im ersten Quartal wurde die Zulassung von Exjade in Japan beantragt - mehr als ein Jahr früher als geplant.
Xolair (USD 34 Millionen) zur Behandlung von mittelschwerem bis schwerem allergischem Asthma wurde seit der EU-Zulassung im Oktober 2005 in über 20 Ländern eingeführt und ist jetzt in mehr als 50 Ländern zugelassen. In den USA wird Xolair von Novartis und Genentech gemeinsam vermarktet. Genentech vertreibt das Produkt, wobei Novartis am operativen Gewinn beteiligt ist. Xolair erzielte im ersten Quartal in den USA einen Nettoumsatz von USD 111 Millionen. Der daraus resultierende Beitrag belief sich auf USD 38 Millionen und wurde in den Anderen Erlösen ausgewiesen.
Lucentis zur Behandlung von Patienten mit "feuchter" altersbedingter Makuladegeneration (AMD) wird nach der Zulassung im Januar 2007 gegenwärtig in Europa eingeführt. In den wichtigsten europäischen Märkten werden derzeit Verhandlungen über die Erstattungsfähigkeit des Medikaments geführt. Lucentis ist heute in 36 Ländern (einschliesslich der Schweiz) erhältlich und ist die erste und einzige Behandlung, die das Sehvermögen von Patienten mit "feuchter" AMD nachweislich aufrechterhält und verbessert. Diese Erkrankung ist die Hauptursache für das Erblinden von Menschen über 50 Jahren. Genentech hält die US-Rechte an Lucentis.
Prexige (Lumiracoxib) ist ein oral zu verabreichender COX-2-Hemmer, der in mehr als 40 Ländern zugelassen ist. Das Medikament hat in den acht Ländern, in denen es eingeführt wurde, bereits Marktanteile erobert. Dazu zählen unter anderem Mexiko und Deutschland. Ein neuer US-Zulassungsantrag für das Medikament als wirksame Behandlungsoption für Patienten, die unter osteoarthritischen Knie- und Hüftschmerzen leiden, wurde im März eingereicht. Die EU-Zulassung im November 2006 basierte auf Daten aus klinischen Studien mit mehr als 34 000 Patienten. Die daraus resultierenden Ergebnisse zählen zu den umfangreichsten Datenbeständen, die jemals für die Einführung eines entzündungs­hemmenden Wirkstoffs erhoben wurden.
Aktueller Stand der Produktpipeline und Zulassungsverfahren
Mit 138 Projekten in der pharmazeutischen Entwicklung besitzt Novartis eine der viel­versprechendsten Pipelines der Branche. Im Lauf der nächsten zwei Jahre sind Zulassungsanträge und Einführungen mehrerer neuer Produkte geplant. Bei mehreren dieser anstehenden Zulassungen handelt es sich um Medikamente, die möglicherweise die beste Therapieoption ihrer Wirkstoffkategorie darstellen und die dazu beitragen sollen, die Behandlungsstandards deutlich zu verbessern.
Novartis erhielt im ersten Quartal 2007 vier wichtige neue Zulassungsgenehmigungen. Damit ist das Unternehmen seinem Ziel, 2007 und 2008 mehrere neue Produkte einzuführen und damit das langfristige Wachstum zu unterstützen, einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Dazu zählen die Zulassung und Markteinführung des Blutducksenkers Tekturna in den USA sowie die Zulassung von Exforge in Europa. Ebenfalls zugelassen wurden das Augenmedikament Lucentis in Europa und Sebivo zur Behandlung von Hepatitis B in China. Für das Diabetesmedikament Galvus gab die FDA eine Zulassungsempfehlung ("Approvable Letter") heraus, was die mögliche Zulassung dieses in Entwicklung befindlichen Medikaments verzögert.
Neben diesen jüngsten Zulassungen befinden sich wichtige Wirkstoffe bereits in Studien der Spätphase der Entwicklung oder rücken in diese vor. Zu den vorrangigen Projekten der späten Entwicklungsphase zählen FTY720 (multiple Sklerose), QAB149 (Atemwegs­erkrankungen), AGO178 (Depression), RAD001 (Krebs), ABF656 (Hepatitis C) und SOM230 (Cushing-Syndrom).
Aktuelle Entwicklungen:
  • Rasilez/Tekturna[1] (Aliskiren), der erste neue Typ von Blutdrucksenkern seit über zehn Jahren, wurde nach der Zulassung im März in den USA eingeführt. Das Medikament, das in den USA unter dem Namen Tekturna und in den übrigen Ländern als Rasilez bekannt ist, ermöglicht eine bedeutende Senkung des Blutdrucks über einen Zeitraum von 24 Stunden und ist im Allgemeinen gut verträglich. Neue Daten, die im Rahmen der Tagung des American College of Cardiology im März vorgestellt wurden, zeigten, dass Tekturna in Kombination mit Diovan eine wichtige zusätzliche Blutdrucksenkung bewirkt. Der EU-Zulassungsantrag für Tekturna, das in Zusammenarbeit mit Speedel entwickelt wird, wurde im September 2006 eingereicht.
  • Exforge[1], eine Kombination des Angiotensin-Rezeptorblockers Valsartan und des Kalziumkanalblockers Amlodipin in einer Tablette, wird 2007 und 2008 in europäischen Märkten eingeführt. Das Medikament ist in der EU seit Januar 2007 zugelassen. Die Pläne zur Lancierung in den USA werden derzeit überarbeitet, nachdem die FDA Exforge im Dezember 2006 vorläufig zugelassen hatte.
  • Für Galvus (Vildagliptin), das als neues, einmal täglich oral zu verabreichendes Medikament zur Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes entwickelt wird, gaben die US-Behörden im Februar eine Zulassungsempfehlung ("Approvable Letter") heraus. Novartis arbeitet mit der FDA zusammen, um die letzten Massnahmen zu vereinbaren, die für die US-Zulassung nötig sind. Die FDA hat zusätzliche Daten angefordert, beispielsweise eine klinische Studie zum Nachweis der Sicherheit und Wirksamkeit von Galvus bei bestimmten Patientengruppen mit beeinträchtigter Nierenfunktion. Im Januar 2006 war für Galvus in den USA die Zulassung zur Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit anderen Medikamenten beantragt worden. An dem Programm klinischer Studien haben bis heute weltweit über 8000 Patienten teilgenommen, davon wurden rund 5500 mit Galvus behandelt. Die EU-Zulassung war im August 2006 beantragt worden.
  • Aclasta/Reclast (Zoledronsäure) ist eine einmal jährlich zu verabreichende Bisphosphonat-Infusion, die zur Behandlung verschiedener Knochenerkrankungen eingesetzt werden soll. Im April wurde Aclasta/Reclast in den USA für die Behandlung von Patienten mit Morbus Paget zugelassen. Damit steht seit fast zehn Jahren erstmals wieder ein neues Medikament gegen diese Knochenerkrankung zur Verfügung. Aclasta/Reclast ist für diese Indikation bereits in über 50 Ländern zugelassen - unter anderem auch in wichtigen europäischen Märkten. Ende 2006 war die Zulassung von Aclasta/Reclast als einmal jährliche Infusion für Frauen mit postmenopausaler Osteoporose in den USA und in Europa beantragt worden.
  • Sebivo/Tyzeka (Telbivudin) ist ein neues, oral zu verabreichendes Medikament zur Behandlung von Hepatitis B. Das Produkt wurde in China sowie in Australien zugelassen. In China sind jedes Jahr mehr als eine halbe Million Todesfälle auf diese Viruserkrankung zurückzuführen. Nachdem eine EU-Behörde im Februar die Zulassung empfohlen hat, wird die Zulassung in der EU im Lauf des zweiten Quartals 2007 erwartet. Sebivo ist derzeit in 15 Ländern zugelassen, unter anderem auch in den USA, wo es unter dem Namen Tyzeka vermarktet wird. Novartis und Idenix Pharmaceuticals teilen sich die Rechte an diesem Produkt.
  • In Bezug auf Mycograb, ein im Rahmen der Übernahme von NeuTec im Jahr 2006 erworbenes Antimykotikum, sprach sich die zuständige EU-Behörde im März 2007 gegen eine Zulassung aus. Grund dafür waren Bedenken hinsichtlich der Herstellung, die sich auf einen von NeuTec im Jahr 2005 eingereichten Zulassungsantrag bezogen. Mycograb wird für die Behandlung lebensbedrohender Pilzinfektionen entwickelt. Novartis wird die Herstellung dieses Medikaments intern fortsetzen und weiter daran arbeiten, um einen erneuten Zulassungsantrag einreichen zu können.
  • Für Tasigna (Nilotinib) werden in diesem Jahr Zulassungsentscheidungen der US-, EU- und Schweizer Behörden erwartet. Das Medikament soll Patienten mit bestimmten Formen von chronisch-myeloischer Leukämie, die eine Resistenz und/oder Unverträglichkeit gegenüber dem Medikament Glivec/Gleevec von Novartis entwickelt haben, eine neue Therapieoption bieten. Tasigna und Glivec/Gleevec hemmen die Aktivität von Bcr-Abl, der massgeblichen Ursache von Philadelphia-Chromosom-positiver chronisch-myeloischer Leukämie (Ph+ CML). Tasigna wurde als selektiverer Hemmer von Bcr-Abl und dessen Mutationen konzipiert.
  • Für Phase-III-Studien mit ABF656 (Albumin-Interferon alpha-2b), einem länger wirksamen Interferon gegen Hepatitis C, wurden die ersten Patienten aufgenommen. Zwischenergebnisse aus Phase-II-Studien, in denen bisher unbehandelte Patienten ABF656 in Kombination mit Ribavirin erhielten, zeigten für ABF656 eine potenziell verbesserte Wirksamkeit und Verträglichkeit sowie den Bedarf von weniger Injektionen gegenüber pegyliertem Interferon, dem derzeitigen Therapiestandard. Hepatitis C ist eine potenziell tödliche Lebererkrankung, die durch eine chronische Virusinfektion verursacht wird. Weltweit sind schätzungsweise mehr als 170 Millionen Menschen betroffen. Der erste Zulassungsantrag ist für 2009 geplant. Novartis und Human Genome Sciences werden ABF656 in den USA gemeinsam vermarkten, während Novartis die Exklusivrechte für die übrigen Länder besitzt.
  • Die Studien zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen kolorektalen Karzinomen mit PTK787, einen oral zu verabreichenden Angiogenesehemmer, wurden im ersten Quartal abgeschlossen. Den Endergebnissen der Studien CONFIRM 1 und 2 zufolge wurde in keiner der beiden Studien der Endpunkt des Gesamtüberlebens erreicht. Zwischenergebnisse zum progressionsfreien Überleben, über die zu einem früheren Zeitpunkt berichtet worden war, wurden damit bestätigt. Gemeinsam mit dem Entwicklungspartner untersucht Novartis derzeit weitere Möglichkeiten für PTK787, das sich nun nicht mehr im kurzfristigen Zeitplan für Zulassungsanträge und Lancierungen von Novartis befindet.

  • Disclaimer
    Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englisch­sprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der Novartis AG, das bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.
    Über Novartis
    Die Novartis AG (NYSE: NVS) ist ein weltweit führendes Unternehmen, das Medikamente zum Schutz der Gesundheit, zur Heilung von Krankheiten und zur Verbesserung des Wohlbefindens anbietet. Es ist unser Ziel, innovative Produkte zu erforschen, zu entwickeln und erfolgreich zu vermarkten, um Krankheiten zu behandeln, Leiden zu lindern und die Lebens­qualität kranker Menschen zu verbessern. Wir stärken gezielt unser Medikamentenportfolio, das auf strategische Wachstums­bereiche für innovative Arzneimittel, qualitativ hochwertige und kostengünstige Generika, Humanimpfstoffe und führende rezeptfreie Medikamente zur Selbstmedikation ausgerichtet ist. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2006 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 37,0 Milliarden und einen Reingewinn von USD 7,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 5,4 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 100 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.
    Wichtige Termine
    17. Juli 2007 Ergebnisse des 1. Halbjahres und 2. Quartals 2007
    12. September 2007 Novartis Geschäftsüberblick für Investoren
    18. Oktober 2007 Ergebnisse der ersten neun Monate und des 3. Quartals 2007
    [1] Der Markenname unterliegt in bestimmten Märkten der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden
    Bei den Produktbezeichnungen in kursiver Schrift handelt es sich um eigene oder in Lizenz genommene Warenzeichen der Novartis Konzerngesellschaften.

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